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Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Litho am Sa 12 Dez 2015, 20:27

Danke Dir. Ist aber schon seltsam, dass die Pflanze auch "hängen lässt" obwohl das Substrat total nass / matschig war als ich sie heute ausgetopft habe.
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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Shamrock am Sa 12 Dez 2015, 20:35

Stimmt, das ist schon wirklich seltsam. Klingt fast so, als würden die Saugwurzeln mit der vorhandenen Feuchtigkeit in diesem Substrat nichts anfangen können. scratch In dem Fall würde ich etwas mit verschiedenen Substratmischungen experimentieren. Zwiebelpflanzen sollten ja notfalls ein etwas häufigeres Topfen etwas besser wegstecken können.

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  plantsman am So 13 Dez 2015, 16:11

Moin,

wenn man sich die Albuca namaquensis auf Standort-Fotos ansieht, stellt man fest, das ihre "Korkenzieher" viel kompakter sind. Dort herrschen natürlich andere Bedingungen als bei uns in mitteleuropäischer Kultur. Die Art an sich kommt in allen Regengebieten Südafrikas vor. Die Standorte der winterwachsenden Populationen haben jetzt im Winter aber Durchschnitts-Temperaturen um die 12° C. Dazu kommt dann bestimmt noch volle Sonne, viel Luftbewegung und stärkere Temperaturschwankungen. Das alles kann man ihr in dieser Kombination in Mitteleuropa schwerlich bieten. So werden die Blätter wegen fehlender Abhärtung länger und weicher. Sobald sie Wasser bekommen, machen sie einen Wachstumsschub und die Blätter stehen aufrecht. Dadurch werden sie an der Basis wieder etwas weicher und kopflastiger und kippen dann um. So geht das dann immer weiter........... Zwiebelpflanzen reagieren auf diese Faktoren einfach unheimlich schnell.
Du solltest evtl. Dein Temperatur-Regime und die Lichtfülle überprüfen um die "Kopflastigkeit" in den Griff zu bekommen.

Leider sind alle "Korkenzieher"-Zwiebeln bei uns niemals so attraktiv wie in der Heimat.

Um "meine" winterwachsenden Zwiebeln/Knollen (mediterrane und Südafrikaner) so kompakt wie möglich zu halten, lasse ich die Lüftungsfenster bei frostfreien Wetter immer auf. So darf die Temperatur nachts auch mal an die 0° C ran. Tagsüber wird dann die Heizung wieder hochgedreht um auf ca. 15° C zu kommen. Die Sonne darf, wenn sie scheint, die Temperatur tagsüber noch höher treiben. Zusätzlich stehen sie nahe am Glas um ihnen so viel Licht wie möglich zukommen zu lassen. Das klappt ganz gut. Richtige "Korkenzieher" krieg ich aber auch nicht hin.

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Litho am So 13 Dez 2015, 20:38

So, nachdem meine längere Danksagung an Dich, Stefan, zweimal servermäßig gelöscht worden ist*, hier nun der dritte, etwas kürzere Versuch:

Deine Vermutung ist mir heute auch zufällig in den Sinn gekommen, nachdem ich den Unterschied zwischen meinen Blättern und denen auf anderen Fotos gesehen habe. Dein Beitrag hat das bestätigt.
Leider habe ich keinen wirklich kalten und hellen Platz zur Verfügung, weil alles mit anderen Pflanzen belegt ist.
Ich werde meine beiden Albucas aber auf eine etwas kühlere und hellere Fensterbank stellen und weniger gießen.
Meinst Du, ich sollte / könnte die Blätter kürzer schneiden - ohne Probleme für die Pflanzen?

* "Your request timed out. Please retry the request"

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  plantsman am So 13 Dez 2015, 22:58

Nope,

bei Geophyten die Blätter auf keinen Fall abschneiden. Sie produzieren ja den Zucker, der dann als Stärke in die Speicherorgane eingelagert wird. Auf die Blüte hat es im Allgemeinen keinen Einfluss wie die Blätter aussehen. Wenn man die Blätter aber entfernt, könnte es die Blüte verhindern. Man muss einfach damit leben, daß sie vegetativ nicht so attraktiv sind wie am Standort.

Wenn ich merke, daß mein Text zu lang und die Zeit zu knapp wird, markiere ich ihn zwischendurch und speichere ihn in der Zwischenablage oder in einer normalen Textdatei. Wenn dann die Meldung kommt, braucht man den ganzen Klumpatsch nur wieder zurückkopieren und nicht nochmal eingeben.

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Litho am So 13 Dez 2015, 23:19

Stefan, vielen Dank zum 2. Mal.
Okay, ich werde die Blätter nicht abschneiden.
Hinsichtlich Server-Rausschmiss: Ich war stundenlang nicht direkt online. Daher hat mich der Server wohl abserviert.
Mach Wiederaufnahme der Session konnte ich zwar die neuesten Kommentare lesen aber mein neuer Eintrag wurde in die nTonne befördert.
Naja, jetzt weiß ich es besser und speichere meine längeren, wichtigen beiträge als Word-Datei.

Happy evening noch und beste Grüße und danke!
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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Litho am Mo 14 Dez 2015, 13:24

So, habe erstmal ein primitives Drahtgestell gebogen, damit die Blätter aufrecht wachsen können.

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Albuca namaquensis und Augrabies Hills am 31.01.2016

Beitrag  Litho am So 31 Jan 2016, 15:16

Die Albuca namaquensis scheint eine Knospe gebildet zu haben. Ist das zeitlich okay?
Zeigen Blüten das Ende der Wachstumszeit an??

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Hier noch ein Überblick über den aktuellen Zustand der beiden:

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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  Ada am So 31 Jan 2016, 23:31

Litho schrieb:Die Albuca namaquensis scheint eine Knospe gebildet zu haben. Ist das zeitlich okay?
Zeigen Blüten das Ende der Wachstumszeit an??
Hallo Litho, die Frage erschließt sich mir nicht ganz: Wenn sie eine Knospe bildet, und die Blätter noch so saftig grün sind, sehe ich kein Ende der Wachstumszeit.

Also folge einfach Deiner Pflanze: jetzt wächst sie und will blühen, also braucht sie Licht und Wasser. Weiter oben hatte ich schon mal geschrieben, dass die Albucas den Beginn ihrer Ruhezeit deutlich anzeigen, indem die Blätter welken. Das kann recht plötzlich geschehen, und man muss dann auch direkt reagieren, also das Gießen radikal einstellen.

Liebe Grüße,
Ada
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Re: Albuca - Zwiebelpflanzen aus Afrika, Arten und Kultur

Beitrag  tephrofan am Mo 01 Feb 2016, 11:23

ich habe nur eine Sorte und zwar Albuca humilis- die steht bei mir im unbeheizten Gewächshaus und hat schon erhebliche Fröste abbekommen. Aus den Zwiebeln sprießen den Sommer über immer wieder neue, ungemein haltbare Blüten bis zum Frost. Dann lasse ich die Töpfe austrocknen und die Pflanzen ziehen ein.
Samen setzen sie ebenfalls reichlich an. Gepflanzt habe ich sie in mein Staudensubstrat mit gut mineralischen Bestandteilen

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