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Austrocactus

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Re: Austrocactus

Beitrag  nobby am So 04 Jun 2017, 20:02

Hallo Ralf,

also selbstfertil ist Austrocactus hibernus nicht - leider.
Bleibt noch die Möglichkeit der Reizbestäubung oder der von Dir vermuteten "Gattungshybride".

Wir sind gespannt, was aus dem Samen wird.

Gruß Nobby
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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am So 04 Jun 2017, 20:12

nobby schrieb:Wir sind gespannt, was aus dem Samen wird.
Na, ich erst. Cool

Grüße

Ralf
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am Mo 05 Jun 2017, 00:07

Hallo...
tja, A.hibernus ist nicht selbstfertil, aber - manchmal macht er bei mir leere Früchte, also ohne Samen, sie sind auch kleiner...leicht süslich!!! Bei mir werden A.hibernus auch blühen, sowie letztes Jahr, wo ich 3 Früchte bekommen konnte...so habe ich ja mehrere Klone, somit ist die Bestäubung möglich...
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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am Mo 26 Jun 2017, 22:16

Hallo Zusammen

die Frucht des A. hibernus war tatsächlich taub.
Sie ist recht schnell vertrocknet. Schade.

Den Vorschlag mit dem Längsaufschneiden und Pfropfen habe ich zunächst mit einem
SAR 1591, Austrocactus sp. , near Cerro Alto, Río Negro, Argentina ausprobiert.
Die alte Unterlage hat schlapp gemacht.
Jetzt ging es, aber erst mal auf eine Echinopsis.
Das hat geklappt.Very Happy
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Das darunter liegende Teilstück hatte Adventivwurzeln.
Ich habe es deshalb direkt eingepflanzt.
Sozusagen wurzelecht.
Es bilden sich neue "Seitentriebe".
Die brauchen jetzt erstmal mehr Sonne. Wink
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Das Reststück auf der alten Seleniunterlage habe ich zurechtgeschnitten und wieder eingepflanzt.
Auch da bilden sich neue Triebe.
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Jetzt habe ich mich an das Pfropfen auf Opuntia polyacantha fa. inermis gewagt.
Auch das hat bis jetzt funktioniert.
SAR 3391, Austrocactus longicarpus, Primeros Pinos, Neuquen.
Die Pfropfung ist etwas älter als eine Woche
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Ein Sämling von #270, Austrocactus spec. hat die Wurzeln verloren und wurde verdoppelt.
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Ich werde von der weiteren Entwicklung berichten.

Grüße

Ralf
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ein Austrocactus - Update

Beitrag  komtom am Do 28 Sep 2017, 21:48

Hallo Gemeinde,

dieser Beitrag ist leider weit nach hinten gerutscht, das liegt auch daran dass die Austrocactus momentan halt nicht blühen. Was aber nicht ganz stimmt, denn einer meiner Austros hat nun im September geblüht. Er hatte im Frühjahr eine Knospe angesetzt diese aber wieder eingezogen, er holt nach was ihm im Frühjahr nicht möglich war.

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Und so sehen meine Austrocactus Sämlinge aktuell aus.

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Die hab ich schon mal gezeigt und man kann sehen wie viel sie dieses Jahr gewachsen sind.

also bis bald und Grüße

komtom
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am So 01 Okt 2017, 09:55

Hallo...

tja, Komtom...wirklich ist die Blütezeit interessanter... Bei mir von ein paar hundert Pflanzen blühte diese als letzte...

A."bertinii" JGK 584, Cona Niyeu, fast Grenze zwischen Chubut und Rio Negro...

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...und es war am 21.07....und die meisten blühen bis etwa ende Mai...
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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am Mi 04 Okt 2017, 17:10

Ich danke euch für die Blütenbilder.
Das beschwingt wieder etwas.Very Happy

Bei meinen Pfropfungen komme ich nicht so richtig weiter.
Ich zeige am besten in der gleichen Reihenfolge wie in Beitrag 204
mal aktuelle Fotos.

SAR 1591, Austrocactus sp. , near Cerro Alto, Río Negro, Argentina hat gute Fortschritte gemacht.
Alle Pfropfungen auf Echinopsis sind gut angewachsen und zeigen ein gutes Wachstum.
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Dann das Teilstück von SAR 1591, dass über die Adventivwurzeln bewurzelt wurde.
Die Sprosse sind so groß, dass man sie wieder bewurzeln könnte.
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Das Reststück auf der alten Seleniunterlage hat auch gut zugelegt.
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Die Pfropfungen auf Opuntia haben kaum Fortschritte gemacht.
Sie sind gut angewachsen, kümmern jetzt aber vor sich hin.
SAR 3391, Austrocactus longicarpus, Primeros Pinos, Neuquen.
Es wurde gerade mal ein kleiner mickriger Sproß gebildet.
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Das Gegenstück wirft sogar den Notanker, in Form einer Wurzel, aus.
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Und dann noch der Sämling von #270, Austrocactus spec.
Der sieht aus als würde er demnächst vertrocknen.
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Hier mal ein Bild von #270, der die ganze Zeit auf Seleni wuchs.
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Grüße

Ralf
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am Mi 04 Okt 2017, 17:36

Hallo....

Ja, Ralf...ich hatte nie einen Erfolg mit Pfropflingen, die auf eine Opuntia (fragilis, ev. eine aus Bulgarien verwilderte winterharte "irgendetwas" mit rosa Blüte) gepfropft worden sind...ein Jahr nach der Pfropfung wachsen sie einigermassen weiter, aber dann beginnen die Austros Adventivwurzeln zu bilden und wachsen nicht mehr...ich meine, dass es mit der Tatsache zusammenhängt, dass im Frühjahr die Opuntien solange kein Wasser aufnehmen, bis die Temperatur sicher über 10°C liegt, was für die Austros (aber auch z.B. Pedios) zu spät ist...natürlich die Pflanzen im GwH reagieren anders als die, die draussen (trocken, unter dem Glas/Plastidach) wachsen... Zum Glück zu 90% bewurzeln sich die Pfropflinge leicht...es ist mir auch mehrmals passiert, dass ich die fragilis-Unterlage gar nicht entfernen musste, da sie die Austropfropflinge völlig leerausgesaugt hatten...daher sehe ich, besser auf die Seleni (+jusbertii) - für 1-2 Jahre zu pfropfen...echinopsis könnte eher als eine dauerhaftere Unterlage dienen...
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Re: Austrocactus

Beitrag  Cristatahunter am Mi 04 Okt 2017, 20:01

Ich habe Austrocactus nie gepfropft. Ich habe die Erfahrung gemacht das die Austrocacteen sehr gut auf den eigenen Wurzeln wachsen. Auch Stecklinge machen rasch Wurzeln. Durch Pfropfen bringt man die Austros eher durcheinander. Wurzelecht sind die Austros gut frosthart. Gepfropft auf Echinopsis oder Selenicereus ist der Frost ein Problem. Ich vermute es wird keine Blüten geben wenn der Frost nicht auf die Pflanze einwirkt.
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Re: Austrocactus

Beitrag  Nopal am Mi 04 Okt 2017, 20:16

Hallo Cristatahunter,

das ist schön das es bei dir so gut funktioniert aber vielleicht wäre es für andere, mich eingeschlossen hilfreich zu wissen wie du so erfolgreich bist.

Beste Grüße
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