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Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Der Kaktusfreund am So 22 Jun 2014, 15:09

Fred Zimt schrieb: meistens versuche ich das mit irgend einer Backaktion zu verbinden-Brot raus, Substrat rein...
180 Grad, vielleicht 20 Minuten.  
........ aber ich vermute mal es ist zumindest keimreduziert.

OK. Ich denke ich werde das dann genauso machen. Schadet zumindest nix.

Habe jetzt 14 Pflanzen ausgetopft da liegen. Der Rest knospt oder blüht, da warte ich dann noch. Außerdem hab ich jetzt keinen Platz mehr die alle hinzulegen.

Du backst Brot?? Klasse!  Gibt es eigentlich etwas, was du nicht selber machst.

Fred Zimt schrieb:In Anbetracht deines schaufelns und grabens, stocherns und scharrens
schien es mir aber die passende Grußformel. Wink 

Hihi, aber Kohle, Gold, Silber..etc. habe ich allerdings noch nicht in den Töpfen gefunden.

LG Anja
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Der Kaktusfreund
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Der Kaktusfreund am Mi 25 Jun 2014, 20:59

Hallo,

so, mein Paket mit dem Substrat ist gekommen.

Laut Aufkleber ein rein mineralisches Substrat . Mischung aus gebrochenem Blähton, Bims, Sand und Zeolith.
Ich hoffe, das ist jetzt das Richtige, und hoffentlich für alle Kakteen geeignet.

Dann werde ich das am Samstag mal in den Backofen werfen, denn das Zeug ist doch recht feucht.

Fred, breitest du das auf einem Backblech aus oder füllst du das in eine Schale oder....?
Und danach kann man das dann gleich verwenden? (Jaa, nach dem Abkühlen natürlich. Wink )

LG Anja
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Der Kaktusfreund
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Fred Zimt am Mi 25 Jun 2014, 21:57

Hallo Anja,
ich verwende momentan auch Substrat von Uhlig, weil ichs nicht allzu weit dahin hab.
Bei mir funktioniert das prima.

breitest du das auf einem Backblech aus oder füllst du das in eine Schale oder....?
Je nach Menge, am meisten krieg ich mit zwei rechteckigen Edelstahl-Schalen gebacken,
da kann ichs schätzomativ 7cm hoch einfüllen.
Ich vermute das waren mal Auflaufformen.

Nach dem Backen und leichtem Abkühlen schütt ichs nach Möglichkeit in ein paar Euro-Schalen,
so daß Restfeuchtigkeit vom warmen Substrat abdampen kann.

Und danach kann man das dann gleich verwenden?
Ja, schon.
In welche Richtung denkst Du grad?

Grüße

Fred
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Der Kaktusfreund am Do 26 Jun 2014, 06:35

Fred Zimt schrieb:
Und danach kann man das dann gleich verwenden?

Ja, schon. In welche Richtung denkst Du grad?

Moin Fred,

Ich dachte daran, gleich alles auszutrocknen und irgendwie zu lagern bis ich den nächsten Schwung umtopfen kann. Aber dann zieht vermutlich die Feuchtigkeit wieder rein? Oder?  scratch 

LG Anja
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Blume am Do 26 Jun 2014, 07:09

Naja also sooooviel Feuchtigkeit zieht das jetzt auch wieder nicht, gerade bei den Außentemperaturen im Sommer. Ich lager meine Erde im Schuppen oder im Abstellraum, die is knochentrocken. In den Ofen packe ich nur Erde für Aussaaten.
Ich glaube nicht das es nötig ist, bei jedem Umtopfen die Erde in den Ofen zu geben. Aber macht ja jeder wie er meint. Ich machs nicht und es klappt auch. Wenn man nicht soviele Pflanzen hat kann man das machen mit dem Ofen-Erde. Aber bei paar hundert Pflanzen stell ich mir das schwierig vor.

mfg
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Fred Zimt am Do 26 Jun 2014, 11:57

Anja schrieb:Ich dachte daran, gleich alles auszutrocknen und irgendwie zu lagern bis ich den nächsten Schwung umtopfen kann. Aber dann zieht vermutlich die Feuchtigkeit wieder rein?
Nein, das bleibt gut trocken, wenn Du's trocken lagern kannst. aber ein 40 Liter- Gebinde tät ich jetzt auch nicht
im Backofen runtertrocknen. Lieber in eine Wanne schütten und luftig aufstellen, dann trocknets ja flott von selber.

Das ist anfangs feucht weils zum Beispiel auf die Säcke schonmal draufregnet.



Ich glaube nicht das es nötig ist, bei jedem Umtopfen die Erde in den Ofen zu geben.
Das ist es auch nicht.
In Beitrag 23 steht, warum ich das vorschlug.

Liebe Grüße

Fred
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Der Kaktusfreund am So 29 Jun 2014, 17:10

Hallo,

so, der erste Schwung ist eingetopft. In mineralisches Substrat gebacken à la Fred Zimt Very Happy 

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Gießen tue ich erst nächste Woche. Aber kann ich schon ansprühen? Die haben schon fast 3 Wochen kein Wasser mehr gehabt?


Dann noch mal zum Thema Vitanal: Was ist besser? Damit gießen, oder ansprühen, oder beides?

LG Anja
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Fred Zimt am So 29 Jun 2014, 23:52

Hübsch! *daumen* 
Ich hege ja still den Verdacht, daß alles Sprühen und Nebeln mehr der Seele des Gärtners dient.
Ich machs aber trotzdem ab und zu.
Die haben schon fast 3 Wochen kein Wasser mehr gehabt?
Normalerweise kein Problem, selbst wenn Du nochmal drei Wochen wartest.

Grüße

Fred
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Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  nautilus1962 am Mo 30 Jun 2014, 13:12

Hallo Anja,

nach dem ich mir alles zu Deinem Thema "Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist" durch gelesen hatte, ergibt sich für mich eine Frage. Doch dafür möchte ich etwas voraus schicken, ich befasse mich mit den stachligen Gesellen seit über 40 Jahren, mit kleinen Pausen - näheres kannst Du in den Mitgliedervorstellungen nautilus 1962, lesen.
Leider ist es etwas spät dafür, mich hätten einmal Fotos der "Verstorbenen" interessiert. Am Schadbild lassen sich nämlich noch einige andere Ursachen für dass umfallen oder wegfaulen erkennen. Einige bedürfen natürlich einer etwas intensiveren Untersuchung. Ist natürlich eine Frage ob ich diese Aufwand betreiben möchte. Ich habe mein Kakteenhobby Damals vielleicht etwas zu wissenschaftlich technisch betrieben. Ich war nicht der einzige in Greiz. Mein Gewächshaus glich teilweiser eher einer „Klimasimulationskammer“, soll heißen ich habe viel experimentiert um meinen Kakteen, sagen wir einmal optimale Bedingungen zu schaffen. Es hat funktioniert, meine Kakteen dankten es mir mit gesunden und tollem Wachstum und mit Blüten. Doch dass ist Geschichte, heute habe ich nur eine kleine bescheidene Sammlung, im Sommer im mobilen Gwh und im Winter auf der kühlen Fensterbank – Ups, ich schweife ab.  Wink 

Die Frage des Substrates ist etwas wo jeder Kakteenfreund seine eigene Mischung früher oder später entwickelt. So entsehen über Jahre wirkliche „Supermischungen“. Ich verwenden eine Rezeptur nach „Walther Haage“ welche ich entsprechend modifizierte. Die Bestandteile lagere ich in Kunststoffboxen in einem hellen, luftig und trocknen Anstellraum, ohne Sterilisation.

Zum feststellen des Feuchtegrades in meine Töpfen verwende ich nach wie vor einen elektronischen Feuchtemesser, ein Relikt von Früher. Wenn dieser keinen Ausschlag gibt, dann gibt es erst wieder Wasser, leicht temperiert und gefiltert aus einer Regentonne. Ab und zu, hat sich bei mir bewährt, wird genebelt. Wenn die Kakteen komplett im Freien stehen, braucht es dies nicht, da gibt es den Tau.

Ich hoffe es geht mit Deinen „Sorgenkindern“ bald wieder aufwärts, ich drücke Dir die Daumen.

Viele Grüße und weiterhin viel Freude am stachligen Hobby
Andreas
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Re: Schon wieder einer weniger, ich weiß nicht was da los ist.

Beitrag  Der Kaktusfreund am Mo 30 Jun 2014, 21:20

Hallo Andreas,

Danke für deine Geschichte. Ich habe auch schon einmal eine ganze Sammlung verloren. Durch Umzug in eine Wohnung mit Nordfenster und denkbar ungünstigen Bedingungen. Erst viele Jahre später habe ich in einer neuen Wohnung wieder als Fensterbankgärtner angefangen, und jetzt habe ich zum Glück die Terrasse und im Sommer Freiluftkultur.

nautilus1962 schrieb:Die Frage des Substrates ist etwas wo jeder Kakteenfreund seine eigene Mischung früher oder später entwickelt. So entsehen über Jahre wirkliche „Supermischungen“. Ich verwenden eine Rezeptur nach „Walther Haage“ welche ich entsprechend modifizierte. Die Bestandteile lagere ich in Kunststoffboxen in einem hellen, luftig und trocknen Anstellraum, ohne Sterilisation.

Jeder macht seine Erfahrungen mit seinen eigenen Substratmischungen. Ich teste halt jetzt mal die von Uhlig. Zum groß rumexperimentieren habe ich leider nicht die Zeit. Also selbst mischen kommt nicht in Frage. Und alle kriegen da selbe Substrat.

nautilus1962 schrieb:Zum feststellen des Feuchtegrades in meine Töpfen verwende ich nach wie vor einen elektronischen Feuchtemesser, ein Relikt von Früher. Wenn dieser keinen Ausschlag gibt, dann gibt es erst wieder Wasser, leicht temperiert und gefiltert aus einer Regentonne. Ab und zu, hat sich bei mir bewährt, wird genebelt. Wenn die Kakteen komplett im Freien stehen, braucht es dies nicht, da gibt es den Tau.

Regenwasser auffangen kann ich nur im Eimer, den ich wenn es regnet rausstelle. Da kommt nicht viel zusammen. Die Dachrinne kann ich nicht anzapfen. Also nehme ich gefiltertes Leitungswasser. Geht nicht anders. Ein Feuchtemesser ist natürlich praktisch. Aber ich mache, wenn ich fertig bin mit allem, zwei Refenrenztöpfe, und wenn die trocken sind wird gegossen.

nautilus1962 schrieb:Ich hoffe es geht mit Deinen „Sorgenkindern“ bald wieder aufwärts, ich drücke Dir die Daumen.

Danke dir, aber zwei Sorgenkinder habe ich noch. Schauen wir mal was passiert. Das alles war wohl halt einfach eine Verkettung  unglücklicher Umstände.
Milder Winter, Spinnmilben, unbeständiges Wetter und vielleicht doch zu viel gegossen.

Aber der Rest wächst und gedeiht und blüht. Also kann nicht alles falsch gewesen sein.
Aber ich hänge sehr an jedem einzelnen Kaktus. Bei einer kleinen Sammlung kann man sich schon um die einzelne Pflanze kümmern. Und somit schmerzt es schon ein wenig wenn sie dann eingeht.

In diesem Sinne, abwarten und Tee trinken. Und die Blüten die da kommen genießen.
LG Anja


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