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Selenicereus validus Stecklingsprobleme

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Selenicereus validus Stecklingsprobleme Empty Selenicereus validus Stecklingsprobleme

Beitrag  Wühlmaus Di 29 Jun 2010, 12:36

Hallo zusammen,

im Mai bekam ich drei unbewurzelte Sel. validus Stecklinge. Ich habe sie zum Bewurzeln in eine Mischung aus Kakteenerde und Epi-Erde (beide von Haage) gesteckt. Immer nur leicht gesprüht, bis die ersten Wurzeln kamen. Dann Tröpfchenbewässerung. Sah alles bestens aus. Bei Einsetzen des sehr warmen Wetters vor etwa 14 Tagen habe ich den Topf ins Frühbeet gestellt, Vormittags im Schatten, nachmittags sonnig. Nachts zunächst noch Abdeckung drauf, seit ein paar Tagen nur ein Plastikfliegengitter, weil darüber ein Baum steht und reichlich rumsaut. Wegen der Hitze und der vermeintlich feuchtigkeitsliebenden Umgebung des Sel. validus nun täglich etwas gegossen. Soweit erstmal die Vorgeschichte. Und nun seht bitte, wie die Stecklinge plötzlich aussehen:

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Auf einmal sind die Triebe etwa 1 cm über dem Wurzelbereich völlig eingeschnürt. Wurzelbildung ist auf jeden Fall vorhanden. Die Triebe werden auch schon gelber, vermutlich weil die Nahrungszufuhr abgeschnürt ist. Was ist hier bloß passiert? Falsche Erde für die jungen Wurzeln? Doch schon zuviel Feuchtigkeit? Zuviel Dünger im Boden für die jungen Triebe? Pilzbefall?

Ich fürchte, dass ich um ein nochmaliges Abschneiden der Triebe nicht herum komme. Hoffentlich kann ich sie retten.

Für "sachdienliche Hinweise" wäre ich sehr dankbar.

Ach ja, falls jemand ein paar Samen von S. validus übrig hätte, würde ich mich freuen. Ich bin jetzt nämlich fest entschlossen, mir eine Pflanze heranzuziehen. Und die Aussaat scheint ja ganz gut zu klappen.

LG Elke

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Beitrag  Gast Di 29 Jun 2010, 13:00

Hallo,
so etwas ähnliches ist mir bei meinen Larryleachias auch passiert. Da wars ein Sonnenbrand bzw Hitzeschaden. Die Pflanzen standen vormittags im Schatten bis plötzlich mittags die pralle Sonne runtergebrannt hat. Einige waren nicht mehr zu retten, 3 werden grade wiederbewurzelt.
LG
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Selenicereus validus Stecklingsprobleme Empty Re: Selenicereus validus Stecklingsprobleme

Beitrag  Travelbear Di 29 Jun 2010, 13:13

Hallo Elke,

also mir sieht das ganze nach einer Epidermisverbrennung aus. Die hast Du zu heiß gestellt gehabt im Frühbeet. Pflanzen die diese Bedingungen nicht gewöhnt sind, reagieren schon nach wenigen Stunden Hitze mit derartigen Erscheinungen.
Also meine Stecklinge von Selenies breche ich ab und stecke sie in die feuchte Erde. Manchmal lasse ich sie zuvor abtrocknen manchmal aber auch nicht. Wenn ich hab, kommen sie in humose Kakteenerde, wenn nicht dann in normale Blumenerde.
Stelle lieber die Stecklinge ganzschattig und Freiluft irgendwohin. Vergessen ist auch nicht schlecht, dann kann er in Ruhe Wurzeln bekommen. Meine sind mal Sumpfpflanzen und dann mal wieder Wüstenpflanzen. Überleben tun die alles. Die Gattung zeigt irgenwie die Überlebensstrategien eines Unkrauts... Twisted Evil lol!
Schneide die Stecklinge etwas oberhalb der Verletzung ab, laß ein paar Tage schattig liegen und stecke sie dann einfach in einen Topf. Nur wenn es wirklich sehr heiß ist würde ich sie gießen sonst macht es das Wetter selbst.

Gruß Peter
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Beitrag  Arzberger Di 29 Jun 2010, 13:28

Hallo Elke,
Ich würde auch meinen, dass das Überhitzungsschäden sind. Ich würde sie nochmals
über dem Schadstellen abschneiden und neu bewurzeln.

S. validus ist ein wenig empfindlicher als S. grandiflorus, pteranthus, macdonaldiae usw.
und wächst auch etwas langsamer. Sie mögen keine zu heisse Sonne, auch nicht allzuviel
Wasser oder zu lange Trockenheit. Bei mir stehen sie in einem Regal, wo sie nur morgens
Sonne bekommen, nachher stehen sie schattig.
Als Substrat nehme ich ein sehr lockeres Epiphytensubstrat, bestehend aus nicht ganz
verrotteter Walderde (Laubkompost) und giesse ziemlich oft. Dieses Substrat trocknet aber
sehr schnell wieder aus.

Viele Grüsse
Alex
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Beitrag  Wühlmaus Di 29 Jun 2010, 14:42

Hallo Ihr Drei,

also dass es sich hier um einen Sonnenbrand handelt, hätte ich zu allerletzt gedacht. Aber Ihr scheint Euch da ja einig zu sein. Es stimmt schon, dass sie so bis etwa 13.00 Uhr noch im Schatten stehen. Dann brennt aber tatsächlich bis gut 18.00 Uhr die Sonne drauf. Ich hatte das wohl fälschlicherweise für "Halbschatten" gehalten, zumal das recht stabile Fliegengitter ja etwas die Strahlung bricht. Embarassed

Ich werde sie auf jeden Fall nachher abschneiden, einen Tag liegen lassen (bei den Temperaturen wird es ja wohl schnell gehen mit dem Trocknen) und dann wieder neu eintopfen. Und Ihr meint wirklich, man kann sie sofort wieder in das humose Substrat pflanzen und nicht erst in Vogelsand bewurzeln? scratch

Vielen Dank für die Hinweise.

LG Elke

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Beitrag  Gast Di 29 Jun 2010, 15:22

Hallo Elke!

Wühlmaus schrieb:
Ich werde sie auf jeden Fall nachher abschneiden, einen Tag liegen lassen (bei den Temperaturen wird es ja wohl schnell gehen mit dem Trocknen) und dann wieder neu eintopfen. Und Ihr meint wirklich, man kann sie sofort wieder in das humose Substrat pflanzen und nicht erst in Vogelsand bewurzeln? scratch

Ich würde ihr schon ein paar Tage Ruhe gönnen und nicht nur einen.
Dem Vogelsand steh ich persönlich skeptisch gegenüber, bei einfach zu bewurzelnden Sachen kann man mMn direkt in dem üblichen Substrat bewurzeln.
LG
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Beitrag  Phyllo Di 29 Jun 2010, 16:42

Hi
Zum Abtrocknen, mindestens eine Woche liegen lassen!
Bewurzeln ist auch im Wasser (ca 1/2 cm hoch) möglich, da sieht man was passiert.

Die unteren Teile mit den Wurzeln scheinen ja noch grün zu sein! Ich würde die wieder einpflanzen, treiben mit Sicherheit wieder aus!
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Beitrag  Wühlmaus Di 29 Jun 2010, 16:49

Gut, dann lasse ich sie länger trocknen.

Ja, die unteren Teile sind noch grün. Ich hätte sie nämlich auch wieder eingepflanzt. Kann ja nicht schaden. Wegwerfen kann man sie immer noch.

Vielen Dank.

LG Elke

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Beitrag  Arzberger Di 29 Jun 2010, 16:57

Ich würde auch etwas länger als einen Tag warten. Fast alle Stecklinge lasse ich solange trocken
stehen, bis die ersten Wurzelspitzen erscheinen. Nur etwas heiklere Arten setze ich nach dem
Abtrocken auf Lecaton (Blähton), aber da hat wohl jeder seine Methoden.
Die Stümpfe treiben bestimmt wieder aus, das denke ich auch. Wink

Viele Grüsse
Alex
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Beitrag  Hardy_whv Di 29 Jun 2010, 17:09

Die Stecklinge haben ja Luftwurzeln. Die übernehmen relativ schnell Wurzelfunktion, wenn sie im Substrat stecken. Also einfach ein, zwei Luftwurzeln mit in die Erde und die Bewurzelung verläuft ribbeldikatz.


Gruß,

Hardy [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
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