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Echinocactus texensis und E.parryi

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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  Liet Kynes am Mi 17 Apr 2013, 13:18

Dann mal her die Bilder einiger meiner E.parryi-Sämlinge von heute.Aussaat war Juni 2012. Sie wurden bis Januar unter LSR durch kultiviert, danach gab es bis März eine Trockenpause auf der kühlen Fensterbank (ca. 8°C-15C°). Nun leben sie wieder langsam auf :
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Gruß, Tim


Zuletzt von Liet Kynes am Mi 17 Apr 2013, 13:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  nikko am Mi 17 Apr 2013, 13:28

Die sehen toll aus Tim!

Hier meine E. texensis:
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Die haben fast die gleiche Geschichte wie Tim's E. parryi hinter sich, nur das sie erst im Feb. aus dem LSR Kasten gekommen sind. Seitdem waren sie an der Fensterbank, seit heute im GWH. Durchmesser der Kleinen ca. 5mm.

LG,
Nils
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  Snuky am Mi 17 Apr 2013, 13:31

Tolle kleine Kerlchen. Ich hoffe ich bekomme das auch hin. :-)
Lg
Hillu
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  k.oli am Mi 17 Apr 2013, 14:45

Super, vielen Dank für die Bilder Smile

jetzt bin ich etwas beruhigt Cool

@Hillu : jetzt liegt es an uns für die nächste generation von Echinocactus-Sämlingen zu sorgen Wink

@Liet : In diesem Thread wird von Silvia "ihre" Methode beschrieben zur Aufzucht von E.parryi. Hier liest sich die Aufzucht als relativ schwierig, wieso gestaltete sich das bei dir so einfach?

Viele Grüße

Oli
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  Liet Kynes am Mi 17 Apr 2013, 16:30

k.oli schrieb:
@Liet : In diesem Thread wird von Silvia "ihre" Methode beschrieben zur Aufzucht von E.parryi. Hier liest sich die Aufzucht als relativ schwierig, wieso gestaltete sich das bei dir so einfach?
Oli

Hi Oli

Mir fallen nur wenige Punkte auf,die den Unterschied machen könnten:

Ich hatte im Juni ausgesät und damit natürlich optimale Keimtemperaturen und Kulturbedingungen für einen gesunden Start. Außerem säte ich in Zip-Beuteln aus und beitze mit Kaliumpermanganat vor. Für die Anstaulösung (Basis : Destilliertes Wasser) benutzte ich deshalb auch nur wenig Chinosol (halbes Gramm pro Liter).Dazu Schachtelhalmextrakt und Wuxal.
Zum Aussortieren von Samenhüllen oder "Leichen" nutz(t)e ich bewußt keine harte und grobe Pinzette,sondern so etwas : [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Das E.parryi Sämlinge so schnell "brauchbare" Wuzeln entwickeln,kann ich nämlich bestätigen. Deshalb waren sie für mich auch gleich nach Keimung pikierbar. Man konnte gut sehen,dass sie nach dem Einpflanzen direkt einen Entwicklungsschub bekamen.
Ansonsten kann ich nur sagen,dass sich detaillierte Aussaatberichte mit Sondervorkommnissen oft nach der Beschreibung von heiklen Prozessen anhören. Jede Aussaat will gut bewacht sein und wenn man einmal ein individuelles Pilzproblem bekommt, hat man auch mehr zu tun und auch entsprechend mehr zu beschreiben. Bei meiner parryi-Aussaat blieb mir das einfach erspart.Das könnte schon beim nächsten Versuch anders sein,es gehört immer auch ein Quäntchen positives Schicksal dazu.
Gruß, Tim
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  k.oli am Mi 17 Apr 2013, 21:42

Liet Kynes schrieb:
Das E.parryi Sämlinge so schnell "brauchbare" Wuzeln entwickeln,kann ich nämlich bestätigen. Deshalb waren sie für mich auch gleich nach Keimung pikierbar. Man konnte gut sehen,dass sie nach dem Einpflanzen direkt einen Entwicklungsschub bekamen.

Ok, das hört sich an als wenn du die Kleinen direkt nach dem Schlüpfen aus dem Zip-Beutel(Ähnl.Fleischer-Methode) geholt hast und in eine trockenere Umgebung gesetzt hast....verstehe ich das richtig? Shocked Warum?

Wissbegierige Grüße

Oli
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  Liet Kynes am Mi 17 Apr 2013, 23:04

Nee,die wurden in das gleiche feuchte Substrat gesetzt, auf dem sie gekeimt waren.Dafür muss ich die Töpfe nicht aus dem Beutel nehmen. Die Arbeit dauert wenige Minuten.
Vorteile :
1: Die Keimlinge stehen gleich senkrecht und bleiben es.Oft wachsen bei meinen Aussaaten die Keimwurzeln nicht gleich ins Substrat ein,sondern schlängeln sich eine Weile an der Oberfläche entlang.Das bedeutet,manche Sämlinge liegen so lange seitlich auf dem Substrat,bis die Wurzeln gegriffen haben und sie sich aufrichten können.Dieses verzögert das Wachstum meiner Meinung nach unnötig, gleich pikierte/verankerte Sämlinge wachsen nach meiner Beobachtung immer besser.Außerdem können seitlich aufliegende Sämlinge an der aufliegenden Seite leichter anfaulen.
2:Wenn ich zu dicht säe,was bei Platzarmut passieren kann, verhaken sich Wurzeln unterschiedlicher Sämlinge auch gerne bei diesem Prozess.Diese Kandidaten Monate später erst zu trennen, birgt großes Verletzungsrisiko.Im Übrigen konnte ich beobachten,dass sich in so einer "engen Wurzel-Lebensgemeinschaft" häufig ein Sämling gegen den anderen durchsetzt und diesen Nachbar so verkümmern lässt. Aus diesen Gründen nutze ich gerne die limitierte Aussaatfläche zumindest optimal aus, setze neu gekeimte Sämlinge direkt auf Abstand und gebe ihnen guten Halt.
Meine Beutel-Methode ist also absolut nicht die Fleischer Methode,denn ich öffne bei Bedarf ( z.B bei Nachkeimern,Samenschalen-Entfernung) im Verlauf des ersten Jahres mehrfach die Beutel. Es reichte bisher immer aus,in diesen Fällen Chinosol nach zu sprühen, um späteren Pilzbefall zu vermeiden,damit habe ich im Vergleich zur richtigen Fleischer-Methode in diesem Punkt keinen Nachteil erfahren.Vorteil beider Vorgehensweisen bleibt das konstante Microklima. Bei der "echten" Fleischermethode ist streng genommen das gesamte Projekt sofort gescheitert,falls im ersten Jahr doch ein Pilz ausbricht,oder ein massives Algenproblem entsteht. Außerdem lässt man es auch darauf ankommen,wie sich die Sämlinge anfangs und später zurecht finden.
Wenn man richtig große Samenmengen ansetzt,dann ist meine Fleischer-Abwandlung wohl nicht möglich. In einem 1L-Beutel haben ca. 40-60 Körner = zwei 5er- oder drei 4er-Töpfe Platz,sofern der Verschluss oben und die Saat erreichbar bleiben sollen.
Meine Methode ist eine Alternative,wenn man sich das spätere Eingreifen nicht verkneifen möchte und eine überschaubare Menge an Samen zu behandeln hat.

Gruß,Tim
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  k.oli am Mi 17 Apr 2013, 23:26

Aaahhh, jetzt weiß ich was du meinst Tim, alles klar, vielen Dank für die genaue Erläuterung Smile
Ich hatte das mit dem "Pikieren" dann ganz falsch verstanden, gut das ich nochmal nachgefragt habe, ansonsten hätte ich wohl alles gekillt was gekeimt wäre Wink

Vielen Dank und viele Grüsse

Oli
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  Snuky am So 21 Apr 2013, 17:51

Bei mir ist bis jetzt noch nichts gekeimt. Habe am 12.4. ausgesät.
Lg
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Re: Echinocactus texensis und E.parryi

Beitrag  k.oli am So 21 Apr 2013, 20:24

Habe gerade nochmal nachgeschaut....

Die Aussaat war am 16, und seit gestern (20.) ist im Töpfchen Party.....

Innerhalb von ca. 4 Tagen sind 10 von 11 Samen gekeimt und sehen quicklebendig aus!!!
Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet..... Shocked

Viele Grüße

Oli


Zuletzt von k.oli am So 21 Apr 2013, 20:26 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Datum korrigiert)
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