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Mein Ariocarpus-Substrat u.a

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Mein Ariocarpus-Substrat u.a Empty Mein Ariocarpus-Substrat u.a

Beitrag  Echinopsis am Mi 17 Nov 2010, 10:28

Hallo liebe Ario`freunde,

hier mal wie / und in was ich umtopfe.
Mal ein kleiner Einblick, ein Beispiel anhand meines neuen A. bravoanus.
Grundsätzlich topfe ich alle neuen Pflanzen sofort um, zum einen um die Wurzeln zu kontrollieren, auf Schädlinge zu achten und um die Pflanze in meinem Substrat zu kultivieren.

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Hier die ausgetopfte Pflanze. Wenn die Wurzeln und das Substrat staubtrocken sind, topfe ich immer sofort wieder ein. Sollte das Substrat klamm/feucht oder nass sein, bzw die Wurzeln der Pflanze, dann wird die Pflanze in einen leeren Topf für 2 Wochen gehängt. Ebenso wenn ich am Wurzelwerk etwas mache.
In diesem Fall gab es keine mechanischen Schäden.

Jetzt bereite ich meinen Topf vor, ich verwende immer eine 2-3cm dicke Bimsschicht, grober Bims dient als Drainage. Zum anderen Hilft fällt so kein Substrat durch die Löcher am Topfboden.

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Nun kommt (wir haben in diesem Fall einen 8ter Topf) wieder eine schicht mit feinerem Substrat in den Topf. Danach setze ich die Pflanze in den Topf und fülle wieder etwas grobes Substrat nach. Das Substrat im oberen Drittel des Topfes wird etwas feiner, da Ariocarpen feine Faserwurzeln am Rübenansatz ausbilden. Im Frühjahr wird das erste mal nur soviel gegossen, dass diese leicht feucht sind (nicht den ganzen Topf durchdringend gießen, sondern nur die ersten 2-3cm anfeuchten). So kommt die Pflanze leichter wieder in Gang.

Der Rest oben wird mit grobem Bimsgestein aufgefüllt, danach kommt wieder etwas feineres, um die Hohlräume zwischen den Bimssteinen auszufüllen und zu stabelisieren.

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Fertig!

-----

In meinem Substrat befindet sich Kieselgur, grober Akadama (doppelseitig gebrannter Lehm), feiner Lehm aus dem thüringer Becken, Bimskiesel (feiner und gröber), gröbere Quarzsteine, gröbere Bimssteine - nicht nur in der Drainage, Zeolith, Vermiculite.

Das Ganze sieht dann in etwa so aus:

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Wovon ich abrate sind scharfkantige Steine wie z.B Lava.

Grüße,
Daniel

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Beitrag  Waldfreund am Mo 21 März 2011, 07:56

Hi Leute!!!
Habe vor einiger Zeit im "Haage-Forum" eine für mich recht wichtige Frage gestellt... Leider wurde ich dort mit Ignoranz *belohnt*Rolling Eyes

Hier ("im Forum meines Vertrauens"Smile ) stell ich sie nun noch einmal:

"Mal noch`ne Frage zum Substrat: Stellt ihr das jeweils zu den einzelnen Kakteenarten selber zusammen? (Wenn ich jetzt das von johannes gelieferte ) mit dem von Haage vergleiche, dann ist dieses sehr grobkörnig, dass von Haage dagegen besteht mehr aus Pflanzerde und Torfanteilen und Kies. Ich rede jetzt von der "normalen" Kakteenerde die in Erfurt bei Kakteen-Haage erhältlich ist... "

Ich weiß nicht vielleicht bin ich hier auch in im falschen Thread... scratch egal... würde mich freuen wenn sich hierfür jemand finden würde der mich aufklären kann oder zu mindestens über seine Erfahrung schreiben kann.

Gruß Bert
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Beitrag  ferox am Mo 21 März 2011, 08:33

Hallo Bert
Ich habe ein mineralische Grundmischung, bestehend aus Perlite, Sand, Lava, Kieselgur, Bims und einer Grunddüngung ( 1El Beeren- oder Tomatendünger auf 10 l Substrat ). Je nach Pflanzen mische ich dann noch Lehm oder Düngegips dazu.
Für Pflanzen, die etwas humushaltige Erde brauchen( z.B.Gymnos) mische ich den drunter.
z.Z.teste ich gerade 'Felsenkies' für meine Gymnos vom Leon - bin sehr zufrieden.
Für Epis und Rhipsalis mische ich Orchideenerde, normale Erde und etwas aus meiner min. Grundmischung.
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Beitrag  Echinopsis am Mo 21 März 2011, 09:08

Moin Bert,

Waldfreund schrieb:
Stellt ihr das jeweils zu den einzelnen Kakteenarten selber zusammen?

also ich sage mal so: Ich habe zwei Substratmischungen, eine mineralische und eine mit humus.
In die mineralische topfe ich meine ganzen Mexikaner, in die humose meine Unterlagen, Echinopsen, Rebutien, Epiphyllum etc!

Waldfreund schrieb:
(Wenn ich jetzt das von johannes gelieferte ) mit dem von Haage vergleiche, dann ist dieses sehr grobkörnig, dass von Haage dagegen besteht mehr aus Pflanzerde und Torfanteilen und Kies.

Da sind ja zwei unterschiedliche Dinge! Diese Standorterde von Haage ist ja kein mineralisches Substrat, sondern mit Torf, wie du schon schreibst!
Johannes dagegen verwendet für seine Ariocarpen (zumindest gehe ich davon aus) rein mineralisches Substrat.

Gerade für die Anzucht von Sämlingen, bzw die Aussaat verwende ich grundsätzlich feineres Substrat, um den Wurzeln der Sämlinge ein besseres Eindringen in`s Substrat zu gewährleisten! Abdeckungen verwende ich bei meinen Aussaaten nie.

@Uschi: Ja, den Felsenkies kann ich ebenfalls nur empfehlen! Der ist super!

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Beitrag  Waldfreund am Mo 21 März 2011, 09:27

Bin jetzt kurz davor (heut ist Frühlingsanfang!!! Laughing) Samen von frostharten Kakteen in Keimboxen auszusäen. Mein Substrat wollte ich folgender maßen zusammen stellen: 2/3 Substrat für Frostharte und das obere Drittel in meinen kleinen "Aufzuchtbechern" mit Kakteen-Aufzuchterde. Beides habe ich mir in Erfurt von Kakteen-Haage gekauft... Müsste ich doch eigentlich richtig liegen oder? Im oberen Drittel, wo sich dann die kleinen Wurzeln der Keimlinge bilden sollen, ist die Aufzuchterde auch fein und "unten" drunter wird es dann wohl "mineralischer"... mh klärt mich bitte mal auf ob ich soweit richtig liege!?

LG Bert
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Beitrag  Egger am Mo 21 März 2011, 22:08

Hallo Bert, der Gedanke ist schon gut so in die Richtung.
Nimm die Erde am besten so wie Du gedacht hast und sammle Erfahrung die erst beim gießen kommt.
Wenn die Erde tagelang klatschnass aussieht dann ist es nicht besonders gut.
Das siehst Du halt erst wenn der Deckel nach der Keimperiode ganz unten ist.
Die Anzuchterde von Haage mag ich persönlich nicht so weil sie viel feinen Humusanteil enthält.
Aber unten grob und oben fein, so mache ich das auch immer.
Ich lass Dir mal ne "Kostprobe" zukommen dann sieht Du was ich für oben nehme Wink

viele Grüße Thomas
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Beitrag  Waldfreund am Di 22 März 2011, 01:33

@Thomas:
Ja mach das, bin mal gespannt wie dein Substrat beschaffen ist... werden uns dann über PN nochmals austauschen...
Schöne Grüße aus Thüringen Very Happy
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Beitrag  Echinopsis am Di 07 Jul 2015, 11:59

Hallo zusammen,

nach knapp 5 Jahren möchte ich diesen alten Thread mal wieder hochholen und ein Update machen.
Damals (also 2010) hatte ich diesen Ariocarpus bravoanus eingetopft und ein paar Zeilen zur Vorgehensweiße geschrieben. Nun, nach ca. 5 Jahren möchte ich Euch das Ergebnis auch nicht vorenthalten.

Dieser Ariocarpus bravoanus aus 2010:
Echinopsis schrieb:[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

sieht heute so aus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Der Wurzelballen damals:
Echinopsis schrieb:...
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Und heute:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Ich denke das Wachstum der Pflanze ist für Jeden klar ersichtlich. Hier sieht man wieder dass Ariocarpen (auch wurzelecht) durchaus wachsen, wenn man Substrat und Gießverhalten einhält.

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Beitrag  Cristatahunter am Di 07 Jul 2015, 13:40

Ich nehme für meine Ariocarpen ein mineralisches Substrat mit ganz wenig Humus. Da es eigentlich unnatürlich ist so viele verschiedene Mineralien zu mischen. Nehme ich nur Bims, Lava, Vermiculit, Perlit und eben ganz wenig Humus.
Vermiculit und Perlit haben eigentlich nur eine polsternde Funktion. Ich habe mir auch schon überlegt, Steinwolle zu zerbröseln und unterzumischen.
Alle von mir verwendeten Mineralien haben einen Vulkanischen hintergrund ausser vielleicht Perlit. Früher habe ich noch gebrochener Kalk als Abdeckung verwendet. Davon bin ich ganz abgekommen.
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Beitrag  Ralle am Di 07 Jul 2015, 15:30

Na, das ist ja guter Brocken geworden!" Sehr schöner und kräftiger wuchs.Very Happy
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