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Preisentwicklung bei Kakteen und ihre Folgen

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Beitrag  Cactus1 Di 17 Feb 2015, 11:20

Und dann kommt noch die Globalisierung dazu durch das Internet und den europäischen Freihandel hat jeder Kakteenfreund die Möglichkeit an Kakteen Quellen heran zu kommen die früher eher eingeschränkt waren b.z.w durch den Zoll, Einfuhrrecht einfach zu teuer waren.
Für die kleinen Betriebe tut es mir schon leid, ich glaube aber auch das einige wenige von der Globalisierung profitieren.
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Beitrag  Jenner Di 17 Feb 2015, 21:48

Neben dem Angebot und Nachfrage Prinzip sollte man auch das Kano Modell nicht ganz außer Acht lassen -> was die Leute früher begeistert hat, wird mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit. Irgendwann früher war man von den Socken, wenn man überhaupt, z.B. einen Ariocarpus bekommen hat. Heute ist ein Fachhandel unten durch, wenn dieser nicht mindestens zehn verschiedene Arten davon hat.
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Beitrag  Wüstenwolli Di 17 Feb 2015, 23:04

Wer selbst lange Jahre ohne viel Geld auskommen muss(te) -
sei es als Taschengeld-Empfänger, Lehrling , Job-Center-Kunde, " Minimal " - Rentner oder anderer Mensch, der das Geld nicht erfunden hat,
und Pflanzen-/ Kakteen - begeistert ist, freut sich unbändig , wenn er im Bau-/ Blumenmarkt -oder gar beim Discounter für weniger als 2€ einen prächtig aussehenden Kaktus erwerben kann und diesen sogar lange Zeit erfolgreich kultiviert.
Diese Kunden denken dann - verständlicherlicHweise kaum - über die Verdienstspanne beim Gärtner / Hersteller/ Vertreiber nach -
Karlchen hat es kurz in seinem Statement auf den Punkt gebracht.
Die Sammler , die gezielter nach Art , Varietät und vor allem nach Aussehen sammeln, werden den Fachhändler mit Besuch im "Laden" weiterhin gerne in Anspruch nehmen;
reine Internet - Angebote und Börse werden aber stets konkurrieren und machen es - wie auch in vielen anderen Branchen- dem Einzelhändler (besonders ohne Net-Anschluß) schwer.
Aber ein persönliches Fachgespräch in einer Kakteengärtnerei beim Einkauf und die damit verbundenen Annehmlichkeiten an Tipps, Service`s und nach mehreren Besuchen auch persönlicher Herzlichkeit werden nie durch einen Katalog-Verkauf adäquat zu ersetzen sein!
Börsen sind natürlich besonders auch daher beliebt, weil dort das zu erhalten ist, was sonst viel teurer ist.
Wer beim Einkauf erfolgreich sein will, sollte sich mit breitem Horizont umschauen- beim Fachhändler, auf Börsen und beim kundigen Anbieter, sicher auch hier im Forum vertreten!

LG Wolli



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Beitrag  BernhardA Di 17 Feb 2015, 23:23

Jenner schrieb:Neben dem Angebot und Nachfrage Prinzip sollte man auch das Kano Modell nicht ganz außer Acht lassen -> was die Leute früher begeistert hat, wird mit der Zeit zur Selbstverständlichkeit. Irgendwann früher war man von den Socken, wenn man überhaupt, z.B. einen Ariocarpus bekommen hat. Heute ist ein Fachhandel unten durch, wenn dieser nicht mindestens zehn verschiedene Arten davon hat.

Cool, das Kano Modell bei den Kakteen...
Ich hätte es ja kaum für möglich gehalten, dass ich meine beruflichen Tätigkeiten und mein Kakteenhobby irgendwie verbinden könnte - aber wenn du so mit Kano anfängst.... ich werde mal über weitere Modell nachdenken.... Very Happy

Gruß Bernhard
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Beitrag  Frühlingserwachen Mi 18 Feb 2015, 08:43

Die ganze Diskussion erinnert an das Problem Supermarkt contra Tante Emma Laden. Und heute gehen wir alle in den Supermarkt, während die Jüngeren unter uns sich kaum noch an Tante Emma Läden erinnern.

Vermutlich werden sich gut bestückte Kakteengärtnereien mit gesunden Pflanzen einen regionalen Kundenstamm erhalten können. Dazu kommen dann der inzwischen obligatorische Online-Shop und das Vertretensein auf Kakteenbörsen. Und ein gewisses Gespür für manche Trends - Sulcos etwa, mit schönen zweifarbigen Blüten, verkaufen sich derzeit von selbst - ist sicherlich auch hilfreich. Zudem muss das Sortiment neben einer gewissen Spezialisierung natürlich genügend Breite aufweisen. Letztendlich mag es aber aufgrund des angesprochenen Überangebots zu einer Marktbereinigung kommen.

Persönlich kann ich den Run auf teure Schaupflanzen nur zum Teil nachvollziehen (wobei bei mir Platzmangel auch eine Rolle spielt). Erstens sind sie teuer, so dass ein evtl. Verlust finanziell umso schmerzlicher ist. Und zweitens besteht für mich neben dem Zum-Blühen-bringen die Hauptbefriedigung darin, wenn ich sehe, wie sich ein anfangs kleiner Kaktus mit den Jahren entwickelt. Ich denke da an eine Mammillaria rhodantha, nichts "Besonderes", aber bald 20-jähriger Teil meiner (Kakteen-)Lebensgeschichte, welche sich in den letzten Jahren doch gemausert hat. Eine Pflanze also, zu der ich eine "Beziehung" entwickelt habe. Dass die meisten Kakteenliebhaber auch mal eine Trendpflanze erwerben wollen, ist klar. Vielleicht sollte sich jeder aber einfach mal fragen: Was gefällt MIR WIRKLICH? Und dann muss ich FÜR MICH PERSÖNLICH sagen: Ein noch so toller Ariocarpus ist vergleichsweise unansehnlich im Vergleich zu einer schönen Mammillaria haageana oder dixanthocentron oder geminispina etc. Meine Großmutter hat in anderem Zusammenhang einmal gesagt: "Mode ist, was mir steht!"

Gruß, Michael
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Beitrag  Johannisbeere Mi 18 Feb 2015, 22:16

Michael, da hat du vollkommen Recht!
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