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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Travelbear am Do 02 Sep 2010, 15:40

So, nachem Daniel seine Horstii, Hartmannii und Polycephalus gezeigt hat, möchte ich meine Aussaten der drei Arten auch mal ins Rampenlicht stellen. Mir geht es dabei NICHT um Kongurenzdenken sondern vielmehr um einen Vergleich, auch der Kulturbedingungen. Ich ziehe meine Ausaaten unter Kunstlicht auf. Heizmatte und andere Utensilien brauch ich nicht, denn unter der/den Lampe(n) hat es bei Betrieb ca. 35°. Die ganze Anlage ist ja auch mit Alufolie zu allen Seiten gut abgedeckt, damit so wenig Licht und Wärme nach außen gelangt. Die Polycephalen stehen auf meinem Computer und werden durch zwei Energiesparlampen, die auch meinen Arbeitsplatz beleuchten, in kurzem Abstand bestrahlt. Die Abwärme des Puters gibt auch eine leichte Unterwärme, die aber nicht wirklich benötigt wird.

Doch nun die Bilder (Erklärungen und Infos sind in die Bilder eingearbeitet):

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Gruß Peter
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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Re: Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Ralph am Do 02 Sep 2010, 17:42

Hallo Peter,

da ich ähnliche Aussaaten nicht gemacht habe, kann ich zu den vergleichenden Kulturbedingungen keinen Beitrag leisten, hätte da aber trotzdem eine Frage am Rande.

Was mir sofort auffiel ist die saubere Arbeit, keine sichtbaren Kalkablagerungen. Und hier die Frage, sind die Plastikteilchen am Rande Einfüllstutzen für's Gießwasser? Hab mal etwas ähnliches probiert, aber der Wasserdurchsatz ging seeehr langsam von statten.

Gruß
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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Re: Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Travelbear am Do 02 Sep 2010, 18:02

Hallo Ralph,

ja die Plastikrohre sind Einfüllöffnungen für das Gießwasser. Diese sind unten zickzack ausgeschnitten, damit das Wasser das eingegossen wird, sich auch im Gefäßboden verteilen kann. Wenn Du es perfekt machen willst, dann lege unten einen cm eine grobe Lava- Kiesschicht, oder was auch immer, aus. Dann verteilt sich das Wasser wirklich absolut gleichmäßig und schnell im Gefäß.

Zu den Kalkablagerungen. Zwar habe ich keine Möglichkeit Regenwasser zu sammeln, aber dafür entkalke ich mein Leitungswasser mit Oxalsäure und verwende das nun sehr weiche Wasser (3°dH) zum Gießen. Damit die Pflanzen aber trotzdem keinen Calciummangel erleiden setze ich dem Substrat immer einen bis 2 gehäufte Eßlöffel Moltofill oder Naturgips auf 5 l Substrat zu. Durch diese Vorgehensweise vermeide ich auch, daß das Substrat durch den Kalk mit der zeit alkalisiert. D.h. der pH des Bodensupbstrats bleibt über einen langen Zeitraum konstant. Hin und wieder sprühe ich auch das Wasser von oben ein. So werden die Nährsalze die mit der Zeit durch die Kapillarwirkung und der Verdunstung zusammen nach oben transportiert werden, wieder zurück nach unten geschwämmt. Wenn ich mal eine gewisse Verkrustung habe, dann rührt sie von einem Algenwuchs her, wenn das Substrat mal länger als ein paar Tage oberflächlich naß war.

Gruß Peter
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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Re: Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Echinopsis am Do 02 Sep 2010, 18:07

Peter, die sehen echt super aus!
Bist halt unser Aussaatass!! Shocked

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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Re: Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Ralph am Do 02 Sep 2010, 18:14

Sehr interessant Peter. Setzt Du den Gips allen Kandidaten, welche Du mit dem behandelten Wasser gießt, zu? Oder nur den sogenannten "Kalk-Liebenden".

Deine Gießvorrichtung mündet also in eine Art Drainage-Schicht. Dann ist der Schwachpunkt bei meinem Versuch, daß die untere Öffnung des Röhrchens im Boden nur ein paar Millimeter groß ist. Ich dachte, ich müßte das Einschwemmen des Substrates verhindern, aber da hab ich mich wohl verschätzt.

Gruß
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Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich) Empty Re: Ein paar Aussaaten von mir (Vergleich)

Beitrag  Travelbear am Do 02 Sep 2010, 18:51

Ralph schrieb:Sehr interessant Peter. Setzt Du den Gips allen Kandidaten, welche Du mit dem behandelten Wasser gießt, zu? Oder nur den sogenannten "Kalk-Liebenden".........


Hallo Ralph,

alle Pflanzen benötigen Calcium für einen stabilen Zellaufbau!
Die sog. Kalkliebenden haben aber jetzt keinen erhöhten Calciumbedarf, sondern deren Wurzelsystem hat sich lediglich evulutorisch daran angepaßt, Calcium das nur in unlöslicher Form vorhanden ist, für die Pflanze zugänglich zu machen. Deren Wurzeln scheiden vermehrt Säuren aus, die den umliegenden Kalk auflösen und das Calcium in löslicher Form freigibt. Gleichzeitig entsteht ja dann auch Kohlendioxid, das ebenfalls mit den Wurzeln aufgenommen wird und in den Photosyntheseprozeß eingeht.
Bei Kakteen, die wirklich einen eher alkalischen Boden bevorzugen, setze ich Kalksplit, wie er im Winter zum Streuen verwendet wird, dem Substratgemisch zu und verringere den Zusatz and Gips. Es ist immer noch etwas anderes, ob der Kalk als unlösliches Calciumcarbonat vorliegt oder als lösliches Calciumhydrogencarbonat in den Boden eingebracht wird und dann dort langsam in unlösliches Calciumcarbonat umgewandelt wird. Diese Kalkkristalle sind sehr klein und können feine, wichtige Poren verstopfen.

Gruß Peter
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