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Entsorgung mineralischer Substrate

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Entsorgung mineralischer Substrate - Seite 2 Empty Re: Entsorgung mineralischer Substrate

Beitrag  girafebleue 2014-11-12, 07:21

Hallo Torro,
es geht hier nicht ums Sparen. Meine ursprüngliche Frage war die der korrekten Entsorgung. Ich habe dann die Antworten zusammengefasst.
Darf ich fragen, wie du Substrate entsorgst?
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Entsorgung mineralischer Substrate - Seite 2 Empty Re: Entsorgung mineralischer Substrate

Beitrag  Torro 2014-11-12, 07:38

Hallo Maria,

bei mir fliegt gebrauchte Erde auf den Kompost.
Wenn sie nicht durch das abspülen von den Wurzeln mit dem Gartenschlauch
sowieso schon auf dem Rasen gelandet ist.

Wobei ich mein Substrat Erde nenne und keine künstlichen mineralischen Komponenten verwende.

Die BSR (Berliner Stadtreinigung) sagt zu Biotonne:
"Weil Bio-Abfälle sehr gut verwertbar sind, heißt die Biotonne in Berlin Biogut-Tonne. Die organischen Abfälle werden in der BSR-Vergärungsanlage zu Biogas ..."


Wie also mineralisches Substrat jetzt zu Biogas umgewandelt werden soll muss mir 
erst einmal jemand erklären. Da bin ich kein Fachmann.

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LG Torro
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Entsorgung mineralischer Substrate - Seite 2 Empty Re: Entsorgung mineralischer Substrate

Beitrag  Mc Alex 2014-11-12, 09:06

Das mit der Biotonne wird wohl unterschiedlich gehandhabt.
Bei uns kommt die Biotonne auf eine Kompostieranlage der Gemeinde und dort ist ein bisschen luftiges Substrat eher von Vorteil. Wink
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Beitrag  Wühlmaus 2014-11-12, 09:12

Ganz ehrlich habe ich mir diese Gedanken über "in die Biotonne oder nicht" bei meinem mineralischen Substrat noch nicht gemacht. Früher hieß es immer: Nur Grünzeug auf den Kompost und in die Grüne Tonne. Wenn ich heute lese, dass auch tierische Rückstände, Knochen, und Gekochtes in unsere Grüne Tonne darf, dann denke ich, werden die paar Krümel Bims auch nichts ausmachen.

Ansonsten streue ich mein Restsubstrat immer großzügig auf meine offenen Beete und harke sie unter. Bisher habe ich davon nichts Nachteiliges bemerkt. Ich verstehe jetzt nicht den Sinn, warum man sich über Restbestände von Kakteendünger im alten Substrat Gedanken machen muss, während man munter im Garten Blaukorn und künstlichen Rasendünger verwendet. Wir sprechen doch hier über "mal einen Topf Kakteenerde" und nicht um Tonnen, oder?

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Entsorgung mineralischer Substrate - Seite 2 Empty Re: Entsorgung mineralischer Substrate

Beitrag  Cristatahunter 2014-11-12, 09:41

In einer Kompostieranlage werden tausende Tonnen Gartenabfälle, Küchenabfälle, Haustierabfälle verarbeitet da gehen ein paar Kilos mineralische Kakteenerde, ob mit Insektiziden kontaminiert oder nicht, in der riesigen Menge unter wie ein Glas Rotwein im Bodensee. Zudem wird der Kompost bevor er wieder in den Gebrauch kommt, sterilisiert.
In unserer Bezirkshauptstadt können wir kostenlos Kompost abholen. Der eignet sich sehr gut um im Garten den Boden abzudecken. So haben wir weniger Unkraut im Garten. Interessant ist aber der hohe Anteil an nicht biologisch abbaubaren Komponenten im Kompost. Alu, Plastik und Glas hat es oft darin. Der lässt sich dann ausrechen und oder absammeln.
Ich hatte mir schon überlegt ein Experiment damit zu machen und eine Aussaat in eben diesem Kompost zu probieren. Er ist sehr gut Wasserdurchlässig. Er soll auch nur wenig Nährwert haben sagen die Schrebergärtner bei uns in der Nähe.
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Beitrag  boophane 2014-11-12, 10:19

Cristatahunter schrieb:I
In unserer Bezirkshauptstadt können wir kostenlos Kompost abholen. Der eignet sich sehr gut um im Garten den Boden abzudecken. So haben wir weniger Unkraut im Garten.

Hallo,

da habe ich mit Gemeindekompost andere Erfahrung gemacht: Das eigene Unkraut mag vielleicht nicht mehr wachsen, dafür schleppt man sich mit dem Kompost andere Unkräuter ein. Insbesondere den gehörnten Sauerklee und die Kreuzblütler, die so 7 - 8 Generationen im Jahr schaffen.

VG, Elmar.
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Beitrag  peter1905 2014-11-12, 10:48

Hallo...

ich schütte meine Reste ins Rosenbeet oder andere Blumenbeete. Egal ob da noch Düngerreste drin sind...
hat bisher noch nicht geschadet.
ab und zu kommt auch mal was in die Biotonne, wenn Pflanzenreste im Eimer dabei sind.

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Liebe Grüße aus Niederbayern

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Beitrag  william-sii 2014-11-12, 11:54

Substrat, in dem kranke Pflanzen standen, kippe ich an die Hecke an der Grundstücksgrenze.
Substrat, in dem gesunde Pflanzen standen, und das ganze Pikiersubstrat kommt für mindestens 3 Monate feucht in einen geschlossenen Komposter. Dann wird dieses Substrat getrocknet, die Fraktion unter 1 mm ausgesiebt, und der Rest wird mit Blumen-/Graberde und Dünger (Oscorna Horn- und Knochenmehl) wieder aufgefrischt. Eventuell noch vorhandene Wurzelreste sind belanglos.
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Beitrag  Ralle 2014-11-12, 12:07

Geht bei uns mit in den Vorgarten und wird untergegraben.

Gruß

Ralf

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Entsorgung mineralischer Substrate - Seite 2 Empty Re: Entsorgung mineralischer Substrate

Beitrag  karlchen 2014-11-12, 14:50

Nur mal was Grundsätzliches:
Man sollte folgende Begrifflichkeiten nicht durcheinander schmeißen oder verwechseln:

biologisch ("bio") <-> organisch - nicht dasselbe, nur weil etwas organisch ist, heißt das noch lange nicht dass es "bio" ist, selbst wenn es biologischen Ursprungs ist, oder würdet Ihr Substanzen wie 2,4-D oder Dimethoat als "bio" bezeichnen? Könnte man natürlich machen, aber dann soll sich keiner beschweren, dass er Pflanzenschutzmittel in seinem Bio-Gemüse hat Wink

mineralisch <-> künstlich - nicht dasselbe! Wenn etwas mineralischen Ursprungs ist (z.B. Bims, Lavagranulat, Salze) dann ist es noch lange nicht künstlich. Das ist auch so ein häufiger Irrglaube bei mineralischen Düngern. Die sind nämlich nicht künstlich sondern nur aufbereitete, gereinigte und gegebenenfalls gemischte mineralische Verbindungen (meist einfache Salze). Mineralische Rohstoffe kommen häufig natürlich auf der Erde vor. Viele Organische Verbindungen, die der Mensch nutzt, muss er dann aus diesen Rohstoffen "künstlich" herstellen (z.B. Pflanzenschutzmittel, Pharmazeutische Produkte). So gesehen kann organisch häufig auch künstlich sein.

mineralisch <-> biologisch ("bio") - ob etwas mineralisch oder organisch ist, sagt nichts darüber aus ob es "bio" ist, ich verweise dazu mal ganz frech auf Tabelle I in folgendem Dokument :
http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2008:250:0001:0084:DE:PDF

Außerdem gibt es durchaus Minerale organischen Ursprungs und bekanntermaßen machen z.B. Pflanzen wie Tiere aus mineralischen Grundstoffen auch wieder organische. Da ist die Biologie nicht so begrenzt wie die Vorstellungskraft der Menschen Wink Ich glaub, dass sich ne Ziege die am Salzstein leckt, nicht soviele Gedanken macht ob ihr Salz Bio ist, wie manche Menschen Wink

Erde <-> Substrat - nicht dasselbe, die Erde krieg ich nicht in nen Blumentopf Wink



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