Kakteenforum

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    Frostharte/Winterharte Echinocereen

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    Morgans Beauty
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    Re: Frostharte/Winterharte Echinocereen

    Beitrag  Morgans Beauty am Fr 10 Feb 2012, 10:02

    hallo micha,

    da bin ich mal auf die ergebnisse gespannt. einige der arten habe ich ja auch von dir im letzten jahr bekommen, nur leider kann ich eben deine bedingungen nicht anbieten. ergo müssen sie mit dem auskommen, was mein keller hergibt...

    geblüht hat beispielsweise die Escobaria hesterii vom allerfeinsten, den ganzen sommer über in mehreren schüben, also kann mein standort garnicht so schlecht sein.

    Wie ihr alle schon richtig bemerkt habt, muss man frost-u. winterhärte unterscheiden, genauso wie die heimischen klimabedingungen. hier in mitteldeutschland geht nichts ohne regenschutz, da wir recht langanhaltende regenperioden, als auch schnee haben können! dem gegenüber stehen relativ lang anhaltende trockenperioden, wo ich schon mal genötigt bin zusätzlich zu giessen, wenn ich denn blüten sehen will. in diesem jahr will ich mein beet erweiter, bzw ein neues anlegen und einen langzeittest mit frostharten ECCs durchführen. drückt die daumen! Trinken


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    lg micha

    wepa
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    Re: Frostharte/Winterharte Echinocereen

    Beitrag  wepa am Fr 10 Feb 2012, 17:53

    kaktusgerd schrieb:Hallo Davissi,

    würde Dir abraten, den neocapillus unter freiem Himmel zu kultivieren.
    Ein paar Grad Frost hält er sicherlich aus, aber den ganzen Winter über im Freien (auch wenn regengeschützt)wird er nicht überleben. Aber es gibt durchaus einige viridiflorus-Arten, die bedenkenlos ins Freien können und sogar mit meinen Wintern zurecht kommen. Und ich wohne in einer Mittelgebirgsgegend, in der es winters recht "knackig" werden kann.Hatten vor ein paar Tagen -21 Grad, das halten meine E. viridiflorus aus. Allerdings sind die aus nördlicheren Gefilden Nordamerikas, aus Wyoming , Montana etc. Da herrschen doch andere Temperaturen vor als im Brewster Co. in Texas.
    Man muß schon in etwa wissen aus welchen Regionen die Pflanzen stammen, die im Winter draußen bleiben sollen, sonst geht das in die Hose.
    Einige Arten aus der Gattung Echinocereus eignen sich hervorragend für "Freilandversuche" und sie bestehen die Härtetest in aller Regel auch. Ich
    Kultiviere schon seit mehr als 15 Jahren Echinocereen und Opuntien und kann eigentlich nur Positives davon berichten. Sicherlich geht mal die eine oder andere Pflanze verloren, aber daran muß nicht immer ausschließlich der Winter schuld sein. Wichtig ist wie gesagt sich darüber zu informieren, was für Bedingungen die Pflanzen an ihrem Heimatstandort vorfinden. Und diese Erkenntnisse sollten man dann auf die hiesigen Kulturbedingungen mit übertragen werden.




    Das sieht ja ganz toll aus!
    Generelle Aussagen über das wie und wo des Winterstandortes und auch der geeigneten Pflanzen möchte ich hier nicht treffen, denn das ist überall anders. In Norddeutschland herrschen eben mal andere Witterungsbedingungen vor als im Rheingebiet oder im Alpenraum. Es ist bei der ganzen Sache auch ein wenig Experimentierfreudigkeit gefragt, bis man das für sich Richtige gefunden hat.
    Ein ganz sicherer Kandidat für die Freilandpflege - sogar ohne Regenschutz - ist für mich beispielsweise Echinocereus coccineus ssp. inermis(nachfolg. Foto)
    Der ist nicht "umzubringen".

    Gruß
    Gerd
















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