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Beitrag  chrisg Sa 01 Mai 2021, 23:33

Muffin88 schrieb:Ich hoffe ich bin hier richtig mit meiner Frage...
Ich habe diese Pflanze geschenkt bekommen,da sie so "außergewöhnlich" aussah.
So wie ich das sehe,ist dies ein Steckling einer Sansevieria. Bei "guter" Pflege,wird sie irgendwann auch mal blühen oder sogar wie sagt man das,neue Triebe entwickeln?
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Klar bist Du hier richtig! Google mal "Rhino horn". Und nein, höchstwahrscheinlich wird das Tier sich nicht in einer normalen, blühenden Pflanze entwickeln. Es ist ein künstliche Zucht, hormonell in neothenische Wuchsform gezwungen. Das heisst soviel wie "wird nie erwachsen". 100%-ig kann man eine Weiterentwicklung vielleicht nicht ausschliessen, ich habe jedenfalls nie davon gehört so ein Rhino-horn sei weitergewachsen. Was viel wahrscheinlicher ist, es wird seitliche Triebe bekommen und dort entweder normale S. cylindrica (heute Dracaena angolensis) oder die etwas gestauchte Form 'Boncel' hervorbringen. Damit kannst Du noch mehr Spass an der Pflanze haben.

Hier war ich mit dem Skalpell tätig. Bei der 'Moonshine' kam eine Infektionsstelle die schnell in Grösse zunahm. Vor etwas mehr als zwei Wochen habe ich dann die Stelle grosszügig herausgeschnitten Suspect Der Patient, eh, das Blatt mitsamt restliche Pflanze gedeihen heute prächtig und das völlig ohne Giftmischerei. Loch ist so 4 cm?

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Die Mini-mini cylindrica macht mehr Minis. Ständig. Sie macht nichts Anderes. So 8 Babys pro Jahr oder so soll die Sorte 'Bonji' schaffen. Kann schon stimmen, bin fast da. Ein Gegengewicht zu dem Rhino-horn  grinsen2 DIe Babypflanze (im Bild) ist übrigens grösser als ihre Mutterpflanze  llachen

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Beitrag  Neomexicana Do 06 Mai 2021, 23:53

Neomexicana schrieb:Meine Dracaena angolensis / Sansevieria cylindrica straight hat nun ab Spätherbst bzw. im Winter, je nach Topf in Hydrokultur Kinder bekommen und an den Spitzen bilden sich braune Flecken. Ich habe keine Ahnung warum. Jedenfalls ist auszuschließen, dass das nur bei Berührung des kalten Fensters passiert, das haben auch Triebe, die nach innen wachsen. Anfangs dachte ich, das ist Feuchtigkeitsmangel, wenn die Triebe durch den Blähton wachsen, glaube ich aber mittlerweile auch nicht mehr. Der Wasserstand sinkt immer vollkommen ab, bis kein Wasser mehr am Boden ist, ich schätze mal mindestens 1 Woche im Trockenen.

Was könnte das sein?

Manchmal sind die Blätter nicht zylindrisch, sondern sie sind offen "breit". Ist das normal?

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Nachdem ja in letzter Zeit einige zur D. angolensis gepostet haben. Habt ihr ähnliche Spitzen wie bei mir? Meine Befürchtung, dass es beim Wachsen durch den Blähton entsteht, hat sich nicht bestätigt, das kommt auch, wenn ein neuer Trieb oberhalb des Blähtons zu wachsen beginnt. 10 Tage bei Hydro im Trockenen stehen lassen, hat auch nichts geändert.
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Beitrag  matucana Fr 07 Mai 2021, 00:45

Hi,

das ist völlig normal. Die Spitzen vertrocknen und werden hart, um eine Art Fraßschutz zu bilden. Das tut ziemlich weh, wenn man sich daran sticht, und dauert lange, bis es abgeheilt ist.
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Beitrag  Neomexicana Fr 07 Mai 2021, 12:15

Danke dir Helli. Ich weiß, du hast das schon mal geschrieben. Ich wundere mich nur, dass die großen Stecklinge das nicht haben und daher meine Frage, ob das bei den anderen, die hier gepostet haben auch so ist. Es gab ja auch eine gegenteilige Meinung zu deiner. Ich will mich nur absichern, dass das keine Krankheit ist, die andere Pflanzen ansteckt.
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Beitrag  chrisg Sa 15 Mai 2021, 19:44

Bei angolensis (ehem. cyllindrica) ist das nicht normal, bei anderen Arten schon. Das sieht dann allerdings etwas anders aus, dabei bildet sich eine harte fibröse Spitze. Oft ist diese Spitze rötlich bis bräunlich gefärbt und natürlich bei allen Blattspitzen vorzufinden, nicht spontan hier und da. Ich denke nicht das die gezeigten eingetrockneten Spitzen krankheitsbedingt sind, eher wären das umwelt- oder haltungsbedingte Schäden. Ich sehe das nicht bei meinen, kann also nichts Sicheres darüber sagen. Schätzungsweise zu feuchte Luft oder sogar Duschen, was bei dieser Gattung untersagt ist, oder ungleichmässige Wässerung oder so Ähnlich. Oder irgendwas war beim Händeln angebrochen und hat sich erst später als tote Zone gezeigt. Diese Dinger sind aber robust und ich denke nach dem Ausheilen braucht man das nur zu Beobachten. Da bestecht höchstwahrscheinlich keine Ansteckungsgefahr.

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Beitrag  Neomexicana So 16 Mai 2021, 01:54

> eher wären das umwelt- oder haltungsbedingte Schäden

Könnte sein, aber ich wüsste nicht was. Die Pflanzen stehen auf der Westseite, einmal Erdgeschoss mit weniger Licht, einmal 1. Stock. Beide Mal auf der Fensterbank zwischen Gardine und Fenster. Irgendwie kommt es mir da schon heißer vor als im Rest des Raums und durch die Hydrokultur dürfte es auch feuchter sein. Die Töpfe stehen auf Styropor. Ich kann mir schon vorstellen, dass das Wasser von der Hydrokultur durch Wärmebestrahlung nach oben verdunstet. Aber ich lasse die Pflanzen immer wieder einige Zeit im Trockenen stehen, 2 Wochen ohne Wasser können es auch sein.

Mir fiel auch auf, dass die dicken Stecklinge, die ich gekauft hatte, oben einen ganz kleinen braunen Punkt haben. Es könnte also sein, dass mit der Zeit die langen braunen Spitzen komplett vertrocknen und abfallen und man dann nichts mehr sieht, so weit ist es aber nicht. Es scheint so, dass alle Spitzen mit der Zeit braun werden und dann zu vertrocknen beginnen, Es bleibt dann ein "dünner vertrockneter Faden" übrig. Vielleicht fällt der irgendwann ab.

> ungleichmässige Wässerung

Ja, ich lasse die immer wieder ohne Wasser stehen, damit die Wurzeln nicht verfaulen.

Vielleicht ist es die Hydrokultur?

Trifasciata und ähnliche Arten fühlen sich in Hydro aber sehr wohl und 1 blühte sogar. Da gibt es also auch die Feuchtigkeit durch Wärmeeinstrahlung.
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Beitrag  Neomexicana Do 20 Mai 2021, 20:50

Bei mir blühen schon wieder 2 Bogenhanf. 1x eine Schwester von einer Trifasciata (siehe etwas davor) und 1x Bogenhanf - Dracaena gold flame - Sansevieria gold flame Beide standen einige Zeit total trocken in Hydro. Die Angolensis mag aber (noch) nicht blühen. Die alte Trifasciata-Blüte ist noch immer nicht vertrocknet , aber längst verblüht und hat auch noch Tropfen daran. Alle meine Bogenhanf sind in Hydro.

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Beitrag  Shamrock Do 20 Mai 2021, 22:21

Also irgendwas scheinst du ja wirklich komplett richtig zu machen...

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Beitrag  Neomexicana Sa 22 Mai 2021, 14:06

Ich verrate dir mein Geheimnis ;-) Denn eigentlich habe ich *keinen* grünen Daumen. Bei mir ist alles in Hydro. Bei Erdtöpfen habe ich nur Probleme. Im besten Fall gehen sie nicht ein, aber blühen nicht, habe aber nicht mehr viel, 1 Goldkugelkaktus, 1 Agave victoriae-reginae und 1 Dyckia brevifolia. Ein Ableger von der Dyckia ist Kandidat für Hydro, vielleicht kriege ich sie damit zum blühen. Ansonsten suche ich die Pflanzen nach dem Standort aus und nicht nach Zierde. Ich stelle die Pflanzen dann hin und *vergesse* sie, dh nach 2-3 Wochen schaue ich mal wieder wie es ihnen geht und manchmal blühen sie, das ich auch übersehen bzw. zu spät merken kann, habe zu viele Pflanzen und beim Bogenhanf habe ich es auch zufällig entdeckt. Der Bogenhanf stand wieder total trocken, also auch wenn man den Topf kippt, zeigte der Wasserstandsanzeiger kein Wasser. Vielleicht ist das der Auslöser für die Blüte. Und natürlich achte ich darauf, dass der Wasserstandsanzeiger immer die gleiche Position hat.

Interessnat fand ich bei der jetzt blühenden Gold flame, dass da ein Trieb nach *unten* im Blähton wuchs und dann über die Wasserschlitze vom Kulturtopf raus kam und zwischen Kulturtopf und Übertopf sich nach oben zwang. Das sind ca. 1cm Abstand. Den Trieb mit feinen Wurzeln habe ich am Kulturtopfrand abgeschnitten und der wächst schon wieder in einem anderen Topf. 19cm Höhe, Wasserstand Optimum mit Wasser ohne Dünger. In 1 Monat ist der einige cm gewachsen.

Was kann ich machen, wenn sich an der Schnittstelle wieder ein Trieb hervorzwängt? Austopfen möchte ich nicht so gerne.
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Beitrag  Shamrock Sa 22 Mai 2021, 17:25

Viele Sansevieria vermehren sich vegetativ über Stolonen. Da kannst du immer damit rechnen, dass plötzlich irgendwo Ableger auftauchen - und wenn's auf der Suche nach Licht das Abzugsloch ist.
Wie groß ist denn dein Goldkugelkaktus? Wenn der demnächst mit 20 cm Durchmesser auch blüht, dann stell ich ebenso komplett auf Hydrokultur um, versprochen!

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