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Kakteen-Aussaat geht ein - Ursache gesucht

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Kakteen-Aussaat geht ein - Ursache gesucht - Seite 3 Empty Re: Kakteen-Aussaat geht ein - Ursache gesucht

Beitrag  Fred Zimt am Mo 17 Feb 2014, 19:39

So, ich habe jetzt den pH-Schnelltest gemacht und es zeigt sich ein deutlich basischer Wert zwischen 7 - 8. Das wird es dann wohl sein, nehme ich an.
Antje schrieb:

Das ist sozusagen im grünen Bereich, daran liegts nicht.

Antje schrieb:(Ich bin 'ne totale Chemie-Niete und kann mir das wirklich nicht erklären.)
Wie misst Du denn den pH-Wert?

Grüße

Fred
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Beitrag  Ralle am Mo 17 Feb 2014, 19:49

Hardy_whv schrieb:
Ralle schrieb:Die Töpfchen standen immer im Wasser? So, wie eine Sumpfpflanze?  scratch

Klaro. So ist's ja auch bei der Aussaat nach Fleischer. Man muss die Sämlinge nur irgendwann entwöhnen.




Dann habe ich die Fleischermethode falsch verstanden.  Crying or Very sad 

Töpfe in Tüte nachdem sie gewässert wurden ... kein Wasser in Tüte ... und Tüte zu - fertig!

Gruß

Ralf

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Beitrag  Hardy_whv am Mo 17 Feb 2014, 19:56

Ralle schrieb:Dann habe ich die Fleischermethode falsch verstanden.  Crying or Very sad 

Töpfe in Tüte nachdem sie gewässert wurden ... kein Wasser in Tüte ... und Tüte zu - fertig!


In Abhängigkeit vom Wasseraufnahmevermögen des Substrats mags auch ohne zusätzliches Wasser funktionieren. Beschrieben findest du es hier: https://www.kakteenforum.com/t84-aussaat-nach-der-fleischermethode


Gruß,

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Beitrag  Liet Kynes am Mo 17 Feb 2014, 20:47

In meinen quasi-Fleischertüten steht anfangs auch ein wenig unten das Wasser. Es dauert meist noch eine Weile bis das Substrat wirklich komplett voll ist. Außerdem sollte es wirklich so voll sein,dass sich ein Film Wasser auch an der Substratoberfläche befindet : Das geht gar nicht ohne Fußbad. Ansonsten kämen, wie Chico z.B schon beschrieb, die ersten Faserwurzeln nicht an die Feuchtigkeit im Substrat,bzw. wüchsen eventuell nicht bis dort = viele Sämlinge vertrocknen. Außerdem kann es sich auch negativ auf die Keimquote auswirken,wenn die Samenhüllen keinen permanenten Kontakt zur Feuchtigkeit haben.

Wichtig ist später aber :
Wenn ich etwa nach dem ersten Monat weiterhin unten Wasser stehen habe, öffne ich völlig schmerzlos die Beutel, lege die Öffnung seitlich und lasse Wasser ab. Bei der Gelegenheit sprühe ich dann neue, stärker konzentrierte Chinosollösung und Zusatzstoffen (Dünger,Schachtelhalmextrakt,eventuell Vitanal) in die Beutel (Aussatbehälter bleiben bei Öffnung drinnen !). Danach wird wieder verschlossen und den inzwischen und künftig weiter entwickelten Sämlingen wird ihr Quartier nicht zu feucht.

Was am Anfang der Aussaat/zur Keimung also fördert,kann später eher schaden,wenn die Wurzeln weiter ins Substrat vorstoßen und direkten Kontakt mit der Dauereuchte bekommen.Da fehlt ihnen wahrscheinlich doch kontakt zur geringen Menge Luft im Beutel. Um dem entgegen zu treten ist es keine Sünde, von der strengen Fleischermethode (6-12 Monate Beutel/Glas konsequent dicht) wie oben beschrieben eine kurze 5 Minuten-Pause einzulegen. Meiner Erfahrung nach gibt es eher Fäulnis mit Pilz in dauerfeuchten ungeöffneten Fleischerbeuteln, als bei zwischendurch richtig versorgten.

Ich glaube auch eh nicht mehr,dass die absolute Fleischermethode in den leicht porösen Beuteln wirklich sicher funktioniert. Ein fachmännisch verschlossenes Einweckglas mit Gummi und Bügel ist dafür garantiert besser geeignet.

Ich werde aber wegen guter Erfahrungen lieber bei meiner abgewandelten Methode in Beuteln bleiben.

Gruß,Tim

Ed.:

Auch später kann es gelegentlich vorkommen,dass ich zwecks Entfernung von Samenhüllen oder "Leichen" die Tüten öffne, wieder alte Brühe ablasse und neue aufsprühe ...
Dies zu unterlassen, hat sich bei anderen Vorgehensweisen meinerseits negativ ausgewirkt (Pilzbefälle, sich verschlechternde Wuchsefekte) ...
Es mag also gut sein, dass man zu dauerhaft wirksamen Fungiziden greifen sollte (Zulassung , Erhältlichkeit ?), wenn man in Beuteln erfolgreich "fleischern" wollte, ohne gelegentliche Wartungspausen einlegen zu müssen.
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Beitrag  Ralle am Di 18 Feb 2014, 06:35

Immer wieder interessant wie der eine oder andere es mit der Fleischermethode handhabt.

Ich bin da ebenfalls ziemlich schmerzfrei. Wenn das Töpfchen sich voll gesogen hat mit dem Wasser/ Chinosol usw. Gemisch, dann ist mein Substrat aber wirklich bis oben hin durch feuchtet. Samen auf streuen, Tüte drum und warten.
Nach ca. 2 Monaten lasse ich den Sämlingen gar keine Zeit zum gewöhnen an die frische Luft und entferne die Tüte sofort.
Es kommt da vielleicht darauf an was man ausgesät hat, aber was ich immer in die Töpfe werfe, denen bekommt meine Technik sehr gut.  Wink 

Viele Grüße

Ralf

P.S. Vielleicht sollte ich meine Methode nicht mehr Fleischermethode nennen sondern die Ralfmethode.
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Beitrag  chico am Di 18 Feb 2014, 07:10

Hallo
Gestern habe ich einen schönen Sämling entdeckt .
So sollten sie im Idealfall aussehen .Das geht aber nur bei hoher Luftfeuchtigkeit .

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In dem Regenwald steht er, mit 100 Prozent Luftfeuchtigkeit.
Hier habe ich die Töpfe mal mit Klarsichtfolie abgedeckt .Fleischer abgewandelt ??
Wenn alle gekeimt sind und ihre Wurzeln in der Erde versenkt haben,(Manchmal muß man etwas helfen)
kann man die Folie abnehmen und das Substrat abtrocknen lassen .

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Chinosol habe ich noch nie verwendet und das Substrat auch nicht sterilisiert.
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Beitrag  Bimskiesel am Di 18 Feb 2014, 10:23

Solche Wurzelbilder kenne ich sonst auch.  Wink 

Ist diese Luftfeuchtigkeit hoch genug?? (Bild eben geknipst)

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Ich denke schon. Ich möchte nicht unverschämt wirken, aber ich möchte nochmal erwähnen, dass ich nicht zum erste Mal aussäe. Deshalb weiß ich auch annähernd, wieviel Wasser Sämlinge benötigen und vertragen.  Wink 

Den pH-Wert habe ich grob ermittelt, indem ich Lackmuspapier auf die nasse Substratoberfläche gedrückt und die Färbung dann abgeglichen habe. Ist zwar keine tiefgehende Analyse, aber sollte für's Erste reichen.

Ich glaube, dem wirklichen Grund für das Sämlingssterben kommen wir nicht auf die Schliche. Die 2014er Aussaaat werde ich in die Tonne kloppen (inzwischen sind noch weitere Sämlinge gestorben und ich denke nicht, dass übehaupt einer überlebt) und nächstes Jahr einen neuen Anlauf machen.

Danke nochmal für Eure Tipps und die rege Beteiligung bei der Ursachenforschung, Antje
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Beitrag  Cristatahunter am Di 18 Feb 2014, 12:56

Hallo Antje

ich hatte nie gemeint das du Anfängerin bist und ich glaube ich habe auch so argumentiert. Mir ist nur an deinem Substratmix aufgefallen das es aus diversen Komponenten besteht. Es könnte doch sein das in der Zeit von 4 Jahren eine Reaktion in deinem Substrat stattgefunden hat.
Wenn es 3 Jahre gut gegangen ist, kann es auch sein das es halt nach dieser Zeit ein frisches Substrat gebraucht hätte. Mir fällt aber auch auf das du am Fenster aussäst. Das birgt auch Risiken.
Das Zimmergewächshaus ist verschlossen und die Sonne kann das innere stark aufheizen. Das Heizkabel gibt dann noch den Rest. Ist alles gekeimt so sollte so bald als möglich gelüftet werden.
Heizkabel in Alufolie? Hast du das so gekauft?
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Beitrag  Fred Zimt am Di 18 Feb 2014, 13:18

Antje schrieb:
Den pH-Wert habe ich grob ermittelt, indem ich Lackmuspapier auf die nasse Substratoberfläche gedrückt und die Färbung dann abgeglichen habe.
Hier in Beitrag 18 hat Karlchen erklärt wie
das richtig gemacht wird.
Vielleicht kannst Du's mal brauchen.

Stefan schrieb:Es könnte doch sein das in der Zeit von 4 Jahren eine Reaktion in deinem Substrat stattgefunden hat.
Ich halt das für unwahrscheinlich- beziehungsweis' ich kann mir nicht vorstellen was da wie reagiert haben soll.  scratch 

Antje schrieb:und heute mit 'ner BBE-Lösung neu versorgt.
Was war das noch gleich?


Grüße

Fred
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Beitrag  Wühlmaus am Di 18 Feb 2014, 16:50

Fred Zimt schrieb:
Antje schrieb:t;]und heute mit 'ner BBE-Lösung neu versorgt.
Was war das noch gleich?


Grüße

Fred

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