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Austrocactus

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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am Mi 04 Okt 2017, 21:26

Da muß, glaube ich, etwas klar gestellt werden.
Größere Austrocacteen haben keine Probleme auf eigenen Wurzen zu stehen.
Es geht darum die empfindlichen Sämlinge bis auf eine Größe zu bringen,
so dass sie entweder bewurzelt, oder auf eine Dauerunterlage gepfropft werden können.

Ich persönlich habe erst diesen Sommer auf Echinopsis gepfropft.
Also habe ich noch keine eigenen Erfahrungen damit, ob Austrocacteen, die auf Echinopsis gepfropft sind, blühen können.
Dazu könnte nobby ev. mehr erzählen.

Grüße

Ralf
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Re: Austrocactus

Beitrag  Wüstenwolli am Mi 04 Okt 2017, 21:52

Hallo,

da ich nicht pfropfe,
blieb  mir nur die  wurzelechte Kultur der von mir einzigen ausgesäten Austro-Art übrig.( bertinii)
Habe das erstmals  2015 im Februar versucht -
von  nur 3 Sämis ist einer noch erhalten - hat den vergangenen ( milden )  Winter   im überdachten Garten - Lavabeet gut überstanden.
Von der 2016er Aussat gibt es noch 3 muntere Überlebende,
die dem 2015er Single nun im Winter Gesellschaft  leisten dürfen.
Ausgesät  wurden jeweils etwa  20-25 Samen aus eigener Ernte -
Samen nicht vorbehandelt.
Die Aussaat  erfolgte unter  Kunstlicht zusammen mit Gattungen wie Mammillaria, Echinocereus,  Astrophytum , Turbinicactus u.a.  
bei mir wie immer in  Haage - Aussaaterde-
allerdings hatte Austrocactus den hellsten und wärmsten Platz in der Aussaat-Station.

LG Wolli
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am Do 05 Okt 2017, 06:58

Hallo...

Ralf schrieb: Da muß, glaube ich, etwas klar gestellt werden.
Größere Austrocacteen haben keine Probleme auf eigenen Wurzen zu stehen.
Es geht darum die empfindlichen Sämlinge bis auf eine Größe zu bringen,
so dass sie entweder bewurzelt, oder auf eine Dauerunterlage gepfropft werden können
...

Genau das ist auch meine Meinung...meine Sämlinge - eben neue Standorte/Arten (ferrarii, subandinus,...) werden auf Seleni gepfropft, aber nach etwa einem Jahr wieder bewurzelt...es ist mir schon öfters passiert, dass bei kühlerem Winterstandort die Seleniunterlage eintrocknet, aber Pfropfling schon eigene Wurzeln treibt...
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Re: Austrocactus

Beitrag  Cristatahunter am Do 05 Okt 2017, 09:41

[quote="Nopal"]Hallo Cristatahunter,

das ist schön das es bei dir so gut funktioniert aber vielleicht wäre es für andere, mich eingeschlossen hilfreich zu wissen wie du so erfolgreich bist.

Beste Grüße
Nopal [/quote

Wenn du meine Beiträge liest wirst du eigentlich merken warum es bei meiner Art von Kultur handelt.

Die gepftropften auf den Fotos sind alles keine Sämlinge. Schreiben aber von Sämlingspfropfungen. Stecklinge machen einfach Wurzeln.


Ein Besuch bei Norbert hatte mir die Augen geöffnet was Austros anbelangt. Austros brauchen im Winter kalt und luftig im Sommer warm und luftig das Substrat sollte nicht rein mineralisch sein. Die Austros mögen es gut gedüngt und nicht zu trocken. Nur die Sommer- und Winterruhe solltre strickte Trockenheit eingehalten werden. Die Austros leben im Süden Argentiniens. Da wird auch Viehzucht betrieben denn der Boden ist nahrhaft.
Mir haben die Austros auch lange nicht funktioniert. Bis ich bei Norbert zu besuch war.

Schöne Grüsse
Stefan
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Re: Austrocactus

Beitrag  Nopal am Do 05 Okt 2017, 12:54

Hallo Cristatahunter,

vielen Dank für deine schnelle Antwort.
Ich selbst Pflege ein paar Austrocactus,  allerdings ohne großen Erfolg, dieses Jahr komplett ohne Blüten und mein A. bertinii hat sich komplett verabschiedet.
So nach dem was ich jetzt gehört und gelesen habe brauchen Austrocactus ähnliche Pflege wie Pediocactus simpsonii.
Möglichst früh Wasser und im Sommer trocken.
Das die Pflanzen im Winter trocken stehen müssen ist mir neu da sie doch sogar teilweise ausgepflanzt werden.
Humus hab ich zu geringen Teilen auch schon im Substrat,  ähnlich wie bei Echinocereus.

Eine Aussaat, die bis jetzt immer nichts geworden ist versuche ich dieses Jahr erneut...

Vielen Dank und beste Grüße
Nopal
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am Do 05 Okt 2017, 14:25

Hallo...

links: A.subandinus Los Molles, rechts: A.longicarpus westl. Zapala

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...es sind Pfropflinge vom 2016...sie werden jetzt bewurzelt...

- zur Kultur - meine etwa 300-400 Pflanzen sind in rein mineralischem Substrat...die blühfähigen Pflanzen blühen auch..., im Winter sind sie trocken, frostig (die tiefste Temperatur seit Jahren war -16°C), das erste Wasser (mit Kristallon-Start) bekommen sie je nach Wetterlage - ende Februar/anfang März, aber nur ein Schuss (in der Natur taut ja der Schnee)...wenn die Knospen gut sichtbar sind, bekommen sie noch einmal Wasser mit Kristalon-Blüte...dann blühen die Pflanzen etwa im April - ende Mai (bis mitte Juni)...ende Mai bekommen sie noch einmal Wasser...dann (erwachsene Pflanzen) erst ende August...und weiter nur trocken...im September/Oktober schrumpfen die Pflanzen, damit sie den Winter meistern...

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Re: Austrocactus

Beitrag  Cristatahunter am Do 05 Okt 2017, 15:24

So macht es Sinn zu Pfropfen.
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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am Do 05 Okt 2017, 17:43

Jiri Kolarik schrieb:links: A.subandinus Los Molles, rechts: A.longicarpus westl. Zapala
Die sehen richtig gut aus, Jiri. *daumen*

Jiri Kolarik schrieb:...es sind Pfropflinge vom 2016...sie werden jetzt bewurzelt...
Jetzt im Herbst, oder erst im Frühjahr?
Läßt du ein Stück auf den Selenis stehen, damit sie nochmal austreiben, oder
schneidest du an der schmalsten Stelle, um die Wunde klein zu halten?

Sind die in der Größe schon blühfähig?

Neugierige Grüße

Ralf
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Re: Austrocactus

Beitrag  Jiri Kolarik am Do 05 Okt 2017, 18:12

Hallo an alle...

A.spec. Perito Moreno ( = die Stadt nicht Gletscher!) (auch 2016 gepfropft)

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Ralf - tja, schneiden....wohl jetzt im Herbst - im Frühling konnten die schon Wurzeln haben...sie sind noch vollgesaugt - eine gute Voraussetzung! Im Frühjahr sollten sie schon wachsen - das ist die Hauptvegetationszeit! Ich werde sie ganz wegschneiden...es gibt es genug Sämlingen... Blühfähig in dieser Grösse sind nur A.ferrarii - blüht (auch) gepfropft schon mit 2-3cm, andere blühen so ab 5cm, je nach Art...
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Re: Austrocactus

Beitrag  RalfS am Fr 06 Okt 2017, 09:40

Guten Morgen Zusammen

danke schön für die Information, Jiri.

Es geht auch ganz ohne Pfropfen.
Die Verluste sind dann aber sehr groß.
Austrocactus longicarpus, SAR 3391, der letzte wurzelechte aus dieser Aussaat.
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Grüße

Ralf
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