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Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  NorbertK am Mi 21 Dez 2016, 21:34

Das Problem ist nur, warum gibt es dazu keine wissenschaftliche Untersuchung? Datei gibt ja es so vieles was wissenschaftlich untersucht wird, egal ob es Sinn macht oder nicht.
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NorbertK
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  Fred Zimt am Mi 21 Dez 2016, 22:29

Das Problem ist nur...

Ist das ein Problem?
Möglicherweise liegt das Konzept halt derart ausserhalb einer wissenschaftlichen Denkweise,
daß sich kein seriöser Forscher die Mühe macht und ein unseriöser keinen Gewinn erwartet?

...gibt ja es so vieles was wissenschaftlich untersucht wird, egal ob es Sinn macht oder nicht.

Ist das so? Das kann ich nicht recht beurteilen.

Aber zapp' doch deinen Kaktus mal und berichte- ich wär freu mich auf die Beobachtungen.
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Fred Zimt
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  Timm Willem am Mi 21 Dez 2016, 23:16

Hallo Norbert,
so richtig kenne ich mich mit Epi-Kakteen nicht aus. Von Hylos kenne ich aber mittlerweile einige Schadbilder, die auch mehr oder weniger plausibel zugeordnet werden können.
Alle Stellen mit abgestorbenem Gewebe bei Deinen Pflanzen sind zumindest teilweise schon verkorkt. Nach einem abiotischen Problem sieht das für mich nicht aus.
Für mich sind alle Schäden „symmetrisch“ der Mittelachse des Blattes verteilt(Ist das so?), was nicht unbedingt für Pilze und Bakterien spricht.
Bakterien würden sich vermutlich auch nicht so einfach von der Pflanze verkorken lassen.
Am wahrscheinlichsten erscheinen mir Viren, die durch die im Herbst eintretende Verschlechterung der Lebensbedingungen aktiv werden.
Ebenfalls für möglich halte ich Pilze. Ich behandle alle Pflanzen im Sommer einmalig mit Fungizid und wundere mich immer darüber, wie häufig vermeintlich natürliche Verkorkung dadurch gestoppt wird. Oft parasitieren Pilze auch nicht aggressiv, es kommt durch die Besiedelung der Oberfläche aber trotzdem zu Verkorkungen.
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Timm Willem
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  NorbertK am Do 22 Dez 2016, 00:18

Fred Zimt schrieb:
Das Problem ist nur...

Ist das ein Problem?
Möglicherweise liegt das Konzept halt derart ausserhalb einer wissenschaftlichen Denkweise,
daß sich kein seriöser Forscher die Mühe macht und ein unseriöser keinen Gewinn erwartet?

...gibt ja es so vieles was wissenschaftlich untersucht wird, egal ob es Sinn macht oder nicht.

Ist das so? Das kann ich nicht recht beurteilen.

Aber zapp' doch deinen Kaktus mal und berichte- ich wär freu mich auf die Beobachtungen.

Gelegentlich machen Wissenschaftler auch unerwartete Entdeckungen. Andererseits wird nach gewissen Dingen geforscht wo man felsenfest überzeugt ist, das es das gibt (Teilchenphysik).

@Timm
Vielen Dank erstmal das Du hier vorbeigeschaut hast.
Ja, die Verteilung scheint symmetrisch der Mittelachse zu sein. Ein anderes Blatt der selben Pflanze hat es auch etwas erwischt, ebenso weit oben und an der Mittelachse. Ich stelle es mir auch so vor, dass die Pflanzen in der Ruhezeit inaktiv sind, was Vieren und co. gute Möglichkeiten bietet. Allerdings andere schieben gerade ihre Knospen, was jedoch ein anderes Programm ist. Zumindest kann ich erstmal davon ausgehen, dass es ein Vorgang ist, der von Schadorganismen ausgeht.
Bei einer Epiphyllum die ich vor vielen Jahren mal hatte brach solch eine Erscheinung in einem Jahr so massiv auf, dass fast kein Blatt davon verschont blieb.
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NorbertK
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Do 22 Dez 2016, 08:47

Hallo Norbert,
von den vier Stecklingen von Dir zeigten zwei das gleiche Schadbild, nachdem sie zunächst gut angewachsen waren, neue saubere Triebe machten, dann aber mit der Witterungsumstellung im Herbst plötzlich dieses Schadbild zeigten.
Bei mir und meiner suboptimalen Kultur: eine Folge von Stress bei infizierten Pflanzen. Bei anderem Substrat (weniger nahrhaft) hielt sich der Befall in Grenzen.
Leider zeigten auch andere Epis diese Flecken und anschließende Verkorkungen. Da ich unter Platzproblemen leide - es fällt mir schwer, die weniger starken Pflanzen zu entsorgen, warum soll es denen nicht so gehen wie mir - mal up, mal down -
wird alles überwintert und im Frühjahr dann die Auslese....
Zum Clown: bekannt ist: an manchen Standorten wird er nicht heimisch, will ewig nicht blühen usw. siehe vergangene Auktionen bei der Bucht. Manche Klone scheinen auch überaltert zu sein,,,
MfG lol!
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  NorbertK am Do 22 Dez 2016, 20:52

Hallo Dieter,
das kann ich jetzt nicht mehr nachvollziehen, denn mindestens 3 von denen die ich Dir gab habe ich nicht mehr. Ich meine mich aber daran zu erinnern bei der einen oder anderen auch mal einige wenige Flecken gesehen zu haben aber bei weitem nicht in dem Ausmaß wie jetzt bei der Clown. Hin und wieder ist zu beobachten, dass an den Blatträndern Flecken entstehen aber nie so extrem. Ob das nun auch mit Viren oder so zusammenhängt, keine Ahnung.
Jeder Ableger ist letztendlich ein Klon, das die aber mal überaltern können ist mir neu. Gelegentlich sieht man im Internet Pflanzen die schon ein riesiges Format angenommen haben, da müsste es sich doch dann genauso verhalten? Es gibt in der Tat auch bei mir einige die sich schwer tun mit Wachstum u. Blüte, z.B. "Chuck 'n Jerry"
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NorbertK
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Do 22 Dez 2016, 23:09

Hallo Norbert,
zum Thema: nachlassende Wüchsigkeit und Schwächung von Pflanzen, die nur vegetativ vermehrt wurden:
die Erkenntnisse sind nicht neu, sondern im Erwerbsgartenbau lange bekannt. In jeder Pflanze gibt es Gendefekte und Zellen reagieren mit Reparaturprogrammen. Manche Defekte sind für den Weiterbestand nicht wesentlich, die Pflanze erscheint geschwächt. Je nach äußeren Bedingungen  treten diese Gendefekte mal häufiger, mal kaum bemerkbar auf. Z.B. bei der Vermehrung von Erdbeeren läßt die Wüchsigkeit mit der Zeit nach, man sagt, die Sorte ist überaltert.
Unter günstigen Bedingungen z.B. harte Kultur, verzögert sich die Überalterung deutlich. Anders ausgedrückt: Klon ist nicht gleich Klon! Man sagt auch: "die Pflanzen bauen ab". Auch im Buch von A. Haage kannst Du das nachlesen  mit dem Hinweis: eine neue Züchtung zu erwerben.
Bilder werde ich liefern, wenn Deine Pflanzen wieder in Trieb kommen.
MfG
Dieter
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  NorbertK am Do 22 Dez 2016, 23:50

Hallo Dieter,
das steht jetzt aber nicht im Zusammenhang mit den Flecken, oder doch? Also wäre es ganz gut, möglichst die Mutterpflanze oder zumindest eine Pflanze der ersten frühen Klongenerationen zu besitzen. Da stellt sich natürlich auch die Frage ab wann es gravierend wird. Gendefekt hört sich dann aber schon an wie Mutation. Nun gibt es aber auch Pflanzen, die sich so gut wie ausschließlich vegetativ vermehren, die scheinen dann weitestgehend immun zu sein.
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NorbertK
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  Epi-Anzucht-Fan am Fr 23 Dez 2016, 09:04

Hallo Norbert,
die Genetik kann sehr kompliziert sein und ist auch für Fachleute nicht im Einzelnen verstanden.
So gibt es sehr stabile Genkombinationen, die sich über Millionen von Jahren nicht verändert haben, Beispiel: Igel
Andere Kombinationen sind instabil wie bei vielen Kakteenarten. Nach relativ kurzer Zeit sind sie nicht mehr kreuzbar.
Auch bei Epis kennen wir das: manche Arten sind leicht, andere so gut wie nicht zu kreuzen.
Mutation: das ist ein risieges Kapitel, dazu ein später mehr.
MfG
Dieter
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Re: Und wieder rostrote Flecken an einer Epiphyllum

Beitrag  NorbertK am Fr 07 Apr 2017, 16:03

Hallo an Alle,
bei meiner Clown ging es mit Fleckenbildung noch eine Weile munter weiter aber nun scheint langsam Stillstand einzutreten.
Und so sieht es derzeit aus.

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Tja, leider arg zugerichtet, scheiß Virus. Aber aktuell sehe ich wieder eine Chance. Bei meiner Recherche über Meristemvermehrung (Zellkultur / Klonen) habe ich gelesen, dass die obersten Sprossspitzen virusfrei sein sollen. Das hat mich nun auf die Idee gebracht dies so anzuwenden. Sobald sich ein neuer Sproß zeigt würde der sich doch dafür eigenen, oder etwa nicht? Wie seht Ihr das? Würde es reichen diesen Sproß einfach zu pfropfen (vorausgesetzt die Unterlage ist frei von Viren) anstatt in-vitro heranzuziehen?
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