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Astrophyten knicken seitlich ein

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Astrophyten knicken seitlich ein Empty Astrophyten knicken seitlich ein

Beitrag  Matches am Sa 12 Jul 2014, 12:54

Hallo in die Runde,
hat das schon mal jemand gehabt.
Ich habe zwei Pflanzen geschenkt bekommen, ein myriostigma und einen asterias.
Beide sind schon ziemlich alt und waren laut Kakteenkollege bis letztes Jahr richtig prall gefüllt.
Im Laufe des Winters ist er so eingesackt und hat sich nicht wieder gefüllt, obwohl er gut bewurzelt ist und auch ganz normal blüht.
Ist das normal so oder gibt es dafür einen Erklärung? Die Pflanze ist ca 12cm im Durchmesser.

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Freundliche Grüße
Matthias
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Beitrag  Rabentier am Sa 12 Jul 2014, 13:42

Ich habe auch 3 solcher Kandidaten - alle 3 auch schon relativ alt... bin gespannt, ob jemand eine Antwort weiss!
Rabentier
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 12 Jul 2014, 14:32

Vielleicht hat es mit dem Standortwechsel zu tun. Besonders alte Pflanzen sind schwierig weil sie viele Jahre am gleichen Ort standen und immer den gleichen Sonneneinfallswinkel gewohnt waren.
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Beitrag  Jenner am Sa 12 Jul 2014, 14:44

Hast du den schon mal durchdringend gegossen? Meiner ist nach den beiden Blüten dieses Jahr auch ziemlich zusammengesackt und stand nach dem nächsten Schluck Wasser wieder voll da.
Jenner
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Beitrag  Shamrock am Sa 12 Jul 2014, 22:44

Das Astrophytum asterias ist ja auch gut "aufgepumpt". Wahrscheinlich wurde es beim Vorbesitzer ziemlich gemästet und hat nach dem Winter noch nicht ganz das ursprüngliche "Füllungsvolumen" erreicht. Je nach A. asterias kann man es auch in "Hungerform" als flache Scheibe kultivieren. Grenzt zwar an Pflanzenquälerei, sieht aber wirklich toll aus! Auch im Alter kann dann so ein A. asterias flasch wie eine Oblate bleiben.
Zum besagten A. myriostigma sag ich ohne Foto mal lieber nix.

Es grüßt der andere Matthias

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Beitrag  Torro am So 13 Jul 2014, 08:56

Vielleicht hat der Asterias auch sein Sollalter von ca. 25 Jahren erreicht und macht (ganz) langsam
die Mücke. Das kann sich über ein paar Jahre hinziehen.

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Beitrag  komtom am So 13 Jul 2014, 10:04

Hallo Gemeinde,

auch ich kenne dieses Phänomen, bei wurzelechten aber auch bei gepfropften "asterias". Verabschiedet hat sich deshalb, bei mir, noch keine Pflanze, es ist einfach wie schon erkannt auf die Dehydration in der Winterruhe zurückzuführen und ist nach den Wassergaben nicht immer reversiebel, was heisst, dass mitunter "Dellen" bleiben. Das ist aber meist kein Problem eine kranke Pflanze würde sich gelb verfärben und weich werden. Würde etwas mit den Wurzeln nicht stimmen währe sich auch nicht so schön grün, sondern hätte vielleicht einen eher rötlichen Hauch. Und noch was "Soll Alter", wo gibt es das denn, die meisten Kakteen werden sehr viel älter als wir Menschen, zumindest in der Natur. Meine ältesten Asterias sind 32 Jahre alt und habe ihre maximale Grösse längst nicht erreicht.

also bis bald und Grüße

komtom
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Beitrag  Matches am So 13 Jul 2014, 11:55

Hallo,
ioch wollte auch noch den eingeknickten myriostigma Euch zeigen.

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Auch er stammt aus der Sammlung eines Freundes und weil er diesen nicht mehr als makellos ansieht hat er ihn mir geschenkt.
Er blüht reich und ich habe mit Makel an Kakteen nicht so ein Problem.
Wo findet man in der Natur, bei Menschn, Tier und Pflanzen schon Makelloses.
Aber des Rätsels Lösung hätte ich schon gern.
Der Vorbesitzer gießt eigentlich in Maßen und nicht in Massen.

Bei einen Kakteenfreund in Ostthüringen sehen asterias in äußerst trockener Haltung nach 35 Jahren so aus:

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Das finde ich natürlich optisch genial.
Er kultiviert sie in Tonschalen und die haben sich im Laufe der Jahre wie einen Hügel entwickelt. Diese stehen schon 20 Jahre in den Schalen.
Vielleicht kann mal jemand seinen ältesten asterias zeigen. Wäre sehr interessant.
Vielleicht sind ja schon welche unter der Überschrift "Alte Säcke" zu finden.

Freundliche Grüße
und einen schönen Sonntag
Matthias
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Astrophyten knicken seitlich ein Empty Re: Astrophyten knicken seitlich ein

Beitrag  Torro am So 13 Jul 2014, 12:36

Tom, es ging um Asterias und nicht um die meisten Kakteen.   Wink 
Mein ältester Asterias hat nach ca. 30 Jahren die Mücke gemacht.
Die Japaner sprechen von 25 Jahren, treiben sie aber auch wie wild.

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Astrophyten knicken seitlich ein Empty ...asterias...

Beitrag  komtom am So 13 Jul 2014, 18:08

Hallo Torro,

klar, getriebene Pflanze, d. h. mit maximalem Wachstum haben eine kürzere Lebenserwartung, das ist ja nicht nur bei Pflanzen so. Grundsätzlich ist in den letzten Jahren bekannt geworden dass auch der Stoffwechsel, in einem gewissen Maße, die Lebenserwartung eines Lebewesens bestimmt.

Sicherlich ist die am Anfang gezeigte Pflanze eine aus gärtnerischer Vermehrung und wurde zumindest zu Beginn gemästet. Das dabei entstandene Gewebe hat nicht die Stabilität des normalen, es kann sein das es sich nach der Dehydration nicht mehr voll regenerieren kann. Einige meiner älteren pflanzen sehen im Frühjahr auch so aus, habe heute mal extra nach ihnen gesehen, die Eindellung ist nicht mehr vorhanden aber ihre Spuren sind deutlich zu erkennen. Aber nach wie vor bin ich der Meinung dass der Pflanze ansonsten nix fehlt, sie sieht grundsätzlich Gesund aus.

Ach ja die von Matthias (Matches) gezeigten Pflanzen sehen genau so aus wie man sich "asterias" in der Natur vorstellt, flach sich kaum über den Erdboden erhebend.

also bis bald und Grüße

komtom

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