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Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

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Re: Neonicotinoide stehen unter großem Verdacht

Beitrag  Richard am Fr 23 Okt 2015, 19:47

Alles was ich geschrieben habe weiß jeder, der einigermaßen informiert ist, es ist nichts Neues oder Geheimesvolles dabei. Und wer bei Google eingibt: " Giftigkeit Neonicotinoide "
wird genügend Berichte über die Giftigkeit der Neonicotinoide finden. Selbst Bayer gibt zu das diese Mittel 1000 mal giftiger als DDT sind, Bieneninstitute sprechen sogar von
7000 mal. 2008 reichten einige Gramm aus um ein Gebiet von mehreren 100 Quadratkilometer in Baden Württemberg so zu vergiften daß 11.000 Bienenvölker starben. aber auch das
kann mann im Internet finden, falls man nicht allzu Dämlich ist.
Aber was nutzt das ganze Geschreibe bei Leuten die nichts anderes zu tun baben als in Foren die Berichte der Anderen schlecht zu machen. Ich werde mich nicht mehr hier in
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Hardy_whv am Fr 23 Okt 2015, 20:37

Richard schrieb:Alles was ich geschrieben habe weiß jeder, der einigermaßen informiert ist, ...

...

aber auch das kann mann im Internet finden, falls man nicht allzu Dämlich ist.

Wikipedia schrieb:Die Problematik des wissenschaftlichen Nachweises der Toxizität für Bienen besteht darin, dass Vergiftungen aufgrund der außerordentlich geringen Wirkstoffmengen in der Größenordnung von 1 Nanogramm auf 100 g Körpergewicht (etwa 1000 Bienen) nur sehr schwer nachweisbar sind und meist außerdem Schädigungen der Bienenvölker durch andere Einflüsse wie etwa die Varroamilbe möglich waren. Auch bei dem in den letzten Jahren in verschiedenen Weltgegenden auftretenden spektakulären und mysteriösen Völkerkollaps wurden immer wieder Pflanzenschutzmittel auf der Basis von Neonicotinoiden als mögliche oder mitverantwortliche Ursache vermutet.

Seit 1992 wurden über 100 wissenschaftliche Studien zu Neonicotinoiden und Bienen veröffentlicht. Eine Systematische Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2012 stellte fest, dass viele Laborstudien letale und subletale Effekte auf das Futterbeschaffungs-, Lern- und Erinnerungsvermögen gezeigt hätten, in Studien unter realistischen Feldbedingungen mit entsprechend niedrigeren Dosen hingegen keine Auswirkungen nachgewiesen worden seien.[21]

Eine ebenfalls 2012 veröffentlichte Übersichtsarbeit konnte die Hypothese eines Völkerkollaps durch Neonicotinoidrückstände in Pollen und Nektar auf Basis der Bradford-Hill-Kriterien vorläufig nicht stützen, da erhebliche Wissenslücken bestünden.[22]

Eine 2011 publizierte Meta-Analyse von 14 Studien bezüglich der Wirkung von Imidacloprid auf Honigbienen unter Labor- und semi-Feldbedingungen ergab, dass die unter Feldbedingungen erwartbaren Dosierungen keine letalen Effekte haben würden, jedoch die Leistung der Bienen um sechs bis zwanzig Prozent verringern würden.[23][24]

Laut einer 2014 veröffentlichten Übersichtsarbeit kann aufgrund von Wissenslücken bisher nicht auf einen alleinigen Kausalzusammenhang zwischen der Nutzung von Neonicotinoiden und Bienensterben geschlossen werden. Das Bienensterben sei bereits vor der breiten Verwendung von Neonicotinoiden aufgetreten und es liege eine schwache geografische Korrelation zwischen Neonicotinoidnutzung und Bienensterben vor.[25]

In einer im Frühjahr 2015 veröffentlichten Feldstudie (Rundlöf et al., 2015) zeigte sich, dass das Beizmittel Elado (enthält Clothianidin sowie Cyfluthrin), auf Raps angewandt, Wildbienen und Hummeln beeinträchtigte (Abnahme der Populationsdichte von Wildbienen, der Nestaktivität von Einzelbienen, sowie des Koloniewachstums und der Reproduktionsrate von Hummeln). Beeinträchtigungen von in Kolonien lebenden Honigbienen durch Elado wurden hingegen nicht festgestellt.[26]

Eine 2015 veröffentlichte und von Fera-Wissenschaftlern geleitete Studie untersuchte die Auswirkungen des Einsatzes neonicotinoider Beizmittel bei Raps auf landwirtschaftliche Erträge und Profite sowie Bienensterblichkeit in England und Wales. Die Studie griff dazu auf die Fera-Pflanzenschutzmittelverbrauchsstatistiken und Erträge sowie auf die Bienenuntersuchungen der National Bee Unit (NBU) in 5 Jahren zwischen 2002 und 2010 zurück. Die Ergebnisse zeigten, dass der Einsatz von neonicotinoiden Beizmitteln mit einem geringeren Verbrauch von Blattbehandlungen mit anderen Pflanzenschutzmitteln im Herbst einhergeht. Jedoch zeigte sich kein konsistenter Zusammenhang zwischen den Beizmitteln und Erträgen (und Profiten). Hinsichtlich der Bienengesundheit ergab die Korrelationsanalyse einen Unterschied von 10 % Koloniensterblichkeit zwischen einem niedrigen und hohen Einsatz von Imidacloprid. Die Analyse konnte jedoch nicht für andere wichtige Einflussfaktoren kontrollieren, auch zeigte sich keine Korrelation von Sterblichkeit mit Imidacloprid, Thiamethoxam und Clothianidin zusammen. Die Wissenschaftler bekräftigen den Bedarf nach großangelegten Feldexperimenten, um die Auswirkungen eines realistischen Einsatzes von Neonicotinoiden auf Bestäuber näher zu untersuchen.[27]


Die Dinge liegen also nicht ganz so einfach.


Gruß,

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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Cristatahunter am Fr 23 Okt 2015, 20:44

Richard schrieb:Alles was ich geschrieben habe weiß jeder, der einigermaßen informiert ist, es ist nichts Neues oder Geheimesvolles dabei. Und wer bei Google eingibt: " Giftigkeit Neonicotinoide "
wird genügend Berichte über die Giftigkeit der Neonicotinoide finden. Selbst Bayer gibt zu das diese Mittel 1000 mal giftiger als DDT sind, Bieneninstitute sprechen sogar von
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Richard, das ist sehr schade, Du kannst nicht alle in einen Topf werfen. Ignoranten gibt es überall. Sie schreiben oft nur aus Geltungssucht und müssen allen, ihren akademischen Geist aufzwingen.
Solche Leute sind der Grund weshalb seit 1945 über 2000 Atombomben zu Testzwecken gezündet wurden.
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Fred Zimt am Fr 23 Okt 2015, 21:06

Jetzt wirds aber ganz seltsam.

Stefan, Du könntest mal, mit Rücksicht auf Forenregel 2,
von der Editierfunktion Gebrauch machen.
Dankeschön.
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  sensei66 am Fr 23 Okt 2015, 22:21

Ich würd lachen wenns nicht so traurig wär...
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Mc Alex am Fr 23 Okt 2015, 22:36

Hm, Gestern dachte ich noch "wie schön gesittet das die Diskussion abläuft", tja denkste ....
Mir wurde als Kind noch gelernt, Kraftausdrücke und Beleidigungen kommen wenn es an richtigen Argumenten fehlt.
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Fred Zimt am Fr 23 Okt 2015, 22:40

Ich finds jetzt nicht unerwartet traurig,
aber grundlos unfreundlich.

Stefan schrieb:Sie schreiben oft nur aus Geltungssucht
und müssen allen, ihren akademischen Geist aufzwingen.
Egal wo ich Käs' schreib, gleich kommt einer und weist mich darauf hin.

Das ist ein Lob ans Fachforum.


Zuletzt von Fred Zimt am Sa 24 Okt 2015, 02:39 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Cristatahunter am Sa 24 Okt 2015, 00:23

Ich verstehe jeden Imker dem seine Bienen völkerweise sterben. Er greift nach jedem Halm der sich ihm bietet.

Das der Imker dem Chemiegigant nicht beweisen kann, das die Firma seine Bienen killt liegt ja auf der Hand.

Es gibt aber Leute die bei der Sache auf der Spur sind. Die werden es beweisen.
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  sensei66 am Sa 24 Okt 2015, 02:02

Jetzt wirst du langsam wirklich ein Kandidat für den goldenen Aluhut

Zeig uns doch bitte nochmal die Stelle, wo jemand behauptet hat, dass Neonicotinoide nicht bedenklich bzw. problematisch wären. Ich finde sie gerade nicht  Rolling Eyes
Worum gehts dir eigentlich? Ist das Zynismus, Heuchelei oder Naivität, dass du hier gegen eine Gruppe von Pflanzenschutzmitteln polemisierst, während du bei dir offensichtlich mehr bedenklicher PSM hortest als die meisten anderen hier:
Cristatahunter schrieb:Ich verwende Wirkstoffe wie: Acequinocyl, Bromoprobylat oder Dicofol und wechsle diese ab damit sich keine Resistenzen entwickeln.
Dicofol zum Beispiel ist ein DDT-Derivat, das auch in der Schweiz nicht zugelassen ist. (schau mal in Anhang 1.2 der ChemRRV)
Hier mal ein kleiner Auszug aus dem Sicherheitsdatenblatt:
H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H312: Gesundheitsschädlich bei Hautkontakt.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
Letzteres zieht unmittelbar eine Einstufung als umweltgefährlichen Stoff nach sich.

Aber das ist wahrscheinlich für dich jetzt wieder die übliche akademische Schlechtrederei....
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Re: Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

Beitrag  Cristatahunter am Sa 24 Okt 2015, 09:14

Es geht mir nicht um Pflanzenschutzmittel im allgemeinen die Verwendung in Haus, Garten und Landwirtschaft findet.
Es geht mir nur darum die Pflanzenschutzmittel zu ächten deren Wirkstoffe zur Gruppe de Neonikotinoiden
gehören. Bis vor diesem Herbst habe ich selber noch ein Produkt verwendet das einen Wirkstoff enthält das zu den Neonikotinoiden gehört. Dieses Produkt ist nicht mal auf der Namenliste die ich anfangs erwähnt habe.
Aus Unwissenheit habe ich ein Produkt verwendet das ich jetzt nicht mehr verwende da ich es in der Drogerie im Dorf abgegeben habe.
Ich will nur dazu aufrufen, es mir gleich zu tun. Hätte ich vorher gewusst wie gefährlich das ist hätte ich das Produkt gar nie gekauft. Es ist mir egal ob Bienen wen, wie, wo und wann stechen und giftig sind. Die Honigbienen sind gefährdet. Darum geht es mir.

Diese drei Wirkstoffe die ich abwechselnd gegen Spinnmilben verwende habe ich ganz normal erworben.
Diese Wirkstoffe dürfen nicht in der Nähe von Fischgewässern verwendet werden. Diese Wirkstoffe sind aber keine Bienenkiller.

Warum sich diese Diskussion so entwickelt hat zeigt aber deutlich das dieses Thema polarisiert.
Es ging sogar soweit das es nur noch um Pro und Kontra PSM ging.

Bitte liebe Forenmitglieder verwendet keine Pflanzenschutzmittel mehr, deren Wirkstoffe in die Gruppe der Neonikotinoide gehören.

Liebe Fachmänner und Frauen im Forum wenn ihr was auf dem Kasten habt, zeigt uns welche Produkte wir in unseren Sammlungen verwenden sollen. Überlegt euch, wo ihr dem Forum nutzen könnt. Leider Kommt ihr nur dann zu Wort wenn es darum geht, es besser zu wissen.
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