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Kieselgur

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Re: Kieselgur

Beitrag  Beetlebaby am Mo 08 Feb 2016, 15:15

Hallo,
ich danke euch für eure Meiniungen und auch fürs Verschieben.

Ich werde erstmal eine kleine Menge Substrat mit dem Staub verrühren Embarassed , das dann mal richtig nass machen und sehen, was passiert. Schlamm oder kein Schlamm.

Denn fürs Zurückschicken müsste ich das Porto übernehmen, dann kann es auch hier bleiben. Teurer als das Tütchen.
In ein Fressnapfgeschäft hab ichs ein bißchen weit, muss ich derzeit nicht hin und mir 60 kg hinlegen wegen Porto.....und für nicht mal 100 kleine Kakteenkinder, das ist mir zu viel. Natürlich Augen auf halten, vll gibts das auch wo anders.

Dass ich vorsichtig bin, ist klar, jeder Staub ist für uns nicht ganz ungefährlich. Es wird schon mal Wetter werden, wo ichs draußen machen kann. Nur heut eher nicht... Bäh

Schönen Nachmittag wünsch ich euch trotzdem!
Beetlebaby
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Re: Kieselgur

Beitrag  Kotschoubey am Mo 08 Feb 2016, 15:51

Ich habe mal mit staubfeinem Kieselgur-Puder (auch ein Fehlkauf auf ebay Rolling Eyes ) gute Erfahrungen bei Schmierläusen gemacht. Einfach mit einem Pinsel den befallenen Bereich großzügig eingepudert, nach ein paar Tagen war alles erledigt, die Viecher vertrocknet. Natürlich muss man aufpassen, dass man den Staub nicht einatmet. Um das Zeug zu verbrauchen, habe ich nach und nach in Abständen einen Löffel im 10 l Gießwasser aufgelöst (so fein war das)... Geschadet hat es jedenfalls nicht.
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Re: Kieselgur

Beitrag  Dornenwolf am Mo 08 Feb 2016, 16:50

Staubfeines Kieselgur-Puder verwende ich gegen Vogelmilben im Hühnerstall. Bisher immer zur vollsten Zufriedenheit. Keinerlei Kopfjucken, nachdem man die Frühstückseier geholt hat. Kann mir also gut vorstellen, dass es auch gegen Schmierläuse hilft.

Gruß Wolfgang
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Re: Kieselgur

Beitrag  islek am Sa 21 Apr 2018, 01:18

Hallo,

hier noch mal ein später Beitrag von mir zu diesem Thema:

Kieselgur-Pulver, wie es zur Milbenbekämpfung in Geflügelställen verwendet wird, hat sich bei mir als fantastisch wirksames Mittel gegen Milben an Kakteen und auch einen winzigen, hartnäckigen, unidentfizierten Schädling an Kamelien und Zimmerjasmin erwiesen: einmal sprühen - Problem beseitigt. Da es mineralisch und unlöslich ist, bleibt es ohne Wind lange auf den Pflanzen und Gefäßrändern liegen und schützt so auch weiterhin.

Da auf den glatten Kamelienblättern beim normalen Sprühen nicht viel hängenblieb, hatte ich die Idee, sie kopfüber in einen Müllsack zu stecken und mit dem Sprüher dort zwei Stöße hineinzugeben. Dann den Beutel um den Stamm herum mit der Hand zuhalten und so hin- und herbewegen, daß innendrin viel Staub aufgewirbelt wird. Heraus kamen die Kamelien gut und gleichmäßig gepudert - und trieben makellose, neue Blätter.

Ich denke mir, daß Kieselgur als Substrat-Zuschlag vielleicht weniger wirksam ist, da sie ja nur in Staubform hilft und das Substrat mit der Zeit sicher verbackt oder "gewaschen" wird. Aber bei Wurzelbefall würde ich es so versuchen, daß ich - bei Kakteen - diese austopfe und die abgeschüttelten Wurzeln intensiv mit Pulver besprühe oder darin wälze. Vielleicht ginge es auch, mit einer (ziemlich verdünnten) Aufschlämmung intensiv zu gießen ohne vorher auszutopfen.

Das Sprühen ist bei meiner Kieselgur (rein, für Geflügelställe), gar nicht so einfach. Aber es gibt dafür ein zwar relativ teures aber sehr effektives Gerät von Birchmeier (jetzt Agrinova?)

https://www.amazon.de/Unbekannt-Bobby-Agrinova-Milbenfrei-St%C3%A4ubeger%C3%A4t/dp/B003RJXBAM

In einem englischen Forum las ich, daß jemand bei anderen Pflanzen auch Erfolg mit dem Sprühen einer wässrigen Aufschlämmung hatte.

Das gute an dem Mittel ist, daß es keine Resistenzentwicklung gibt, weil es mechanisch wirkt, und - wenn man sich vor dem Einatmen schützt - völlig ungiftig ist.


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