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Probleme mit Episteckling

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Probleme mit Episteckling

Beitrag  Gymnocalycium-Fan am Di 13 Mai 2014, 19:01

Hallo,

ich habe da ein Problem:

Ich hatte mir einen seltenen Episteckling gegönnt.

Habe ihn bewurzelt - alles prima. Ein ca. 3cm langer Nebentrieb wuchs auch noch, dann war Schluss. Bei der näheren Untersuchung war der unteridische Teil von Steckling gefault und glasig - obwohl ich ihn eher gesprüht als gegossen habe.

Habe ihn also weiter oben neu abgeschnitten und zum Trocknen gelegt - aber er stirbt weiterhin von unten ab.

Ich habe jetzt wieder neu abgeschnitten (kümmerlicher Rest: ca. 4cm mit 3 Areolen) und den dünnen 3 cm Nebentrieb vorsorglich getrennt abgeschnitten.

Ist da jetzt noch etwas zu retten oder sollte ich mich nach einem neuen Steckling umsehen?

Habt Ihr Tipps für mich?

P.s. Von Propfen habe ich keine Ahnung.


MfG Gymnocalycium-Fan
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Re: Probleme mit Episteckling

Beitrag  EpiMrP am Di 13 Mai 2014, 19:59

Hallo,
Epistecklinge sind da - je nach Sorte - unterschiedlich anfällig/robust.
Nach meiner Erfahrung ist ein großes Problem auch der Handel (besonders bei e***) mit "schlechter" Ware.
Viele Epigattungen haben eine natürliche "Blattlänge" von 30 oder 50cm. "Gute" Stecklinge sollten mindestens 1/3 Blatt lang sein.
So kann man Steckis erwerben, die nicht richtig ausgereift oder unten zu breit abgeschnitten sind etc...und so dem neuen Besitzer häufig eher Schwierigkeiten als Probleme bereiten.
Im Voraus beugt sicherlich ein langes trockenes Lagern des Steckis nach dem "Ernten" (vor dem Bewurzeln) dem Faulen vor.
(also 3 Wochen+...)

Der Tip hilft ja nun nix mehr, aber ich habe auch keinen wirklichen Rat.
Ob die Reste überleben oder nicht ist auch viel Glückssache.

Kleiner Trost: Nach meinen Erfahrungen sind die Pflanzen Überlebenskämpfer.
Die Reste je nach Größe und Größe der "Schnittstelle" gut anheilen und trocknen lassen.
Trockenheit ist jetzt das wichtigste Heilmittel. (ggf mit Anti-Schimmel/Desinfektion... behandeln)
Gesunde Stecklinge können auch über ein Jahr ohne Erde und Wasser auskommen und überleben, so ein Rest muss natürlich wieder früher ins Futter.
Falls er überlebt, wird es lange dauern, bis er weiter wächst und Blüten wirst du vermutlich die nächsten Jahre nicht an ihm sehen.
(falls dich das zum Neukauf bewegt.)

Pfropfen ist da eventuell wirklich die sicherere und schnellere Rettungsmethode, aber da kenne ich mich auch nicht aus.
LG und ich drücke die Daumen!
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EpiMrP
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