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Wurmbefall bei Ariocarpus

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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Cristatahunter am Sa 26 Okt 2013, 09:25

Hallo sorry aber B_o_P ist mir zu lange und ich hatte deinen richtigen Namen nicht präsent. Genau gleich gibt es nicht. Die beiden sind vielleicht Brüder oder so. Darum muss das nicht zwangsläufig heissen das beide das gleiche Ende finden. Hättest du Hundert dieser (gleichen) und einer macht schlapp dann denkst du ja auch an natürliche Selektion und nicht jetzt müssen alle rest99 ausgetopft werden.
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Hendrik am Sa 26 Okt 2013, 10:09

Hallo BoP

Hol in nicht aus der Erde, es bringt nichts außer Streß für die Pflanze. Bei dieser Art von Pilz kannst du so wie so nichts mehr retten, falls er befallen sein sollte. Ich kenne solche Befürchtungen, wenn man eine neue, tolle Pflanze hat und kann das gut verstehen.

Man kann sehr gut am Widerstand der Areolen erkennen ob mit der Pflanze etwas nicht stimmt:
In horizontaler Richtung der Areolen sollte so gut wie gar kein Bewegungsspielraum sein. Ein Bewegungsspielraum in vertikaler Richtung ist, je nach Art und momentanem Volumen, durchaus Spielraum gegeben.

Vor allem aber den wichtigsten Pilzsensor mitten in unserem Gesicht einsetzen. Einen solchen Pilz riecht man sofort. Wink

Unabhängig davon was beim Ariocarpus von Wüstennmaus nun wirklich passiert ist kann man Pilzen doch etwas gutes abgewinnen. Je optimaler die Kulturbedingungen sind, desto seltener tritt ein Pilz auf. Sie sind in gewisser Weise somit Wegweiser auch wenn ein Verlust schmerzen kann...


LG
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Bird_of_Paradise am Sa 26 Okt 2013, 22:44

Ja, dass die nicht 'genau gleich' sind ist klar, und dass die nicht zwangsläufig das gleiche Ende haben müssen ebenso. Aber ich neige dazu bei sowas eine Systematik zu vermuten, die wahrscheinlich nicht existiert, also war ich erstmal etwas 'panisch', wenn man so will.

Hab ihn auch dringelassen, dass das immer Stress ist, habe ich schon gelernt. Ich hab mir einfach alle nochmal ganz genau angeschaut und dran geschnuppert ;-), da war nichts muffig und alles noch hart. Die einzige Areolen, die ich bewegen kann, sind die von einem Scapharostrus in der Hungerform...

So ein Pilz ist ein Indikator für was? Also, was muss ich an meinen Kulturbedingungen ändern? Weniger gießen? Weniger dichtes Substrat verwenden, sodass es schneller austrocknet? Kann man da so pauschale Aussagen treffen? Wahrscheinlich wieder nicht, habe diese Frage schon sehr oft gestellt.
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Hendrik am Sa 26 Okt 2013, 23:43

Hi

Das Wasser selber ist nicht das Problem, das kann auch mal mehr sein. Die Pflanzen würden ihre Wuchsform halt entsprechend ändern. Wichtig ist der Wasserabzug, es sollte nach Möglichkeit alle Kondenzwasserbildung verhindert werden!
Ich würde dafür sorgen, daß das Wasser gut verdunsten kann. Die Pflanzen offen stellen, nicht in Schalen, Kästen o.ä. stellen und keine isolierenden Materialien verwenden. Bei mir stehen die Pflanzen direkt auf der leicht abgeschräkten Fensterbank oder auf Holz. Es entsteht immer Kondenzwasserbildung ( selbst im Topf ) die so weit wie möglich reduziert werden sollte. Vor allem aber viel Luft geben, am besten richtigen Wind. Im Winter die Pflanzen wirklich kalt stellen, 5-10 Grad Celsius ( Pize mögen auch keine Kälte, sondern halt eben ihr Optimum ). Liest sich so nebenbei aber genau darauf kommt es an...Wink 

Auf lange Sicht: Die Sommerpause nutzen um die Sporenlast zu reduzieren. Die Pflanzen wochenlang richtig hohen Temperaturen aussetzen. Nicht mal eben 35 Grad, sondern 50 und mehr. Lehmige Substrate speichern hierbei sehr gut die Wärme, Bims etc. weniger.
Auch tierischen Schädlingen gegenüber ist diese Methode wirkungsvoller als so manches Insektizid.


Zuletzt von Hendrik am Sa 26 Okt 2013, 23:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Cristatahunter am Sa 26 Okt 2013, 23:47

Kleinere Töpfe, genügen frische Luft, Drainage unter den Töpfen, gröberes Substrat mit Holzkohle und Kalk oder Tonscherben.
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Bird_of_Paradise am So 27 Okt 2013, 10:59

Wow, dank euch beiden. Da war die Tipp-Dichte doch mal richtig hoch. Mal sehen, was ich davon in die Tat umsetzen kann, aber da werde ich in Zukunft mal genauer drauf achten - besonders auf die Schalen... bei mir steht alles in Schalen, damit ich es einfacher gießen kann beispielsweise. Lehm werde ich mir jetzt wohl auch mal besorgen.
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Hendrik am So 27 Okt 2013, 12:05

Hi

Man muß halt einfach darauf achten, daß die Pflanzen sehr schnell abtrocknen. Wie das nun genau geschieht muß jeder nach seinen Möglichkeiten herausfinden.
Schnelles Abtrocknen bedeutet auch, daß man bei Bedarf mehr gießen bzw. düngen kann.

Zum Thema Lehm muß ich sagen, daß meine ganze Kultur auf Lehm ausgerichtet ist. Lehm hat viele Vorteile und macht die schönsten, gesündesten und harmonischsten Pflanzen. Der vergleichsweise geringe Nachteil der Substratverdichtung läßt sich problemlos mit etwas Perlit abfangen. Aber das wäre ein anderes Thema.

LG
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  wüstenmaus am Di 29 Okt 2013, 08:55

Vielen Dank für Eure Tipps!!

Ihr habt mir alle wirklich sehr geholfen und mich wieder etwas beruhigt sowie mir neuen Mut gegeben.

Für den Sommer werde ich mir ein paar Holzkästchen bauen, da meine Arios bis jetzt in ein paar Blumenkästen auf Styropor standen. Das war wohl recht leichtsinnig von mir, aber man lernt immer noch dazu. Welche Holzsorten sollte ich bevorzugen/meiden oder spielt das keine Rolle?

Bringe ich aber nicht durch den Neemschrot und die Holzkohle wieder organische Bestandteile in mein Substrat ein oder wird so ein geringer Anteil toleriert?

Wo gibt es den Neenschrot zu kaufen?

@Hendrik: Wo kaufst du den Lehm? Mischst du dein Substrat selbst oder kaufst du eine fertige Mischung? Wie hoch sollte der Lehmanteil ca. sein?
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  mythe am Di 29 Okt 2013, 09:49

Neemschrot gibt es z.B. bei der Pflanzotheke unter dem Namen Neem Vital. Natürlich ist das wieder ein organischer Bestandteil, aber Neem hat sich in Studien als nützlich gegen Fusarium und Nematoden gezeigt und wirkt ganz nebenbei noch systemisch gegen Wolläuse und anderes Viehzeug - da wiegen wohl die Vorteile die Nachteile des organischen Materials auf. Allerdings musst du bedenken, dass Neemschrot ein Stickstoffdünger (8-3-1) ist. Ich gebe daher einen langzeit PK Dünger (z.B. Thomaskali 8-15) zum Ausgleich dazu.
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Re: Wurmbefall bei Ariocarpus

Beitrag  Astrophytum Fan am Di 29 Okt 2013, 10:27

Hallo Anne, wie lange verwendest du schon Neemschrot bei kakteen? Verwendest du ihn auch bei heiklen Pflanzen wie Ariocarpus Strombocactus, Pelecyphora usw?

MfG Michael

@Wüstenmaus: Lehm könnte ich dir schicken, bei bedarf einfach PM. Smile
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