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Fragen zu Sulcorebutia

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  islek am Mi 11 Apr 2018, 13:39

> Die Sulcorebutien sind so vielfältig, dass man durch Kreuzungen im Prinzip keine Verbesserungen erzielen wird.

Das stimmt sicher, aber ich besitze ja nicht alle, die es gibt :-) Falls ein paar Kreuzungen gelingen sollten, ist das schlicht und einfach eine Möglichkeit für mich, noch was Neues zu sehen, das ich nicht habe. Verbesserung ist nicht mein Ziel, sondern Vielfalt. Und wenn das Resultat nicht überzeugt, kommt es halt weg. Interessant ist es aber auf jeden Fall für mich, - z. B. zu sehen, was an Anlagen so alles in den Individuen steckt und wie sie zusammenwirken bei neuer Mischung.
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Kreuzungen

Beitrag  sulco-willi am Mi 11 Apr 2018, 15:37

ja, ja, wie gesagt, jeder nach seiner Facon................ Very Happy

aber du bekommst ja demnächst auch wieder meine Angebotsliste. Dauert noch ein paar Tage.
Gruß
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  Msenilis am Sa 19 Mai 2018, 23:34

Hallo ,
bei mir blüht zur Zeit diese interessante hertusii Form.
Die Blüte ist etwas außerhalb der normalen Farben.
Ist es wirklich eine?

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Hier noch ein Bild, wo man mehr von dem auch nicht gerade typischen Pflanzenkörper sieht,
und diesmal mit vollständigem Namen.
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hertusii

Beitrag  sulco-willi am So 20 Mai 2018, 12:00

Hallo Manfred,

diese Pflanze von de Vries kommt ja von südlich Zudanez. Es ist ganz sicher keine "Hertusii" im herkömmlichen Sinn, aber in dieser Gegend wachsen solche unterschiedlichen Sulcorebutien, die nicht zuletzt auch durch meine Schuld, alle unter "Hertusii" subsummiert worden sind. Die Blütenfarbe ist etwas abweichend vom üblichen Magenta, aber auch das gibt es. Je nach Höhenlage findet man dort sogar gelbrote Blüten (z.B. HS125a). Wie sehr die Pflanzen aus dieser Ecke Boliviens variieren, kannst du z.B. bei den G-Nummern unter G342, 343, 204 sehen. 342 und 343 wachsen nur wenige huntert Meter vom Typstandort der "Hertusii" entfernt, 100 oder oder 150m höher. Ein Fred H. Brandt hätte hiervon locker 10-20 neue Arten gemacht. Ich bin nur froh, dass sich bisher noch niemand an diesen "Misthaufen" rangetraut hat.................. Laughing
Beste Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  islek am So 20 Mai 2018, 17:12

Das ist ja schon verschiedentlich gesagt worden, aber dies wäre dann auch für mich ein Beispiel, wo eine feinere Art-Aufteilung der Sulcos nach dem Aussehen oder dem Fundort kaum noch Sinn zu machen scheint. Da kann man eigentlich nur noch Typisierungen der Erscheinungsform machen, ohne Aussage über eine Artzugehörigkeit.

Es wäre interessant - aber sehr aufwendig - wenn man geographische Verbreitungs-Karten für einzelne Gene erstellen könnte - und das dann noch im Zeitverlauf :-)
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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  Msenilis am So 20 Mai 2018, 23:40

Hallo Willi,
[/quote]Ich bin nur froh, dass sich bisher noch niemand an diesen "Misthaufen" rangetraut hat.................. Laughing
Willi[/quote]
danke für die Aufklärung.
Ich habe auch dein Lexikon ausgiebig vorher studiert.
Aber "Misthaufenpflanze" gefällt mir als Bezeichnung auch nicht besonders. lol! lol!
Hauptsache ist wie üblich die Feldnummer, und das sie mir gefällt.
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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  sulco-willi am Mo 21 Mai 2018, 16:19

Msenilis schrieb:Hallo Willi,
Ich bin nur froh, dass sich bisher noch niemand an diesen "Misthaufen" rangetraut hat.................. Laughing
Willi[/quote]
danke für die Aufklärung.
Ich habe auch dein Lexikon ausgiebig vorher studiert.
Aber "Misthaufenpflanze" gefällt mir als Bezeichnung auch nicht besonders. lol! lol!
Hauptsache ist wie üblich die Feldnummer, und das sie mir gefällt.[/quote]

Hallo Manfred,
"Misthaufen" ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Es ist eine Bezeichnung von Walter Rausch, der die Sulcos aus der Umgebung von Sucre so bezeichnet hatte: der Misthaufen von Sucre. Das bedeutet nichts mehr als: es gibt kaum 2 identische Pflanze und in einem Misthaufen zu wühlen ist ebso ergötzlich, wie sich mit dieser Gruppe Pflanzen wissenschaftlich zu beschäftigen..... Evil or Very Mad

Beste Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  sulco-willi am Mo 21 Mai 2018, 16:36

islek schrieb:Das ist ja schon verschiedentlich gesagt worden, aber dies wäre dann auch für mich ein Beispiel, wo eine feinere Art-Aufteilung der Sulcos nach dem Aussehen oder dem Fundort kaum noch Sinn zu machen scheint. Da kann man eigentlich nur noch Typisierungen der Erscheinungsform machen, ohne Aussage über eine Artzugehörigkeit.

Es wäre interessant - aber sehr aufwendig - wenn man geographische Verbreitungs-Karten für einzelne Gene erstellen könnte - und das dann noch im Zeitverlauf :-)

Hallo Jörg,

einerseits ist das die schöne Sache an den Sulcos.Du kannst so viele Pflanzen haben, wie du willst und immer gibt es neue Unterschiede. Es ist natürlich auch die schwierige Seite. Wenn du dich näher mit diesen Pfanzen beschäftigst, dann verzeifelst du, wenn du versuchst, sie in Schublädchen zu zwingen. Man kann wirklich nur Gruppen definieren oder man macht Aggregate, wie wir es in unserem Buch gemacht haben. Bei den Gruppen legst du eine Art fest und ordnest ihr verschiedene Formen und Varietäten zu, von denen du glaubst sie gehören mehr oder weniger zusammen. Bei den Aggregaten greiftst du dir einfach ein bestimmtes Verbreitungsgebiet und listet die Arten die darin vorkommen. Das ist natürlich viel unkomplizierter.
Typisierungen der Erscheinungsformen zu machen ist heute kaum mehr möglich, denn niemand nimmt deine Typen mehr an - nicht zu reden vom Aufwand. Allerdings ist es relativ einfach - sofern man genügend Standortangaben hat - regional festzulegen, was in einem bestimmtenm Bereich wächst. Das mache ich z.B. ständig, wenn mir etwas unklar ist. Wie gesagt, dazu braucht man viele Daten und gute, digitale Karten und nicht nur Google Earth. Natürlich hat das noch nichts mit den Genen zu tun. Hier müsste man DNS-Untersuchungen machen und zwar in einem Umfang, der jegliche Rechnung sprengen würde. Wenn du mal den Eurojackpot knackst, kannst du so etwas auf den Weg bringen. Das Pflanzenmaterial steure ich bei............................ Laughing
Viele Grüße
Willi

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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  Msenilis am So 03 Jun 2018, 23:14

Hallo Willi,
in einem obigen Beitrag hattest Du die gelbroten Blüten der hertusii Form HS-125a erwähnt.
Bei mir haben kürzlich zwei Exemplare davon geblüht.
Leider kann man die Schönheit der Blüte gar nicht richtig rüberbringen.

Bei dieser Pflanze kann ich ja noch eine gewisse Ähnlichkeit zu hertusii erkennen.

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Aber diese sieht für mich mit den kleinen Sprossen und auch der Bedornung eher nach callecallensis aus.

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Was sagst Du dazu?
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Re: Fragen zu Sulcorebutia

Beitrag  sulco-willi am Mo 04 Jun 2018, 10:37

Msenilis schrieb:Hallo Willi,
in einem obigen Beitrag hattest Du die gelbroten Blüten der hertusii Form HS-125a erwähnt.
Bei mir haben kürzlich zwei Exemplare davon geblüht.
Leider kann man die Schönheit der Blüte gar nicht richtig rüberbringen.

Bei dieser Pflanze kann ich ja noch eine gewisse Ähnlichkeit zu hertusii erkennen.

Aber diese sieht für mich mit den kleinen Sprossen und auch der Bedornung eher nach callecallensis aus.


Was sagst Du dazu?

Hallo Manfred,

ich kann deine Verwirrung sehr gut verstehen. Ich habe diesen Kampf schon des öfteren ausgetragen. In der ganzen Ecke zwischen Tarabuco und Zudanez wachsen Tarabucoensis-Formen, die oft sehr an S. callecallensis erinnern. Letztere sind allerdings meist deutlich größer. Ganz abgesehen davon haben nur wenige S. callecallensis diese Blütenfarbe, die ja so sehr für VZ56b/13 steht. Unter den Sulcos aus der Cord. Mandinga ist diese fast dreifarbige Blüte aber eher normal. HS125a soll ja von einem Standort oberhalb der Population HS125, die magenta blüht, kommen. Man könnte sich also vorstellen, dass sich dort S. hertusii und tarabucoensis vermischt haben und so den viuoletten Farbton eingebracht haben. Wie dem auch sei, ich habe ja schon mehrmals - etwas despektierlich - vom Misthaufen um Zudanez gesprochen. Es ist aber auch wirklich so, es gibt dort eine dermaßen verwirrende Formenvielfalt, dass man fast von Glauben abfallen kann. Man überlege nur mal: S. rauschii, hertusii callecallensis, heliosoides, viridis und was weiß ich noch. Das alles im Umkreis von weniger als 10km um Zudanez. Klar, dass es dort Vermischungen gibt, denn irgendwie sind fast alle Sulcos mit fast allen kompatibel. Man muss das einfach so nehmen. Je nachdem freut man sich über die Formenvielfalt oder man flucht über das Chaos. Für mich, der seine Sulcos nach Fundorten katalogisiert, ist das nur ein kleines Problem und es macht Spaß zu vergleichen, Entwicklungslinien, Verbindungen und Unterschiede zu suchen.

Beste Grüße
Willi

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