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Winterharte Bromelien

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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  Ralla am Mi 02 März 2016, 19:13

Nix ist da geworden. Sad

_________________
Liebe Grüsse,

Carola
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  johan am Do 03 März 2016, 00:01

hallo carola,
schade wäre eine bereicherung da so selten in kultur
lg
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Beitrag  Neomexicana am Di 10 Apr 2018, 15:49

Ich habe die Misserfolge gelesen. Wenn ich da aber in Wikipedia lese, dass es Puyas in 4000m Höhe gibt und welche die auch nicht so nässeempfindlich sind, dann sollt es vielleicht doch eine Art geben, die man in Mitteleuropa auspflanzen kann. Dazu müsste mal also wissen was das für Arten sind und versuchen die dann zu bekommen.
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  biker4870 am Di 10 Apr 2018, 16:55

Folgende Arten spukt das Net als relativ winterhart ( -12°C) aus: Puya berteroniana, Puya atra, Puya venusta
... Und das Beste - man kann sie auch kaufen (Palmenmann, Uhlig, Exoticplants,)!
Ich glaube da werde ich auch mal einen Versuch starten ...
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  shirina am Di 10 Apr 2018, 17:28

habe vom Palmenmann
bekommen   1 x Puya   1 x Fascicularia  bicolor

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momentan im Topf  werde ich sie die nächsten Wochen auspflanzen , geplant habe ich eine kleine Natursteinmauer zu basteln
mit einer Nische drin. Darin soll die Fascicularia ihren Platz bekommen  . Dazu noch  die Erdbromelie  -alles vollsonnig-
lg. sofie
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  plantsman am Di 10 Apr 2018, 20:22

Moin,

winterhart ist keine Bromelie. Frosthart ist kein Problem. Diese beiden Begriffe sollte man jedoch nicht durcheinanderbringen.

Bei den frostharten Bromelien muss man die Bedingungen am Standort beachten.
Die Puya, die in den Hochlagen der Anden wachsen haben Tageszeitenklima. Das bedeutet, jede Nacht ist Winter und jeden Tag Sommer. Durch die im Hochgebirge ungebremste Sonne erwärmt sich der Boden am Standort stark und speichert die Wärme für die Nacht. Nachts kühlt die Luft dann schon mal auf -20° C ab, der Boden bleibt aber im Plus. Durch diese Temperaturunterschiede gibt es auch immer eine gute Luftbewegung und die Pflanzenkörper sind nie richtig feucht, können also gut abtrocknen. Tagelange Dauerfröste, wie sie bei uns im Winter auftreten, überleben diese Pflanzen kaum. Darauf sind sie nicht eingestellt.
Fascicularia bicolor kommt aus den Küstenbereichen des südlichen Chile. Dort fliesst der kalte Humboldtstrom entlang. Dies bedingt ein eher mediterranes Klima mit feucht-kühlen Wintern und trocken-warmen Sommern. Da sich die Art auch bei uns weiterhin als Winterwachser verhält, fliessen bei ihr im Winter/Frühling im Pflanzenkörper die Säfte. Da diese keinen Frostschutz (höhere Salzkonzentration, Zuckeranreicherung usw.) aufweisen, wie bei Pflanzen in der Winterruhe, kann der Zellsaft gefrieren, die Zellen platzen und die Pflanze wird Matsch. Auch hier wirken am Standort die absoluten Minus-Temperaturen, dort kann es nachts schon mal bis -12° C runtergehen, stets nur für kurze Zeit auf die Pflanze ein. Also, wie bei der Puya, mehrtägiger winterlicher Dauerfrost tötet auch diese Art ab.

Der nördlichste Garten, in dem ich die Pflanzen gesehen habe sind Glasnevin Botanical Garden in Dublin und ein Garten an der französischen Atlantikküste. Dort macht sich der temperaturpuffernde Golfstrom bemerkbar.

Versuchen kann man es, in Mitteleuropa sollte man aber keine Wunder erwarten.

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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  Neomexicana am Di 10 Apr 2018, 20:30

Danke für die Erklörung. Den Händlern traue ich schon lagne nicht mehr mit ihren Erklärungen. Bei 4000m Höhe stelle ich mir einige Kälte vor, habe aber keine Ahnung wie warm es am Tag wird. Das wird der entscheidende Punkt sein.

LG Horst
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  shirina am Mi 11 Apr 2018, 09:07

hallo Stefan,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht. Erste Sahne. danke  Du bist natürlich der Fachmann.
Ich versuche bei allen meinen Pflanzungen den richtigen Standort zu finden. Beobachte die Sonneneinstrahlung, den
kalten Wind - Tramontana- und den warmfeuchten Wind -Shirocco-
So wie ich es Deinen Erläuterungen entnehme sind es zwei ganz verschiedene Bedingungen.
Das werde ich berücksichtigen. Für die Fascicularia habe ich schon den richtigen Platz
Kann ich sie trotzdem in eine Mauernische pflanzen, um sie gegen den öfters mal sehr starken Regenschauern zu schützen ?
lg.sofie
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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Bromelie geschenkt bekommen

Beitrag  Hannes am Sa 05 Okt 2019, 13:17

Hallo zusammen,
bin neu hier, weil ich auf diesen Thread hier gestoßen bin. Bin Exotenfreund schon seit vielen Jahren, auch mit Vorliebe zu Kakteen, Yuccas und Agaven. Nun hab ich letzte Woche diese Bromelie von jemandem geschenkt bekommen. Er sagte mir nur, dass sie bestimmt gut in unseren Garten ins Wüstenbeet passen würde. Bei ihm am Niederrhein würden diese mit leichtem Winterschutz ausgepflanzt stehen. Er gab sie mit Tmin ca. -3/-5 an. Hab sie wurzelnackt bekommen. Das bisherige Substrat scheint recht sandig gewesen zu sein. Hab sie nun erstmal in sehr mineralisches Kakteensubstrat gesetzt und hoffe, dass es passt.
Wäre schön, wenn ich hier noch ein paar weitere Infos und Tipps dazu bekommen könnte. Vielleicht ja auch eine Angabe was es für eine Bromelie ist, denn der Name fehlt mir auch. Hier mal zwei Fotos davon.

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Winterharte Bromelien - Seite 3 Empty Re: Winterharte Bromelien

Beitrag  Pantalaimon am Sa 05 Okt 2019, 22:18

Servus,

mich überrascht ein wenig die vergleichsweise dichte Beschuppung auf der Blattoberseite (meist ist nur die Blattunterseite beschuppt und die Oberseite kahl oder nur ganz leicht beschuppt), aber der Form und dem Blütenstand nach ist das eindeutig Aechmea recurvata var. recurvata. Dass sie bis max. -5°C aushält könnte stimmen - ich nehme an, Dein Bekannter hat es ausprobiert und glaube ihm jetzt einfach mal - aber viel mehr würde ich der Art nicht zutrauen. Zwar wird es auch im südlichen Brasilien mal kalt, aber mehr als kurzzeitig leichten Frost (wobei die Betonung nicht nur auf leicht, sondern auch auf kurzzeitig liegt - tagsüber sollte es dann dringend wieder deutlich in den +-Bereich gehen) würde ich der Art nicht zutrauen.

Viele Grüße!
Chris
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