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Leitungswasser aufbereiten Empty Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  sabiji Mi 29 Mai 2013, 09:21

Neu hier und schon Fragen:
Das Berliner Wasser ist sehr hart. Längerfristig mit Leitungswasser gegossene Pflanzen bilden hier an der Erdoberfläche eine "Kalkkruste".
Ich komme zwar sporadisch an Regenwasser ran, da wir aber alle unsere Pflanzen damit gießen, reicht das hinten und vorne nicht.
Momentan koche ich unser Wasser ab und es bleibt eine weiße feine Schicht (Hydrogencarbonat?) am Topfgrund zurück, dann lasse ich es in Kannen oder Kanistern etwas stehen.

Bringt mein Aufwand tatsächlich was und gibt es weitere Tipps?

Gruß,
Thomas.
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Leitungswasser aufbereiten Empty Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  Fred Zimt Mi 29 Mai 2013, 10:52

Hallo Thomas,
Abkochen senkt bestenfalls die Carbonathärte ein wenig.
Mir wär das zuviel Aufwand.
Ich hab für die regenarme Zeit (wann war das denn nochmal? scratch) eine kleine Umkehrosmoseanlage aus dem Aquarienbedarf installiert *daumen*
Das "Abwasser" sammle ich für meine Engelstrompete, die findet das gut.

Grüße

Fred
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Leitungswasser aufbereiten Empty Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  bluephoenix Mi 29 Mai 2013, 11:04

Was auch gut funktioniert ist wenn du ein Säckchen mit Torf in eine Kanne Leitungswasser hängst, der Torf fungiert dabei als Ionentauscher. Also zumindest wird das Calcium gebunden und das Wasser wird auch saurer (pH 5 - 6) und hilft so den Pflanzen die Nährstoffe besser aufzunehmen.
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Beitrag  Fred Zimt Mi 29 Mai 2013, 11:23

Der Haken ist dabei allerdings,
daß Du einen Liter Torf für 10 Liter Gieswasser brauchst
und die ganze Sache auch einige Zeit stehen muß.
Was macht man mit dem "gebrauchten" nassen Torf? scratch
Aus dem Moor in die Biotonne?

Ich hab so ein Gerät ->klick! Das läuft jetzt im vierten Jahr.
In Berlin hab ich auch mal eins installiert,
eine alte Freundin gewinnt damit seit Jahr und Tag ihr Orchideen-Gieswasser. sunny
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Beitrag  sabiji Mi 29 Mai 2013, 12:06

Vielen Dank für die Info!

Bringt ein zusätzliches "ansäuern" (Essig) noch etwas?
Gruß,
Thomas.
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Beitrag  Liet Kynes Mi 29 Mai 2013, 12:22

Hallo Thomas

Die Methode, das Wasser mit Essig anzusäuern, wird längst erfolgreich von manchen Leuten praktiziert. Dazu gibt es auch einen Bericht in einer der letzten KuaS-Zeitschriften der DKG.Allerdings präferieren diese Methode hier im Forum bisher scheinbar die Wenigsten,wofür es unterschiedliche Gründe gibt.

Ich empfehle dafür das inzwischen häufig verwendete Vitanal als einfachste und kompromissvollste Methode. Hier ein paar nützliche Links zum Thema :
https://www.kakteenforum.com/t677-vitanal-erfolge-oder-nicht?highlight=vitanal

https://www.kakteenforum.com/t423-vitanal-fur-kakteen?highlight=vitanal

https://www.kakteenforum.com/t9115-verandern-des-ph-wertes?highlight=vitanal

Ansonsten gibt auch noch die Oxalsäure-Methode,einst von User sensei66 genauestens beschrieben. Leider finde ich auf die Schnelle dafür keinen Link. Da diese Methode allerdings gewissenhaftes Arbeiten mit der Chemikalie erfordert,benötigt man dafür auch konkrete Informationen.

Gruß, Tim

edit:

Natürlich gibt es auch noch weitere Möglichkeiten den ph-Wert zu senken,von denen ich keine Ahnung habe.
Es besteht aber noch die Möglichkeit der Verwendung eines solchen Gerätes : http://etm-testmagazin.de/tests/aeg-aquasense-tischwasserfilter-im-test-797
Die Effektivität ist gegeben, das kann ich selbst bestätigen. Es gibt aber eben Wirkungsvolleres. Den Kosten/Nutzen Aufwand aller Methoden muss jeder selbst abwägen.
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Beitrag  sensei66 Mi 29 Mai 2013, 13:50

Da kann ich helfen...
https://www.kakteenforum.com/t9115p10-verandern-des-ph-wertes#91846

Umkehrosmosenalagen oder Tischwasserfilter können für den einen oder anderen eine echte Alternative sein. Jedoch macht der Anschaffungspreis sowie regelmäßig anfallende Kosten für Filter- bzw. Membranwechsel aus dem Gießwasser einen echten Kostenfaktor.

ciao
Stefan

PS: die Suchfunktion hier ist echt zum Heulen...
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Leitungswasser aufbereiten Empty Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  sabiji Mi 29 Mai 2013, 14:38

Das hört (liest) sich gut an!

Vielen Dank für die vielen Tips. Ich glaube, dass mit der Oxalsäure werde ich wohl ausprobieren.

Gruß,
Thomas.
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Beitrag  Fred Zimt Mi 29 Mai 2013, 19:24

Ich hake da nochmal ein,
denn ich merke je mehr ich lese umso weniger weiß ich. Rolling Eyes
Wir reden ja grad von zwei unterschiedlichen Sachen, oder?

-Umkehrosmose und Ionenaustauscher reduzieren den Gehalt an Mineralstoffen.
-ansäuern senkt den pH-Wert.

Was möchte man denn?

Oder, anders gefragt:
Wenn ich (teilweise) entmineralisiertes Wasser verwende und das ein wenig aufdünge
brauchts doch keine Ansäurung? scratch
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Leitungswasser aufbereiten Empty Re: Leitungswasser aufbereiten

Beitrag  sabiji Mi 29 Mai 2013, 21:09

Nun in meinem Fall geht es mir hauptsächlich um die Reduzierung des ph-Wertes unseres harten Berliner Wassers.

Die beiden Varianten Vitanal und/oder Oxalsäure hören sich für mich erstmal relevant an.

Per Recherche gibt es nun Vitanal, welches eher als Dünger angesehen wird, aber auch Vitanal Sauer, welches expliziert zur Reduzierung des ph-Wertes gedacht ist.
Ich denke das wohl eher letzteres in meinem Fall in Frage käme (?).

Allerdings erscheint mir Oxalsäure günstiger von den Kosten.

Gruß,
Thomas.
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