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Mammilaria polythele nuda faul

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Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  mythe am Sa 05 Okt 2013, 12:12

Hallo Smile

Ich habe vor ca. 2 Wochen eine Mam. polythele nuda geschenkt bekommen. Da sie angeblich gerade gegossen worden war, habe ich Ihr bisher auch kein weiteres Wasser gegeben. Vorher soll das Gießen ca. im 14 Tagesrhythmus erfolgt sein.

Heute hing sie schief im Topf und als ich nachsehen wollte, was los ist, ist sie einfach abgefallen. Shocked 

Hier mal das Bild vom Wurzelstumpf:

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Unten war sie ganz weich, also habe ich den unteren Teil abgeschnitten, um den Kopf neu zu bewurzeln.

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Allerdings zog sich die Fäulnis bis weit nach oben, und ich hätte gerade noch den Scheitel erhalten können. Daher habe ich den restlichen Kopf ausgeschabt und musste leider auch ein Loch rein schneiden, da dort die Fäulnis nach außen trat, was sich nur durch eine kaum verfärbte Warze zeigte.

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Meine Frage ist, ob ich überhaupt eine Chance auf Neubewurzelung habe und wie ich das am Besten anstelle, oder ob die Pflanze zu stark geschädigt ist. Für eine Warzenpfropfung fehlen mir leider die Pfropfunterlagen - die müssen erst mal selbst Wurzeln bekommen.


Liebe Grüße
Anne
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  kaktusfreundin01 am Sa 05 Okt 2013, 13:25

Du hast dir viel Mühe gemacht mit diesem Kaktus, Anne. Aber ich sehe da immer noch braune Stellen bzw. Fäulnis. Oder was sind das für Verfärbungen? Wenn es Fäulnis ist, kannst du den Rest entsorgen.

Von der Bewurzelung ausgehöhlter Kakteen habe ich noch nie gelesen. Ich denke, theoretisch sollte es möglich sein, wenn das Gewebe Kontakt zum Bewurzelungssubstrat hat, wobei "Anspitzen" hilfreich wäre, oder sich auch ohne Substrat Wurzeln bilden können. Ob das bei Mammillarien der Fall ist, weiß ich nicht. Ist auf jeden Fall ein interessantes Thema.

Alle 14 Tage gießen ist zu häufig, ich gieße einmal im Monat, und das auch nur, wenn das Substrat tatsächlich durchgetrocknet ist. Und die Probleme mit torfhaltiger Erde sind dir sicherlich bekannt, zumal da Steinchen obendrauf das Abtrocknen verzögern. Die Fäulnis dieser Mammillaria dürfte daher zwangsläufig gewesen sein.

Übrigens gehörten zu meinen ersten Kakteen, die ich letztes Jahr im September nach Ausbruch meiner Sammelsucht im Baumarkt gekauft hatte, ebenfalls 3 M. polythele nuda in einem Topf für 2,99 €. Dass sie bereits Fäulnisschäden hatten, habe ich ein paar Wochen später festgestellt, als die beiden größeren umkippten und die kleinste weich war. Letztere konnte ich nach drastischem Rückschnitt und langerdauernder Neubewurzelung retten. Sie scheint gesund zu sein und wächst.
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  mythe am Sa 05 Okt 2013, 13:30

Hallo Smile

Danke für die Antwort. Das ist dann wohl das Problem mit dieser speziellen Mammilaria. Ich hatte vor Jahren schon mal eine, die mir weggestorben ist. Wahrscheinlich das gleiche Problem. Ich glaube, das bräunliche ist Oxidation, aber ich werde vorsichtshalber nochmal nachschaben.

Soll ich sie dann erstmal gut trocknen lassen oder gleich auf Substrat setzten? Einen Versuch ist es mir wert. Immerhin kann ich ja nur gewinnen, falls sie doch noch Wurzeln schlägt. Smile


Liebe Grüße
Anne
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  Fred Zimt am Sa 05 Okt 2013, 13:53

Hallo zusammen,
ich frage mich ob bei der Riesen-Schnittfläche nicht die Gefahr besteht,
daß der Rest ruckzuck austrocknet?

Grüße

Fred
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  mythe am Sa 05 Okt 2013, 14:53

Ja, die Schnittfläche ist schon riesig und Anspitzen auch keine Option. Dann wäre nichts mehr von der Pflanze übrig. Da sie vor Kurzem noch geblüht hat, hatte ich nicht vermutet, das im Innern schon das Verderben lauerte und solche Ausmaße hat. Neutral

Die Schnittfläche sollte aber zunächst antrocknen, oder? Vielleicht könnte ich danach beim Bewurzlungsversuch eine Haube drüber machen, um ein etwas feuchteres Klima zu erzeugen, oder wäre das eher ungünstig?


Liebe Grüße
Anne
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  kaktusfreundin01 am Sa 05 Okt 2013, 15:57

Ich würde sie ein paar Tage antrocknen lassen und dann in mineralisches Substrat stecken, vorzugsweise Bims und/oder Kieselgur, falls du sowas hast. Ich habe mit beiden Bestandteilen gute Erfahrungen bei Bewurzelungen gemacht. Die Vogelsandmethode habe ich noch nicht probiert, wäre bestimmt eine Option.

Bei einer Abdeckung hätte ich Bedenken, ein feuchteres Klima könnte bei diesem arg geschwächten Kopfrest vielleicht wieder Fäulnis oder Pilzkeime hervorrufen.
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  Echinopsis am Sa 05 Okt 2013, 16:00

Hallo Anne,

ich möchte Dir die Hoffnungen nicht nehmen, allerdings bin ich mir sicher dass die Pflanze reif für die Biotonne ist Sad
Die Verfaulung im unteren Drittel ist schon so extrem fortgeschritten, dass die Leiterbündel die Fäulnis bereits bis in die Triebspitze gebracht haben. Und jetzt, nach dem Schneiden, wenn Luft an die frische Schnittstelle kommt geht es relativ schnell und auch der Rest der Pflanze ist Matsch.

Sicherlich, ein Versuch ist es immer wert, aber ich sehe da eher pessimistisch dass das was wird. Auf jedenfall seperat zu den anderen Pflanzen aufstellen um keine Pilzsporen etc zu verschleppen und immer gut mit Alkohol o.ä arbeiten.

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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  mythe am Sa 05 Okt 2013, 16:04

Über den möglichen Pilzbefall hatte ich auch schon nachgedacht. Zur Auswahl bzgl. Substrat stünden Lava (wohl etwas grob), Estrichkies und Quarzsand - wäre davon was geeignet?

Sie wird auf alle Fälle separat stehen und wenn es sie komplett dahin rafft, dann kann ich es auch nicht ändern, aber eine Chance will ich ihr wenigstens geben. Smile Immerhin konnte ich noch eine Menge Samenkapseln ernten bevor sie umkippte.


Liebe Grüße
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  Fred Zimt am Sa 05 Okt 2013, 16:07

Ich hätte Bedenken, daß dann die Schnittfläche vom nächsten Pilz besiedelt wird.
Das wär wahrscheinlich eine Frage für die Pfropf-Spezies. scratch

Grüße

Fred
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Re: Mammilaria polythele nuda faul

Beitrag  Echinopsis am Sa 05 Okt 2013, 16:07

..ich selbst sage immer dass das Substrat nur zum Nährstoffe aufnehmen, Wasser übertragen und festhalten (mit den Wurzeln) da ist.
Von daher gesehen sehe ich das nicht so eng. Nur kein Humus kommt bei mir rein, alles mineralisch.

Auf die groben Lavasteine würde ich verzichten, aus dem Rest eine gute, luftdurchlässige Mischung machen. Evtl etwas grobe Lavasteine unten als Drainage in den Topf geben, das ist nie verkehrt. Aber erst sehr gut abtrocknen lassen die Schnittstelle.
Gibt ja manchmal Wunder, trotzdem glaube ich nicht dass das was wird. Halte uns auf dem Laufenden!

lG
Daniel

@Fred: Fürs Pfropfen ist meiner Meinung nach die Verpilzung (was für ein Wort Laughing) schon zu weit fortgeschritten!

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