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HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

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HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Bansaya am Fr 28 Feb 2014, 10:51

Hallo zusammen,

mein geliebte, große Euphorbie, die nie irgendwie Probleme hatte, begann nun im Winter damit an den Spitzen zu faulen.

Im Sommer 2013 sind wir umgezogen und da wir das Erdgeschoss (wo die Pflanzen später zu stehen kommen) erstmal umbauen, haben wir die großen Pflanzen vorerst im Wintergarten platziert (Frost gibt es dort nicht). Auch so war dieser Winter bei uns in NRW bisher eher nicht so kühl.
Im Sommer hat die Pflanze noch einen riesen "Wachstumsschub" von bestimmt teilweise bis zu 10cm an den Spitzen gehabt.
Im Winter sind diese dann erst total schrumpelig geworden und abschliessend dann komplett verfault. Meines Erachtens nach fault sie aber nicht weiter (ich hoffe zumindest :-()
Hat jemand vielleicht eine Ahnung, um was es sich da handelt? Wie kann ich meine geliebte Euphorbie retten??

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Über hilfreiche Tipps wäre ich sehr, sehr dankbar!

LG Inga


Zuletzt von Bansaya am Fr 28 Feb 2014, 11:09 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  soufian870 am Fr 28 Feb 2014, 10:58

Vielleicht ist ihr der Umzug nicht bekommen ?  
Steht sie jetzt dunkler ? Eventuell im Zug ? Zu kühl ? Zu warm ?
Ich kenn mich mit Euphorbien nicht aus und hoffe es kann dir jemand weiterhelfen.
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Bansaya am Fr 28 Feb 2014, 11:04

soufian870 schrieb:Das ist kein Kaktus sondern eine Euphorbie  https://www.google.de/search?q=euphorbia&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=JF0QU-zUEIiJtAagnYGQCg&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1900&bih=937#q=euphorbia+ingens&tbm=isch
Vielleicht ist ihr der Umzug nicht bekommen ?  
Steht sie jetzt dunkler ? Eventuell im Zug ? Zu kühl ? Zu warm ?
Ich kenn mich mit Euphorbien nicht aus und hoffe es kann dir jemand weiterhelfen.

Vielen Dank für den Hinweis, hab den Titel gerade mal abgeändert Smile

Sie steht momentan sogar heller als in unserer alten Wohnung. Ob es zu kalt im Wintergarten ist kann ich leider nicht sagen, frost gab es dort zumindest keinen und auch so ist es eher mild gewesen Sad Zumindest hat sie den Sommer dort sehr genossen Wink Im Zug steht sie eigentlich auch nicht.
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Liet Kynes am Fr 28 Feb 2014, 11:14

Kalte Zugluft würde ich auch als Ursache vermuten, hatte ähnliche Sympthome mal an einer canariensis und da war das klar der Grund.
Da hilft nur ein Rückschnitt,welcher bei so wüchsigen Arten aber überhaupt kein Problem sein dürfte. Eher wird vermehrte Sprossbildung dadurch angeregt.

Gruß, Tim
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Bansaya am Fr 28 Feb 2014, 11:20

Liet Kynes schrieb:Kalte Zugluft würde ich auch als Ursache vermuten, hatte ähnliche Sympthome mal an einer canariensis und da war das klar  der Grund.
Da hilft nur ein Rückschnitt,welcher bei so wüchsigen Arten aber überhaupt kein Problem sein dürfte. Eher wird vermehrte Sprossbildung dadurch angeregt.

Gruß, Tim

Danke für den Tipp, dann werde ich das riesen Ding nach dem Schnitt irgendwie ins Obergeschoss transportieren müssen, der Transport ist nur immer so mühsam, weil die Pflanze nicht mehr durch die Türen passt Very Happy aber ein Versuch ist es wert!

Für den Schnitt also einfach die faulen Stellen mit einem scharfen Messer abschneiden? Habe gerade im Internet gelesen, dass der Milchfluss gestoppt werden kann, indem man einen Lappen, der in heißes Wasser getaucht wurde, auf die Schnittstelle legt. Danach dann trotzdem mit Holzkohlepulver desinfizieren? Oder lieber nicht? Habe sowas noch nie gemacht  Embarassed 
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Liet Kynes am Fr 28 Feb 2014, 11:34

Für den Schnitt also einfach die faulen Stellen mit einem scharfen Messer abschneiden? Habe gerade im Internet gelesen, dass der Milchfluss gestoppt werden kann, indem man einen Lappen, der in heißes Wasser getaucht wurde, auf die Schnittstelle legt. Danach dann trotzdem mit Holzkohlepulver desinfizieren? Oder lieber nicht? Habe sowas noch nie gemacht schrieb:

Man kann das sicher so machen, mir war das aber immer zu viel Zirkus. Man kann auch schneiden und danach die Schnittstelle mit lauwarmem Wasser besprühen, das geht auch. Holzkohle in diesem Fall kann man nehmen, es ergibt sich in Kombi mit dem Milchsaft dann eben schwarzes statt weißes "Latex". Ich denke nicht,dass solche Euphorbien diese Desinfektion nötig haben.

So eingeschrumpelt wie die Triebe wirken, erwarte ich da nicht mehr so viel Saftfluss wie es während des gesunden Wachstums zu erwarten wäre. Aufgrund der Höhe würde ich trotzdem eine Schutzbrille empfehlen, man weiß ja nie. Handschuhe bitte unbedingt anziehen, hast ja bestimt gelesen was der Milchsaft so alles kann.

Alternativ kannst du jetzt auch die betroffenen Triebe entweder oben unterhalb der Schadbildstelle schneiden, oder gleich die gesamten Triebe vom Haupttrieb abmachen.
Dort wo noch mehr als die Hälte des Triebes gesund ist, könnte sich ersteres empfehlen, bei weiter eingetrockneten Stellen kann besser der ganze Trieb ab. In ein paar Jahren wird man die Vorteile sehr klar erkennen.

Sind die braunen Stellen denn so dehydriert wie es auf dem Foto wirkt, oder sind sie noch weich ? In jedem Fall bitte alles so weit zurück schneiden, dass keine Stelle mit bräunlicher Verfärbung mehr übrig bleibt...Wenns weich ist schließt sich ein Pilzefall auch nicht aus. Egal ob der Ursache oder Folge der Gewebeschädigung war...

Gruß, Tim
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Re: HILFE! Euphorbie / Wolfsmilch fault von oben nach unten

Beitrag  Torro am So 02 März 2014, 10:38

Bansaya, Tim war dicht dran: Mit kaltem Wasser sprühen! Das stoppt den Saftfluss.

So große Euphorbien mögen keinen Umzug - zumindest wenn sie vorher dunkel standen.
Dann ist Sonnenlicht tödlich.

Ein Thermometer gehört schon in den Wintergarten. Sonst gibt es eben böse Überraschungen.

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