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Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

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Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Litho am Sa 07 Nov 2015, 10:21

Zwei meiner Lithops reißen seitlich auf. Das liegt evtl. an zu hoher Luftfeuchtigkeit:

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Einen (L 124) habe ich schon angerissen erhalten, ein anderer (L 56A) ist bei mir unter dem Dachfenster gerissen.
Mein Dachfenster:

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Hier die bisherige Diskussion aus "Winter unterm Dachfenster: Lithops, Conophyten, andere Aizos - Tipps?":

Litho: Hi Lutek,
apropos Luftfeuchtigkeit bei Lithos im Winter: Zwei meiner Kleinen reißen auf obwohl ich sie nicht gegossen habe. Meine Frage: Kann das durch die feuchte Luft kommen, die von außen ins Dachfenster kommt? Gestern hatte ich um die 90% Luftfeuchte... Solche Werte gibt's doch jetzt auch in Gewächshäusern...

Lutek: Hallo Litho,
90% Luftfeuchtigkeit ist ja mal eine Hausnummer, da wachsen ja Epiphyten .... Ich denke schon, dass das Aufreißen deiner Lithops darin die Ursache hat.

Fred Zimt: Guten Morgen,
ich hab zwar keinen einzigen Lithops, aber die Erfahrung gemacht, daß bei Hygrometern grundsätzlich ein gewisses Mißtrauen angebracht ist.

Litho: Habe eben die Feuchte-Daten auf wetteronline.de gecheckt:
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Meine diversen Hygrometer funktionieren also.
Wenn sich Lithos / Mesembs bei so hoher Luftfeuchte mit Wasser vollsaugen und aufreißen, was tun die
Gewächshaus-Pfleger dagegen?

Cristatahunter: Hallo Litho
Wenn ich bis jetzt alles richtig gelesen habe sind deine Lithops in einem hermetisch geschlossenen Raum. Rundherum von irgendwelchen Scheiben umgeben.
Wie in einem Aquarium entsteht darin gespannte Luft. Durch die Aussenkälte beschlägt vielleicht sogar das Fenster. Deine Lithopse leben in einem Schwitzkasten. Den Rest kannst du dir selber ausmalen.

Litho: Hallo Christatahunter,
ja, das hast Du richtig verstanden. Ich öffne natürlich, je nach Bedarf, das/die Fenster, so dass Frischluft hereinkommen kann und Zimmerluft hinaus kann.
So kann ich durchaus die Feuchte im "Aquarium" reduzieren, wenn von draußen zu feuchte Luft herinkommt. Dann schließe ich eben das äußere Fenster und lasse trockenere Zimmerluft an die Pflanzen.
Meine Frage bleibt aber: Was ist mit der Luftfeuchte in Gewächshäusern, wenn draußen so um die 90 bis 100% sind - wie momentan auch in NL, A und CH...
Der private Gewächshaus-Litho-Pfleger setzt doch sicher keine Luftentfeuchter ein!


..................................................................................................................................................................................................................................

Ich würde mich freuen, Eure Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema zu erhalten.
Hoffentlich wird dieser Thread nicht gelöscht, denn das Feuchte-Thema hat sich aus meinem vorherigen, anderen Thread ergeben und wurde möglicherweise nicht so beachtet.


Zuletzt von Wühlmaus am Sa 07 Nov 2015, 17:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Titel geändert)
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Cristatahunter am Sa 07 Nov 2015, 10:59

http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/wetter/messwerte/messwerte-an-stationen.html?param=humidity


In dem das Klima anders ist. Lf. draussen 50% alle Fenster und Türen offen damit frische Luft rein kann.
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Pieks am Sa 07 Nov 2015, 15:45

Ein bissi denken und schlaukacken meinerseits.

Lithops sind mir noch nicht aufgerissen. Nie nich. Nicht einer. Nicht um zu sagen, was für'n toller Pfleger ich bin, sondern nur um die Häufigkeit dieses Phänomens unter meinen sicher nicht lehrbuchgemäßen Kultur zu erwähnen. Die Luftfeuchtigkeit macht auch für mich leider keine Ausnahme, an Tagen wie heute liegt sie im Moment bei rund 60% bei 16 Grad, 80% kommen in Richtung Morgendämmerung. Ich gieße bis Anfang Dezember, auch beim Dünger bin ich nicht besonders geizig. Letztes Jahr war ich um diese Zeit so klug und habe noch mal eine knackige Abschlussdüngung verabreicht, Vitanal, BBE und Kaliumphosphat inklusive. Mit dem Ergebnis, dass ich bei manchen Lithops eher Kartoffeln als hübsche kleine Lebende Steine überwintert habe, so sind die im Spätherbst nochmal gewachsen. Prall wie Luftballons, geblüht wie blöd, aaaaber: gerissen ist nicht ein Einziger. Es gibt eine ganze Reihe von Lithops aus Küstennähe, die auf hohe Luftfeuchtigkeit regelrecht angewiesen sind, die man im Winter sogar am besten bei Schrumpfung übersprüht. Optica ist da zum Beispiel ne Hausnummer. Aber auch dinteri, marmorata, helmutii, meyeri und den Doros tut man mit "ein bisschen Nebel zwischendurch" einen Gefallen. Doros haben wohl nach dem Eintreffen bei neuen Kulturbedingungen möglicherweise eine unerfreulich hohe Sterblichkeitsrate, mit Grausen denke ich an meine gut 40 Leichen von ehemals 80 so genannten "Jade Green". Deshalb sei nicht traurig bei dem C124, eventuell wird er sogar nochmal. Schwund haste immer. Ansonsten sehen Deine Steine gut genährt aus, prall für den Winter, persönlich hätte ich sie etwas tiefer gesetzt und wahrscheinlich auch nicht in so einen großen Kasten, einfach weil ich Bedenken hätte, ihnen bewässerungstechnisch nicht gerecht werden zu können.

Zurück zum Thema:
Die Luftfeuchtigkeit kann man auf vielerlei Arten senken, keine ist wirklich sinnvoll.

(  ) Luftentfeuchter. Frisst Strom ohne Ende, ist laut, funktioniert nur schlecht bei niedrigen Temperaturen, produziert aber selbst 'nen Haufen Abwärme, dadurch steigt die Temperatur im Winterquartier. Doof.

(  ) Heizung aufdrehen. Durch die Relativität der Luftfeuchtigkeit sinkt diese bei höheren Temperaturen. Doof.

(  ) Berge von Calziumchlorid. Das Zeugs, dass man aus chemischen Luftentfeuchtern kennt. Solltest Du jemanden kennen, der Dir das Zeug palettenweise umsonst besorgen kann, unbedingt zugreifen. Ansonsten: doof.

(  ) Beim Chef über seine eigenartige Schöpfung beschweren.

Kreuzen Sie bitte an...


Du merkst also, dass es lediglich nicht besonders gangbare Lösungen zu geben scheint. In der feuchten Übergangszeit zum Winter bevorzuge ich das Lüften, wenn eine Chance besteht, durch das Feuchtigkeitsgefälle bei höheren Außentemperaturen etwas Feuchtigkeit abzuleiten. Da die Gewächshäuser von uns Hobbyfricklern ohnehin nie besonders dicht sind, tritt dieser Effekt ohnehin oft von alleine auf, natürlich auch andersherum. Von daher sehe ich zu, dass Blütenreste oder alte Blattpaare entfernt sind, damit nix schimmeln kann, habe durch vier 12cm Lüfter eine dauerhafte Luftumwälzung und lebe mit der Luftfeuchtigkeit, wie sie gerade kommt. Im Winter relativiert sich das ja glücklicherweise bei niedrigeren Temperaturen wieder. That's all.

Liebe Grüße,
Tim
Cool

P.S. Vielleicht könnte man mehr Forenmitglieder ansprechen, wenn der Thread nicht so Lithops-spezifisch wäre - (zu) hohe Luftfeuchtigkeit haben mit Sicherheit viele Gewächshauspfleger, auch die ohne Steinchen...
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Litho am Sa 07 Nov 2015, 15:56

Cristatahunter schrieb:http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/wetter/messwerte/messwerte-an-stationen.html?param=humidity


In dem das Klima anders ist. Lf. draussen 50% alle Fenster und Türen offen damit frische Luft rein kann.

Du hast recht. Ich habe mich geirrt. Auf wetteronline.de werden für die Schweiz Werte um die 50% angezeigt. Einzelheiten zu meinem Irrtum erspare ich Dir.
Entschuldigung!
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Litho am Sa 07 Nov 2015, 16:27

Pieks schrieb:Ein bissi denken und schlaukacken meinerseits.

Lithops sind mir noch nicht aufgerissen. Nie nich. Nicht einer. Nicht um zu sagen, was für'n toller Pfleger ich bin, sondern nur um die Häufigkeit dieses Phänomens unter meinen sicher nicht lehrbuchgemäßen Kultur zu erwähnen. Die Luftfeuchtigkeit macht auch für mich leider keine Ausnahme, an Tagen wie heute liegt sie im Moment bei rund 60% bei 16 Grad, 80% kommen in Richtung Morgendämmerung. Ich gieße bis Anfang Dezember, auch beim Dünger bin ich nicht besonders geizig. Letztes Jahr war ich um diese Zeit so klug und habe noch mal eine knackige Abschlussdüngung verabreicht, Vitanal, BBE und Kaliumphosphat inklusive. Mit dem Ergebnis, dass ich bei manchen Lithops eher Kartoffeln als hübsche kleine Lebende Steine überwintert habe, so sind die im Spätherbst nochmal gewachsen. Prall wie Luftballons, geblüht wie blöd, aaaaber: gerissen ist nicht ein Einziger.

Jetzt bin ich aber sehr beruhigt! Der höhere (L 56A) sah bei Ankunft heil aus, aber vielleicht habe ich den Riss übersehen und der ist dann eben weiter gegangen.

Pieks schrieb:Es gibt eine ganze Reihe von Lithops aus Küstennähe, die auf hohe Luftfeuchtigkeit regelrecht angewiesen sind, die man im Winter sogar am besten bei Schrumpfung übersprüht. Optica ist da zum Beispiel ne Hausnummer. Aber auch dinteri, marmorata, helmutii, meyeri und den Doros tut man mit "ein bisschen Nebel zwischendurch" einen Gefallen.

Dann kann ich also auch bei 90% das Fenster aufmachen und vielleicht ca. 30 Min. lüften ohne dass sie reißen. Das mit dem Küstennebel hatte ich noch gar nicht bedacht.

Pieks schrieb:Doros haben wohl nach dem Eintreffen bei neuen Kulturbedingungen möglicherweise eine unerfreulich hohe Sterblichkeitsrate, mit Grausen denke ich an meine gut 40 Leichen von ehemals 80 so genannten "Jade Green". Deshalb sei nicht traurig bei dem C124, eventuell wird er sogar nochmal.

Ich habe den dorotheae mit L 124 bezeichnet - Uwes Beyers "C" sieht oft aus wie "L". Das korrigiere ich also.

Pieks schrieb:Schwund haste immer. Ansonsten sehen Deine Steine gut genährt aus, prall für den Winter, persönlich hätte ich sie etwas tiefer gesetzt und wahrscheinlich auch nicht in so einen großen Kasten, einfach weil ich Bedenken hätte, ihnen bewässerungstechnisch nicht gerecht werden zu können.

Meine Conophyten waren bis gestern auch in so einem Kasten. Weil er so schwer war beim Tragen, habe ich sie in transparente "Hariboxen" umgesetzt und bin damit sehr zufrieden. Um noch mehr Gewicht zu sparen, habe ich im unteren Bereich Blähton. Die Lithops werde ich auch umsetzen. Sie kriegen ja mit der Zeit Pfahlwurzeln, also muss ich mich noch durch zwei "Big Box"en von Haribo fressen, die sind nämlich 10 cm hoch!

Pieks schrieb:Zurück zum Thema:
Die Luftfeuchtigkeit kann man auf vielerlei Arten senken, keine ist wirklich sinnvoll.

(  ) Luftentfeuchter. Frisst Strom ohne Ende, ist laut, funktioniert nur schlecht bei niedrigen Temperaturen, produziert aber selbst 'nen Haufen Abwärme, dadurch steigt die Temperatur im Winterquartier. Doof.

(  ) Heizung aufdrehen. Durch die Relativität der Luftfeuchtigkeit sinkt diese bei höheren Temperaturen. Doof.

(  ) Berge von Calziumchlorid. Das Zeugs, dass man aus chemischen Luftentfeuchtern kennt. Solltest Du jemanden kennen, der Dir das Zeug palettenweise umsonst besorgen kann, unbedingt zugreifen. Ansonsten: doof.

(  ) Beim Chef über seine eigenartige Schöpfung beschweren.

Kreuzen Sie bitte an...

Du merkst also, dass es lediglich nicht besonders gangbare Lösungen zu geben scheint. In der feuchten Übergangszeit zum Winter bevorzuge ich das Lüften, wenn eine Chance besteht, durch das Feuchtigkeitsgefälle bei höheren Außentemperaturen etwas Feuchtigkeit abzuleiten. Da die Gewächshäuser von uns Hobbyfricklern ohnehin nie besonders dicht sind, tritt dieser Effekt ohnehin oft von alleine auf, natürlich auch andersherum. Von daher sehe ich zu, dass Blütenreste oder alte Blattpaare entfernt sind, damit nix schimmeln kann, habe durch vier 12cm Lüfter eine dauerhafte Luftumwälzung und lebe mit der Luftfeuchtigkeit, wie sie gerade kommt. Im Winter relativiert sich das ja glücklicherweise bei niedrigeren Temperaturen wieder. That's all.

Liebe Grüße,
Tim
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P.S. Vielleicht könnte man mehr Forenmitglieder ansprechen, wenn der Thread nicht so Lithops-spezifisch wäre - (zu) hohe Luftfeuchtigkeit haben mit Sicherheit viele Gewächshauspfleger, auch die ohne Steinchen...

Tja, aber wie ändere ich den Thread-Titel?
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Wühlmaus am Sa 07 Nov 2015, 17:06

Ich habe die Lithops mal aus dem Titel entfernt. Ist das besser so? Sonst ändere ich es gerne wieder um.

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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Cristatahunter am Sa 07 Nov 2015, 18:19

Ich mache das so:

Ist das Wetter schön, öffne ich soviel wie möglich die Türen und Fenster. Ist das Wetter schlecht schliesse ich alles so dicht wie es geht. Ich lasse keine Kübelpflanzen, die ich giessen muss bei den Kakteen im GWH.
Ich habe keinen Naturboden, Steinplattenboden oder Betonplattenboden im GWH. Ich lasse die Temperaturen so tief wie möglich fallen 3-5 Grad bei den meisten, 10 Grad bei den weicheren. Ich lasse permanent einen Ventilator laufen.
Wenn es im Winter einige Grade unter null ist, ist die Luftfeuchtigkeit auch niedrig. Scheint dabei die Sonne, öffne ich wieder die Türen und Fenster für kurze Zeit. So kann die wärmere Innenluft entweichen. Eine kurzfristige Absenkung auf 0 Grad wird gut ertragen und die frische Luft lässt sich leicht wieder erwärmen.
Stickige und stehende Luft nimmt Feuchtigkeit schnell auf und lässt Kondensat bilden.
Ab März wiederum ist Luftfeuchtigkeit erwünscht und ich sprühe Wasser so viel ich kann.
Luft trockner bringen gar nichts. Regnet es in Strömen und die Feuchtigkeit liegt bei 100% hat ein Gerät kein Chance die Feuchtigkeit zu absorbieren. Es beeinflusst die Feuchte im GWH nur marginal.
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Litho am Sa 07 Nov 2015, 18:38

Herzlichen Dank für diese ausführlichen Infos! Ich denke, viel mehr kann man dazu nicht sagen.
Im Prinzip mache ich es ähnlich, mit meinem Dachfenster-"Aquarium".
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  Pieks am Sa 07 Nov 2015, 19:01

Wenn Lithops reißen, ist das oft auf eine Umstellung in den Kulturbedingungen zurückzuführen, zum Beispiel von Hungerkur auf Mastkultur. Uwe hat mir erklärt, dass die holländischen Riesenlithops deshalb so groß sind, weil sie von der Aussaat an bei jedem Gießen Dünger bekommen. Das machen sie klaglos mit, weil sie es nicht anders kennen. Kommen die jetzt beim engagierten Pfleger in "Normal"kultur, machen sie zunächst gewaltige Rückschritte, holen das aber in den ein bis drei Folgejahren weitestgehend wieder auf. Stellt man eines von unseren durchschnittlich bis mager gezogenen Steinchen in diese Düngehaltung, braucht es nicht lange und sie platzen. Ich hab sowas schon bei OBI gesehen, wie es einzelnen pseudotruncatellas regelrecht das komplette Obergeschoss nebst Dach abgesprengt hat, als von unten die neuen Loben kamen. Schlimm sowas. *find*

Übrigens war das keinerlei Kritik an der Kastenhaltung, viele Wege führen nach Namibia. Es war vielmehr der Hinweis darauf, dass ich solch großen Gebinden in meinen Händen eher skeptisch gegenüber stehe. Dein bedauernswerter Vorlauf, Dich doppelt durch Hari zu boxen, klingt in meinen Ohren hingegen äußerst attraktiv... Meine ersten Lithops-Gefäße Mitte der 80er waren leergeschmatzte 5-Liter-Einweg-Eisboxen vom Italiener an der Ecke, mit bescheidenem Erfolg kultiviert im selbstgebauten West-Blumenfenster meiner Parterre-Wohnung. Geblüht hat da nie was, aber schön lang sind sie geworden, vor allem die bromfields. Auch in diesem Blumenfenster war es immer feucht, weil ich im Winter nicht lüften konnte, besonders vorteilhaft bei Ofenheizung *schnupper*... Aber auch da ist nix gerissen, nur vergeilt. Und ich bin im Wohnzimmer regelmäßig erstunken. Also, immer hübsch lüften!

Liebe Grüße,
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Re: Zu hohe Luftfeuchtigkeit - wie reduziert man sie im Gewächshaus?

Beitrag  benni am Sa 07 Nov 2015, 20:47

Interessantes Thema !!

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