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Mammi stirbt teilweise ab

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Mammi stirbt teilweise ab Empty Mammi stirbt teilweise ab

Beitrag  kaktusfreundin01 am Fr 09 Aug 2013, 17:59

Ich beobachte diese Mammillaria zeilmanniana jetzt eine Weile und würde gern etwas gegen das Absterben unternehmen, aber was?

Die bräunlich-grauen Teile sind ganz hart und werden immer mehr. Offensichtlich ist da kein Leben mehr drin:

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In der rot markierten Stelle befindet sich sogar ein Loch:

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Die Wurzeln habe ich noch nicht untersucht, weil ich die Mammi erst vor kurzem eingetopft habe und möglichst nicht schon wieder aus dem Substrat nehmen möchte. Beim Einpflanzen war das Wurzelwerk jedenfalls in Ordnung, am Kaktus hatte ich keinerlei Schäden festgestellt, und Schädlinge sehe ich auch nicht. Was ist da los, und was kann ich tun?
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Beitrag  Kakteenfreek am Fr 09 Aug 2013, 20:58

Hallo Kaktusfreundin01;
Wenn Du noch etwas von der Pflanze retten willst, dann raus aus dem Topf! Dabei wirst Du sicher feststellen, daß sie fast keine Wurzeln mehr hat, höchstens einen fauligen Rest davon. Hast Du vielleicht zu zeitig nach dem Umtopfen gegossen? Oder ist in der Erde ein zu hoher Humusanteil?
Wie dem auch sei, austopfen und die guten Ableger lange genug abtrocknen lassen - notfalls Fäulnisreste weit genug zurückschneiden -.
Neue Erde nehmen und anwurzeln, den Wurzelhals etwas mit Steinchen (Kiesel oder ähnliches) einfüttern, dann dürfte es auch gelingen.
VielSpaß                                                                                                                                                                                                                          Kakteenfreek,:glück
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Beitrag  kaktusfreundin01 am Sa 10 Aug 2013, 01:57

Der Kaktus stammt von einem Züchter, von dem ich schon etliche Pflanzen erworben habe, alle in bestem Zustand. Zu früh gegossen habe ich keinesfalls, da ich nach dem Eintopfen immer mind. 2 Wochen mit dem Gießen warte, können auch 4 Wochen sein, je nach Situation.

Ich habe die Mammi ausgetopft. Um das nicht torfhaltige Erde-Sand-Steine-Gemisch hatte ich mineralisches Substrat aufgefüllt, es liegt links in der blauen Schale. Die Steine im Topf dienen dazu, dass nicht alles aus den großen Löchern rieselt.

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Wurzelwerk ist reichlich vorhanden, wie man sieht. Fäulnis konnte ich nirgends entdecken, allerdings unterhalb der abgestorbenen Triebe viele tote Wurzeln. Ich habe jetzt alles Vertrocknete und Abgestorbene entfernt.

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Ich denke, ich lege die Rest-Mammi so erstmal ein paar Wochen beiseite, damit die Wunden verheilen können.

Danke für die Hilfe!
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Beitrag  mamodent am Sa 10 Aug 2013, 06:55

Hallo kaktusfreundin01,

mal ne Anfängerfrage,
werden die Wurzeln noch vom Rest-Substrat befreit.
Oder wird die Pflanze so wie auf dem Bild zu sehen, in 1 oder 2 Wochen umgetopft.

Schade um die schöne Gruppe. sah gut aus.

Stachelige Grüesse mamodent
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 10 Aug 2013, 08:02

Hallo Kaktusfreundin
das sieht nach einer Pilzinfektion aus. Pytium hinterlässt viel totes Wurzelwerk. Die Wurzeln sehen aus wie kleine hohle Röhrchen und sind hellbraun.

Ich empfehle dir alle Wurzeln und Erde entfernen und aus den übrig gebliebenen Köpfen. Stecklinge zu machen. Abschneiden, anspitzen, abtrocknen, und eintopfen.

Gruss Stefan
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Beitrag  Fred Zimt am Sa 10 Aug 2013, 09:43

Morgen,
ich bin auch Stefans Meinung.
Falls dir das zu radikal erscheint möchte ich vorschlagen,
zumindest mit Saprol zu behandeln.
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Beitrag  kaktusfreundin01 am Sa 10 Aug 2013, 10:44

Nee, danke für den Hinweis auf Pythium, alle Erde und Wurzeln zu entfernen, ist mir nicht zu radikal, wenn es dem Kaktus helfen kann.

Wurzeln sind ja wirklich reichlich vorhanden, mich hatte schon gewundert, warum kaum dicke dabei sind, fast nur kleine dünne, die beim Abzupfen eigentlich gar nicht mehr an der Pflanze dranhingen, sondern nur noch in der Erde saßen. Den Eindruck hatte ich jedenfalls.

Bislang ist das der einzige schadhafte Kaktus von dem Verkäufer (Kauf aus Mai 2013). Hoffentlich bleibt das so.

Naja, jetzt hatte ich einen Einblick in das Schadbild von Pythium und habe wieder etwas dazugelernt.

Eigenartig finde ich, dass ich vor Monaten schon mal eine Mamm. zeilmanniana von einem anderen Verkäuferhatte mit genau diesen Symptomen, oben und unten teilweise abgestorben und Schlabberwurzeln. Ich habe dann zurückgeschnitten, aber nicht alle Wurzeln entfernt, und nach dem Trocknen in neues Substrat gesetzt. Die Restpflanze ist mir dann später verfault.

Bei M. zeilmanniana sollte ich also äußerst achtsam sein, diese Gattung bereitet mir offensichtlich Probleme!
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Beitrag  migo am Sa 10 Aug 2013, 10:50

Ich würde auch auf Nummer sicher gehen und alle guten Triebe abschneiden.
Die Fäulnis kommt von den Wurzeln her, also nur den obersten Teil der Triebe behalten. Siehe Fotos.
Die Schnittstellen wenigstens zwei Wochen abtrocknen lassen und dann neu ansetzen.
Viel Glück!

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Beitrag  Ralle am Mo 09 Sep 2013, 07:25

Hallo Michael,

wie ging es bisher weiter mit Deinen Pflanzen?

Gruß

Ralf
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Beitrag  kaktusfreundin01 am Di 10 Sep 2013, 02:23

Danke für die Nachfrage, Ralf! Aber das sind nicht Michaels Kakteen, sondern meine.

Bei dieser Mammi und einer anderen M. martinezii (die ich irrtümlicherweise als M. elegans bezeichnet hatte), habe ich die Triebe oberhalb der Schadstellen abgeschnitten und angespitzt. Ein paar Köpfe beider Mammis haben es nicht überstanden. Die restlichen gut abgetrockneten habe ich zum Bewurzeln am Monatswechsel in Bims-Kieselgur-Mix gesteckt. Nun muss ich abwarten, was passiert. Ich berichte gern, wenn es Neues gibt - hoffentlich Positives!

Alle Mammillarien, die mit obigen beiden zusammenstanden, habe ich mittlerweile mit Saprol-Rosen besprüht, weil ich da möglicherweise in Unkenntnis des Pythium-Schädlings durch infiziertes Gießwasser den Pilz verbreitet habe. Auch hier heißt es abwarten und die Mammis genau beobachten. Aber das tu ich ja sowieso, ich bekomme meine Augen einfach nicht weg von den Kakteen yeahh.
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