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Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  RalfS am Di 23 Jan 2018, 09:46

Moin Zusammen

Fred Zimt schrieb:Ralf, was ist denn bei der Aussaat zu beachten?
Hatte ich ja geschrieben.
Die Schwierigkeit wird sein, dass du Zapfen findest, die noch Samen enthalten.
Nur große, ältere Metasequoias haben Zapfen mit Samen drin.
Bei kleineren könnten zwar Zapfen ausgebildet werden, die ev. enthaltenen
Samen sind aber noch nicht keimfähig.
Ich hatte seinerzeit deshalb Zapfen von verschiedenen großen Metas gesammelt
und einfach auf eine Schale mit Kakteensubstrat gelegt.
Die Schale stand auf dem Garagendach, Wind und Wetter ausgesetzt.
Die Samen keimten in den Zapfen und haben sie durchwachsen.
Das Ergebnis siehst du auf dem oberen Bild in Beitrag 33.
Einfach ausprobieren.
Wenn es nicht klappt sagt mit bescheid.
In Haslach gibt`s einen UM der macht jedes Jahr Nachwuchs.
Ab Juni kann man die "ernten".
Hier nochmal ein anschaulicheres Foto meiner Aussaat.


Grüße

Ralf
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  Henning am Di 23 Jan 2018, 16:29

Hallo zusammen,
Mammutbäume und deren Verwandte sind was tolles und so ist es kein Wunder, dass ich vor Jahren auch so etwas haben "musste". Im schlauen Buch hatte ich dann gelesen, dass man von den guten Stücken auch Stecklinge machen kann. (Einfach in der Baumschuile einen kaufen, wollte ich nicht; das kann ja jeder)
Bei einem Freund in dessen angemietetem Garten stand ein M. glypt..., von dem ich dann gleich ein paar Ästchen abgeschnitten habe. Mit der Rosenschere wurden dann "unzählige" Teilstückchen zurecht geschnitten und an allen möglichen Stellen im Garten gesteckt (im Gewächshaus, draußen zwischen den Johannisbeeren usw. usw.) Im Gewächshaus kamen die ersten zarten Triebe - und wurden über Nacht von einer oder mehreren Schnecken ausradiert. => Schluss mit Austrieb. Zwischen den Johannisbeeren war es ähnlich. Crying or Very sad
Nur ein eiziger Steckling im "Schutz" eines Johannisbeerstrauches hat überlebt und ist inzwischen ca. 4 m hoch. Er wächst prima!

Ich wollte das nur kurz mitteilen, weil vielleicht noch andere sich mit dem Thema "Mammutbaumzucht" beschäftigen und nicht gleich körbeweise Zapfen zur Verfügung haben.

In diesem Sinne viel Erfolg!
Gruß
Henning
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  RalfS am Di 23 Jan 2018, 16:44

Wie von Henning beschrieben wurde es gemacht, als es noch nicht
genug ausgewachsene Metas bei uns gab.
Die Bäumchen wurden erst so ab den sechziger Jahren bei uns gepflanzt.
Wenn man dann nochmal 20-30 Jahre rechnet, bis es Samen gibt, sind wir schon
in 1980-1990.
Vorher gab`s massig Stecklinge.

Grüße

Ralf
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  migo am Di 23 Jan 2018, 17:21

boophane schrieb:An dieser Stelle muß Matthias (aka Shamrock) mal weggucken: Metasequoia glyptostroboides eignet sich hervorragend, um ihm mit der Schere zu Leibe zu rücken und läßt sich sogar zum Bonsai erziehen. Macht am Anfang ne Tonne Grünschnitt, bis sich der Baum in sein Schicksal fügt.

Für alle, die keinen Platz und trotzdem Spaß an diesen Bäumen haben, schaut mal hier:
https://www.bonsai-fachforum.de/viewtopic.php?f=4&t=38966&p=513339&hilit=Mammutbaum#p513339
...ist natürlich nur EIN Beispiel, über die Suchfunktion dort findet ihr mehr. Wer es größer mag, kann nat. auch eine Kübelpflanze für Balkon oder Terasse gestalten. Die komplette Art ist da sehr flexibel.
Jungpflanzen kann man übrigens auch im Bonsaifachhandel online bestellen ...muss ja dann letztlich kein Bonsai bleiben/werden. Very Happy
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  boophane am Mi 24 Jan 2018, 07:00

migo schrieb:
...ist natürlich nur EIN Beispiel, über die Suchfunktion dort findet ihr mehr.  

Da ist sogar ein Thread von mir dabei. Der dort beschriebene Baum hat leider den Winter auf dem Balkon nicht gepackt.
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  Fred Zimt am Mi 24 Jan 2018, 14:21

So, wie versprochen drei Bilder von der morgentlichen Exkursion,
zuerst, leicht überbelichtet der ziemlich unmalerische Standort am Tübinger Nordring:


Ein Blick von unten in den potentiellen Samenspender:


...und die magere Ausbeute, hier wurde wird mit der hiesigen Gründlichkeit gefegt und die Kalibrierhörnchen waren wohl auch am Werk.
Ich vermute das sind eher taube Nüsse:
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  boophane am Mi 24 Jan 2018, 16:50

Fred Zimt schrieb: Kalibrierhörnchen

llachen Endlich mal einer, der den Unterschied kennt *umarmen*
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  RalfS am Mi 24 Jan 2018, 17:06

Sind da Haferflocken zwischen den Zapfensegmenten zu erkennen?
Das wären dann die Samen.
Beim mittleren Zapfen auf folgendem Bild kann man`s annähernd erkennen was ich meine.


Grüße

Ralf
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  Fred Zimt am So 28 Jan 2018, 00:42

Bei einem einzigen Zapfen erkenne ich etwas, ich glaub, ich schau besser mal was im  Botanischen Garten diesbezüglich geboten ist.

Ralf, neulich hatten wirs ja per pm von den Bäumen meiner Heimat, an die ich mich so erinnern konnte.
Heut hab ich mich da ein wenig rumgetrieben, hier also ein paar Bilder und zwar aus dramaturgischen Gründen
von hinten nach vorne, denn es wurde im Laufe des Tages immer nasser, nebliger, dunkler...

Los gehts am Weingut Annaberg, zwischen Bad Dürkheim und Leistadt.
Ich kannte den früheren Besitzer, der damals Begonien und Orchideen sammelte, Riesenschlangen vermehrte,
Pfauen und Graugänse ums Haus laufen und diese Bäume hier in seinem Garten stehen hatte.
Damals fand ich die Tigerpythons am interessantesten, aber der Park vorm Haus ist nicht übel.
wenn man bei Nebel von Süden aus dem Wingert kommt
schauts so aus:


Sechs Mammutbäume hab ich von der Straße gezählt, was da alles im einzelnen wächst weiß ich garnicht.
Übers Gartentor gepeilt:



Ich stelle wieder fest, daß es schwierig ist, so einen Baum ohne unromantische Strassenschilder, Laternen, Müllkübel zu photographieren.

Ein paar Kilometer südlich, direkt neben dem berühmten Därgemer Fass
steht eine Metasequoia im Garten vom Weingut Fitz-Ritter. Kein tolles Bild, aber mit Schild... Ich hab die Hosentasche voller Zapfen- mal schauen...



Zuletzt von Fred Zimt am So 28 Jan 2018, 21:45 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Mammutbäume: Sequoia, Sequoiadendron, Metasequoia

Beitrag  Fred Zimt am So 28 Jan 2018, 02:02

Unweit davon, im Därgemer Kurpark stehen zwei kleinere Metasequoias ausserdem zwei Sumpfzypressen die tatsächlich ziemlich ähnlich daherkommen. Ich hab mir die Sache mit den Atemknien anschauen können,  aber nichts photographiert weil ich bei meiner freizeitdendrologischen Tätigkeit in eine Bekannte gelaufen bin, die ich seit 27 Jahren nicht mehr gesehen hatte.
Drei Tassen Kaffe lang keine Bilder Very Happy

Im Garten vom Weingut Nickels-Dambach, direkt am Kurpark, ein weiter Bergmammutbaum, obenrum inzwischen ein wenig luftig.



An meinem damaligen Weg zur Grundschule fand ich heut Nachmittag den kleinen hier:




Vorletzte Weihnachen saß ich mit Onkel Willi hier mit einem Gläslein Gewürztrompeter
und wir sprachen über Bäume, erst so im Allgemeinen, dann über besonders Schöne im speziellen und ich erwähnte die
oben gezeigten Wellingtonien unweit meiner Hütte in der neuen, schwäbischen Heimat. Willi, der nach dem Krieg als junger Gärtnermeister in Süddeutschland und der Schweiz rumgekommen war erinnerte sich an die Bäume im Schöhnbuch, den er damals aus wirtschaftlichen Gründen zu Fuss auf dem Weg nach Stuttgart durchquert hatte und meine schliesslich "Bu, wannde mol oschdennische Bäm sehe willscht, fahrscht mol in die Woischtroß nunner".Anschliessend überlegte er eine Zeitlang wo genau
die den stehen- "irgend e Weiler wars - un Annweiler wars net".
Heute morgen auf der A65 kam in Höhe Landau die Sonne raus und weil ich zeitig dran war hab ich mal einen Schlenker zur Woistroß gemacht
und bin über Birkweiler, Albersweiler, Frankweiler gefahren. In Gleisweiler schliesslich sah's vielversprechend aus Very Happy

Denda sah man schon von weitem:


Ich hab auf dem Parkplätzlein gehalten und ein paar Bilder gemacht als mich jemand, der am Bushäuslein stand, ansprach:
"Bu, die Oschdennische stehen do hinne" und Richtung Wald zeigte.


Derart informiert bin ich durchs Dorf in Richtung Klinik gestiefelt. Im Park der Privatklinik Gleisweiler stehen tatsächlich die Oschdennische Bäm Shocked



Mit Blitzableiter!



Leider durfte man den Park heute nicht betreten, daher nur ein paar Bilder von der Zufahrt zur Klinik.









Beim nächsten Besuch bring ich ein Handtuch mit. Cool



Zuletzt von Fred Zimt am So 28 Jan 2018, 21:48 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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