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Schadbilder - Seite 2 Empty Re: Schadbilder

Beitrag  Assa am Di 15 Jun 2010, 19:40

Hallo,

meine Pflanzen haben ganz trocken überwintert. Die Fenster waren nicht beschlagen und zudem hatte ich alles mit Styropor und Luftpolsterfolie vor Nässe und Zugluft isoliert.
Schadinsekten konnte ich keine finden.

ich habe nun einige ausgetopft.

Der Gymnocalytium baldianum ist total verfault. Da er nicht anders behandelt wurde als meine anderen Gymnos lag es wohl an der Schwächung durch die Verbrennungen.
Die M. roseoaba habe ich schon entsorgt. Die anderen Mammis lass ich wie sie sind. Genauso die Parodia und den Sedum.

Hier die Wurzeln:

Oreocereus celsianus
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Leuchtenbergia principis (auf dem Foto sieht man die rostroten Flecken nicht)
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Astrophytum myriostigma (ist völlig vertrocknet, werde ich entsorgen)
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Echinopsis spec.
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Ferocactus spec.
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Die Wurzeln fühen sich gesund an, sind allerdings recht wenig Faserwurzeln da.

Ich habe "Duaxo Univeral Pilz-Frei" von Compo da. Soll ich das bei allen mal vorsichtshalber anwenden? Ich habe auch noch Spinnmilbenfrei zuhause, aber ich habe ja keine Krabbeltierchen sehen können.

Gerade habe ich gesehen, dass eine andere meiner Echinopsen auch so kleine glänzende pustelartige Aufwölbungen bekommt. Ich fürchte es wird sich ausbreiten, aber ich weiß nicht was es ist.
Ich kann es mit meiner schlechten Kamera leider kaum abbilden
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Insgesamt bin ich mit meinem selbsgemischten Sustrat nicht zufrieden. Ich überlege mir ein fertiges zu kaufen allerdings weiß ich noch nicht welches. Uhlig, Haage, Schwarz oder von einem anderen Anbieter, könnt ihr mir eins emfehlen?

Lg, Martina
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Beitrag  Egger am Di 15 Jun 2010, 19:48

Hallo Martina,

Ich kaufe mein Substrat immer bei Uhlig oder bei Wessner.
Sind beide sehr gut und ich hab noch nie Probleme gehabt.
Wobei ich nicht weis ob Wessner sein Substrat auch verschickt.

viele Grüße Egger
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Beitrag  Assa am Di 15 Jun 2010, 20:16

Hallo Egger,

auf Wessners Seite finde ich keine Erde, ich schätze die versendesie nicht.
Bei Uhlig gibt es drei verschiedene: Rein Mineralisch, Standart und Mix, welche würdest du mir raten?

Lg, Martina
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Beitrag  Egger am Di 15 Jun 2010, 20:28

Ich würde die Standart nehmen. Bei empfindlicheren Arten würde ich mir noch im Baumarkt Quarzkies (Aquariumabteilung) kaufen und das je nach Bedarf beimengen.
Die Mix ist mehr mineralisch hält aber trotzdem genausolange die Feuchtigkeit lässt sich aber leichter verarbeiten da krümeliger.
Bei der muss aber mehr gedüngt werden.
Die rein mineralische ist nix für Deine Art von Pflanzen die mögen alle ganz gerne Humus im Substrat.
Also Du hast die Qual der Wahl Wink.

Nachtrag:

Ich verwende beide Sorten und finde beide eigentlich gleich gut.


Zuletzt von Egger am Di 15 Jun 2010, 20:30 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : was vergessen)
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Beitrag  Travelbear am Di 15 Jun 2010, 20:45

Hallo Martina,

Von den Wurzeln her, sehen die Pflanzen ok aus. Allerdings haben alle nur sehr wenig Wurzeln. Zu wenig Wurzeln für ihre Größe. Kann es vielleicht sein, daß Du gerade die Graslandbewohner etwas zu trocken hälst?

Compo hat meiner Meinung nach auch eine recht vernünftige Kakteenerde. Ich kaufe meine Substratbestandteile normalerweise auch bei Uhlig, da er relativ nah zu mir ist. Allerdings hab ich gestern mir die Kakteenerde bei Toom gekauft, wo sie fast doppelt so teuer war, aber wenn ich 70 Km Benzingeld zu Uhlig hinzurechne, sieht die Kostenbilanz dann ganz anders aus. Den Fero würde ich in rein mineralische Erde einpflanzen. Ebenso alle Astrophyten in ein mineralisches Substrat. Bei der Leuchtenbergia scheiden sich die Geister. Die einen nehmen normale Kakteenerde, die anderen wiederum rein mineralisches Substrat. Für Gymnos und Echinopsen eigentlich nur Kakteenerde. Ich weiß nicht, ob es da auch Ausnahmen gibt, dies sind nicht die Gattungen die ich Pflege. Pflanzen in rein mineralischem Substrat ohne Humus, kommen meist in sehr ariden Gebieten vor und sollten daher auch weniger gegossen werden, abhängig von der Topfgröße, sagen wir alle 14 Tage bei warmen Wetter.
Wie und was nun Deine Pflanzeninfektion ausgelöst wurde, werden wir wohl nicht mehr ergründen können. Jetzt gilt es aber zu versuchen, die Infektion auszumerzen. Leider kann ich Dir nicht sagen was genau für ein Pilz ist. Ich denke da wirst Du nun einfach selber experimentieren müßen, um herauszufinden, was hilft. Eines ist aber sicher, es scheint infektiös zu sein. Daher isoliere alle befallenen Pflanzen von den noch gesunden!
Sorry, daß ich Dir nun leider nicht detailierter weiterhelfen kann.

Gruß Peter
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Beitrag  Assa am Sa 19 Jun 2010, 11:46

Hallo,

die Krankheit breitet sich aus :-( ich habe letzte Woche von Hartkerius einen gleinen Astrophytum bekommen der jetzt auch anfängt von unten her gelbe Flecken zu bekommen (auf der sonnenabgewannten Seite).

Ich habe zwei Fensterbänke auf denen meine Kakteen stehen.Einen anderen Platz habe ich leider nicht (ausser den Garten aber da ist kein Regenschutz), Also stehen jetzt alle Pflanzen auf der Fensterbank auf der der Astro stand unter Quarantäne.

Aber ich weiß nicht wie ich jetzt weiter vorgehen soll...
Mir fällt nichts besseres ein als allen Pflanzen auf der Quarantänefensterbnk eine Dusche mit Lizetan, Spinnmilbenfrei und Duaxo Pilzfrei zu verpassen. Vielleicht hilft ja irgendwas davon.


Hat noch jemand eine Idee?

Lg, Martina
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Beitrag  Travelbear am Sa 19 Jun 2010, 14:04

Hallo Martina,

bei Pilzkrankheiten ist es sehr schwierig eine zuvrelässige Ferndiagnose zu liefern. Zum andern wirken viele Pilzmittel sehr spezifisch. Das was Du gemacht hast, ist schonmal etwas. Einen Mix aus verschiedenen Wirkstoffen einzubringen ist keine schlechte Idee. Mit etwas Glück wirken sie auch synergetisch und Du wirst die Infektion los. Wenn Du Pech hast verstärken sich Pfanzenunverträglichkeiten aber viel zu verlieren hast Du nicht mehr. Dir bleibt wirklich nur die Isolierung der gesunden Pflanzen von den kranken. Wenn es wieder besseres Wetter gibt, stelle die gesunden Pflanzen raus in den Garten, damit sie soviel Licht wie möglich tanken können, das hilft das Immunsystem zu stärken. Mit Isolierung meine ich möglichst weit getrennt. Idealerweise einen anderen völlig abgetrennten Raum.

Dein Augenmerk sollte jetzt auf die noch gesunden Pflanzen gerichtet sein. Geh mal mit einer Pflanze mit guten Krankheitsmerkmalen zu einer Gärtnerei und frag da mal nach. vielleicht hat der Gärtner eine Idee und kann Dir weiterhelfen. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine befallene Pflanze an ein Institut einer Universität zu schicken, das sich mit Pflanzenkrankheiten befaßt. Die könnten eine mikroskopische Untersuchung durchführen und den Schädling identifizieren und dann entsprechend mirksame Maßnahmen mitteilen. Da könnten aber Kosten auf Dich zukommen. Ich weiß die Uni Hohenheim bei Stuttgart hat (oder hatte mal) einen solchen Service... Diese Uni beschäftigt sich sehr ausgeprägt mit Agrarbiologie und Pflanzenkrankheiten.

Viel Erfolg

Peter
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Beitrag  Gast am So 20 Jun 2010, 06:37

Hi Edith!

kaktussnake schrieb:behandle die mal mit sapros neu - glaub ich heisst das - gegen pilze!

Du meinst glaub ich Saprol, meines Wissens nach auch unter "Rosen Pilz frei" verkauft.
Grüße

Ach ja, hab grad Travelbears Beitrag gelesen, bei einem Bau- und Gartenmarkt (BayWa) gibt es auch die Möglichkeit über die infiziertes Pflanzenmaterial zur Bestimmung einzusenden, das ganze war sogar kostenlos. Weiß allerdings nicht obs das auch woanders gibt und ob es das immer noch gibt.
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Beitrag  Travelbear am So 20 Jun 2010, 06:49

Also mein Vertrauen in Bau- und Gartenmärkte ist äußerst extrem begrenzt. Also ich bin fast jedesmals entsetzt wieder aus diesen Märkten hinausgegangen. Da hätte ich genauso gut auch unseren Stadtflaschner fragen können.

Ich würde mich gar nicht so seher auf einen Rostpilz festlegen sondern wirklich mal eine fachkundige Person die Pflanzen genauer untersuchen lassen. Alles andere ist rumdocktorn am Synthom aber keine Ursachenbekämpfung.

Gruß Peter
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Beitrag  Hardy_whv am So 20 Jun 2010, 11:55

Wie viele gesunde Pflanzen hast du denn überhaupt noch? Wenn alle Pflanzen so aussehen wie der Fero oder das Astrophytum myriostigma befürchte ich fast, da lohnt sich kein Herumdoktorn mehr, sondern es geht darum, den Pilz aus der Sammlung zu bekommen, notfalls zusammen mit den Pflanzen.

Was ich beispielsweise nicht begreife ist, wie eine Pflanze, die erst eine Woche in der Sammlung ist, schon Pilzsymptome zeigen kann. Ist vielleicht dein Substrat verseucht?

Ich würde auch den gesamten Aufstellungsort deiner Pflanzen einmal komplett säubern und desinfizieren.


Gruß,

Hardy

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