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Beitrag  Kakti am Di 05 Aug 2014, 12:06

Hallo zusammen,

folgende Frage. Ist es ohne Probleme möglich gepfropfte Pflanzen wieder zu trennen und somit "Wurzelecht" zu machen?
Gerade im Hinblick da man eh eher empfindliche Pflanzen pfropft?! Wie ist es da mit dem neu bewurzeln?
Fragen tue ich deshalb, weil man ja auch deswegen pfropft um den Keimerfolg zu erhöhen bzw. die Pflanze die
ersten Jahre erfolgreich durchzubringen. Hat eine Pflanze aber mal einen gewissen Punkt (Alter) überschritten werden sie ja
meist wieder pflegeleichter, weil sie nicht mehr gar so empfindlich sind wie am Anfang. Als Beispiel würde ich mal einen
Echinomastus johnstonii oder einen Echinocactus polycephalus in den Raum werfen.
Bin gespannt was ihr dazu meint :-)

Liebe Grüße

Klaus
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Beitrag  pterocactus am Di 05 Aug 2014, 12:21

Hallo Klaus,

grundsätzlich sind erst einige Fragen zu klären.

1. Wurde eine Pfropfung vorgenommen, um Sämlinge und Jungpflanzen schneller zu großen und blühfähigen Pflanzen wachsen zu lassen, dann ist eine Neubewurzelung durchaus möglich.

2. Wurde eine Rettungspfropfung vorgenommen, sollte auch eine spätere Neubewurzelung möglich sein.

3. Handelt es sich um Pflanzen, die auf eigener Wurzel nur sehr schlecht oder garnicht wachsen wollen, dann sollte man tunlichst die Pfropfung erhalten.
Das gilt natürlich auch für Punkt 1 und2.

Wenn dabei Fragen auftauchn sollten, einfach fragen.

Bei Echinocactus polycephalus sehe ich keine Probleme, bei Echinomastus johnstonii könnte es eventuell Probleme geben. Aber5 ich glaube, dass hier unsere Spezialisten gute Tipps auf Lager haben.

VG Peter

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Beitrag  Kakti am Di 05 Aug 2014, 13:08

Erstmal danke Peter für die schnelle Antwort :-).
Also eine Rettungspfropfung ist aufjedenfall auszuschließen.
Von daher eher Punkt 1.
Zu Punkt 3 das ist ja im Grunde die Frage ob bei den zwei angegeben Arten eine Trennung
ohneweiteres möglich ist oder nicht.
Grad ist mir auch gekommen, das ein polycephalus ja nach (gut gefühlt einer Ewigkeit) aber
dann irgendwann doch das Sprossen anfängt. Passiert das bei einer gepfropften Pflanze auch?
und kann man diese Kindel dann "einfach" wie bei einer ECHINOPSIS abschneiden und einpflanzen?
Weil dann könnte man sich das trennen der Pfropfung sparen und geht somit auch kein Risiko ein.
Man braucht dann halt nur sehr viel Geduld :-D
Fragen über Fragen^^.
Aber gut dann warte ich mal was die Spezialisten dazu meinen :-)

Liebe Grüße und Danke schonmal

Klaus
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Beitrag  pterocactus am Di 05 Aug 2014, 14:13

Bei Echinocactus polycephalus wirst Du mit ausreichend Seitensprossen rechnen können. Die kannst dann auch gut einpflanzen. Bei Echinomastus johnsonii (nicht johnstonii wie ich geschrieben habe) könnte es sehr viel länger dauern. Er macht nicht so schnell bis gar keine Seitentriebe.

Aber wie hoch ist denn die Pfropfung und welche Unterlagen wurden verwendet?
Man könnte eine niedrige Pfropfung gut umpflanzen. Die gepfropfte Pflanze wird so tief in einen neuen Tops gepflanzt, dass die Unterlage ganz im Pflanzstoff verschwindet. Allerdings würde ich den Bereich der Unterlage mit mineralischem und kiesigem Material auffüllen.
Bei einer hohen Pfropfung besteht die Möglichkeit die Unterlage in der gewünschten Höhe zu schneiden und neu zu bewurzeln. Pfropfunterlagen lassen sich relativ leicht neubewurzeln. Die neubewurzelte verkürzte Unterlage wird dann ganz in den Boden eingepflanzt.

VG Peter

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Beitrag  Kakti am Di 05 Aug 2014, 21:11

Hey Peter,

erstmal du hast mir sehr geholfen :-).
Beim Echinocactus polycephalus werde ich jetzt so verfahren das ich ihn komplett in Ruhe lasse und auf Seitentriebe ausbildet.
Weißt du zufällig ab welcher größer er das tut?? Meiner ist so gute 10 cm hoch und 6cm breit (ohne Dornen) gemessen.
Beim Echinomastus johnsonii werde ich wahrscheinlich die Methode mit dem auffüllen vom mineralischem Material machen,
damit optisch die Unterlage verschwindet. Und dann warte ich mal ab. Ist es eigentlich leichter ältere Pflanzen (größere)
oder eher jünger und kleinere Pflanzen von ihrer Unterlage zu trennen ? Und das ein Echinomastus johnsonii überhaupt sprosst
habe ich bis jetzt weder gehört noch gesehen. Schön wäre es ja aber ich rechne erstmal nicht damit^^.

Vielen Dank nochmal für deine hilfreiche Antwort

Schöne Grüße

Klaus
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Beitrag  Reinhard am Di 05 Aug 2014, 21:26

Kakti schrieb:...
Beim Echinocactus polycephalus werde ich jetzt so verfahren das ich ihn komplett in Ruhe lasse und auf Seitentriebe ausbildet.
Weißt du zufällig ab welcher größer er das tut?? Meiner ist so gute 10 cm hoch und 6cm breit (ohne Dornen) gemessen. ...

Ab der Größe sollte es eigentlich schon losgehen, hier mein wesentlich kleinerer polycephalus gepfropft auf Ferocactus.
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Gruß,
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Beitrag  Kakti am Mo 11 Aug 2014, 13:47

Hey Reinhard,

sry das solang nichts von mir kam, ich war aber leider einer der wenigen Auserwählten
die keine Bilder hochladen konnten.... glücklicherweise geht es jetzt wieder.
Also meiner scheint sich aus unbekannten Gründen "noch" zu weigern Sprossen zu bilden...
Wie Pflegst na du deinen bezüglich Wasser, Dünger gaben? Weil möglichst warm und sonnig ist ja
an sich klar.

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Grüße Klaus
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Beitrag  Cristatahunter am Di 12 Aug 2014, 01:23

Hallo Klaus

wo ist denn die Pfrpfung? Hast du die Unterlage eingegraben? Was für eine Unterlage ist es?
Warum willst du eine Trennung? Sieht doch super aus.
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Beitrag  Kakti am Di 12 Aug 2014, 12:29

Hey Cristatahunter,

ja er ist gepfropft^^ aber tief und auch eingebuddelt. Das mit dem trennen der Pfropfung ist jetzt eh ad acta
gelegt da er so gesund ist und das Trennen ja auch Stress für die Pflanze ist und im momentan ist einfach nicht
die Notwendigkeit dafür da. Mir gings bei der Eingangsfrage auch erst mal prinzipiel um das Trennen von Gepfropften
Kakteen. Gepfropft ist er auf einem Tricho.
Jetzt ist halt aber trotzdem die Frage wann, bzw warum er nicht sprosst  Mad , siehe den Echino vom Reinhard welcher
schon kindelt....

Grüße

Klaus
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Beitrag  Cristatahunter am Di 12 Aug 2014, 13:02

Sprossen kannst du erzwingen in dem du  den Kaktus an dem Scheitel verletzt. Warum soll er denn sprossen? Ich finde deinen Kaktus so toll und ich würde mich sehr über einen solchen polycephalus freuen. Sind die doch eher selten in Sammlungen anzutreffen. Lasse ihn doch einfach wie er ist. Mit einem Tricho als Unterlage hast du die besten Voraussetzungen für eine langes Leben. Früher oder später wird er dir um so schöner sprossen. Ungeduld ist ein schlechter Kakteengärtner.
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