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Gingko biloba

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Gingko biloba

Beitrag  Lutek am Sa 13 Dez 2014, 22:04

die diesjährige Ernte von Gingko biloba, eine ganz schön stinkige Angelegenheit.

Bei uns im Ort hat man Anfang/Mitte der 70iger Jahre Gingkos als Allee an der Hauptstraße gepflanzt, Männlein und Weiblein gut gemischt. Das Resultat: die Straße "müffelt" im Herbst ein wenig nach Buttersäure. Die Mirabellen ähnlichen Früchte kann man eigentlich nur mit einer Pinzette aufnehmen und im geschlossenen Plastikbeutel nach Hause bringen und dort sofort unter Wasser vom Fruchtfleisch befreien. Hier das Ergebnis:



Hat sich schon einmal jemand mit der Aussaat befasst und könnte ein paar Tipps geben!?

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Re: Gingko biloba

Beitrag  greenfinger am Sa 13 Dez 2014, 22:45

Hallo Lothar!

Sie sind recht einfach! Cool

2 Möglichkeiten:

Die erste Variante: Schale mit Sandpapier anrauhen, anschliessend 24 h vorquellen. Dann bei 20-25°C in Aussaaterde. Allerdings ist Fensterbank im Winter ungeeignet. Gewächshaus ist da vorteilhaft.

Die zweite Variante, die bei Baumschulen die bevorzugte ist: Die Samenkapseln im feuchten Sand einbetten und bei 5°C "lagern". Die Kieselsäure vom Sand machen die Schale "mürbe" (Stratifikation). Im März dann in die Aussaaterde, bei den oben genannten Temperaturen, keimen lassen. glück
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Re: Gingko biloba

Beitrag  Fred Zimt am So 14 Dez 2014, 00:06

Hallo Lothar,
ich hab letztes Jahr Ginkoamen von Elmar bekommen,
die lagen den Winter in feuchtem Perlite draussen auf der Fensterbank.
Ab April sind sie munter losgekeimt.

Die Kieselsäure vom Sand machen die Schale "mürbe"
Fällt mir schwer zu glauben, daß da ausgerechnet die Kieselsäure verantwortlich sein soll.
Woher kommt denn die Information?

Grüße

Fred
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Re: Gingko biloba

Beitrag  greenfinger am So 14 Dez 2014, 00:19

Fred Zimt schrieb:
Woher kommt denn die Information?

Grüße

Fred

Hallo Fred!

Diese Information hab ich von meiner Arbeit. Wink Zumindest bei uns, wird es mit den winterharten hartschaligen Samen gemacht.
Bei Kleinsamigen und Dünnschalige reicht es feuchte Erde, die mit Sand beigemischt wird.
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Re: Gingko biloba

Beitrag  Lutek am So 14 Dez 2014, 09:24

danke  mal an euch beide für den/die Tipp(s). Schau'n wir mal, ob es funktioniert, ich berichte dann weiter!

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Re: Gingko biloba

Beitrag  Fred Zimt am So 14 Dez 2014, 11:22

Jochen schrieb:Zumindest bei uns, wird es mit den winterharten hartschaligen Samen gemacht.

Morgen Jochen,
das Verfahren ist mir bekannt, ich hab nur Zweifel,
daß Kieselsäure für die Brechung der Keimruhe verantwortlich ist scratch

Grüße

Fred

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Re: Gingko biloba

Beitrag  RalfS am So 14 Dez 2014, 11:35

Hallo Lothar

Wieso röstest du sie nicht einfach?
Die Japaner sind ganz scharf auf die gerösteten Gingosamen.
Soll angeblich gut schmecken.

Grüße

Ralf
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Re: Gingko biloba

Beitrag  greenfinger am So 14 Dez 2014, 12:14

Hallo Fred!

Ich schrieb ja: Die Schale wird mürbe!!! Will heissen....der Keimling hat dann leichter, die Schale durchzubrechen.

Die Keimruhe wird dadurch nicht gebrochen, das macht die Zeit und oder andere Faktoren! Wink

*click
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Re: Gingko biloba

Beitrag  Fred Zimt am So 14 Dez 2014, 13:24

Hui, vier Ausrufezeichen extra für mich Very Happy
Hab ich wohl einen recht schwerhörigen Eindruck hinterlassen.

Aber Du hast Recht, ich hab da einen Zusammenhang gelesen,
der nicht in deinem  Beitrag stand.

Ich möchte Lothars Thema nicht entführen, mich hat nur interessiert, wie ausgerechnet
 Kieselsäuren, die ja in in Wasser ziemlich schlecht löslich sind, die Schale mürbe!
machen können.


Im Wikipedia-Link steht dazu nix, oder übersehe ich was?

Grüße

Fred
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Re: Gingko biloba

Beitrag  Lutek am So 14 Dez 2014, 15:00

@ RalfS

Danke für den Tipp llachen !!!

Wollte aber eigentlich Pflanzen ziehen und nicht noch mein Hüftgold erweitern grinsen2

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