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Wurzelläuse

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Re: Wurzelläuse

Beitrag  sensei66 am Do 08 Sep 2016, 14:00

Nur mal so...
Mexikaner schrieb:Ich weiß das es bienengefährlich ist und für private Anwendung verboten wurde,dass war mir in dem Moment aber egal...
Ich weiß ja, dass es Gesetze gibt und die vielleicht auch irgendwo einen Grund haben. Aber wenns mich betrifft, pfeif ich drauf...

Mexikaner schrieb:Ich muss sagen das bei einem verantwortungsbewusstem Umgang mit dem Mittel...
Verantwortungsbewusst wäre, darauf zu verzichten. So isses Egoismus. Es gibt genug zugelassene Mittel, die auch wirken.

Mexikaner schrieb: ...eigentlich garnichts passieren kann (Handschuhe,Schutzbrille,Maske...Duschen hinterher und Sachen waschen) ... Nur auf keinem Fall in geschlossenen Räumen anwenden und schon garnicht im Wohnbereich und auch nach einiger Zeit vorsichtig hantieren wegen der hohen Halbwertszeit von 355 Tagen.
Wie muss ich das jetzt interpretieren? Das Zeug ist saugefährlich und ich muss mich schützen, aber die Umwelt ist mir schnuppe? Oder: ich hab keine Ahnung, aber zur Sicherheit übertreibe ich es mal mit den Schutzmaßnahmen?

Bitte nicht allzu böse sein, aber dieser Post zeigt mal wieder, warum PSM für den Haus- und Kleingartenbereich früher oder später gar nicht mehr zugelassen sein werden. Unkenntnis gepaart mit Egoismus...
Das widerspricht meiner naiven Vorstellung, dass Menschen, die Pflanzen sammeln, auch ein generelles Interesse am Erhalt der Natur haben. Auf der anderen Seite bin ich nicht so naiv zu glauben, dass dieser Kommentar irgend etwas ändert. Außer dass das zukünftig nicht mehr öffentlich gemacht wird.

Übrigens hatte ich seit Jahren keine Wurzelläuse mehr. Vielleicht liegts am Kieselgur im Substrat?

ciao
Stefan
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  asty am Do 08 Sep 2016, 14:16

Sowas extrem giftiges möchte ich mir nichts ins Haus holen. Was illegales sowieso nicht.
Meine Pflanzen stehen alle im Haus.
Jetzt habe ich an drei weiteren so eine komische "Pilzdecke" auf der Erde. Gelbe kleine Kügelchen Mad
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asty
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Mexikaner am Do 08 Sep 2016, 14:50

Hallo sensei66,
Es gibt genügend andere zugelassene Mittel die im Handel erhältlich und bienengefährlich sind.z.B BI58 was manche ja anwenden als wäre es Reinigungsalkohol.Und wenn ich ehrlich bin muss ich sagen das ich aus dem Grund ,dass Dimethoat auch nicht ohne ist Imidacloprid vorziehen würde.Und sind wir mal ehrlich,dieses Mittel ist immer noch im Apfel-und Hopfenanbau zulässig und wenn ich davon ausgehe wieviele potentielle Bienen damit getötet werden,alleine als Bestäuber,muss ich sagen das ich dabei keine große Gefahr auf ein paar Kakteenblüten bezogen sehe.Das Mittel war übrigens bis vor ein paar Jahren zugelassen.Davon abgesehen sind alle Insektizie vielleicht nicht zwingend bienengefährlich,aber sie schädigen sowieso alle anderen anwesenden Insekten.Und es ist schon etwas anderes wenn ich ein gut besuchtes Schmetterlingsbeet voller Echinaceen behandeln würde oder meine Kakteen im Gewächshaus.

zu 2.:
Verantwortungsbewust wäre es auf alle Pflanzenschutzmittel zu verzichten!...wohl kaum möglich..Auch andere zugelassene Mittel schädigen nachhaltig Insekten.Sogar Neem-Produkte..

zu 3.:
Was heißt "saugefährlich" jedes Pflanzenschutzmittel ist gefährlich und die angesprochene Schutzkleidung sollte man bei jeder Anwendung jedweder Mittel tragen.Übertrieben wurde hier in keinem Fall.Und als verantwortungslos würde ich mich sowieso nicht bezeichnen.Ich hantiere nur besonders vorsichtig damit erstens ich nicht zu Schaden komme und zweitens meine an die 50 Vogelspinnen im Haus.Ich versuche schon weitgehend auf den Einsatz solcher Mittel zu verzichten.Aber manchmal ist es nicht anders möglich.

und bitte nicht böse sein Wink Rolling Eyes  :
Von Unkenntnis kann keine Rede sein,ich weiß sehr wohl was ich tue uns sehe mich nicht als Gefährder der Umwelt,weil ich nach allen möglichen Sicherheitsvorschriften meine Sammlung behandle,während vor meiner Haustüre Spritzwagen auf die Felder ziehen und die Fauna mit dem Faktor 1000 mehr schädigen.Und zum Egoismus: Sind wir nicht alle ein wenig egoistisch. Wink Wenn wir es nicht wären ,würden wir ja den Verlust unserer Sammlung für das Wohl anderer in Kauf nehmen.

PS:Dieses Mittel wird oft unter Liebhabern eingesetzt,nicht nur von mir.Siehe Stefan. Wink

MfG Ines
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Cristatahunter am Do 08 Sep 2016, 15:02

Ich denke es ist ein grosser Unterschied ob ein PSM mit dem 500lt Fass am Trecker ausgebracht wird oder mit einer kleinen Giesskanne im Gewächshaus Töpfchen für Töpfchen damit giesst. So das kein Tropfen im Erdreich versickern kann.
Ich vermute es wird in einem GWH nur ein minimales Risiko für Bienen und der Rest der Umwelt eingegangen. Da es sich doch im weitesten Sinne um einen geschlossener Raum handelt.
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Mexikaner am Do 08 Sep 2016, 15:11

Da bin ich vollkommen Cristatahunters Meinung.

Und zu asty:
Wäre schön wenn du ein Bild von dem Pilz hättest.Deiner Beschreibung nach hört es sich nach Scleroticum rolfsii an.
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  tks am Do 08 Sep 2016, 15:51

sensei66 schrieb:Übrigens hatte ich seit Jahren keine Wurzelläuse mehr. Vielleicht liegts am Kieselgur im Substrat?
Und damit hast du kein Problem? Das Zeug soll ja krebserregend sein... Shocked
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Dietmar am Do 08 Sep 2016, 17:05

tks schrieb:
sensei66 schrieb:Übrigens hatte ich seit Jahren keine Wurzelläuse mehr. Vielleicht liegts am Kieselgur im Substrat?
Und damit hast du kein Problem? Das Zeug soll ja krebserregend sein... Shocked

Nur wenn Du es in Form lungengängiger, feiner Stäube inhalierst. Siliciumdioxid ist das häufigste Mineral in der Erdkruste und vollkommen ungefährlich.

Gruß

Dietmar
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Litho am Do 08 Sep 2016, 17:55

Dietmar schrieb:
tks schrieb:
sensei66 schrieb:Übrigens hatte ich seit Jahren keine Wurzelläuse mehr. Vielleicht liegts am Kieselgur im Substrat?
Und damit hast du kein Problem? Das Zeug soll ja krebserregend sein... Shocked

Nur wenn Du es in Form lungengängiger, feiner Stäube inhalierst. Siliciumdioxid ist das häufigste Mineral in der Erdkruste und vollkommen ungefährlich.

Gruß

Dietmar

Dazu meine Beobachtung mit einem rötlichen Katzenstreu-Mittel (bekannt):
Ich hatte es quasi als Seramis-Ersatz (sieht fast genauso aus) in ein Substrat gemischt und beim Gießen mit einer kleinen Zimmergießkanne gesehen, dass sich allein durch das Gießen des trockenen Substrates kleine, fast unsichtbare Wölkchen der Katzenstreu gebildet hatten. Diese Staubwölkchen waren so leicht, dass sie vor mir herum schwebten und absolut leicht zu inhalieren waren. Ich habe dieses Zeug dann sofort entfernt und habe nun zwei große Beutel davon herumstehen.
Ich stelle mir besorgt vor, wieviel Katzenliebhaber davon beim Katzenklo-Säubern einatmen. Soweit ich weiß, besteht das Zeug aus Kieselgur oder zumindest einem ähnlichen Mineral.


Zuletzt von Litho am Do 08 Sep 2016, 19:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Wurzelläuse

Beitrag  Dietmar am Do 08 Sep 2016, 18:56

Bei genauem Hinsehen läßt sich sogar erkennen, dass sich diese kleinen Wölkchen in Form eines Totenkopfes bilden.  Teufel

Gruß

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Re: Wurzelläuse

Beitrag  tks am Do 08 Sep 2016, 19:46

Litho schrieb:Dazu meine Beobachtung mit einem rötlichen Katzenstreu-Mittel (bekannt):
Ich hatte es quasi als Seramis-Ersatz (sieht fast genauso aus) in ein Substrat gemischt und beim Gießen mit einer kleinen Zimmergießkanne gesehen, dass sich allein durch das Gießen des trockenen Substrates kleine, fast unsichtbare Wölkchen der Katzenstreu gebildet hatten. Diese Staubwölkchen waren so leicht, dass sie vor mir herum schwebten und absolut leicht zu inhalieren waren.
Bist du sicher, daß es die Katzenstreu war? Ich kenne den Effekt auch von Bims (Vulcatec Kakteenerde).
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