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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Esor Tresed Do 21 Okt 2021, 18:28

Trotzdem ist die Möglichkeit nicht vom Tisch, dass auch ein spezifischer Phytoenzymhemmer durch Analogie zu anderen Molekülen sozusagen off-target auch im Menschen einen Effekt hat.
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Brachystelma Do 21 Okt 2021, 18:44

Generell hast Du da natürlich recht. Aber im Falle Glyphosat gabs so viele Studien, da ist es sehr sehr unwahrscheinlich, das da was relevant sein könnte in der Hinsicht.
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Dogma Do 21 Okt 2021, 18:59

Die Wahrheitsfindung in Sachen Glyphosat wird noch ein langer Prozess sein. Nicht-veröfffentlichte Studien, die zurückgehalten werden, unzureichende wissenschaftliche Standards bei einer ganzen Reihe von Studien, von Lobbyisten diktierte Bewertungen europäischer Behörden und genau so unsachliche Herabwürdigung von IARC-Wisenschaftlern sind verschiedene Seiten der Medaillie. So lange gilt meines Erachtens die Vorsorgepflicht der Politik, auch anbetrachts der anderen erwiesenen negativen Nebenwirkungen auf wirbellose Organismen, Biodiversität etc.
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Esor Tresed Do 21 Okt 2021, 19:48

Das sehe ich genauso wie Dogma.

Noch zum Careo: Ich hab das zum Gießen da wegen eines Schildlausproblems gegen Spätsommer/Herbst und in der Herstelleranweisung steht, dass man es nicht länger als ein Jahr und öfter als zweimal verwenden soll, um keine Resistenzen zu erzeugen. Wenn das Granulat denselben Wirkstoff enthält, wundert mich ehrlich gesagt nicht, dass es irgendwann nicht mehr wirkt.
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  adtgawert324 Fr 22 Okt 2021, 04:56

succulent lover schrieb:Welches systemische Mittel möglichst zum Gießen würdet ihr empfehlen?
Es geht um 38 qm Wintergarten.
In der wärmeren Jahreszeit könnte man evtl. mit Nützlingen experimentieren z.B. Raubmilben. Ich habe jedoch selbst keine Erfahrungen damit, ob diese langfristig in einer solchen Umgebung überleben und ein Gleichgewicht herstellen.
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  thx-tom Fr 22 Okt 2021, 09:14

Resistenzen entstehen gerade bei Wollläusen schnell, daher sollte man sich nie nur auf ein Mittel verlassen. Mir leuchtet allerdings nicht ein warum das Granulat da schlechter sein soll. Es wird sicher ähnlich schnell abgebaut wie die Variante zum gießen.
Mit ist es jedenfalls gelungen die Biester loszuwerden und ich bin seit ca. 2 Jahren wolllausfrei.

Ich fasse nochmal zusammen:
* Mehrere systemische Mittel in der Vegetationszeit einsetzen.
* Alle Pflanzen konsequent behandeln und auch einmal anstauen um Tiere unter den Töpfen zu erwischen.
* Schalen und Standflächen reinigen. Wenn die Tiere das Gift riechen gehen sie auf Wanderschaft und können längere Zeit überleben.
* Auch bei Erfolg die Pflanzen im Folgejahr mindestens einmal behandeln. Wenn 1 Jahr keine Laus gesichtet wurde, kann man davon ausgehen, erfolgreich gewesen zu sein.
* Danach neue Pflanzen immer behandeln und in Quarantäne.

Viele Grüße
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Wollläuse???

Beitrag  Spickerer Mi 24 Nov 2021, 11:25

Hallo zusammen,
es ist schon erstaunlich wie zäh diese Viecher sind. Ich finde immer mal wieder vereinzelte Nester oder Tiere auf allen möglichen Pflanzen. Im vergangenen Frühjahr habe ich alle Pflanzen mit einem Mittel gegen diese Viecher komplett gespritzt und gegossen. Zusätzlich habe ich mir eine kleine Sprühflasche mit Spiritus bereit gestellt, für den Fall, dass es Überlebende gab. Diese kommt nur dann zum Einsatz wenn ich mehr als ein Tier erwischt habe. Dann sprühe ich die betreffende Pflanze komplett ein, besonders unten in den Falten der Pflanze und stelle sie nach draußen zum Ablüften. Das hat bisher alles gekillt was da war - dachte ich, oder so schien es jedenfalls.

Dennnoch finde ich trotzdem in Abständen einzelne Tiere oder Gelege. Für diesen Fall habe ich eine Jagdwaffe, die ich zum Einsatz bringe. Mit der Präpariernadel komme ich zwischen alle Dornen und in alle Falten der betroffenen Pflanze. Da es nur vereinzelte Tiere sind, reicht das als Maßnahme. Allerdings beobachte ich diese Pflanzen noch eine Weile, die ich dafür mit einem gelben Etikett kennzeichne.

Ich denke, dass beim Spritzen und Gießen nicht alle Tiere oder deren Gelege getroffen wurden, weil vereinzelte Exemplare geschützt unter einem Topf, in dem Profilen des Gewächshauses, oder unter dem Regal saßen. Vielleicht wanderten sie auch gerade zum nächsten Topf und waren kurzzeitig geschützt. Ich habe schon solche Wanderungen beobachtet und festgestellt, dass die Viecher beachtliche Geschwindigkeiten dabei erreichen. Einige Pflanzen stehen auch in runden Kunststofftöpfen, die oben eine umgebogene Kante besitzen. Darin könnte sich auch das eine oder andere Exemplar eingenistet haben.

Was in dieser Jahreszeit wichtig ist, ist das regelmäßige oberflächliche Absuchen der Pflanzen mit den Augen. Heute fiel mir dabei an einer Echinopsis eine sehr weiß leuchtende kleine Stelle ins Auge. Mir war sofort klar um was es sich handelt. Ich holte mein Skalpell und entfernte das Gelege vorsichtig. Und was dann wichtig ist, man muss das Muttertier finden, dass dieses Gespinst hergestellt hat. Nach einigem Suchen fand ich dann auch ein in Frage kommendes Exemplar, dass ich gleich mit der Präpariernadel entfernte. Also - immer gut absuchen, damit es nicht ausufert.

Die beste Methode wäre möglicherweise eine Vergasung mit einem gegen Schadmilben und Schmierläuse gerichteten Wirkstoff. Ich habe im Winter 2019/2020 in zweiwöchigem Abstand einen Fogger gegen Tiermilben getestet. Danach war es etwas ruhiger im Milbenmilieu. Dennoch tauchten ziemlich schnell wieder Viecher auf. Es bleibt also dabei, vereinzelt mit dem Skalpell auf Jagd gehen und bei steigendem Befall wiederholt Spritzen und Gießen - leider.

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Meine 15 cm lange Jagdwaffe gegen Schmierläuse.

Gruß, Spickerer
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Gymnocalycium Mi 24 Nov 2021, 11:36

ich stelle gerade fest, daß speziell bei einigen Gymnoarten der Befall sich am Beginn des Winters fast immer wieder einstellt; dazu gehören bei mir:
G. taningaense - G. bruchii v. deminii - manchmal auch G. baldianum und G. andreae;
mir ist nicht bekannt, warum es immer wider diese Arten sind, die gerne von Wollläusen befallen sind
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  thx-tom Mi 24 Nov 2021, 12:04

Eure Beobachtungen sind richtig.
Vor vielen Jahren habe ich mal eine Echinopsis auf der Fensterbank mit Zäpfchen behandelt. Nach kurzer Zeit war die ganze Fensterbank voll mit Tieren auf der Flucht. Für alle oder die meisten war es zu spät.
Ich habe seit mindestens 2 Jahren keine mehr bei mir gesehen und dachte ich hätte es geschafft. Vor kurzem eine kümmernde Pflanze ausgetopft und siehe da. Ich habe erst mal die ganze Schale mit der Heißwassermethode behandelt und in der nächsten Saison kommt die chemische Keule
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Wollläuse??? - Seite 72 Empty Re: Wollläuse???

Beitrag  Cristatahunter Mi 24 Nov 2021, 12:53

Gymnocalycium schrieb:ich stelle gerade fest, daß speziell bei einigen Gymnoarten der Befall sich am Beginn des Winters fast immer wieder einstellt; dazu gehören bei mir:
G. taningaense - G. bruchii v. deminii - manchmal auch G. baldianum und G. andreae;
mir ist nicht bekannt, warum es immer wider diese Arten sind, die gerne von Wollläusen befallen sind

Du beschreibst es richtig. Die Tiere werden sichtbar. Denn sie waren schon vorher da aber eben nicht sichtbar. Wollläuse sind lichtscheu und mögen keine direkte Sonne. Sie verbergen sich in Substrat und am Wurzelhals. Jetzt wo die Pflanzen im Winterquartier stehen oder einfach weniger Sonne abbekommen, trauen sich die Wollläuse hervor.

Ich bekämpfe in der zweiten Sommerhälfte mit BI 58 im Giessverfahren auf das bereits angefeuchtete Substrat. Nur so wenig das nicht zu viel unten herausläuft. Dabei giesse ich auch über den Scheitel.
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