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Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

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Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Frühlingserwachen am So 01 März 2015, 13:53

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir bei einer Mammillaria huitzilopochtli helfen, bei der sich bedauernswerterweise während des Winters (Nordfenster - kühle Küche) ein Schaden eingestellt hat. Die Pflanze wird bei mir hart gehalten, d.h. von April bis Anfang Oktober auf dem Balkon (mit Regenschutz). Bisher scheint es ihr jedenfalls gefallen zu haben, noch im Winter hat sie verspätet fest geblüht; solange stand sie wärmer.

Es handelte sich zuerst um ein Band eingetrockneter Mammillen auf der im Sommer sonnenzugewandten bzw. im Winter lichtzugewandten Seite. Solches hatte ich schon zuvor bei meinen Mammillarien hin und wieder beobachtet. Ich habe sie dann abgeschnitten und neu bewurzelt. Dabei zeigte sich, dass jeweils nur die äußersten Bereiche betroffen waren, der Kern der Pflanze war unversehrt. Nun habe ich aber bemerkt, dass sich um die eintrocknenden Warzen rotbraune Stellen bilden. Der Kopf der Pflanze wirkt (noch) gesund - müssten sich Spinnmilben nicht eher dort ansiedeln (oder kommen sie schlicht nicht durch die Wolle)?

Meine Fragen sind demnach:

1) Handelt es sich um Spinnmilbenbefall oder etwas anderes?

2) Hat jemand eine Ahnung, wodurch das Phänomen eingetrockneter Warzen sonst noch ausgelöst werden kann?

Pflanze insgesamt:
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Gruß, Michael
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Frühlingserwachen
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  abax am So 01 März 2015, 16:07

Hallo Michael,
sieht für mich nach einem Pilzbefall aus. Schau doch mal vorsichtig, ob das Gewebe unter den eingetrockneten Warzen fest ist.
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Kotschoubey am Di 03 März 2015, 09:51

Hast Du die Pflanze vielleicht vor einiger Zeit mal lokal mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt? Ich hatte schon mal solche Unverträglichkeiten, die sich erst nach Monaten gezeigt haben.
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  kaktusfreundin01 am Di 03 März 2015, 10:12

Kotschoubey schrieb:Hast Du die Pflanze vielleicht vor einiger Zeit mal lokal mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt? Ich hatte schon mal solche Unverträglichkeiten, die sich erst nach Monaten gezeigt haben.
Das kann ich bestätigen, besonders nach Behandlungen mit BI58 ist es mir aufgefallen. Die Epidermis zieht sich an der betroffenen Stelle zusammen, wird braun und hart, die Pflanze krümmt sich. Ist sie nicht allzu sehr geschädigt, wächst sie aber trotzdem weiter, nur eben krumm.
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Kotschoubey am Di 03 März 2015, 14:51

Bei mir ist das unter anderem auch bei Bi58 aus der Sprühdose vorgekommen, könnte auch ein Kälteschaden durch das Treibmittel sein. Ich hatte aber auch ähnliche Schäden bei der guten alten Pinselbehandlung von Schmierläusen mit Spiritus/Spüli-Lösung, vor allem bei Obregonia und Mammillarien. Diese zeigten sich oft erst Monate nach der Behandlung... Sad
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Bimskiesel am Di 03 März 2015, 19:24

Ich weiß nicht, der Bereich mit den eingetrockneten Warzen könnte vielleicht ein Kälteschaden sein, würde mich aber nicht sehr sorgen (sieht nur blöd aus). Doch die orangefarbenen Partien finde ich beunruhigend. Sieht aus wie ein Pilz, da muss ich ich Abax beipflichten.

Grüße, Antje
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Dietmar am Di 03 März 2015, 19:56

Hallo Michael,
eventuell liegt ein Wurzelschaden vor z. B. durch Wurzelläuse und als Folge davon eine Pilzinfektion. In diesem Fall wird die Pflanze komplett eintrocknen. Spinnmilben müsstest Du sehen können.

Gruß

Dietmar
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  sensei66 am Di 03 März 2015, 20:12

Kotschoubey schrieb:Bei mir ist das unter anderem auch bei Bi58 aus der Sprühdose vorgekommen, könnte auch ein Kälteschaden durch das Treibmittel sein. Ich hatte aber auch ähnliche Schäden bei der guten alten Pinselbehandlung von Schmierläusen mit Spiritus/Spüli-Lösung, vor allem bei Obregonia und Mammillarien. Diese zeigten sich oft erst Monate nach der Behandlung... Sad
Bei so langen Zeiträumen halte ich es für einigermaßen gewagt, Rückschlüsse auf die Behandlung zu ziehen. Wie kommst du auf den Gedanken?
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Frühlingserwachen am Mo 09 März 2015, 13:38

Vielen Dank erstmal für Eure Beiträge!

Mit einem Pflanzenschutzmittel hatte ich die Pflanze nicht behandelt, daher dürfte es also nicht kommen. Bliebe also die Vermutung, dass es ein Pilz sein könnte. Wäre der dann ansteckend für Nebenpflanzen oder befällt solch ein Pilz nur bereits geschwächte Individuen?

Ich denke, dass ich die Mammillaria einfach köpfen werde. Dann kann ich den unteren Teil hinsichtlich Wurzeln ja mal sezieren ... Gestört

Gruß, Michael
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Re: Schaden an Mammillaria huitzilopochtli

Beitrag  Dietmar am Mo 09 März 2015, 15:33

Hallo Michael,

ich würde grundsätzlich kranke Pflanzen isolieren, um Ansteckungen welcher Art auch immer zu vermeiden. Warum holst Du die Pflanze nicht aus dem Topf und schaust Dir die Wurzeln an, bevor Du zur Guillotine greifst? Einige Arten haben auch Probleme mit Torfsubstraten.

Gruß

Dietmar
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