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Kakteenaufenthalt im Gewächshaus und/oder im Freien - Eure Erfahrungen?

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Beitrag  Escobar am Fr 15 Feb 2013, 20:57

Hallo zusammen,

ordentlich Durchzug ist auch bei meinem GWH im Sommer wichtig. Daher baue ich ein Tel der Stehwände aus, damit die warme Luft abgeführt wird. Allerding pflege ich verschiedene Gattungen in einem Haus.Die Astros beispielsweise stehen immer in der Ecke die am wärmsten ist. So richtig Durchzug mögen die nicht unbedingt.
Die Frostharten + Mediolobivien sind an der stark belüfteten Seite aufgestellt.
Hat letztes Jahr super funktioniert. Bei zu hohen Temperaturen schließen sie sonst zu früh mit dem Wachstum ab.
Ideal wäre es sicher aber sie von allen Seiten gut zu belüften.

Gruß Escobar
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 16 Feb 2013, 00:22

Ich habe auch schon überlegt alle Seitenwände zu entfernen. Doch wo die Wände fehlen müssen Gitter hin. Wir haben fast so viele Katzen wie Einwohner im Dorf und die möchte ich nicht im GWh. haben. Zumal sie meine selbst gemischte Kakteenerde als Katzensand betrachten. Jede Öffnung an meinem GWh ist vergittert. Ich habe nichts gegen Katzen. Ich mag es sogar wenn sie zu mir in das Gwhs kommen. Solange ich die Kontrolle habe. Sonst müssen die draussen bleiben Bäh
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Beitrag  käuzchen am Sa 16 Feb 2013, 08:28

Ich bevorzuge regengeschützte, sonnige Freilandhaltung. Mein 2 x 2m-GWH reicht jetzt nur noch für etwa ein Drittel meines Pflanzenbestandes. Vor 2 Wochen habe ich 9 Gemüsekisten mit Lobivien, Mediolobivien, Rebutien und Sulcorebutien aus dem Keller ins GWH geräumt, weil ich letztes Jahr die Erfahrung gemacht habe, dass eine sonnige, trocken-warme Vorfrühlingsphase im GWH gut für die Knospeninduktion dieser Arten war. Die täglich bis 1,5 € Stromkosten sind es mir wert. Anfang Mai räume ich die dann ins Freie und räume die Mammillarien, Telocacteen, Astrophyten und andere Wärmeliebhaber auf die freigewordenen Plätze. Sobald sich eine stabile Mildwetterphase ankündigt, kommen die Gymnos sofort ins Freie. Kakteen, bei denen ich jetzt beim Umtopfen schlechten Wurzelzustand festgestellt habe, kommen halbschattig ins GWH und werden dort häufig eingenebelt.
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Beitrag  wikado am Sa 16 Feb 2013, 10:18

Sehr interessantes Thema. Viel kann ich hiezu eigentlich nicht sage. Ich pflege bisher meine Pflanzen auf dem Balkon der überdacht und Richtung Süden ausgelegt ist, aber gar nicht mal so viel Sonne bekommt. Blühen tun meine Pflanzen trotzdem. Regen bekommen sie dort eigentlich nicht wirklich ab es sei denn es stürmt und regnet sehr stark. Im Winter bleiben hier nur meine drei Kästen mit den winterharten regengeschützt draußen.
Da ich mir nun Ende letzten Jahres ein Frühhochbeet (steht auf Beinen) gekauft habe(oh mann vor dem zusammenbauen grauts mir noch Gestört ), das dann auf einem anderen Südbalkon steht wird, wo deutlich mehr Sonne hin kommt, werde ich dann sehen wie sich die richtig winterharten die ich dort pflegen will und die auch dann im Winter dort drin bleiben sollen entwickeln werden. Erfahrungen werde ich dann erst sammeln müssen, wie das da dann z. B. mit dem Gießen ist, wobei ich im Sommer vorhabe das Dach komplett ab zu machen, es sei denn wir haben Dauerregen.
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Beitrag  Christa am Sa 16 Feb 2013, 16:25

Hallo,

@Micha, das ist ja ein Traum, wo Du deine Kakteen im Sommer stehen hast.

Ich hab ein GH im Freien stehen, d.h. es hat von keiner Seite Sonne. Was ja eigentl. sehr gut ist, aber durch die normalen Glasfenster an den Seiten, muß ich doch sehr oft Sonnenschutz anbringen, weil mir schon so einige verbrannt sind. Dadurch wird natürl. auch die Helligkeit weniger. Zum Andern kann ich nicht so einfach die Glasplatten rausnehmen, weil die viel zu empfindl. und zu schwer sind. Vor allem wo lagern. Dadurch gehen die Temp im Sommer schon mal öfter über 40 Grad und das ist ja auch nicht so gut. Es laufen zwar zwei PC-Ventilatoren über Solar gesteuert, aber oft reicht das nicht. Vor allem muß ich die Dachfenster auch mit Fliegengitter abdecken, weil mir sonst auch die Kakteen auf der Ostseite verbrennen, wenn die Sonne auf der Südseite steht. Da ich aber sonst keine Möglichkeit habe, irgendwo was unter zu stellen, müssen die meisten Kakteen im GH bleiben. Dann hab ich auf einem kl. Südbalkon noch ein Frühbeet, wo ich dann einige Kakteen unter bringe, aber bei dem tollen Wetter der letzten Jahre, war das auch oft nur ein drauf und runter mit dem Dach, wegen der langen Regentage. Meine Epis hängen unter dem kleinen Dachüberstand auf der Westseite des Hauses, wo aber so gut wie keine Sonne hinkommt, weil auf der anderen Straßenseit riesige Bäume stehen. Da könnte ich keine Kakteen hinstellen. Was da nicht hinpasst an Epis, kommt aufs Carport an der Nordseite des Hauses. Ebenfalls die a. Sukk.

LG Christa
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Beitrag  cool-oma-renate am Sa 16 Feb 2013, 21:11

guten Abend!in meinem kleinen GWH -4 qm- ist es während des Sommers viel zu warm, also muss ein Ventilator her, schon wieder Stromkosten..... und im Garten soviel frische Luft....und diese nutze ich schon rechtzeitig im Frühjahr bis zum Spätherbst! eine kleine Anzahl von Spezies gibt es allerdings, die diese hohen Temperaturen verkraften und auch benötigen, die behalten ihren Platz. Ein Vergleich in ihrem Wohlverhalten -sprich Entwicklung- gegenüber denen in der Frischluftzone ist mir deshalb nicht möglich. Der schönste Moment ist jedoch, wenn ich den Hauptanteil der Kakteen in das Freiland bringen kann. Meine sogenannten Sommerstände sind nun schon auf drei angewachsen. eine kleine Opuntienanlage ist nun auch dazu gekommen (ohne Abdeckung), die sind wintersüber im Kalthaus.
Sommerstände:

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Beitrag  cool-oma-renate am Sa 16 Feb 2013, 21:18

Hallo micha! Glückwunsch, das hast du großartig gelöst.
es gibt einen Zimmermann in unserer Familie (mein Mann), sein Urteil: bestens!
gruss renate
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Beitrag  Escobar am So 17 Feb 2013, 13:09

@Cristatahunter,

so wie cool-oma-renate löse ich das Pronlem mit den ausgebauten Scheiben auch. Ich befestige einfach an den Noppenfolienhaltern "dünnmaschiges!" Schattiergewebe. Das hält die Katzen fern und der Wind pfeift durch.

Gruß

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Beitrag  Ralle am Mo 18 Feb 2013, 11:08

Shamrock schrieb:Interessante Thematik, welche immer wieder mal auftaucht. War ja klar, dass dies Diskussionen auslösen wird. Klar haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Mangels GWH setze ich auch auf Freilandkultur und habe mich damit eigentlich mehr als arrangiert. Der Bedornung kommt es sicher zugute! Außer Frage. Manchen Kakteen kann man sogar ansehen, bis wann sie in einem GWH standen und seit wann sie bei mir Frischluft atmen können. Auf der anderen Seite ist aber natürlich Bedornung nicht alles.
Einfluss auf die Blühwilligkeit? Schwierig und artabhängig.

Der elementare Nachteil der Freilandkultur ist für mich (abgesehen vom chronischen Platzmangel) die verkürzte Saison. Im GWH kann man halt einfach früher mit Gießen starten und später aufhören. Ich bin wetterabhängig und muss warten, während andere schon die ersten Blüten haben. Ärgerlich ist es vor allem bei manchen Herbstblüher. Die Ariocarpen schaffen es meist gerade noch rechtzeitig bevor es in Winterruhe geht aber von manchen Phyrrocacteen (die ich sehr liebe) muss ich halt die Finger lassen. Leider! Die schaffen es im Freiland einfach nicht mehr rechtzeitig zu blühen. Da hilft dann auch keine goldener Herbst.
Zusätzlich ist natürlich auch das Umräumen zweimal im Jahr lästig. Einfach im beheizten GWH stehen lassen wäre natürlich einfacher.

Als Fazit möchte ich dennoch festhalten, dass ich mit meiner Freilandkultur sehr zufrieden bin und ein GWH gar nicht mal sonderlich vermisse.
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Das Foto ist zwar ein paar Jahre alt und auch nicht sonderlich gut geworden aber mittlerweile wird auch der Platz auf der Balkoninnenseite ähnlich genutzt. Im Sommer bin ich wirklich sehr gerne auf dem Balkon auch wenn es etwas eng ist. Glaube nicht, dass viele GWH ihre Pflanzen so oft und genau aus der Nähe betrachten können.

Moin Shamrock,

wie sieht das eigentlich mit der Statik des Geländers aus wo Deine ganzen Pflanzen angehängt sind?
Ich habe auf unserem kleinen Balkon links und rechts jeweils einen Blumenkasten (80 cm) hängen wo ich meine Töpfe versenkt habe und da wiegt so´n Blumenkasten knapp 25 Kilo.
Wenn ich mir dann die Länge Deines Balkons ansehe und mir das dann an Kilos vorstelle ...! Shocked
Blumenkastenhalter habe ich hier die bis 50 Kilo Tragkraft aushalten und eine gute Hausratversicherung habe ich ebenfalls. Wink

Gruß

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Beitrag  Shamrock am Mo 18 Feb 2013, 12:54

Hi Ralf,

durchaus berechtigter Einwand aber nachdem seit Jahren sämtliche Stürme heil überstanden wurden, mache ich mir da keine Sorgen mehr. Auch die Halterungen sind offenbar unverwüstlich. Hausratversicherung ist obligatorisch. Würde mich auch mal interessieren wieviele Kilo da letzendlich dranhängen (allein die leeren Holzkästen sind ja nicht ohne).

Sagen wir es mal andersrum: Sollte ich mal hier im Forum über mehrere Wochen nicht aktiv sein, ist es möglich, dass ich samt Balkonkästen einen Abgang ins Erdgeschoß gemacht habe.
Und, bitte!, bloß nicht dem TÜV Rheinland o.ä. petzen!

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