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Ariocarpus agavoides krank?

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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Hendrik am Fr 27 Sep 2013, 14:54

Hallo Eli

Leider ist der Zustand der Rübe nicht genau zu erkennen. Dein Rübenbild ist mehr ein "Faserwurzelbild". Very Happy Falls es kein Pilz ist:
Lösen sich die Faserwurzel leicht ab bzw. sind diese abgestorben? Oder haben die noch Spannkraft und riechen frisch wenn man ein paar löst? Wenn die Rübe noch fest und auch nicht zu runzelig ist gibt es noch Hoffnung, aber die Pflanze sieht sehr schwach aus.
Meiner Einschätzung nach könnte die Pflanze ein Stoffwechselproblem haben. Irgend einen Nährstoff bekommt sie nicht, bzw. kann ihn nicht verwerten. Das könnte mit dem Substrat zusammenhängen, das Gießwasser kommt vielleicht auch in Frage oder wie bereits von Cristatahunter erwähnt eine Faserwurzelschädigung. Lehm hilft auf alle Fälle für die richtigen Nährstoffe und deren Verfügbarkeit. Und um schädigende Einflüße besser abzufedern ( falls es denn in diese Richtung geht... )
Ich würde die Pflanze in Wuxal-Nährlösung einlegen ( 2ml pro Liter ) und ein-zwei Tage liegen lassen. Der Herbst soll sehr schön werden und die Ariocarpensaison kann bis in den November hineingehen.
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Hendrik
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Eli1 am Fr 27 Sep 2013, 15:22

Hallo Hendrik
D.h., ich sollte die Rübe noch besser säubern? Übrigens, sie ist ganz fest.Geruch ist nicht chlecht,könnte ihn als erdig bezeichnen, aber das kann man wohl schlecht erklären. Gießwasser war und ist Osmose,mit etwas Leitung (wie bei meinen anderen Arios.) und schwach aufgedüngt. (2-3x i.d. Saison).

Eingetopft wird aber erst näschten Frühjahr,falls er so lange hält?
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Eli1
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Hendrik am Fr 27 Sep 2013, 16:24

Hallo Eli

Rübe fest und Geruch erdig ist schon mal ein gutes Zeichen. Ein weiteres, sehr gutes Zeichen wären noch ungeschädigte neue Areolen.
Ähnlich wie in der Humanmedizin müßte man für eine genaue Diagnose Schritt für Schritt durchgehen. Auf alle Fälle würde ich im Januar, Februar das Wurzelfasergeflecht zurück schneiden und in Zukunft ohne Leitungswasser gießen. Am Düngen liegt es wohl nicht.
Allerdings muß ich nochmal für das arme, kleine, kranke Häschen plädieren. Wink  Sie in dem Zustand, jetzt schon in die verlängerte Winterruhe zu schicken ist heikel. Zumal sie dadurch jetzt eine der Hauptwachstumsphasen verpaßt.
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Hendrik
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Eli1 am Sa 28 Sep 2013, 13:27

scratch 
Hallo Hendryk danke !
ich könnte,sollte dann wohl frisches Substat verwenden und noch keine künstl. Ruhe einleiten......
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Eli1
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Hendrik am Sa 28 Sep 2013, 15:15

Hi

Wie gesagt, die Pflanze kann es vielleicht auch so schaffen. Wahrscheinlicher wäre es aber wenn sie noch ein paar Reseven tankt. Ein Rettungsversuch macht auch nur Sinn, falls es kein Pilz ist und falls nicht alle Areolen im Ansatz braun sind. Dafür bräuchte man noch genauere Bilder. Aber von meinem Gefühl her ist das Erscheinungsbild untypisch für einen Pilz und eher einer Mangelernährung zuzuordnen. Was nicht heißt daß du falsch "gefüttert" hast. Ungünstige chemische Reaktionen im Substrat können bestimmte Bestandteile binden, so daß sie der Pflanze nicht mehr zur Verfügung stehen ( z.B. durch Leitungswasser ).

Mein "Häschen-Rettungsplan" sähe folgendermaßen aus:

1. 36 Stunden in ein Nährlösung legen ( Dünger doppelt konzentriert ). Auch wenn die Faserwurzel beschädigt sein sollten nimmt die Pflanze über den Wurzelhals und die Areolenunterseite Nährstoffe auf.
2. Einen Tag abtrocknen lassen dann mit der Nagelschere die Faserwurzelspitzen kappen. Strähne für Strähne durchgehen und ca. 10mm weg nehmen. Nur die feinen Faserwurzeln, alles was dicker als ca. 1mm ist bleibt stehen! Mit einem Pinsel soviel altes Substrat wie möglich entfernen. Im Idealfall erhälst du so einen freien Wuzelraum.
3. Drei Tage abtrocknen lassen in frischer Luft, die Pflanze dabei direkt in die Sonne legen. Ständige Luftbewegung ist optimal. Nicht im Gewächshaus abtrocknen lassen, dafür wäre die Zeit zu kurz. Falls es Nachts bei dir zu kalt wird, Pflanze reinholen.
4. Vorsichtig eintopfen in ein luftiges Substrat ( z.B. Vulkastrat, Vulkagran oder was es da noch so gibt ) mit etwas feinem Lehm und auch Anis-Vogelsand ( grob: jweils 10% ). Etwas feine Bestandteil sind hier wichtig, im Notfall geht auch Bims/Zeolithmehl.
5. Pflanze an den besten Platz im Gewächshaus stellen und für viel Wärme, Sonne und Luftgewegung sorgen. Nach 3 Tagen angießen. Erst mal von unten "ankitzeln". Später von Oben gießen. Dabei noch einmal im gut düngen. Quellwasser oder auch Regenwasser verwenden.
6. Dem Häschen immer gut zureden und ggf. etwas Schimpfen Very Happy
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Hendrik
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Eli1 am Sa 28 Sep 2013, 17:23

Hallo Hendrik
Vielen Dank!!!

danke 
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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Eli1 am Mo 30 Sep 2013, 22:23

hab ihn, hoffentlich gut behandelt, in 3 Tagen wird leicht von unten mit Regenwasser angegossen. Sonne kann ich dzt. leider nicht bieten: 15 Grad im GWH.
Jetzt muss er durch oder nicht.

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Re: Ariocarpus agavoides krank?

Beitrag  Hendrik am Do 24 Okt 2013, 16:58

Uiiii... Der sieht aber geschoren aus. Tut sich da inzwischen was? Besseres Ario-Wetter geht ja gar nicht mehr.
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Hendrik
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