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Fragen zu Sulcorebutia

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  MaBo66 am Sa 04 Nov 2017, 21:23

Hallo Willi,
ich habe in meinem Bestand u. a. 2 Pflanzen die ich nicht zuordnen kann.
Bei der ersten die ich 2010 erworben habe vermute ich einen Schreibfehler. Auf dem Etikett steht S. spec. Arzoe KK.
Ich finde bei Knieze kein Standort mit Arzoe, habe jedoch bei Hillermann (RH0425) einen Standort C'bamba Arce nordwestlich von Sacabamba 3100m gefunden.
Könnte Arzoe  auch Arce heißen, und oder um welche Pflanze könnte es sich dann dabei handeln?
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Bei der 2. Pflanze lautet die Bez. S. spec. de Sacabamba EH7150/3  Standort Cliza , Km9. Im Kompentium finde ich auch nur die Bezeichnung spec.
Wo wäre diese Pflanze einzuordnen.
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Wo könnte ich diese Pflanze einordnen?

Viel Grüße Manfred (MaBo66)
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spec. Arzoe

Beitrag  sulco-willi am So 05 Nov 2017, 12:53

Hallo Manfred,
in beiden Fällen handelt es sich um violettblütige S. steinbachii v. hoffmannii. Bei den EH-Nummer im Kompendium waren wir damals zu vorsichtig, nach dem Motto: lieber als "spec." bezeichnen, als irgendetwas Falsches schreiben. Ich habe mehrere EH7150 auch den Klon 3 und kenne auch andere Pflanzen aus der Sacabamba-Ecke. Die Bestimmung ist daher eindeutig.

Eine "spec. Arzoe" von KK gab es tatsächlich. Das ist kein Schreibfehler. Ich hatte eine solche Pflanze auch einmal in meiner Sammlung. Um welchen Ort es sich dabei handelt, weiß ich nicht. Arce ist eigentlich eine Provinz. Keine Ahnung - auf jeden Fall ist es auch in diesem Fall eine "hoffmannii"
Beste Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  MaBo66 am So 05 Nov 2017, 16:17

Hallo Willi,
danke für die schnelle und präzise Antwort.
Dementsprechend wäre die S.spec.  EH7154/8 ebenfalls eine steinbachii v. hoffmannii.

Anbei noch eine weitere Pflanze zur Bestimmung die ich vor 8 Jahren bei HA-KA-Flor in der Schweiz erworben habe, aber auch nur unter spec. läuft.
Ich weiß, ich könnte mir die Zeit nehmen und mehrere Stunden über Sulcoschlüssel und Aufnahmen versuchen die Pflanze zu bestimmen, wäre mir letztendlich aber doch nicht sicher.
Da frage ich doch lieber den Fachmann und Standortkenner der eine größere Trefferquote hat.

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Gruß Manfred
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Ha-Ka-Flor

Beitrag  sulco-willi am So 05 Nov 2017, 19:26

Hallo Manfred,

EH7154 kenne ich nicht besonders gut. Ich hatte mal eine von Heger gesammelte Pflanze, der ja die selben Nummern verwendet hat wie Haugg. Das heißt bei mir EH7154/He. Ich habe mir gerade mal ein altes Bild angeschaut und habe den Eindruck, dass die schon in Richtung "Markusii" geht. Das Gebiet um Sacabamba ist recht problematisch, weil dort Übergänge zwischen "Hoffmannii" und "Markusii" erkennbar sind. Ich habe mir das früher einfach gemacht und eben von "spec. Sacabamba" geredet, ohne mich festzulegen. Im Grunde genommen ist das auch vernünftig, denn oft kann man kaum entscheiden, was wohin gehört. Es gibt dort eigentlich "aus jedem Dorf einen Köter", denn dort spielen auch "Taratensis" und evtl. auch richtige "Steinbachiis" mit hinein. Deswegen ist mir das "spec. Sacabamba" ziemlich sympatisch. Es ist bei Sulcorebutia oftmals so, dass man manchmal an einem Standort alle möglichen Formen findet.

Die andere Pflanze zu bestimmen ist sehr schwer. Ich tippe - wirklich in´s Blaue geraten - auf eine S. mentosa v. albissima ähnlich HS24. Hier ein Vergleichsbild einer HS24 von 1984.

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Du kannst es dir also aussuchen, aber bitte nicht behaupten: der Gertel hat gesagt, das wäre................... Evil or Very Mad

Beste Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  MaBo66 am So 05 Nov 2017, 21:47

Hallo Willi,
du liegst bestimmt nicht falsch mit Hs24, mich irritieren nur die längeren Dornen.
Anbei eine Aufnahme meiner anderen HS24

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Viele Grüße Manfred
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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  Fero71 am So 12 Nov 2017, 13:13

Lieber Willi

ich habe auch noch eine Sulco, die ich nicht zuordnen kann. Wahrscheinlich ist die Bestimmung gar nicht so schwierig - aber ich leider (noch?) kein Sulcoexperte:

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Danke!

Liebe Grüße

Fero
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Sulcoexperte

Beitrag  sulco-willi am So 12 Nov 2017, 14:50

Hallo Fero,

in dem speziellen Fall kannst du soviel Sulcoexperte sein, wie du willst. Hier zu behaupten, das sei dieses oder jenes, wäre total überzogen. Kurz gesagt, ich habe keine Ahnung.

Es könnte durchaus etwas aus dem Umfeld von S. steinbachii v. hoffmanni sein, aber auch etwas völlig anderes. Ich weiß es nicht. Wenn die mal wieder blüht, könntest du mal einen Blütenschnitt machen. Der könnte uns näher an die Sache heranbringen.
Beste Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  Fero71 am Di 14 Nov 2017, 06:58

Lieber Willi!

Danke für Deine rasche Antwort. Dann werde ich im Frühlig auf Blüten hoffen und mich wieder melden.

Beste Grüße

Fero
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Sulcorebutia mentosa var. crucensis G189 (2003)

Beitrag  MaBo66 am Mo 05 Feb 2018, 23:57

Hallo Willi,
ich habe heute deine Aufnahmen von Sulcorebutia mentosa var. crucensis G189 (2003) gesehen.
Tolles Gruppenphoto der Bandbreite. Wenn ich richtig interpretiere wurden die Pflanzen 2003 ausgesät.
Ich frage mich nun: Wie groß werden die Pflanzen denn heute sein?
Mein Problem ist es, daß ich ebenfalls welche habe die 1990 ausgesät wurden und trotz intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer und Winter ziemlich in die Höhe gewachsen sind.
Zum Teil muß ich sie an Stützen festbinden. Die hier abgebildeten HS44a sind die kleinsten.
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Die größte eine HS 65 hat mittlerweile ca 35cm.
Kennst Du das Problem auch, falls es eines ist? Ich meine auch Standortaufnahmen gesehen zu haben bei denen die Pflanzen ebenfalls einen cereoiden Wuchs angenommen hatten.
Würde eine Verjüngungskur wie Abschneiden und neu Bewurzeln eine erfolgsversprechende Möglichkeit?
Ich bin mir da nicht so sicher , denn letztes Jahr hatte ich einen Mißerfolg.
Gruß Manfred
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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  sulco-willi am Di 06 Feb 2018, 12:55

MaBo66 schrieb:Hallo Willi,
ich habe heute deine Aufnahmen von Sulcorebutia mentosa var. crucensis G189 (2003) gesehen.
Tolles Gruppenphoto der Bandbreite. Wenn ich richtig interpretiere wurden die Pflanzen 2003 ausgesät.
Ich frage mich nun: Wie groß werden die Pflanzen denn heute sein?
Mein Problem ist es, daß ich ebenfalls welche habe die 1990 ausgesät wurden und trotz intensiver Sonneneinstrahlung im Sommer und Winter ziemlich in die Höhe gewachsen sind.
Zum Teil muß ich sie an Stützen festbinden. Die hier abgebildeten HS44a sind die kleinsten.

Die größte eine HS 65 hat mittlerweile ca 35cm.
Kennst Du das Problem auch, falls es eines ist? Ich meine auch Standortaufnahmen gesehen zu haben bei denen die Pflanzen ebenfalls einen cereoiden Wuchs angenommen hatten.
Würde eine Verjüngungskur wie Abschneiden und neu Bewurzeln eine erfolgsversprechende Möglichkeit?
Ich bin mir da nicht so sicher , denn letztes Jahr hatte ich einen Mißerfolg.
Gruß Manfred

Hallo Manfred,
die Pflanzen sind von 1991. 2003 haben sie so schön zusammen geblüht. Heute existiert kaum noch eines der Originalstücke - nur noch vegetativ vermehrt.
Das Problem mit dem Längenwachstum kennt jeder, der diese Pflanzen kultiviert. Es gelingt im Gewächshaus nicht, sie auf Dauer klein zu halten. Solange ich mein Frühbeet auf dem Garagendach hatte, ging das noch, aber seit sie im Gewächshaus stehen, gehen sie in die Höhe. Die mit den gelben Blüten noch viel schlimmer als die "crucensis". Da hilft wirklich nur abschneiden. Das ist bei "cylindricas" allerdings etwas riskant. Oft verfault der Kopf irgendwann bevor er sich bewurzelt. (unbedingt beide Schnittflächen gut mit Fissan Silberpuder desinfizieren - das ist das Zeug für den wunden Kinderpopo). Viel bessere Chancen hat man mit Sprossen, die an der Mutterpflanze entstehen. Das geht meist problemlos, dauert aber ein paar Jahre. Was auch meistens klappt, ist die vegetative Vermehrung mit einem Wurzelstück. Ich habe darüber mal etwas geschrieben:

Gertel Willi (2001): Eigenartige Methode der vegetativen Vermehrung bei Sulcorebutien
Kakt.and.Sukk., 52 (1): 8-10

Das klappt recht gut, wenn man einen ganzen Wurzelstrang nimmt, der auch noch ein paar Saugwurzeln hat. Man muss darauf achten, dass man nur ganz wenig Wasser gibt, bevor ein neuer Kopf auftaucht.

Beste Grüße
Willi

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