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Sulcorebutia rauschii

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Sulcorebutia rauschii

Beitrag  sulco-willi am So 15 März 2015, 14:36

Hallo Sulcofreunde,

Im Sulcorebutia-Lexikon ist der Beitrag zu S. rauschii einer der am meisten angeklickte. Es hat mich schon immer etwas gestört, dass man dort den Eindruck bekommen könnte, diese Art würde nur aus speziellen Formen mit ganz besonderen Blüten bestehen. Aus diesem Grund habe ich heute, das miese Wetter nutzend, 25 neue Bilder ans Ende des Beitrags hochzuladen. Diese sollen das beschriebene Bild etwas abmildern und in gewissem Sinn das normale Bild von S. rauschii zu zeigen. Schaut es euch doch mal an.

Viele Grüße

Willi


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Re: Sulcorebutia rauschii

Beitrag  Pieks am So 15 März 2015, 15:15

Hi,

ich bin ein bisschen erstaunt eine rote Blüte (ein HS121-Klon) an einer rauschii zu sehen, scheint nicht so oft vorzu-
kommen. Und bei aller "Rosa-, Pink- und Violett-Müdigkeit" finde ich Deine G264/4 in ihrer Farbtiefe attraktiv.

Um ehrlich zu sein, ich hab eine ganze Hand voll rauschii-Klone, aber ich wäre gerade bei diesem Taxon nicht auf die
Idee gekommen, mich von den Blüten verführen zu lassen, sondern von der Bedornung und der sehr variablen Epidermis-
färbung. Es soll ja Sulcofreunde geben, die eine regelrechte rauschii-Sammlung haben...

Sag, ist es wahr, dass man bestimmten rauschii nachsagt, dass sie nicht blühen? Teilweise, weil sie niemals blühfahig
waren (ich denke da an die besonders hell-apfelgrüne Form, nicht R289/5, hat keine Feldnummer) und teilweise, weil sie
als zu überaltert gelten und stattdessen übermäßig sprossen und somit nur noch vegetativ vermehrbar sind?

Liebe Grüße,
Tim
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S. rauschii

Beitrag  sulco-willi am So 15 März 2015, 16:49

Hallo Tim,

ja, es gibt einige Rauschii-Klone, die in manchen Jahren eine in Rote spielende Blüte haben. Ein richtiges Rot ist das nicht. Ich muss das mal checken, ob ich davon Bilder aus mehreren Jahren habe. Die Pflanze selbst gibt es wahrscheinlich nicht mehr, da ich schon vor Jahren einen Großteil meiner HS121 aus Platzgründen eliminiert habe (Dazu melde ich mich noch einmal).

Ich stimme dir zu 100% zu, dass man sich so viele Rauschii-Klone nicht wegen den Blüten hinstellt (von ein paar Ausnahemen abgesehen) Es ist der Habitus, der den Ausschlag gibt.

Ja, es gibt ein paar Rauschii-Klone, die wohl das Blühen verlernt haben. Die hatte ich auch schon. In diesem Zusammenhang muss man sagen, gerade bei S. rauschii (gilt aber auch für andere gruppenbildene Sulcos) nimmt oft die Blühfreude mit der Größe der Gruppe ab. Ich hatte schon größere Gruppen hier stehen und direkt daneben eine Sprossvermehrung, die die Gruppe mal ersetzen sollte. Die Gruppe hatte mal eine Blüte, der einzelne Spross hatte 2. Bei diesen Pflanzen lohnt sich eine Verjüngung, aber es gibt auch Fälle, wo das nichts hilft. Ich habe durchaus den einen oder anderen Rauschklon hier stehen, der noch nie geblüht hat. Ganz schlimm ist es bei meinen beiden großen Cristaten. Die blühen ums Verrecken nicht.

Beste Grüße

Willi


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rote Blüte

Beitrag  sulco-willi am Do 02 Apr 2015, 11:15

Pieks schrieb:Hi,

ich bin ein bisschen erstaunt eine rote Blüte (ein HS121-Klon) an einer rauschii zu sehen, scheint nicht so oft vorzu-
kommen. Und bei aller "Rosa-, Pink- und Violett-Müdigkeit" finde ich Deine G264/4 in ihrer Farbtiefe attraktiv.


Liebe Grüße,
Tim
Cool

Hallo Tim,

ich möcht noch einmal auf die "rote" Blüte bei einer HS121 zurückkommen. Ich nehme an, du meintest die 3. und/oder 4. der abgebildeten HS121. Dazu muss ich leider sagen, dass beide in Wirklichkeit wesentlich weniger Rot sind, als sich das im Forum darstellt (hängt natürlich auch vom Monitor ab). Komischerweise sehen diese beiden Bilder im Forum viel roter aus, als wenn ich sie mir normal, meinetwegen im Photoshop ansehe. Keine Ahnung womit das zusammenhängt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass es sich um uralte (aus 1990 bzw. 1991), gescannte Dias handelt, die ich entsprechend bearbeitet habe. Beim Vergleich mit den noch vorhandenen Dias ist die Photoshop-Darstellung bei mir auf dem Bildschirm recht naturgetreu, aber im Forum etwas zu rot. Mir war das früher noch nie aufgefallen. Wie ich schon vermutet hatte, habe ich beide Pflanzen nicht mehr und es gibt auch jeweils nur dieses eine Bild. Ich war damals, Mitte der achtziger Jahre, als diese Pflanzen bei Bruch in Mayen angeboten wurden, so bescheuert, 20 Stück davon zu kaufen. Da alle Rauschiis total eingeschrumpft waren, konnte man kaum erkennen, was eine "normale" Rauschii und was evtl. etwas Spezielles war und ich hatte gehofft, dass möglicherweise etwas Besonderes dabei sein könnte. Ich hatte bei dem Besuch in Mayen jede einzelne Pflanze inspiziert und das waren mehrere Hundert. Später hat sich dann herausgestellt, dass bei meinen Anschaffungen doppelte und dreifache dabei waren. Swoboda hatte die Gruppen auseinander gerissen und so ein Bombengeschäft gemacht. Aus besagten Gründen war das ursprünglich kaum zu erkennen. Da irgendwann der Platz knapp wurde, habe ich im Laufe der Jahre die Zahl meiner HS121 auf 5 Klone reduziert.

Beste Grüße

Willi


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Re: Sulcorebutia rauschii

Beitrag  Pieks am Do 02 Apr 2015, 19:25

Hey Willi,

hab' lieben Dank für Deine Rückmeldung. In Vielem erkenne ich mich wieder, allerdings als Kind meiner Zeit. Als ich infiziert wurde, bin ich auf alles draufgesprungen, wo Sulcorebutia draufsteht und hab laut gebrüllt "MEINS". Wo? Natürlich fast immer bei ebay. Es war zwar nicht Swoboda, dafür verschiedene andere Händler, die mich zu ihren (irrational viel) zahlenden Kunden zählen konnten. Ich hatte mir zu der Zeit wohl jene Bilder zu genau angeschaut, auf denen prall gefüllte Kisten mit unterschiedlichen Klonen aus lediglich einer Feldnummer abgebildet waren. Also war ich der Meinung, das alles, was die gleiche Nummer hat, nicht zwangsläufig die gleiche Pflanze war. Sobald sie ein bisschen anders aussah (läßt sich ja auf so winzigen Bildern auch so klasse erkennen...), hab ich sie gekauft. Von Klon-Nummern wusste ich da noch nichts. Das hat ebenfalls dazu geführt, dass ich vieles doppelt und dreifach hatte oder auch Klone dabei waren, die mit dem ursprünglichen Fundort ungefähr genauso viel zu tun hatten wie mein Wasserkocher. Von daher kenne ich das Thema "Verschlankung" nur zu gut. Bei den Rauschiis sind wohl so gut 15 übrig geblieben, da habe ich mich nur auf die auffälligsten Exemplare gestürzt, sicher könnte man sich an die hundert oder mehr verschiedene Klone hinstellen. Ich habe eben noch einmal bei Claude Bourleau und bei guhgel geschaut, besonders rote Blüten findet man im Rauschii-Kontext wirklich nicht. Allerdings scheint es auch bei anderen Aufnahmen, als wäre der Rotanteil bei der HS121/1 doch am ausgeprägtesten. Und wie Du bei den "Callecallensen" gezeigt hast (danke!), ist das Blütenbild ja wohl auch immer saisonalen Schwankungen unterworfen. Ich werde es speziell mal bei meinen beiden 121-Klonen im Auge behalten ***erst mal finden*** Aber, wie dem auch sei, ich als Rot-Fan gehe da eh mehr in Pasopayana- (ich denke gerade an das saftige Rot aus der Riege G162a/x) und natürlich auch Canigueralii-Richtung mit den schönen rot-dominierten bichromen Blüten...*schwärm* Ähnlich wie bei var. callecallensis finde ich, dass man von den beiden letztgenannten Taxonen nie genug haben kann, da lasse ich mich auch heute noch immer wieder mal verführen...
*Süchtig*

Herzliche Grüße,
Tim
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rote Bl.

Beitrag  sulco-willi am Fr 03 Apr 2015, 11:57

Pieks schrieb:Hey Willi,

aus der Riege G162a/x) und natürlich auch Canigueralii-Richtung mit den schönen rot-dominierten bichromen Blüten...*schwärm* Ähnlich wie bei var. callecallensis finde ich, dass man von den beiden letztgenannten Taxonen nie genug haben kann, da lasse ich mich auch heute noch immer wieder mal verführen...
*Süchtig*

Herzliche Grüße,
Tim
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Hallo Tim,

(so heißt übrigens auch mein Enkel)

was rote bzw. bichrome Blüten angeht, habe ich einen "Gehimtipp" für dich. Ich bin gerade dabei zusätzlich Bilder ans Ende des Tarabucoensis-Beitrags hochzuladen. Ich glaube rund 30 sind es schon und es werden sicher doppelt soviele. Damit müsstest du eigentlich Freude haben.

Frohe Ostern

Willi


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Re: Sulcorebutia rauschii

Beitrag  Matches am Di 03 Mai 2016, 21:01

ob ich hier richtig bin,weiß ich zwar nicht, aber wollte mal meine kleinen S. rauschii zeigen.
Habe diese 7 kleinen unterschiedlichen rauschii im letzten Jahr geschenkt bekommen und jetzt nach dem ersten Gießen haben sie sich schnell aufgepumpt und sogar schon Knospenansätze, obwohl sie nur einen cm im Durchmesser sind.

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Bin gespannt wie sie sich weiter entwickeln.
Freundliche Grüße
Matthias
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Re: Sulcorebutia rauschii

Beitrag  Matches am Mi 31 Aug 2016, 10:07

Hier mal die Veränderung der letzten 4 Monate.
Man sieht sehr schön unterschiedliche Merkmal in der Bedornung. nur eine dieser Pflanzen hat bereits in diesem Jahr geblüht.
Da sieht man kaum Veränderung - stehen vollsonnig - nur Regenschutz
Die Pflanzen sind zwischen 13 und 21 mm im Durchmesser. Haben in diesen 4 Monaten nur dreimal Wasser bekommen.- jeweils mit Wuxal in normaler Dosis:
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Hatte die Klane im Herbst 2015 von einem Freund bekommen, der seine Stammpflanzen zum Teil in diesem Jahr an einen heißen Tag verloren hat. Stehen bei ihm im Caport auf dem Balken dicht unter der Doppelstegplatte und das schon Jahrelang - noch nie was passiert. und ideses Jahr war es für einige Pflanzen zuviel oder fehlte der Wind oder? Habe auch von einem anderen Freund gehört, dass manchmal alte Sulco-Pflanze einfach im Sommer schlapp machen.
Was steckt dahinter?

Freundliche Grüße
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Re: Sulcorebutia rauschii

Beitrag  Cristatahunter am Mi 31 Aug 2016, 12:46

Matthias, Sulcorebutia sind Hochgebirgspflanze. Sie halten keine dauerhafte Hitze aus. Sie mögen es zwar hell und trocken aber Temperaturen über 40 Grad werden schlecht vertragen. Giessen solltest du Sulcos nur dann wenn es kühl ist.
Bei hohen Temperaturen verfaulen die Wurzeln im heissen Plastiktopf.
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Neue Bilder

Beitrag  sulco-willi am Mi 28 Dez 2016, 17:07

Hallo,

ich habe gerade den Lexikon-Beitrag zu S. rauschii um 2 Bilder ergänzt. Mir ist beim Scannen meiner alten Dias ein Bild der S. rauschii R289/3 aufgefallen. Bei mir hat dieser Klon schon seit Ewigkeiten nicht mehr geblüht. Die Pflanze ist allerdings in keinem guten Zustand, weshalb ich mir letztes Jahr zur Sicherheit eine Pfropfung gemacht habe. Die Besonderheit dieses Rauschklons ist die "gefranste" Blüte, zumindest war sie vor Jahren unter diesem Namen sehr verbreitet. In letzter Zeit habe ich kaum noch etwas davon gehört. Ich bin froh, dieses Bild jetzt gefunden zu haben, denn es gehört der Vollständigkeit halber dazu.

Außerdem habe ich noch ein Bild von R289/4 - das ist der Klon mit der hellen Blüte - hochgeladen. Man sieht im Vergleich zu dem ersten Bild dieser Pflanze sehr schön, wie unterschiedlich die Blütenfärbung ausfällt. Im Prinzip könnte ich noch 5 oder 6 weitere Bilder aus verschiedenen Jahren zeigen und jedes mal ist die Blüte geringfügig anders. Das ist genauso, wie bei dem (fast) weißblütigen Weihnachtskatus. Bei zweifarbig blühenden Sulco ist das ganz normal (siehe S. tarabucoensis v. callecallensis VZ56b/13), es fällt nur nicht immer so sehr ins Auge.

Beste Grüße
Willi

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