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Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

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Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  Dr.Leskow am So 02 Jun 2013, 13:38

Hallo "Freaks"

Da immer wieder nach meiner HP gefragt wird: www.german-cacti.de

Um nicht alles nochmal schreiben zu müssen, verweise ich auf die Beiträge zum Thema: "In meinem Steingarten beginnt die Blütezeit".
Bei Bedarf werde ich mich jetzt HIER zu allen diebezüglichen Fragen ausführlich äußern. Dauerzweifler mögen das ignorieren, oder nachdenklich werden. Das es in extrem "Kältelöchern" mit 7 Monaten Winter, Dauerregen, Dauernebel, 5 Monaten Winter und 7 Monate maximal Frühherbst nicht geht bezweifle auch ich nicht!!!!!1

Gruß Peter
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  Denis WL am So 02 Jun 2013, 18:46

Gehts hier noch um Erfahrungsaustausch über Kakteen oder Gehirnwäsche? Ein wissenschaftlich so versierter Kakteenfreund sollte doch zumindest wissen, dass es keine Resistenzen bezogen auf abiotische Faktoren/Einflüsse gibt, max. Toleranzen! Wer bitte zweifelt denn noch daran, dass es div. Kakteen gibt die unserem Klima trotzen.

Nichtverstehend und kopfschüttelnd...
Gruß Denis
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Wer bitte zweifelt denn noch daran, dass es div. Kakteen gibt die unserem Klima trotzen.

Beitrag  Dr.Leskow am So 02 Jun 2013, 22:14

Hallo Denis,

wieso Gehirnwäsche? Ich versuche doch nur davon zu überzeugen, dass das Hauptproblem nicht beim Klima sondern bei der zu vermeidenden Staunässe im Wurzelbereich liegt, welche sich eben durch "Standarddrainage" wegen der Kapillarwirkung) nicht dauerhaft vermeiden lässt. Ich habe auch erwähnt, dass das in USA wegen der ganz anderen geologischen Struktur und der überwiegend geringeren Niederschläge sich anders verhält, als hier (in einem Standardgarten), also eine effektive Gegenmaßnahme sich natürlicherweise dort erübrigt, aber hier unentbehrlich ist. Einige Forenmitglieder ließen sich von meiner Methode sowohl aus theoretischer Sicht, als auch durch meine beschriebenen Erfahrungen wohl schon überzeugen.
Die Frage die hier zu diskutieren ist lautet: Lässt sich Regenschutz, auch DAUERHAFT, vermeiden, oder ist er grundsätzlich dringend zu empfehlen? Warum soll das KEIN Erfahrungsaustausch sein?
Wieso ist die Feststellung falsch, dass nur z.B. Escobaria missouriensis extrem resistent, sogar gegen temporäre Überflutungen ist?

Gruß Peter
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  Fred Zimt am So 02 Jun 2013, 23:16


Hallo,
hier ist der link zur Diskussion in der das Thema aufkam:
https://www.kakteenforum.com/t11145p10-in-meinem-steingarten-beginnt-die-blutezeit

Denis, willkommen an Bord.
Auch ein frischgewaschenes Gehirn entbindet hier nicht vom freundlichen Umgangston. Wink
Magst Du mal in der Mitgliedervorstellung artig "Guten Tag"
sagen bevor Du so tief in den Eimer greifst?
Danke.

Fred
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  Uwe am Mo 03 Jun 2013, 06:55

Hallo

Ich bestreite auch nicht, dass man div. Arten ohne Regenschutz ganzjährig draussen kultivieren kann. Sonst hätte ich ja nicht Dutzende von Kakteen frei ausgepflanzt Wink

Aber was bei mir geht, heisst noch lange nicht, dass es bei allen anderen auch geht. Man kann bei diesem Thema keinesfalls seine Erfahrungen 1:1 auf andere übertragen, das ist ein Trugschluss. Selbst wenn man die haargenau gleiche Substratmischung verwendet, kann eine Art bei mir problemlos durch den Winter kommen, bei jemand anderen wieder nicht.

Es kann nicht nur am Substrat liegen. Das Substrat ist nur ein Teil des ganzen, recht komplexen Themas. Ich habe eine Cylindropuntia imbricata, die von selbst gekeimt und gewachsen ist, und zwar am Rand des Gemüse-Gartens, in normaler Gartenerde, gleich nebem dem Salat Rolling Eyes. Die gedeiht jetzt schon das 3.Jahr an eher ungünstiger Lage. Wäre das Substrat der primär wichtigste Faktor für ein Gedeihen ohne Schutz, dürfte sowas gar nicht gehen.

Selektion ist wichtig, die richtige Art ist wichtig, der richtige Klon ist wichtig, das Mikroklima ist wichtig und das Substrat ist auch wichtig. Aber das ist nicht neu, das haben schon die ersten Sammler frostharter Kakteen vor über 100 Jahren heraus gefunden. Heutzutage hat man eben mehr Möglichkeiten zu probieren und zu testen als früher, aber neu sind die Erfahrungen mit sehr durchlässigem Substrat nicht (-> siehe Kümmel/Klügling)

Grüsse
Uwe

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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  andreasNB am Mo 03 Jun 2013, 10:09

Was für eine "Diskussion" !
Es ist halt einfach eine weitere Methode.
Wer solch Materialien im Boden mag, sollte es ruhig probieren.
Missionieren lasse ich mich trotzdem nicht.
Egal mit wieviel Missionseifer darüber geschrieben wird Wink

Ich habe solche Reste aus dem Betonschotter für meine Beete herausgeglaubt.
Mag solches Material nicht ins Substrat einbringen.

Nach meinen bescheidenen Erfahrungen und Beobachtungen verwenden die meisten einfach zuviel Substrat in das die Kakteen gesetzt werden.
Zwischen die Steine, direkt auf das Drainagematerial - das reicht aus und gewährleistet auch sehr guten Wasserabzug.

Auch wird oft der Schlagschatten weiter entfernt stehender Bäume/Häuser unterschätzt.
Was wir im Sommer als vollsonnig ansehen, kann zu anderen Jahreszeiten für einige Stunden schon ganz anders aussehen und gravierende Folgen haben - je nach Mikroklima. Kann, muß aber nicht.
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  OPUNTIO am Mo 03 Jun 2013, 10:33

Das folgende hab ich auch schon an anderer Stelle geschrieben aber hier passt es sehr gut rein.

Ich habe fünf Stellen im Freien an denen ich Kakteen habe/hatte.
Ein Beet, das nie einen Regenschutz hatte.
Fazit: Bis auf ein paar spärliche Reste von O.fragilis und O.rhodantha ist alles im Laufe der Jahre eingegangen.
Hier stelle ich um auf Pflanzen und Sukkus die mein erbärmliches Klima hier aushalten.
Ein anderes Beet hat eine winterliche Abdeckung von Oktober bis April.
Fazit:
Sogar hier halten sich nur zwei fragilis und zwei Echinocereus-Arten wirklich gut.
Der Rest schwächelt oder geht ein. Es regnet einfach zuviel und die Sonne scheint zuwenig. Nicht nur in diesem Jahr, sondern auch davor. Dieses Frühjahr wird jedoch vielen den Rest geben. Was soll's. Ich werde nichts mehr ersetzen.

Die drei Beete die direkt am Haus sind haben da weit bessere Karten.
Das Beet an der Nord-Ost-Seite des Hauses hat zwar die Arschkarte gezogen was heisse Mittagssonne betrifft, hat aber das insgesamt ausgewogenste Klima.
Vom überstehenden Dach einigermaßen vor niederschlag geschützt gedeihen hier fünf Opuntiensorten . Die Glieder sind zwar kleiner, sie blüher weniger und später, aber ich habe so gut wie keine Ausfälle im Winter, da es keine Schäden durch immer wieder auftauende und einfrierende Kakteen gibt.
Ein ähnliches Beet mit gleichweit vorspringendem Dach hab ich am Erker direkt in südlicher Ausrichtung.Alles was bis auf einen halben Meter an der Hauswand steht gedeiht gut. Weiter weg wird es durch den meistens aus westlicher Richtung schräg fallenden Regen zu nass.
Das Beet direkt neben der Eingangstür hat eine süd-süd-östliche Ausrichtung Und wird oben vom eineinhalb Meter vorspringenden Dach und dem Balkon geschützt.
Mit diesem Beet hab ich angefangen Kakteen ins Freiland zu pflanzen. Und bei diesem Beet wird es auch mittelfristig bleiben. Hier gedeiht alles nämlich sehr gut. Denn selbst bei stärkstem Regen gelangt bis auf wenige Tropfen nie Nässe bis an die Hauswand.
Allerdings ist das Beet jetzt 10 Jahre alt. Vieles ist stark ineinandergewachsen und die großen Opuntien haben den Boden ausgelaugt und verdichtet.
Ich plane also für diesen Herbst eine komplette Neuanlage dieses Beetes. Mit weniger großwerdenden Opuntien, sondern mehr Escobarien, Echinos, etc.
Ausserdem soll es etwas abgestuft werden. Wie genau weiß ich noch nicht.
Wenn ich die Prognose für das Wetter der nächsten Jahre allerdings höre, sollte ich mich wohl besser auf Sumpfpflanzen spezialisieren.
Gruß Stefan
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  Tim am Mo 03 Jun 2013, 14:17

Irgendwie erschließt sich mir die Intention zu der Webseite nicht völlig.
Vielleicht sind die Antworten bzw. erweiterten Informationen auch auf der erwähnten CD/dem Pdf zu finden ...?

Ich habe zwar immer im Hinterkopf, dass eigentlich alle aus dem Forum hier aus dem gleichen Sprachraum stammen, aber Worte und Sätze immer wieder in etwas abweichenden Bedeutungen ganz individuell genutzt und verstanden werden, aber im Moment finde ich beim Querlesen eigentlich nur, das mit Hinweisen auf fundierte Kenntnisse, Reisetätigkeit und Know-how anhand eines 3m² Freilandbeetes eine Buchabsatz von 1987 infrage gestellt wird...
-Hab ich einige Informationen im Text überlesen?
-Welches Buch aus Wissenschaft und Medizin der 80er ist den heute noch unleugnebar aktuell?

Es gibt hier im Forum unzählige Beiträge, die vergleichbar (bis bedingt) erfolgreiche Beetkulturen ebenfalls darstellen/zeigen. In Botanischen Gärten gibt es das auch nicht selten ...abhängig vom Budget und Aufwand der Anlage sieht das häufig wunderschön im Frühjahr aus.
Allerdings gibt es kaum ein "Projekt", dass nicht hin und wieder ganz schön nah an den Grenzen der Toleranzbereiche solcher Sukkulenten entlangschrammt oder bis zum Verlust überschreitet...und das wollen eben einige nachvollziehbarerweise nicht. Solche Sätze wie "der Weg zum sicheren Erfolg", die wenige Worte danach wieder relativiert werden, erinnern mich allerdings an Beipackzettel von Erkältungsmittelchen.

Aber ... zweifelsohne findet man sehr ambitionierte Worte und Andeutungen im Text...


.......
Ist Ihr Alternative eine Betonlandschaft zu erstellen, die mit wenig Substrat überdeckt ist und deshalb keinerlei tiefgründigen Boden enthält? Also Kultivierung nicht in Pötten oder Schalen, sondern Beton?



*...warten auf den aha-Effekt...*
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Re: Wie man REGENSCHUTZ bei winterharten Kakteen überflüssig macht (wissenschaftlicher und praktischer Hintergrund) Wunsch von Fred nach neuem Thema!

Beitrag  cactuskurt am Mo 03 Jun 2013, 21:11

Tim schrieb:Irgendwie erschließt sich mir die Intention zu der Webseite nicht völlig.
Vielleicht sind die Antworten bzw. erweiterten Informationen auch auf der erwähnten CD/dem Pdf zu finden ...?

Ich habe zwar immer im Hinterkopf, dass eigentlich alle aus dem Forum hier aus dem gleichen Sprachraum stammen, aber Worte und Sätze immer wieder in etwas abweichenden Bedeutungen ganz individuell genutzt und verstanden werden, aber im Moment finde ich beim Querlesen eigentlich nur, das mit Hinweisen auf fundierte Kenntnisse, Reisetätigkeit und Know-how anhand eines 3m² Freilandbeetes eine Buchabsatz von 1987 infrage gestellt wird...
-Hab ich einige Informationen im Text überlesen?
-Welches Buch aus Wissenschaft und Medizin der 80er ist den heute noch unleugnebar aktuell?

Es gibt hier im Forum unzählige Beiträge, die vergleichbar (bis bedingt) erfolgreiche Beetkulturen ebenfalls darstellen/zeigen. In Botanischen Gärten gibt es das auch nicht selten ...abhängig vom Budget und Aufwand der Anlage sieht das häufig wunderschön im Frühjahr aus.
Allerdings gibt es kaum ein "Projekt", dass nicht hin und wieder ganz schön nah an den Grenzen der Toleranzbereiche solcher Sukkulenten entlangschrammt oder bis zum Verlust überschreitet...und das wollen eben einige nachvollziehbarerweise nicht. Solche Sätze wie "der Weg zum sicheren Erfolg", die wenige Worte danach wieder relativiert werden, erinnern mich allerdings an Beipackzettel von Erkältungsmittelchen.

Aber ... zweifelsohne findet man sehr ambitionierte Worte und Andeutungen im Text...


.......
Ist Ihr Alternative eine Betonlandschaft zu erstellen, die mit wenig Substrat überdeckt ist und deshalb keinerlei tiefgründigen Boden enthält? Also Kultivierung nicht in Pötten oder Schalen, sondern Beton?



*...warten auf den aha-Effekt...*
Zu erst ein Bild von meinem neuen Freibeet
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Dieses Beet hat keine Dreinage Hanglage,Substrat 10mm Basaltbruch,100% Sonneneinstralung im oberen Bereich wo ich die Kakteeen
gepflanzt habe.Ein jeder soll sich von dieser Diskusion das Rausnehmen wo er Glaubt es hilft im bei der Erichtung seines Freibeet
Stachelige Grüße Kurt
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Es kann nicht nur am Substrat liegen. Das Substrat ist nur ein Teil des ganzen, recht komplexen Themas.

Beitrag  Dr.Leskow am Mo 03 Jun 2013, 21:32

Hallo, Uwe.
Ich stimme 10O pro zu. Geeignete Substratmischungen gibt es wie Sand am Meer. Wenn man die nun wirklich als bekannt vorauzusetztenden Bedingungen erfüllt, gibt es so vierle wie Sand am Meer. Davon wird keine zum Problem. Mir geht es um die DRAINAGE, die, wenn sie aus Gestein besteht, wie üblich, in unserem mitteleuropäischen Klima früher oder später
zum Verlust führt. Grund: die geolgischen Gegebenheiten sind an den Heimatstandort grundsätzlich anders als in unseren "Gartenböden". Das führt dazu, dass bei den hier üblichen höheren Niederschlägen im ungünstigen Falle, wenn die Gartenerde so durchtränkt ist dass sowohl von den Seiten her, als auch von unten her sich per Kapillarwirkung die Gesteinsdrainage ebnso mit Wasser vollsaugt, dass ja nun nicht mehr abfließen kann.
Zwei Möglichkeiten:
1. Topfpflanzung, wobei zwischen dem Boden und der Gartenerde ein genügend freier Raum bleibt. Da genügt das reine Substrat ohne Drainage.
2. Drainage aus hydrophobem, chemisch weitgehend inertem, umweltneutalem Material. Styropor erfüllt diese Bedingungen, ist leicht verfügbar, wenn man will sogar kostenlos.
Die Bedeutung der Klimabedingungen wird weit überschätzt.
Die von mir gepflegten Spezies brauchen:
weniger Wärme, weniger Sonne (ich kann ihnen nur maximal 7 MÖGLICHE Sonnenstunden am Tag bieten, und sie vertragen auch mehr Regen. Trotzdem wachsen und blühen sie über Jahre, und ich kann keinen Unterschied im Habitus gegenüber den Pflanzen am Heimatstandort erkennen. > Vergleichsfoto Texas - Deutschland.

Gruß Peter
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