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Neonicotinoide stehen unter grossem Verdacht

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Beitrag  william-sii am Sa 24 Okt 2015, 10:07

Cristatahunter schrieb: Bitte liebe Forenmitglieder verwendet keine Pflanzenschutzmittel mehr, deren Wirkstoffe in die Gruppe der Neonikotinoide gehören.
Und, bitte, liebe Forenmitglieder, fahrt keine Dieselautos mehr. Deren Abgase sind noch viel schlimmer für Bienen als Neonicotinoide. Und für Menschen sind sie auch gefährlich: Brutal_2
Ich will auch Prophet sein. Rauchen
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 24 Okt 2015, 10:31

Ja genau das meine ich. Was für einen Sinn haben solche Bemerkungen?
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Beitrag  Kotschoubey am Sa 24 Okt 2015, 10:34

Ist Rauchen dann nicht auch gefährlich für Bienen, werden die nicht sogar von den Imkern mit Tabakqualm eingenebelt, zur Beruhigung sozusagen scratch  Immerhin soll richtiges Nikotin ja noch giftiger sein als die Neonicotinoide... Ich sehe auch immer wieder Leute, die ihre Kippen achtlos wegschnippsen, obwohl diese kubikmeterweise Wasser vergiften und Fischnährtiere töten, und das sind bundesweit sicher Tonnen von Kippen, die in die Natur gelangen. Was passiert eigentlich mit den Resten auf einem Tabak-Acker in Südwestdeutschland, wenn die Wurzeln und Pflanzenreste nach der Ernte untergepflügt werden... Fragen über Fragen... Gestört
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 24 Okt 2015, 16:23


Bei den Bienen ist der Tot von Arbeiterinnen nicht so drastisch. Die werden in einem gesunden Volk schnell wieder ersetzt.
Das Bienenvolk ist erst gefährdet wenn die Königin krank wird, keine Arbeiterinnen mehr produziert oder missgebildete Arbeiterinnen produziert.
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Beitrag  Tarias am Sa 24 Okt 2015, 18:23

Cristatahunter schrieb:
Bitte liebe Forenmitglieder verwendet keine Pflanzenschutzmittel mehr, deren Wirkstoffe in die Gruppe der Neonikotinoide gehören.

Liebe Fachmänner und Frauen im Forum wenn ihr was auf dem Kasten habt, zeigt uns welche Produkte wir in unseren Sammlungen verwenden sollen.
...

Wie ich schon weiter oben schrieb, habe ich für mich beschlossen, komplett auf Pflanzenschutzmittel aus dem Giftschrank des Gartencenters zu verzichten.
Deine Frage an die "Fachmänner und -frauen des Forums" könnte man auch ganz anders formulieren:
Liebe Kakteenfreunde, wie muss eine Kakteensammlung aufgebaut und gepflegt werden, damit es ERST GAR NICHT ZUM SCHÄDLINGSBEFALL KOMMT?
Oder dass der Befall mit wenigen, einfachen "Hausmitteln" wie Kernseife, Wurzeln auswaschen, Neemprodukte oder einfachem Abbrausen der Pflanzen in den Griff zu bekommen ist.

Viele Kakteensammler die ich kenne, nehmen es billigend und ohne großes Nachdenken in Kauf, dass ihre Sammlungen, insbesondere in überfüllten Gewächshäusern fast schon regelmäßig von Schädlingen heimgesucht werden.
Ich lese hier oft Beiträge, in denen von vorbeugendem "Giften" gesprochen wird, und ehrlich, da sträuben sich mir die Nackenhaare.
Was für eine Gedankenlosigkeit ist das denn, dass man sich scheinbar keinen Deut drum schert, dass man eine hobbymäßige Zierpflanzensammlung nur mit vorbeugender Giftbehandlung erhalten kann?
Für mich kommt es schlicht nicht mehr infrage, meine Pflanzen um jeden Preis zu erhalten.
Ich beschränke meine Pflanzenmenge, ich mische bunt Kakteen und anderes Grünzeug, eine reine Kakteen-Monokultur im GW gibts bei mir nicht.
Und es gibt sicher viele Möglichkeiten, Pflanzen vorbeugend zu stärken und Schädlingen schlicht den Appetit zu vermiesen.
Genau solche Anregungen wünsche ich mir hier von den Fachleuten, aber keine Vorschläge für Ersatz-Insektizide, nur weil keine Neonicotinoide drin sind ...
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Beitrag  Kotschoubey am Sa 24 Okt 2015, 18:58

Das ist sicher eine gute Herangehensweise. Ich versuche auch den Einsatz von Mittelchen auf das Notwendigste zu beschränken. "Vorsorglich" wird bei mir nie gespritzt. Schädlinge sind eine natürliche Erscheinung. Auch die gesündesten Wildpflanzen werden in der Natur von Schädlingen befallen. Eine harte Kultur mit viel frischer Luft stärkt sicherlich die Pflanzen, viel "frische Luft" weht aber auch viele Schädlinge ins Gewächshaus Wink Wichtig, ist dass viele Nützlinge die Schädlinge kurz halten. Ich freue mich über jede Spinne, die zwischen den Kakteen ihr Netz web!

Mir hat einmal ein Kakteensammler gesagt, dass "Schädlinge" ihm die schönsten Pflanzen beschert haben, indem sie die Wachstumszentrum befallen und zu ungewöhnlichen Wuchsformen geführt haben. Das ist die richtige Einstellung Wink Ich brauche keine "perfekten" Pflanzen, meinen Pflanzen dürfen ein paar Sonnenbrände und braune Stellen haben, wie in der Natur halt. Leider wirken Mittel wie Neem nicht wirklich. Ich würde mich auch über ein paar alternative Tipps freuen.
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Beitrag  Kotschoubey am Sa 24 Okt 2015, 19:21

Ich habe auch mal gelesen, dass in der biologischen Schädlingsbekämpfung Rainfarn eingesetzt wird. Der Aufguss wurde früher als Wurmkur und gegen Flöhe und Kopfläuse verwendet. Das Öl ist natürlich giftig und kann Kontaktallergien hervorrufen, auch wieder ein Problem. Auch Wermut wird wohl in der ökologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt, vielleicht mal Absinth ausprobieren... Laughing

Bei Blattläusen soll Quassia/Bitterholz wirken: http://oekologischerlandbau.jki.bund.de/index.php?menuid=52
Dann gibt es ja noch Pyrethrum, wirkt angeblich auch gegen Spinnmilben: http://oekologischerlandbau.jki.bund.de/index.php?menuid=50
Die Webseite zeigt noch weitere ökologische Mittel, die aber alle trotzdem giftig sind!!!
Es gibt aber auch "mechanische" Mittel wie Kieselgurstaub (war das Einatmen nicht verdächtig, krebserregend zu sein Crying or Very sad )

Man müsste mal einen Fachmann für ökologische Schädlingsbekämpfung befragen... So steht ja auch Anisöl im Verdacht, keimhemmend zu wirken. Wir kennen es ja aus dem Vogelsand zur problemlosen Stecklingsbewurzelung, Sicherlich ließe sich dieses Öl auch noch bei der Aussaat einsetzen...
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Beitrag  chico am Sa 24 Okt 2015, 20:05

In Indien und China gibt es 3500 zugelassene Mittel gegen Schädlinge.Demnach dürfte dort keine Biene mehr leben und die
Menschen dort ausgestorben sein,weil es keine Ernten mehr gibt.
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Beitrag  Cristatahunter am Sa 24 Okt 2015, 21:00

Kein Scherz.

In China werden die Fruchtbäume nicht mehr von den Bienen bestäubt. Es werden Wanderarbeiter eingestellt die auf die Bäume steigen und die Blüten bestäuben.
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Beitrag  M.hubi am Sa 24 Okt 2015, 21:02

Schon mal gelesen, gehört. Das es in Südchina keine Bienen mehr gibt??
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