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Wollläuse???

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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Wollläuse???

Beitrag  Spickerer am Do 02 Jan 2020, 16:21

Hallo Henning,
das ist kein Problem für mich, ich bevorzuge sowieso eher den "echten" Steinhäger (nur aus medizinischen Gründen) - oder einen guten irischen oder schottischen Whisky. Aber danke für die aufklärenden Worte. Bisher habe ich nur mit Spülmittel gespritzt und mich gewundert, dass besonders einige der schwarzen Blattläuse darüber lachen. Bei den grünen Sorten klappte es immer recht gut.  Rolling Eyes
Das mit dem Spiritus probiere ich auf jeden Fall mal aus. Winken

Gruß, Spickerer
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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  feldwiesel am Do 02 Jan 2020, 16:30

Henning schrieb:... dass selbst eine Mischung von 1 Teil Wasser und 1 Teil Spiritus den meisten Pflanzen nicht schadet, Schadinsekten aber sicher abtötet. Das könnte an der dehydrierenden Wirkung des Alkohols liegen.
Gruß Henning

Quatsch, die fallen besoffen über die Topfkante und brechen sich den Hals lol!

Nebenbei:
ich verneble Spiritus pur - bisher noch nie Schäden an den Pflanzen, "spritzen" würde ich das wegen der dann stärkeren Verdunstung(skälte) eher nicht. Einfach Flasche von einem handelsüblichen Desinfektionsspray nehmen. Spinnmilben überleben das übrigens auch nicht, evtl. nicht mal die Eier, aber da bin ich mir noch nicht sicher.
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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  OPUNTIO am Do 02 Jan 2020, 18:42

Leute, die Kakteen halten mehr aus als man denkt.
Ich hab auch schon total verlauste Kakteen bekommen die noch schlimmer aussahen als der gezeigte Fero.

Ich hab sie ausgetopft, vom Substrat befreit und zwei Minuten in einer 70 %igen Spirituslösung untergetaucht.
Danach ist alles Gekrabbel SICHER hinüber.
Bei blaubereiften Kakteen ist allerdings die Bereifung hinüber. Die Pflanze erscheint dann grün.
Danach ablüften lassen und nach einer Woche wieder eintopfen.

Gruß Stefan

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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Rebutzki am So 05 Jan 2020, 18:42

Die Wintersonne brachte es an den Tag
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Nach einer Druckluftbehandlung war das fürs Erste erledigt.
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Da aber aus Erfahrung Wollläuse sich meistens geschwächte Pflanzen aussuchen, wurde ausgetopft.
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Wie man sehen kann, ein marodes Wurzelwerk. Die Mutterpflanze wurde nur noch über die anhängenden Ableger versorgt.
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Wenn sich innerhalb der nächsten 2 Wochen ca. kein weiterer Befall zeigt, wird eingetopft.
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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Nils am So 05 Jan 2020, 22:39

Es hört sich nach einer sehr interessanten Idee an mit Alkohol zu vernebeln. In meiner Anfangszeit habe ich ihn mit einem Pinsel auf die befallenen stellen aufgetragen, oder wie hier auch getaucht.

Ansonsten kann ich die Behandlung mit folgenden Mitteln empfehlen:
Spruzit (Pyrethrine/ Rapsöl) (wirkt auch gegen Spinnmilben, Raupen, Thripse
Prev-am (Orangenöl und Zusätze)
Kaliseife

Es sind jedoch alles Kontaktmittel, daher sind mehrere Anwendungen nötig. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Augen und Atemwege geschützt werden. (Halbmasken gibt es schon für 15€ und als Filter sollte am besten ein A2B2P3 gewählt werden.) Die Behandlung sollte am besten gegen Abend erfolgen, damit sie länger wirken und keine Verbrennungen verursachen (besonders bei denen auf Ölbasis).

Systemische Mittel die wirken werden nicht mehr frei verkauft, selbst das BI58 N Spray hat nicht mehr den Wirkstoff Dimethoat, sondern Pyrethrine aus Chrysanthemen.

Als sinnvolle Anschaffung für den Pflanzenschutz kann ich auch noch einen Tyvek Schutzanzug empfehlen. (5-10€)

Gruß
Nils




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Beitrag  Spickerer am Di 07 Jan 2020, 17:50

Hallo Nils,
das mit den ölhaltigen Mitteln auf Kakteen habe ich schon probiert. Auch wenn man das Abends macht, so ist doch am kommenden und einigen Tage danach noch ein Ölfilm auf der Pflanze. So kann es zu argen Problemen bei Sonneneinstrahlung kommen. Die Pflanzen können so zart gegart und dann auf veganer Basis verspeist werden. Nee, ganz im Ernst, Sonneneinstrahlung ist dann nicht so günstig. Aber in der Winterzeit, wenn es länger diesig bleibt, so wie im Moment, und die Sonne nicht durch kommt, ist das sicherlich auch praktizierbar.

Gruß, Spickerer
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Wollläuse??? - Seite 54 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Nils am Di 07 Jan 2020, 19:14

Hallo,
ich hatte damit noch nicht wirklich Probleme. Vielleicht war die Umgebungstemperatur auch zu hoch. Sie sollte schon unter 30 Grad liegen, was im kleinen Gewächshaus, gerade im Sommer, schnell überschritten wird.
Da die Mittel tropfnass gespritzt werden ist die Anwendung im Winter vielleicht etwas schwierig und man würde die Pflanzen aus der Ruhe holen.

Gruß
Nils

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Beitrag  moerziWV am Mo 27 Jan 2020, 13:34

Hallo Kollegen,
ich bin am verzweifeln. Eben habe ich die Kakteen kontrolliert und schon wieder Wollläuse entdeckt. Was ich letzten Sommer und Herbst alles probiert habe (BI58, Carea usw.), aber die Biester sind unverwüstlich und kommen immer wieder.
Für einen hilfreichen Rat wäre ich sehr dankbar.

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Beitrag  Dropselmops am Mo 27 Jan 2020, 13:41

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Beitrag  chrisg am Di 28 Jan 2020, 15:34

Litho schrieb:Ich habe dieser Tage / Wochen Gelbsticker in diverse Töpfe gesteckt und damit schon an die 40 Viecher gefangen. Frei herum fliegende Mücken hab ich mit Pyrethrum-Spray eliminiert.
Vermutlich schleppt man sich die meisten Trauermücken mit gekaufter Blumenerde ein.
Da frage ich mich und Euch: Wie lange können Mückeneier in Plastiksäcken überleben bzw. macht es Sinn, Erdsäcke nach dem Kauf länger ungeöffnet liegen zu lassen?
@ Fred: Natürlich könnte man die Säcke auch stehend lagern Rolling Eyes

Bäh Nein, es macht überhaupt keinen Sinn. Diese Säcke rauszuwerfen und das so weit enfernt wie möglich ist das einzig wirksame wenn man mich fragt. Da man vermutlich  recht selten Kakteen im Torfmoor wachsend vorfinden kann, sollte das auch eigentlich einleuchten. Seit ich vor Jahrzehnten alles Torfhaltige aus meinen Kulturen verbannt habe, habe ich auch nie eine Trauermücke mehr gesehen. Wahrscheinlich kommt die eine oder andere durchs offene Fenster hereingeflogen, findet hier aber nichts wo sie sich breitmachen kann. Nachdem ein Kollege etwa 350 Pelargonien mit Wurzelläusen von der Tütenerde stammend zu entsorgen hatte, habe ich überhaupt keine Motivation mehr dieses Zeugs bei mir reinzulassen. Einfrieren hilft übrigends auch nicht gegen ungewollte Besucher, denn nach einen Winter auf dem Balkon ist ein Salamander herausgepurzelt... Weit entfernt sind die Zeiten wo Erde wirklich Erde war und nicht Torf. Komposterde passt ausgezeichnet für Kakteen als Beimischung und das nicht nur für Omas alter Weihnachtskaktus, kann ich aber in keinem Gartencenter kaufen.  Neutral  Komposterde wird sich auch nicht so schnell nach den künstlichen Düngern aufsalzen (und muss auch nicht erst pH- und sonstwie "stabilisiert" werden).

/ CG
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