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Lophophora und Lehm

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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  mythe am Sa 30 Nov 2013, 01:59

Das kommt auf den Löss an. Der kann 5 - 20% Tonanteil haben, der wohl für das Zusammenbacken hauptsächlich veranwortlich ist - durch Verwitterung teilweise noch mehr. Hängt also wieder von der Zusammensetzung ab.
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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Fred Zimt am Sa 30 Nov 2013, 11:58

Hallo Anne, ich bezog mich auf den Lehmanteil im 2. Beitrag.

Bei Marcs Mischungsverhältnis befürchte ich nichts,
da wär ja selbst bei lehmigem Löss der Tonanteil im Substrat nur 1%.
Hab ich richtig gerechnet?scratch 
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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  migo am Sa 30 Nov 2013, 13:34

Hallo zusammen,

meine Lopho-Sammlung musste ich ja leider im Sommer aufgrund zu schlechter Standortbedingungen (nach Gartenwechsel) und Pick-Angriffen von Amseln und Meisen verkaufen.
Habe allerdings in den letzten fünf/sechs Jahren sehr gute Erfahrungen mit dem Untermischen von sogenanntem "AKADAMA"-Lehm aus der Bonsaikultur gemacht. Der Mischungsanteil betrug fast 25%.
Hier mal ein Foto, die hellbraunen Körnchen sind dieses Akadama.
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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  migo am Mi 04 Dez 2013, 15:34

Nur mal so interessehalber, hat mal jemand über meinen Vorschlag nachgedacht? Eigentlich liegen bei diesem Substrat die Vorteile ja auf der Hand...

oder??
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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Ralle am Mi 04 Dez 2013, 15:45

Wenn ich richtig recherchiert habe, dann ist AKADMA Lehm etwas bzw. viel teurer als unser Lös Lehm und ob das eine oder andere besser ist, dazu weiß ich leider nicht´s bzw. kennen niemanden, der beides mal ausgiebig getestet hat. scratch 

https://www.kakteenforum.com/t2184-akadama

Gruß

Ralf

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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Fred Zimt am Mi 04 Dez 2013, 16:14

Eigentlich liegen bei diesem Substrat die Vorteile ja auf der Hand...
Ich dachte immer das sei einfach teurer Angeberlehm für finanziell überversorgte Bonsaifuzzis. Wink 

Im Ernst- ich seh den Vorteil nicht, läg er auch noch so sehr auf der Hand.
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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Echinopsis am Mi 04 Dez 2013, 18:12

Hallo!

Den Akadama verwende ich auch schon immer für meine Mexikaner, seitdem ich angefangen habe zu sammeln.
Solch ein Sack ist extrem ergibig und da gibt es auch große Preisunterschiede.
Ich verwende allerdings keine 25% sondern ca. 5% und auch nicht für alle Mexikaner. Überwiegend die Rübenwurzler bekommen Akadama.
Der Vorteil ist, dass durch Akadama das Substrat nicht zu stark verbacken wird und der Lehm sich langsam zersetzt und der Pflanze zur Verfügung stellt. Anderer Lehm (z.B Thüringer Becken) hatte ich auch schon getestet, ist halt einfach ein harter Klumpen beim Umtopfen. Pflanzen, die ich nach ca. 4 Jahren umgetopft hatte und die zu 5% in Akadama gesessen waren, hatte im Topf kaum mehr Akadama, da sich dieser auch mit der Zeit beim Gießen vermutlich mit ausgewaschen hatte.

Meine Kulturbeobachtungen aus nun ca. 7 Jahre in denen ich Akadama verwende.

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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Ralle am Mi 04 Dez 2013, 18:35

Echinopsis schrieb:Hallo!

Den Akadama verwende ich auch schon immer für meine Mexikaner, seitdem ich angefangen habe zu sammeln.
Solch ein Sack ist extrem ergibig und da gibt es auch große Preisunterschiede.
Ich verwende allerdings keine 25% sondern ca. 5% und auch nicht für alle Mexikaner. Überwiegend die Rübenwurzler bekommen Akadama.
Der Vorteil ist, dass durch Akadama das Substrat nicht zu stark verbacken wird und der Lehm sich langsam zersetzt und der Pflanze zur Verfügung stellt. Anderer Lehm (z.B Thüringer Becken) hatte ich auch schon getestet, ist halt einfach ein harter Klumpen beim Umtopfen. Pflanzen, die ich nach ca. 4 Jahren umgetopft hatte und die zu 5% in Akadama gesessen waren, hatte im Topf kaum mehr Akadama, da sich dieser auch mit der Zeit beim Gießen vermutlich mit ausgewaschen hatte.

Meine Kulturbeobachtungen aus nun ca. 7 Jahre in denen ich Akadama verwende.

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Okay!? 7 Jahre ist eine gute Erfahrungs- und Testzeit. Gibt es da vielleicht eine Bezugsadresse, Größe der Körnung usw. zu? Vielleicht sollte ich das auch mal antesten. Wink 

Gruß

Ralf

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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  abax am Do 05 Dez 2013, 21:43

hallo Ralf ,

ich kann Marc nur zustimmen und LÖSS (meiner ist vom Kaiserstuhl)  als Substratanteil nur empfehlen für alle Mexikaner. LEHM ist allerdings wirklich etwas anderes (vgl. Wikipedia) und man sollte die Begrifffe desalb nicht verwechseln oder durcheinander benutzen.

Meine Mexikaner stehen seit 10-15 Jahren in einer Mischung mit hohem Lössanteil. Natürlich backt das Substrat beim Austrocknen zusammen, das stört aber nicht, da Wasser trotzdem schnell aufgenommen wird.  Gegebenenfalls löst sich beim Umtopfen alles gut von den Wurzeln, wenn man den Ballen in Wasser auswäscht. Aufgrund des hohen ph wertes verwende ich Löss allerdings nicht bei Südamerikanern.
Lophos könntest du auch problemlos in reinem Löss halten, nur muss Topfgröße und Giesverhalten /Düngung entsprechend sein, da Löss viel Wasser speichern kann. Über die Bewurzelung kann ich auch nicht klagen und die Pflanzen bleiben schön kompakt.

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Re: Lophophora und Lehm

Beitrag  Ralle am Do 05 Dez 2013, 21:55

Hallo Stephan,

bei mir stehen alle Pflanzen (Aztekium, Lophophora, Geohintonia, Ariocarpus) in einem mineralischen Substrat inkl. Löss. Der Begriff "Lehm" war ein regelrechter Schreibfehler Wink , gemeint war bei mir schon Löss da ich dieses auch damals unter dem Namen Löss gekauft hatte.
Selbst meine Sämlinge ziehe ich erfolgreich in dieser Mischung und der Rest der Pflanzen wachsen und gedeihen prima.

Nun hatte ich ja, wie oben schon geschrieben, 10 Liter mineralische Substrat ohne Löss und ich wollte gerne wissen, wie viel Ihr an Löss unter mischt und habe da prima Antworten bekommen und auch schon fertig gemischt.

Gruß

Ralf
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