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Rückbewurzlung

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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Wühlmaus am Mo 22 Apr 2013, 16:15

Hallo,

ich glaube, nach einiger Recherche hier im Forum bin ich mit meinen Bildern hier im Beitrag richtig.

Ich habe einen Ariocarpus trigonus, von dem mir der Verkäufer berichtete, er sei aber gepfropft. Ich hatte nichts dagegen, aber heute, bei genauerer Ansicht des Topfes und Wackeln am oberirdischen Teil hatte ich den Ario gleich in der Hand. Da der Topf relativ groß war, dachte ich natürlich, er sei voll durchwurzelt. Aber Fehlanzeige.

Kann ich wohl davon ausgehen, dass der braune Teil, den man auf dem 3. und 4. Bild recht gut erkennt, die alte Unterlage (Echinopsis?) ist? Wenn diese Unterlage sich verabschiedet, dann muß doch zwangsläufig der Kaktus etwas tun, um sich weiterhin zu versorgen, oder? Ich werde das Ganze auf jeden Fall beobachten und ggf. weiter berichten.

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LG Elke

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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Hendrik am Do 25 Apr 2013, 12:36

Hi Elke

Bei gut gewählten Unterlagen gibt es kaum bis keine "Abstoßreaktion" in diesem Sinne. D.h. es kann sein, daß die beiden Pflanzen sehr gut synergieren und regelrecht zu einer Pflanze verwachsen. Es gibt Pfropfungen die durchaus viele Jahrzehnte durchhalten. Wobei sich die Kultur und der Charakter der Pflanze dann nach der Unterlage richtet.

LG
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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Wühlmaus am Do 25 Apr 2013, 14:24

Hallo Hendrik,

aber die Wurzeln sind doch für die Rest-Unterlage wohl definitiv zu wenig, wenn ich das richtig sehe. Da sollte die Unterlage doch wohl den Topf füllen. Gibt es einen Rat, wie ich verfahren sollte oder ob ich etwas tun müßte bei diesem Ario? Einfach abwarten, wie die Wurzeln der Unterlage sich noch entwickeln?

LG Elke

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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Hendrik am Do 25 Apr 2013, 15:53

Ich glaube nicht, daß das eine Rest-Unterlage ist. Sondern eine Echinopsis, die sich der Ario immer weiter einverleibt hat. Ich habe neulich mit Herr Sporbert telefoniert. Er hat mir erklärt, daß - gerade Arios - ihre Unterlage regelrecht aussaugen. Dann entweder eigene Wurzeln ausbilden und die Unterlage abgestoßen wird, oder ein Wurzelstamm von der Unterlage übrig bleibt, der durchaus immer wieder kräftig austreibt. Das hängt eben davon ab wie "gut" die Wahl der Unterlage getroffen ist. Das hier war höchstwahrscheinlich auch so ein Fall:

https://www.kakteenforum.com/t10448-wie-entwickeln-sich-solche-wurzeln

Eine Rübe wird diese Pflanze wahrscheinlich nicht mehr entwickeln können. Generell sind Rückbewurzelungen bei Arios nicht ganz einfach. Ich habe auch noch einen gepfropften Ario dem ich im Winter jedesmal alle Wurzeln abtrenne( genauer gesagt der Unterlage ). Der alljährlich Wurzel-Neuaustrieb sorgt auch überirdisch für enormes Wachstum. Das ganze steht bei mir in der Scherzartikel-Ecke.
Viele Unterlagen bilden gar nicht mal so viele Wurzeln aus. Aber diese haben dafür eine enorme Kapazität.

Also für ein "pralles-Töpfchen-Feeling" muß dann schon ein wurzelechtes Dickerchen her.... *Sabber* Wink

LG
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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Wühlmaus am Do 25 Apr 2013, 18:36

Hallo Hendrik,

vielen Dank für Deine Einschätzung. Ich wußte nicht, dass Arios überirdisch schneller wachsen, wenn sie unterirdisch auch mit neuem Wurzelaustrieb beschäftigt sind. Anscheinend sind das Tausendsassas.

Hendrik schrieb:
Also für ein "pralles-Töpfchen-Feeling" muß dann schon ein wurzelechtes Dickerchen her.... *Sabber* Wink


Ja, das denke ich auch. Man muß eben manchmal Lehrgeld zahlen. Ich wurde ja darauf aufmerksam gemacht, dass das Exemplar gepfropft sei. Mir wurde erklärt, dass man das daran sehen könne, dass die Pflanzen kugeliger wachsen. Wie ich eingangs schon schrieb, war es mir nicht so wichtig, dass der Bursche gepfropft war. Wunderte mich nur über den mageren Wurzelbereich, aber vielleicht hatte der Verkäufter auch so eine Scherzkeks-Ecke. lol!

LG Elke

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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Hendrik am Do 25 Apr 2013, 19:28

Und dann reden die immer so schön von "veredelt".... *daumen* Rolling Eyes
Na ja, jetzt ist er ja da. Irgendwas wirst du schon mit ihm schon anstellen können. Versuch es dochmal mit einer Neubewurzelung der Unterlage. Die Zeit wäre jetzt noch gut und dann passiert auch einiges mit der Pflanze und man hat was zu gucken. Wink
Übrigens: Viele Japaner kultivieren ihre Astros so. Jeden Herbst/Winter werden die Wurzeln bis zum Stumpf abgetrennt und die Pflanze jedes Frühjahr aufs neue Bewurzelt. Die Pflanzen wachsen dadurch sehr schnell. Der Wurzelverlust wird von der Pflanze durch die Bildung vermehrter Wachstumshormone überkompensiert.

LG
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Beitrag  Wühlmaus am Do 25 Apr 2013, 20:07

Hab ich schon irgendwo gelesen (mit den Japanern). Ja, was denkst Du, was ich tue? Sie sitzt ja jetzt in einem Topf, allerdings längst nicht in einem so tiefen, wie der, in dem ich sie gekauft habe. Keine Ahnung, welchen Sinn das haben sollte. Die untere Hälfte des Substrates war auf jeden Fall feucht. Vielleicht sollte ihr das suggerieren, Wurzeln ins kühle Naß zu bilden? Letztlich werde ich sie vorsichtig gießen und immer wieder abtrocknen lassen. Mit Echinopsen (wenn es denn so eine Unterlage ist) kenne ich mich schließlich aus. lol!

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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Hendrik am Sa 27 Apr 2013, 15:30

Hi Elke

Dann mal gucken was draus wird. Wenn die Echinopsen bei dir gut laufen, ist das bei der Pflanze schon die halbe Miete ( falls die Unterlage eine Echinopsis ist ). lol!

LG
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Rückbewurzlung - Seite 3 Empty Re: Rückbewurzlung

Beitrag  Constantin am So 21 Jul 2013, 20:09

Hendrik schrieb:Übrigens: Viele Japaner kultivieren ihre Astros so. Jeden Herbst/Winter werden die Wurzeln bis zum Stumpf abgetrennt und die Pflanze jedes Frühjahr aufs neue Bewurzelt. Die Pflanzen wachsen dadurch sehr schnell. Der Wurzelverlust wird von der Pflanze durch die Bildung vermehrter Wachstumshormone überkompensiert.

Hallo!

Das klingt interessant? Wo kann ich darüber mehr nachlesen? Ich interessiere mich besonders für drei Dinge:
- Wie man auf diese Idee gekommen ist
- Die praktische Anwendung in Kultur (z. B. wie wird eine große Pflanze mit gestutzten Wurzeln gegen Umkippen gesichert?)
- Ob die erfolgreiche Anwendung dieses Verfahrens auf bestimme Arten und Hybriden beschränkt ist

Hat es vielleicht sogar jemand von euch einmal selbst versucht?

Viele Grüße,
Constantin
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Beitrag  Uwe Viehweg am Mi 15 Apr 2015, 17:07

He, wer macht hier das Propfen von Ariocarpen schlecht? Ich find es immer noch die beste Möglichkeit, sich innerhalb kurzer Zeit eine beeindruckende Sammlung aufzubauen. Wählt man die Unterlage geschickt, sind die Pflanzen später nicht von wurzelechten zu unterscheiden. Klar iss die dicke Rübe ein beeindruckendes Pflanzenteilchen. Wer kultiviert aber schon in gläsernen Töpfen.
Zur Rückbewurzlung der Pflanzen, gerade wenn der Ario zu groß wird und von der Unterlage nicht mehr ausreichend versorgt werden kann, isst es bei mir schon oft vorgekommen, dass der Kopf selbst Wurzeln bildet. Gerade bei A.trigonus var horaceki geht das sogar relativ fix. Auch bei einem gepfropften A.scapharostris hab ich mich kürzlich gewundert, warum der Topf aufgeplatzt iss. Er hatte mitlerweile schon ein ansehnliches Rübchen.
Das gewollte Rückbewurzeln funktioniert bei mir am besten, wenn ich den abgeschnittenen Kopf drei Wochen an einem Ort mit geringer Luftfeuchte trocknen lasse. Dann setze ich den Kopf zwichen meine Ariocarpus im Gewächshaus so, das er an den Warzen getragen wird und die Schnittstelle in der Luft hängt. Wenn ich nun meine Arios gieße bekommt der Patient immer mal ausversehen en Schwapp ab. Meist treibt er dann innerhalb von ein paar Wochen Wurzeln.
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