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Makro-Objektiv Canon EOS 600D

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Makro-Objektiv Canon EOS 600D - Seite 4 Empty Re: Makro-Objektiv Canon EOS 600D

Beitrag  ClimberWÜ am Di 17 Nov 2015, 12:54

Wobei ich an einer Canon-Crop Kamera für Pflanzen und Blütenaufnahmen das EF-S 60 empfehlen kann. Gebraucht gut und günstig aber langsamer wäre das Sigma 2.8/50.
Und ja, ich habe auch das EF 100L für größere Abstände, ein Tokina 2.8/35 um mehr vom Hintergrund einfangen zu können und für höhere Abbildungsmaßstäbe das MP-E.
Viel kann man bei der Auswahl eines Makroobjektivs nicht falsch machen, außer daß 150-200 mm Brennweite sofern man seinen Standort frei wählen kann nicht benötigt werden. Und wie erwähnt das EF 2.5/50 ohne weiteren teuren und umständlichen Adapter nur bis zur Vergrößerung von 0,5fach reicht.
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Makro-Objektiv Canon EOS 600D - Seite 4 Empty Re: Makro-Objektiv Canon EOS 600D

Beitrag  ClimberWÜ am Di 17 Nov 2015, 21:56

Und für Aufnahmen mit weiteren Bildwinkel mit viel Blick aufs Habitat kann man das EF-S 2.8/24 mit erstaunlich niedriger Naheinstellgrenze verwenden, das auch mit einem kurzen Zwischenring.

VG
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Makro-Objektiv Canon EOS 600D - Seite 4 Empty Re: Makro-Objektiv Canon EOS 600D

Beitrag  ClimberWÜ am Di 17 Nov 2015, 22:06

zur Ergänzung (und um die geforderten 20 Beiträge zu schreiben...)

Erfahrungen habe ich im EOS System mit folgenden Makroobjektiven:

  • Tokina 2.8/35 (nur Crop)
  • Sigma 2.8/50 (Achtung die älteren Versionen können u.U. nicht kompatibel sein; meine wurde für die EOS rechipped und funktioniert mit aktuellen Kameras)
  • EF-S 2.8/60 (nur Crop)
  • EF 2.8/100L IS
  • EF MP-E
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Makro-Objektiv Canon EOS 600D - Seite 4 Empty Re: Makro-Objektiv Canon EOS 600D

Beitrag  ClimberWÜ am Di 17 Nov 2015, 22:11

und
die Hersteller geben die Brennweite für die Unendlich Stellung an. Brennweiten im Nah- bzw. Makrobereich werden nicht dokumentiert. Moderne Makroobjekte werden innenfokussiert konstruiert so dass zum Scharfstellen unter Autofokus weniger Masse bewegt werden muss.
Folglich kann ein 100/90mm und ein 60mm Objektiv für den Maßstab 1:1 dieselbe Brennweite bieten!
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Makro-Objektiv Canon EOS 600D - Seite 4 Empty Re: Makro-Objektiv Canon EOS 600D

Beitrag  ClimberWÜ am Di 17 Nov 2015, 22:18

Fürs praktische Arbeiten muss man darauf achten mit der Objektiv-, Gegenlichtblende-Kombination keine Schatten auf das Motiv zu werfen.
Z.B. läßt sich das Tokina 2.8/35 deswegen sinnvoll nur bis etwa ABM 0.66-fach nutzen. Auch baut das Sigma 2.8/50 recht weit vor so dass der Arbeitsabstand in Endstellung auf 2cm sinkt. Ggf. lassen sich Heliopan Kurz- und Teleblenden zur Optimierung verwenden!

Die lange und weite Gegenlichtblende eines EF 100L läßt z.B. kaum mehr Freiheit als die kurze und schmale eines EF-S 60 zu.
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Beitrag  kaktusheini am Mi 18 Nov 2015, 11:11

Stimmt, ClimberWÜ, früher hatte ich das EF 100/2,8 (das erste ohne USM, IS und Innenfokussierung). Das hatte, obwohl bei Abbildungsmaßstäben nahe 1:1 vorn der lange Rüssel ausfuhr, einen größeren Abstand von Frontlinse zum Motiv als mein heutiges EF 100/2,8L IS USM. Dazu kam, dass es wegen der tief versenkten Frontlinse im Gegensatz zum 100L keine Geli benötigte. Trotzdem hat das 100L für mich mehr Vor- als Nachteile, weil ich es auch als kurzes Tele, z.B. für Porträt und Landschaftsdetails, verwende. Und sogar für Action ist es wegen des schnellen USM geeignet (wobei das alte trotz des lauten Stangenantriebs kaum langsamer war).
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Beitrag  ClimberWÜ am Mi 18 Nov 2015, 12:54

kaktusheini schrieb:Stimmt, ClimberWÜ, früher hatte ich das EF 100/2,8 (das erste ohne USM, IS und Innenfokussierung). Das hatte, obwohl bei Abbildungsmaßstäben nahe 1:1 vorn der lange Rüssel ausfuhr, einen größeren Abstand von Frontlinse zum Motiv als mein heutiges EF 100/2,8L IS USM. Dazu kam, dass es wegen der tief versenkten Frontlinse im Gegensatz zum 100L keine Geli benötigte. Trotzdem hat das 100L für mich mehr Vor- als Nachteile, weil ich es auch als kurzes Tele, z.B. für Porträt und Landschaftsdetails, verwende. Und sogar für Action ist es wegen des schnellen USM geeignet (wobei das alte trotz des lauten Stangenantriebs kaum langsamer war).
Stimmt das alte EF 2.8/100 ohne USM habe ich auch noch. Aber selbst dies hatte schon mehrere sich gegeneinander verschiebende Linsengruppen, folglich wohl eine Brennweitenänderung über den Einstellbereich. Ein Gegenbeispiel wäre der OM 4.5/135 und OM 4/80 Objektivkopf aus dem altem Olympussystem.
Zum EF 100L kann man anfügen es genügen 58mm Filter die man mit Hilfe eines Reduktionsrings ansetzt. Die Frontlinse hat nur etwa 50mm Durchmesser! Auch der Montagering für den Canon Zangenblitz ET-24EX und den Ringblitz hat ein 58mm Filtergewinde.
So kann man die kompakteren Helioplan Gegenlichtblenden in 58mm montieren.
An den Haltering der Blitze passt auch die kleine Gegenlichtblende ET-67B des EF-S 2.8/60 nicht nur die große ET-67 des EF 2.8/100 USM!

VG
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Beitrag  ClimberWÜ am Mi 18 Nov 2015, 13:32

apropos Stangenantrieb, der war bei Pentax und Nikon am Anfang der Entwicklung gängig. Dort war der AF-Motor im Kameragehäuse verbaut und stellt das Objektiv über einen Stangentrieb scharf. Bei beiden wurden die alten Bajonette aufgewertet und kompatibel gehalten. Andere Hersteller wie Canon setzten von Anfang an für den AF auf separate in den Objektiven verbaute Antriebe und ein elektronisches Protokoll über viele elektrische Kontakte im neuen EF Bajonett.
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Beitrag  kaktusheini am Mi 18 Nov 2015, 13:42

Danke, das ist interessant. Der Filtergewinde-Durchmesser von 67 mm war dann wohl nicht aus lichttechnischen, sondern aus designtechnischen Gründen erforderlich. Aber diese kleinere Geli kann man dann vermutlich nicht mehr zur Platzersparnis in der Fototasche umgekehrt aufs Objektiv stecken. Dann hätte die für mich keinen Vorteil.
Nachtrag: Mit "Stangenmotor" meinte ich nicht die Kraftübertragung von einem Motor in der Kamera auf das Objektiv, wie es bei den AF-Objektiven von Nikon und Pentax üblich war. In der Anfangszeit (EF-Objektive gibt es seit 1987) baute Canon in fast alle Objektive ohne USM den AFD (Bogenmotor) ein. Eine der wenigen Ausnahmen war das 100-er Makro, dessen Motor man damals Stangenmotor nannte. Vermutlich benötigte er wegen des langen Schneckengangs eine verlängerte Antriebswelle.
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Beitrag  kaktusheini am Mi 18 Nov 2015, 14:13

ClimberWÜ schrieb:[*]Sigma 2.8/50 (Achtung die älteren Versionen können u.U. nicht kompatibel sein; meine wurde für die EOS rechipped und funktioniert mit aktuellen Kameras)

[*]

Das hatte ich Anfang der 90-er Jahre auch. An der dann gekauften analogen EOS 5 spielte dann aber der Blendenmotor des Objektivs verrückt. Andere Fremdhersteller wie Tamron und Tokina haben damals ihre Objektive durch einen neuen Chip an die veränderte Elektronik der EOS 5 angepasst, z.T. sogar kostenlos. Sigma hat sich damals geweigert, obwohl ich das 50-er zweimal hingesandt habe und mich bereiterklärte, die Kosten zu übernehmen, das Objektiv anzupassen. Ich war so sauer, dass ich seitdem kein Sigma-Objektiv mehr gekauft habe. Manchmal bin ich nachtragend wie ein Elefant.
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