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Aussaatschablone

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Beitrag  william-sii am Fr 15 März 2013, 18:18

ich bin gerade dabei, die Idee eines anderen Hybridenzüchters weiterzuentwickeln. Ziel ist die gleichmäßige Verteilung der Samen im Topf. Der Hybridenzüchter hat sich Schablonen gebaut, welche er aufs Substrat legt, und dann die Samen mit einer Pinzette einzeln in die Löcher der Schablone legt. Das ist mir aber zu zeitaufwändig. Allerdings bin ich mit meinem Prototyp auch noch nicht zufrieden.

Prinzip:
Auf das Substrat legt man das rosa Styrodurplättchen. In diesem befinden sich Löcher von 2,5 mm Durchmesser.
Dann schiebt man das Aluteil (mit 1,5-mm-Löchern) fest auf das Styrodurplättchen, und zwar so, dass sich die Löcher nicht überschneiden. Jetzt kippt man die Samen in das Aluteil und schüttelt. => Die Samen verteilen sich in den Löchern des Aluteils. Falls Samen übrig sind schüttelt man die in eine Ecke das Aluteils.
Jetzt verschiebt man das Aluteil etwas, so dass sich die Löcher überschneiden. => Die Samen fallen aufs Substrat.
Nun schiebt man das Aluteil ganz vom Topf und hebt das Styrodurplättchen ab. Fertig.

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Was mit nicht gefällt daran:
- Styrodur ist ungeeignet, die Bohrlöcher sind zu franselig.
- Für verschiedene Lochgrößen und für verschiedene Lochabstände muss man ein komplett neues Aluteil basteln.

Was mir vorschwebt:
- Ich werde es mal mit Plastik versuchen, vielleicht lässt sich das sauberer bohren.
- Ideal wäre ein Teil, bei dem man das Unterteil austauschen könnte.
- Ideal wäre, wenn man verschiedene Schieber (mit unterschiedlichem Lochdurchmesser und Lochabstand), passend zum jeweiligen Unterteil, einfach einschieben könnte.
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Beitrag  boophane am Fr 15 März 2013, 18:24

Kleb die Samen doch einfach mit Kleister auf ein Rasterpapier. Ein Kleberraster ist doch schnell produziert.
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Beitrag  william-sii am Fr 15 März 2013, 18:27

boophane schrieb:Kleb die Samen doch einfach mit Kleister auf ein Rasterpapier. Ein Kleberraster ist doch schnell produziert.
Und wozu soll das gut sein? Damit die Samen garantiert schimmeln? Evil or Very Mad
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Beitrag  Echinopsis am Fr 15 März 2013, 21:53

Hallo Ernst,

ich finde die Idee witzig - aber auch irgendwie genial!
So gibt es nie wieder das Problem, dass zu viele Samen auf einem Haufen landen, das Problem habe ich leider des Öfteren beim Aussäen!

Vielleicht kannst Du uns ja einen Bericht für die Fachberichte schreiben, sobald Du der Meinung bist dass die Idee vollständig fertig entwickelt ist.

Grüße
Daniel

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Beitrag  Rouge am Fr 15 März 2013, 22:03

scratch Und wenn Du anstelle von Styropor ein anderes Material nimmst? Oder sogar ein 2. Blech? scratch

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Beitrag  Cristatahunter am Fr 15 März 2013, 23:19

Styropor kann sich auch statisch aufladen. Die Samen bleiben kleben. Wie wäre es mit einer ausziehbaren Backform. Fügen sich perfekt aneinander und lassen sich gut bohren. Keine statische aufladung durch Reiben an Kunststoff. Leicht verfügbar, kosten wenig. Ein Set kann für ca. drei Lochvarianten genutzt werden.
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Beitrag  william-sii am Sa 16 März 2013, 21:45

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Bild 1: Das Styrodur habe ich jetzt durch 2 aufeinandergeklebte, jeweils 5 mm dicke Plastikscheiben ersetzt. Bild 1 zeigt die Unterseite. Das Plastik lässt sich sauber bohren. Diese Schablone hat 46 Löcher mit jeweils 6 mm Abstand. Die untere Scheibe passt genau in den Topf und sitzt auf dem Substrat. Die obere Scheibe ist passend zum Topfaußenrand geschnitten, damit man sie nach der Aussaat zum Abheben gut greifen kann.

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Bild 2: Diese Schablone hat 33 Löcher in jeweils 7 mm Abstand.

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Bild 3: Es geht auch einfacher als beim ersten Prototyp, und zwar ohne seitliche Führung am Topfrand: Die Alu-Schablone ist ein einfaches Kästchen mit 2 mm Löchern, welches mit einem Gummi auf Topf und Plastikunterteil befestigt wird. Das Alu wird gegen das Plastik so verschoben, dass die Löcher im Plastik verschlossen sind. Jetzt kippt man die Samen ins Alukästchen und schüttelt so lange, bis sich die Samen in den Löchern verteilt haben. Überzählige Samen schüttelt man an den Rand.

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Bild 4: Jetzt verschiebt man das Alukästchen so lange, bis sich die Löcher überschneiden => Die Samen fallen aufs Substrat. Nacheinander nimmt man nun den Gummiring, das Alukästchen und die Plastikschablone ab. Fertig.

Soweit die Theorie, morgen folgt die Praxis.
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Beitrag  william-sii am So 17 März 2013, 15:08

Ich habe die Schablone mit den 46 Löchern mal ausprobiert. Sie funktioniert mit Einschrankungen:
- Für manche Samen sind die Löcher mit 1,5 mm Durchmesser zu klein.
- Am Silikon, mit dem ich die Teile verklebt habe, bleiben die Samen haften.

Also werde ich mir eine verbesserte Schablone bauen mit etwas größeren Löchern und ohne Silikon.
Ab und zu bleiben 2 Samen in 1 Loch liegen, aber die kann man schnell mit einem Bleistift rausholen. Insgesamt funktioniert das mit der Schablone aber weitaus schneller, als wenn man die Samen einzeln mit der Pinzette in die Löcher buxiert.
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Beitrag  Cristatahunter am So 17 März 2013, 17:52

Warum diese Art von Aussähen? Wo liegt der Vorteil wenn alles in Reih und Glied dasteht. Im Garten ist der Sinn darin das mit einem Zinggen die Erde zwischen den Setzlingen gelockert werden kann. Bei den Kakteen ist das wohl nicht nötig. Beim gekeimten Samen ist es doch gut wenn die nahe stehen. Die Konkurrenz regt das Wachstum an. Willst du damit das erste mal Pikieren sparen?
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Beitrag  william-sii am So 17 März 2013, 19:22

Ziele dieser Methode:
- Durch gleichen Abstand hat jeder Sämling die gleiche Chance, weil dadurch Konkurrenz vermieden wird. Es ist ein Trugschluss, dass Konkurrenz das Wachstum anregen soll. Wo wollen sie denn hin, wenn sie zu dicht aufeinander stehen?
- Zum Pikieren kann man die Sämlinge leichter trennen, weil sie mit den Wurzeln nicht ineinander hängen. => Weniger Wurzelschäden => weniger Ausfälle beim Pikieren.
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