Kakteenforum
Herzlich Willkommen auf www.kakteenforum.com
Werde auch Du Mitglied in Deutschlands grösster & aktivster Kakteencommunity im Web!

Wir bieten:
- komplett werbefreies, kostenloses und nicht kommerziel geführtes Forum
- egal ob Neueinsteiger oder Profi, hier zählt Jeder gleich!
- einmal registrieren und Zugriff auf alle Foren
- sehr schnelle Hilfe bei allen Fragen zur Bestimmung, Pflege, Krankheiten & Schädlinge etc.
- interessante Diskussionen in stressfreier, freundlicher Community

Wir würden uns freuen, Dich als neues Mitglied begrüßen zu dürfen!

Felsenkaktus macht Probleme

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten

Felsenkaktus macht Probleme

Beitrag  Amur am So 14 Dez 2014, 08:06

Hallo,

im Frühjahr ist schon der erste unserer großen Felsenkakteen eingegangen.
Nun macht der zweite auch noch Probleme.

Er hat im Herbstquartier (wenns kalt wird kommen die immer erst noch für ein paar Wochen ins GWH wo ein Temperaturwächter ist) eine Menge Schildläuse bekommen.
Die hab ich recht gut in den Griff bekommen.
Dazu hab ich ihn zunächst mal ins Haus in ein warmes Zimmer genommen (und etwas Zusatzlicht gegeben). Da hab ich dann auch vorsichtig etwas gegossen. Aber letzte Woche habe ich dann gesehen wie ein Treib von innen raus braun wurde und bei näherer Betrachtung stellte sich raus, dass der von unten total faulig und schleimig war.
Da ich Bedenken hatte dass die ganze Pflanze unten rum schon verfault sei, hab ich ihn nun komplett ausgetopft.
Ganz so schlimm war es nicht. Im Wurzelbereich war kaum was von der Fäulnis befallen und konnte gut entfernt werden. Vielleicht hätte er es auch so überstanden.

Nun liegt das Monster ohne Boden erst mal oben im Zimmer und trocknet mal ab.

Wie weitermachen? Wieder eintopfen nach ein oder zwei Wochen? Ohne Substrat bei 10-12° relativ dunkel überwintern würde ich bei Echinopsen kein Bedenken haben. Aber bei dem Cereus? Ich neige eher dazu ihn wieder einzutopfen, im Zimmer zu lassen und Kunstlicht verwenden.
Was meint ihr?


Amur
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 177

Nach oben Nach unten

Re: Felsenkaktus macht Probleme

Beitrag  Torro am So 14 Dez 2014, 09:48

Hallo Amur,

irgendwo vermisse ich bei Deinem Bericht den Hinweis auf die chemische Keule.
Oder hast Du die Schildläuse einzeln abgesammelt und erwürgt?

Ansonsten - wenn alles in Ordnung wäre - würde ich den kalt irgendwo hinstellen.
Vorher in trockene Erde eintopfen.

_________________
LG Torro
Si vis pacem, para bellum.
avatar
Torro
Technik-Admin

Anzahl der Beiträge : 6507
Lieblings-Gattungen : Astro, Fero, Leuchti, Thelo

Nach oben Nach unten

Re: Felsenkaktus macht Probleme

Beitrag  Cristatahunter am So 14 Dez 2014, 09:49

Ich würde kühler, dunkler und trockener überwintern. Nicht eintopfen. Wenn es geht den Kaktus mit einer Zeitung oder alten Decke einwickeln und wenn möglich stehend überwintern. Erst im März eintopfen und nach Pfingsten an eine warme Hauswand stellen. Gegossen wird er vom Regen schon selbst.
avatar
Cristatahunter
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 12975
Lieblings-Gattungen : Keine

Nach oben Nach unten

Re: Felsenkaktus macht Probleme

Beitrag  Hardy_whv am So 14 Dez 2014, 09:55

Mein Felsenkaktus steht bei 4 bis 5 °C Mindesttemperatur im Gewächshaus. Ich würd mir daher bei deinen Temperaturen keine Sorgen machen. Ich halte 10°C auch für besser geeignet, als das warme Wohnzimmer. Ein warmes Durchkultivieren macht die Pflanzen oft noch anfälliger für Wollläuse.

Wenn die Schnittstelle im Wurzelbereich liegt, würde ich die vor dem Umtopfen erst ein paar Wochen abtrocknen lassen. Ansonsten ist es egal, ob du ihn jetzt in (trockenes) Substrat stellst oder erst am Ende der Winterruhe. Wachsen soll er jetzt ja nicht.


Gruß,

Hardy   [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
avatar
Hardy_whv
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 2261
Lieblings-Gattungen : "Aus jedem Dorf ein Köter"

Nach oben Nach unten

Re: Felsenkaktus macht Probleme

Beitrag  Amur am So 14 Dez 2014, 23:00

Torro schrieb:Hallo Amur,

irgendwo vermisse ich bei Deinem Bericht den Hinweis auf die chemische Keule.
Oder hast Du die Schildläuse einzeln abgesammelt und erwürgt?

...

Na mit den üblichen systematischen Mitteln kommt man den Schildläusen bei einem Kaktus in Winterruhe der trocken steht, ja nicht bei. Drum wollte ich ihn ja wieder in die Gänge bringen und hab ihn warm und unter Licht gestellt. Aber wenn er anfängt zu faulen wird er natürlich sofort wieder Trocken gestellt. Um die Schildläuse trotzdem in Griff zu bekommen, kommen die bei mir in eine Plastiktüte und dann wird ein Verdampfer mit den Pyrethrum-Blättchen mit denen man Stechmücken in Zimmern ausräuchert, mit drunter gepackt. Dann ist Ruhe. Muss halt ab und zu wiederholt werden bis man auch den Nachwuchs und den Nachwuchs vom Nachwuchs hat. Aber ist eigentlich einfach und vor allem wichtig in der Winterruhe: ohne nass machen, spritzen oder sonstigem möglich.
Also stell ich ihn jetzt mal aufrecht ohne Substrat in den Keller. Da überwintere ich die meisten anderen. Dachte immer die wollen möglichst keine Temperaturen unter 10° für längere Zeit. Wenn die Schildläuse mal wieder kommen, kommt eben wieder die Tüte drüber.

Im Frühjahr pack ich dann wieder Substrat drum rum und dann darf er erst mal ins geheizte GWH.
Da kommt er dann hoffentlich wieder in die Gänge. Dann ist es mit systemischen Mitteln ja ohne weiteres möglich denen vollends den Garaus zu machen.

Amur
Kakteenfreund

Anzahl der Beiträge : 177

Nach oben Nach unten

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben


 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten