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Klein und haarig

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Beitrag  Stechapfel am So 08 Jun 2014, 21:00

Liebe Kakteenkenner,
könnt Ihr uns bitte sagen was das für eine Sorte ist, damit er optimal gepflegt werden kann?
Der Kleine ist ca. 17 mm im Durchmesser (ohne Haare : ) und bereits enttorft.
Vielen Dank Euch vorab!

Die Stechäpfel

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Beitrag  Sabine1109 am So 08 Jun 2014, 21:48

Ein Cephalocereus senilis (deutsch: Greisenhaupt), würde ich sagen.
In meiner Sammlung gibt es auch einen davon, der wegen seiner für mich besonderen Geschichte auch bleiben darf, obwohl er eigentlich nicht so richtig zu den anderen passt............
Ist nicht schwierig zu pflegen, blüht aber erst spät und bei stattlicher Größe!

LG Sabine
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Beitrag  Der Kaktusfreund am So 08 Jun 2014, 22:48

Der sieht ja niedlich aus. Sowas könnte mir auch gefallen.

LG Anja
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Beitrag  mammillaria am So 08 Jun 2014, 23:00

oder eine espostoa lanata
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Beitrag  Stechapfel am Mo 09 Jun 2014, 10:52

Vielen Dank für die schnellen Antworten!
Dann sollte der Standort ja passen, da ist es den ganzen Nachmittag sonnig.

Stimmt, das Knäulchen hat wirklich was putziges - wenn man das hier unter Kakteenfans so sagen darf...
Für das Foto wurde es noch vorsichtig mit einer kleinen Zahnbürste durchgekämmt, weil sich beim Enttorfen
die Erde in den Haaren festgestzt hatte  Haushalt
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Beitrag  hibiscus2 am So 16 Feb 2020, 09:37

Hallo,

ich habe mal das Thema wieder vorgeholt, weil ich nirgends sonst einen allgemeinen Tread zum Thema Haare/Wolle gefunden habe.

Vor ein paar Jahren habe ich Oreocereus celsianus ausgesäht, was auch funktioniert hat.
Dieser soll (bei abzusehender Veränderung der Umweltbedingungen) später mal auch im Winter draußen bleiben.
Natürlich vorsichtshalber abgedeckt bzw. unter dem Balkon. Es wird ja mitunter berichtet,
daß die Luftfeuchtigkeit sich in der Wolle sammelt und im Winter zu Schäden führt.

O. celsianus ist ja bei verschiedenen Quellen (zB. llifle u.a.) mit -20C bei trockenem Stand angegeben.
O. trolli u. O. doelzianus mit -12C
Espostoa lanata u. Es. melanostele mit -12C
Austropuntia flocossa u. A. rauhii mit -10C.

Das sind alles haarige Gesellen, die theoretisch ebenfalls in Frage kommen könnten.
Vorläufig sollen sie nur länger draußen bleiben und in ein paar Jahren mir vielleicht das Einräumen ersparen.

Nun meine Frage an die Freunde der Frostharten:
Hat der Eine odr Andere unter Euch Erfahrungen mit den oben Genannten bei der Draußenüberwinterung bzw. im offenen Gewächshaus gemacht?
Welche davon  haben ein paar Jahre unter diesen Bedingungen überlebt?

Ich hoffe, daß Ihr mir Anregungen geben könnt, denn die nächste Börse kommt bestimmt....

mit besten Grüßen

Gunter
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Beitrag  plantsman am So 16 Feb 2020, 12:01

Moin Gunter,

dieses Thema haben wir hier ja schon ein paar Mal behandelt.

Die Pflanzen aus den Hochlagen der tropischen Anden kann man nicht mit anderen frostharten Pflanzen aus den gemäßigten oder subtropischen Gebieten vergleichen. Die von Dir genannten absoluten Temperaturen sind nur Momentaufnahmen, denn sie treten immer nur für kurze Zeit in der Nacht auf. Das Ganze wird dann auch noch durch die Abstrahlung der Umgebung, die sich tagsüber aufgewärmt hat, abgemildert. Dadurch das es dort tagsüber oft wolkenlos ist, kann die Sonne ihre volle Kraft entfalten und die Lufttemperaturen steigen jeden (!) Tag im Schnitt wieder auf über 15° C an. "Jede Nacht Winter, jeden Tag Sommer". Die wichtige Temperatur um die Überlebenschance einer Pflanze bei uns im Freien zu beurteilen, ist die Tages-Durchschnittstemperatur und die liegt dort, wo z.B. Oreocereus celsianus vorkommt, selbst im Winter bei etwa 6° C. Somit müsstest Du, wenn es im Winter mal eine Nacht mit - 20° C gab, am Tag wieder eine Temperatur von 32° C (!) erreichen, um den Tagesschnitt von 6° C zu bekommen........ denn sonst ist die Pflanze matsch.
Je weiter südlich Du in den Anden gehst, um so besser eignen sich die Pflanzen jedoch für Freiland-Experimente, da dort "richtige" Winter mit Dauerfrösten eher mal vorkommen als in dem Bereich zwischen den beiden Wendekreisen.

Wenn man mal einen größeren Haufen Sämlinge der genannten Arten erstehen kann, könnte man sicher experimentieren. Meiner Meinung sollte man aber nicht zu viel erwarten. Das Tageszeitenklima der tropischen Hochgebirge ist einfach kaum nachzuahmen (in Bayreuth haben sie mit riesigem technischen Aufwand ein Haus für solche Pflanze gebaut), selbst nicht bei der fortschreitenden Klima-Erwärmung, die in Mitteleuropa aufgrund des Abschmelzens des Grönland-Eises auch in die andere Richtung gehen kann, da ja eventuell der Golfstrom deutlich abgeschwächt wird. Dann hätten wir hier nämlich eher richtige Winter als subtropisch-mediterranen Verhältnisse.

_________________
Tschüssing
Stefan

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Prof. Hans Pitschmann, 1984
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Beitrag  OPUNTIO am So 16 Feb 2020, 12:40

Hallo Gunter

Die von dir benannten Arten könnte ich mir eher in einem ungeheizten GWH vorstellen.
Das heizt sich tagsüber bei einigermaßen klaren Himmel entsprechend auf.
Bei trübem Wetter und Dauerfrost unter minus 5 Grad würde ich aber sogar da drin zuheizen..

Gruß Stefan
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Beitrag  hibiscus2 am So 16 Feb 2020, 12:55

Hallo Stefan + Stefan

vielen Dank für die ausführlichen Antworten.
Natürlich ist mir klar, daßdie Standortbedingungen kaum mit denen hier vor Ort zu vergleichen sind.
Bei den Pflanzen bei mir im abgedeckten Freibeet klappt das auch gut; die Spezialisten sind dehydriert.
Meine Frage ging eher dahin, ob es Erfahrungen gibt, die haarigen Gesellen bis kurz unter Null Grad auch bei Nebel draußen zu lassen.
Bei stärkerer Kälte kann man sie ja immer noch reinholen. Auspflanzen würde ich sie nicht.

mbG
Gunter
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Beitrag  OPUNTIO am So 16 Feb 2020, 13:05

Ich hatte vor vielen Jahren  E.lanata, O. trolli und celsianus sowie Austrocylindropuntia vestita auf dem Balkon ausprobiert. Alle gingen ein, als die Minusgrade dauerhaft tiefer
als 5 Grad sanken.
Wenn du die Pflanzen nur sehr spät einräumen willst, dann würde ich mir keine Sorgen machen, wenn sie mal etwas Bodenfrost erwischen.

Gruß Stefan
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