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Pflege rein mineralisch

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Pflege rein mineralisch - Seite 4 Empty Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Gast; Di 21 März 2017, 04:27

vielleicht nicht unerwähnt sollte dringen beachtet werden- rein mineralisch ist gut, solange genügend Feinanteile mit verwendet werden, die nicht verkleben. Das ist in erster Linie als Puffer für Feuchtigkeit. Bei fehlendem Feinanteil trocknen die Töpfe zu schnell aus und ein Übersalzen des Substrates ist eher möglich, weil der Pflanze gar nicht die Möglichkeit gegeben wird, genügend Zeit zur Wasser-/Nährstoffe aufzunehmen. Fatal auch oft der Irrglaube, Kakteen benötigen keinen Dünger. Ich kenne viele Berichte, besonders aus dem mexikanisch-amerikanischen Gebieten, wo der Boden aber so richtig hohe Salz (Dünger)-Konzentrationen aufweist, wo einem schwindlig werden kann. Das wird in Kultur oft komplett ausgeblendet. Es ist kein Vergleich einen Kaktus am Standort 1m³ Wurzelraum zur Verfügung zu stellen, oder in Kultur oft über viele Jahre in einen Minitopf zu pfärchen und dann zu erwarten, er wäre darin glücklich- besonders dann auch noch, ihn mit Wasserentzug und Düngegeiz zu quälen. Ich denke, es gehört ein reales Verständnis für das Wachstum/Anforderungen eines Kaktus. Dazu gehört für mich auch die Kunst, ihm das in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, sowohl ihn nicht verhungern zu lassen und auch nicht zu mästen. Und wer meine Kakteen kennt, weiß, dass beides zutrifft. Ich habe auch sog. schwierige Sorten hier, wie Echinomasten, die vorzüglich sowohl in meinem speziell rein mineralisch gemischten Substrat (mit genügend Feinanteilen) als auch meinem Gieß-/Düngemodus prächtig gedeihen-und alle überreich blühen...... lol!
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Pflege rein mineralisch - Seite 4 Empty Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Cristatahunter Di 21 März 2017, 07:14

Ich habe ganz gut Erfahrungen mit eben nicht rein mineralischer Erde gemacht. Ein grosser Anteil ist schon mineralisch aber je nach Art kommen noch organische Erde dazu. So trocknet die Erde nicht zu schnell aus und Düngergaben werden gut aufgenommen und gepuffert.
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Beitrag  romily Di 21 März 2017, 09:07

Wäre da als organischer Anteil Kokohum geeignet? Das Zeug finde ich sehr praktisch gegenüber "normaler" Erde, weil es völlig austrocknen kann und dann trotzdem unproblematisch Wasser aufnimmt. Was ja bei Kompost- oder handelsüblicher Blumenerde schon problematisch ist, einmal ausgetrocknet braucht die ewig, ehe sie wieder Wasser aufnimmt.
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Beitrag  RalfS Di 21 März 2017, 09:53

Moin Katrin

Kokohum funktioniert bei mir schon seit Jahren gut.
Ich mische das Zeug noch mit Holzkohlegrus.
Manche Kakteen, wie z.B. Oroyas, kommen ohne organischen
Anteil nicht, oder nur schlecht zum Blühen und wachsen schlecht.

Grüße

Ralf
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Beitrag  Stachelforum Di 21 März 2017, 18:51

tephrofan schrieb:vielleicht nicht unerwähnt sollte dringen beachtet werden- rein mineralisch ist gut, solange genügend Feinanteile mit verwendet werden, die nicht verkleben. Das ist in erster Linie als Puffer für Feuchtigkeit. Bei fehlendem Feinanteil trocknen die Töpfe zu schnell aus und ein Übersalzen des Substrates ist eher möglich, weil der Pflanze gar nicht die Möglichkeit gegeben wird, genügend Zeit zur Wasser-/Nährstoffe aufzunehmen. Fatal auch oft der Irrglaube, Kakteen benötigen keinen Dünger. Ich kenne viele Berichte, besonders aus dem mexikanisch-amerikanischen Gebieten, wo der Boden aber so richtig hohe Salz (Dünger)-Konzentrationen aufweist, wo einem schwindlig werden kann. Das wird in Kultur oft komplett ausgeblendet. Es ist kein Vergleich einen Kaktus am Standort 1m³ Wurzelraum zur Verfügung zu stellen, oder in Kultur oft über viele Jahre in einen Minitopf zu pfärchen und dann zu erwarten, er wäre darin glücklich- besonders dann auch noch, ihn mit Wasserentzug und Düngegeiz zu quälen. Ich denke, es gehört ein reales Verständnis für das Wachstum/Anforderungen eines Kaktus. Dazu gehört für mich auch die Kunst, ihm das in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen, sowohl ihn nicht verhungern zu lassen und auch nicht zu mästen. Und wer meine Kakteen kennt, weiß, dass beides zutrifft. Ich habe auch sog. schwierige Sorten hier, wie Echinomasten, die vorzüglich sowohl in meinem speziell rein mineralisch gemischten Substrat (mit genügend Feinanteilen) als auch meinem Gieß-/Düngemodus prächtig gedeihen-und alle überreich blühen...... lol!


Was genau meinst du mit genügend Feinanteilen? Lehm usw.?
Gruß Uwe
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Pflege rein mineralisch - Seite 4 Empty Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  Gast; Di 21 März 2017, 20:07

ich hab als Feinanteile (Staubanteile für Puffer) Blähtonsand und meinen gelben, eisenhaltigen sog. Wandkies, ein gelber, sehr Mineralreicher Sand
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Pflege rein mineralisch - Seite 4 Empty Re: Pflege rein mineralisch

Beitrag  CO2 Mo 14 Nov 2022, 13:51

Liebe Kakteenfreunde,

vor einiger Zeit habe ich die Sonderausgabe "The Stone Eaters" ("Xerophilia" 2013/1) angeschaut. Es ist etwas langatmig geschrieben, aber den Ansatz fand ich interessant und offenbar gibt es ja auch Kulturerfolge.

Die pdf gibt es frei herunterladbar auf der bekannten Seite cactuspro.  

Kurz gesagt: es geht um die Kultur in einem geeigneten, d. h. für die Pflanze verwertbaren, rein mineralischen, gemischten Substrat plus einem ausreichend großen Pflanzbehälter plus Regenwasser (für den Stickstoff, nehme ich an).

Hat jemand damit Erfahrung gesammelt?

Da mich dieser Ansatz fasziniert, habe ich ein paar meiner frost- und winterharten Kakteen, die ohnehin umgetopft werden mussten, entsprechend eingesetzt. Eine Frühjahrsdüngung würde ich im kommenden Jahr allerdings schon vornehmen (da sich die Pflanzen ja umstellen müssen) und dann mal schauen, was sich über das Jahr ergibt.

Viele Grüße,
Jens
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