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Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Niki am Mi 16 Dez 2015, 16:32

Cristatahunter schrieb:Vielleicht hilft dieser Link zur aufklärung

[size=32]http://www.cactuspedia.info/schede/EUPHORBIA/Euphorbia_pseudocactus/Euphorbia_pseudocactus/Euphorbia_pseudocactus.htm[/size]


[size=32]1. Solltest du deinen Mann aufklären. Eine Euphorbia sieht nur wie ein Kaktus aus, weil die Euphorbia in einem Klima in Afrika wächst[/size]
[size=32]wie Kakteen in Amerika. Das nennen wir Konvergenz. Ist aber weder verwandt noch verschwägert mit den Kakteen.[/size]


[size=32]2. Eine Euphorbia oder Wolfsmilch wie im Volksmund hat einen Milchartigen Saft der herausquillt sobald die Haut[/size]
[size=32]verletzt wird. Dieser Saft schützt die Euphorbia vor Fressfeinden. Der Saft verklebt den Schädlingen die Fresswerkzeuge[/size]
[size=32]und den Mund und ist zudem noch giftig.[/size]


[size=32]3. Verletzt man eine Euphorbia und der Milchsaft tritt aus so wird die Milch an der Luft zu Latex und dieser kann[/size]
[size=32]im Abendlicht wie ein Wurm aussehen. [/size]


[size=32]4. Die Euphorbia bei euch ist nicht krank und hat keine Schädlinge. Und unter uns gesagt ist es eine dekorative Zimmerpflanze[/size]
[size=32]die anspruchslos ist. Sei froh das die Pflanze bei euch nicht mit Wachsen loslegt. Die werden baumgross.[/size]
Wird Zeit, dass du dich zu Wort meldest. Wink

Niki
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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Sabine1109 am Mi 16 Dez 2015, 16:32

Entschuldigung Torro, das weiß ich natürlich. Ich hätte besser schreiben sollen......"bei Kakteen und Sukkulenten".....- besser?
Und wie Matthias schon schrieb: die Raupe eines Wolfsmilchschwärmers z.B. hält den giftigen Milchsaft schon aus, immerhin lebt sie davon.
Ich glaube ja auch nicht an die Larve einer Trauermücke - es war nur das absolut einzige was mir an "Wurmartigen" sonst noch einfiel :Rolling Eyes:
Ob wir das Rätsel wohl je lösen werden? Ich glaube nämlich, dass Inges Mann sich beruhigt zurück lehnen kann und das Auftreten dieses Wurms an seinem Wolfsmilchgewächs sich nicht wiederholen wird.
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Sabine1109
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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  IngeAustria am Mi 16 Dez 2015, 22:20

Liebe Kaktusfreunde,
danke für das Lächeln, das Ihr mir so zahlreich auf die Lippen zaubert. Ich finde es ja toll, wie Ihr Euch um mich kümmert.
Wenn ich meinem lieben Mann die mails zeige, dann wird er nicht glauben, dass sich hier alles um seine beiden Kak......Gewächse .... oder doch Kakteen ...?
dreht. Natürlich gibts das Würmchen nicht mehr, mein Mann hat es ja sofort eliminiert, ich hab's ja selbst nicht gesehen, aber es waren die Spuren, die ihm
schlaflose Nächte bereiten. Aber ich bin einigermaßen beruhigt, es kann also nicht so schlimm sein.
Aber jetzt bitte zwei klare Fragen und bitte zehn klare Antworten: Sehr Euch bitte die Fotos an - danke, Niki, danke ......

a) haben wir nun einen Kaktus oder ein stacheliges Blattgewächs namens...... ? Und
b) das Gewächs bekommt seit Oktober keinen Tropfen Wasser und sollte lt. einem anderen Blog auch bis März NICHTS bekommen...
ist das richtig oder falsch ?

Bitte um Aufklärung ! Was haben wir denn, wenn's kein Kaktus ist?
Mon dieu, jetzt bin ich selbst ganz aufgeregt.

IngeAustria
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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Shamrock am Mi 16 Dez 2015, 22:26

Wenn ihr mich fragt, ist in diesem Thread mächtig der Wurm drin!

Die detaillierte Wurmbeschreibung samt Spurenschilderung steht immer noch aus. Inge, sag deinem Mann mal, dass wir auf sein Phantombild warten! So kann die Fahndung nicht weitergehen. Ein Wanderrucksack würde einstweil auch mächtig weiterhelfen. Solange hierzu nichts kommt, legen wir den Fall mal zu den X-Akten.
Schmäh? Kenn ich nicht! Hab noch nie in meinem Leben einen Schmäh gemacht. Höchstens mal ganz heimlich im Keller eingeschlossen, wo mich maximal Würmer beobachten konnten. Ihr Österreicher wisst doch ganz genau, dass wir Piefkes keinen Schmäh haben!

Möchte (der Vollständigkeit halber) nur nochmals kurz betonen, dass es durchaus wurmähnliche Wesen gibt, welche Euphorbien anknabbern und dies auch gut vertragen. Diese hinterhältigen Halunken machen sich so nämlich giftig für potentielle Fressfeinde - allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, jemanden von diesen Schlawinern an exotischen Euphorbien in heimischen Wohnzimmern anzutreffen.

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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  IngeAustria am Mi 16 Dez 2015, 22:31

Hallo, liebe, lieber, liebes Shamrock .......
Du bist der, die , das erste mit einer lieben Antwort.......... und dennoch weiß ich immer noch nicht............

a) Kaktus ?
b) giessen ?

Seid lieb gegrüßt !

IngeAustria
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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Shamrock am Mi 16 Dez 2015, 22:35

Überschneidung - Nachtrag:
Wir haben hier definitiv eine Euphorbia, welche mit Kakteen in keiner Weise verwandt ist (wie ja schon treffend berichtet wurde). Falls du zwischenzeitlich motiviert sein solltest dich näher mit Konvergenzerscheinungen in der Natur auseinanderzusetzen, dann sei dir dieser Thread hier wärmstens ans Herz gelegt: https://www.kakteenforum.com/t13500-konvergenz?highlight=konvergenz Ist wie bei Würmern: Nicht alles was wie ein Wurm aussieht, ist auch einer.

Einen Kaktus empfiehlt es sich schon durchaus kalt und trocken zu überwintern - deine Euphorbia möchte aber schon lieber gelegentliche Wasserschlückchen. Kommt halt auch drauf an, wie kühl oder warm sie überwintert wird. Pauschalisieren lässt sich da schlecht.

IngeAustria schrieb:es waren die Spuren, die ihm schlaflose Nächte bereiten
Hat dein Mann jetzt schlaflose Nächte wegen der Spuren, welche er bei seinem arglistigen Mord hinterlassen hat? Oder schlechtes Gewissen wegen dem Mord an sich? Vielleicht war´s ja auch das letzte Tier seiner Art? Da könnte ich auch mein restliches Leben nicht mehr ruhig schlafen!

Hach ist das schön, wenn man um diese Uhrzeit noch anderen Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann! Der Abend ist gerettet! Very Happy

Es grüßt herzlichst - Shamrock (aka Matthias)

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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Sabine1109 am Mi 16 Dez 2015, 22:39

Hallo Inge! Mal unabhänging vom ausstehenden Fahndungsfoto des gemeinen und flüchtigen Wurms hat dir Stefan hier den Kern der Sache ganz schön zusammengefasst.
Cristatahunter schrieb:
http://www.cactuspedia.info/schede/EUPHORBIA/Euphorbia_pseudocactus/Euphorbia_pseudocactus/Euphorbia_pseudocactus.htm
1. Solltest du deinen Mann aufklären. Eine Euphorbia sieht nur wie ein Kaktus aus, weil die Euphorbia in einem Klima in Afrika wächst
wie Kakteen in Amerika. Das nennen wir Konvergenz. Ist aber weder verwandt noch verschwägert mit den Kakteen.

Das heißt: Ihr habt da eine Euphorbie. Sie sieht aus wie ein Kaktus und lebt sukkulent wie ein Kaktus - ist aber keiner, weil sie aus Afrika stammt und sich dort völlig unabhänging von den in Amerika beheimateten Kakteen entwickelt hat. Sie führt Milchsaft, was ein Kaktus nicht tut und hat genetisch mit Kakteen vermutlich nicht allzuviel zu tun........
Zur Pflege: Diese Euphorbien sind relativ anspruchslos, zumindest was ich so weiß.....Mein Vater pflegte sicher 30 jahre lang eine "Familie" davon in Hydrokultur....und immer wenn mal wieder einer viel zu groß wurde, lebte ein Steckling davon wieder weiter......
Grundsätzlich sind die meisten Sukkulenten im Winter in der Ruhezeit - wo sie bei niedrigerer Temperatur und wenig bis gar keinem Wasser bis zum nächsten Frühjahr ausharren. Euphorbien brauchen es dabei nicht ganz so kühl wie Kakteen bzw. sie vertragen auch keine so niedrigen Temperaturen. Dennoch sollte man sie etwas kühler stellen und dann auch weniger gießen. Meine wenigen Euphorbien stehen bei durchschnittlich 15°C im Gästezimmer und bekommen dort aber alle paar Wochen mal ein Mini-Schlückchen Wasser. Damit kommen wie prima klar. Wenn sie zu warm stehen und dabei noch voll gegossen wird, ist so eine Euphorbia ingens auch nicht gleich zu Tode beleidigt - aber sie bekommt im Winter unschönere Geiltriebe und der Wuchs ist insgesamt "verweichlichter" - ganz schlecht also auch gegen möglichen Parasitenbefall Wink Aber komplett trocken stehen müssen bis März tut sie meiner Meinung nach nicht.

Viele Grüße, Sabine

Sorry: Jetzt war Matthias schneller....ich lass' es dennoch mal stehen, OK? Very Happy
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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Shamrock am Mi 16 Dez 2015, 22:53

Sabine1109 schrieb:ich lass' es dennoch mal stehen, OK? Very Happy
Auf keinen Fall, bitte umgehend löschen!

Hat mit Kakteen gentechnisch (fast) gar nix zu tun. Ungefähr genauso verwandt wie ein Räucheraal mit einem Meerschweinchen.
Und was ist beispielsweise mit milchsaftführenden Mammillarien? Bitte keine Halbwahrheiten verbreiten und damit die arme Inge noch mehr verunsichern!

Sabine hat natürlich viel ausführlicher erklärt, was ich in Kurzform abgehandelt hab. Ich bin ja zwischenzeitlich viel lieber auf Würmern herumgeritten.
Alle Klarheiten beseitigt?

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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Niki am Mi 16 Dez 2015, 22:55

Shamrock schrieb:Überschneidung - Nachtrag:
Wir haben hier definitiv eine Euphorbia, welche mit Kakteen in keiner Weise verwandt ist (wie ja schon treffend berichtet wurde). Falls du zwischenzeitlich motiviert sein solltest dich näher mit Konvergenzerscheinungen in der Natur auseinanderzusetzen, dann sei dir dieser Thread hier wärmstens ans Herz gelegt: https://www.kakteenforum.com/t13500-konvergenz?highlight=konvergenz Ist wie bei Würmern: Nicht alles was wie ein Wurm aussieht, ist auch einer.

Einen Kaktus empfiehlt es sich schon durchaus kalt und trocken zu überwintern - deine Euphorbia möchte aber schon lieber gelegentliche Wasserschlückchen. Kommt halt auch drauf an, wie kühl oder warm sie überwintert wird. Pauschalisieren lässt sich da schlecht.

IngeAustria schrieb:es waren die Spuren, die ihm schlaflose Nächte bereiten
Hat dein Mann jetzt schlaflose Nächte wegen der Spuren, welche er bei seinem arglistigen Mord hinterlassen hat? Oder schlechtes Gewissen wegen dem Mord an sich? Vielleicht war´s ja auch das letzte Tier seiner Art? Da könnte ich auch mein restliches Leben nicht mehr ruhig schlafen!

Hach ist das schön, wenn man um diese Uhrzeit noch anderen Menschen ein Lächeln auf die Lippen zaubern kann! Der Abend ist gerettet! Very Happy

Es grüßt herzlichst   -   Shamrock (aka Matthias)
llachen  du bist so genial! Deine Antworten bringen mich fast immer zum llachen

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Re: Leidet unser Kaktus unter einem Wurm?

Beitrag  Cristatahunter am Mi 16 Dez 2015, 22:59

Shamrock schrieb:Wenn ihr mich fragt, ist in diesem Thread mächtig der Wurm drin!

Die detaillierte Wurmbeschreibung samt Spurenschilderung steht immer noch aus. Inge, sag deinem Mann mal, dass wir auf sein Phantombild warten! So kann die Fahndung nicht weitergehen. Ein Wanderrucksack würde einstweil auch mächtig weiterhelfen. Solange hierzu nichts kommt, legen wir den Fall mal zu den X-Akten.
Schmäh? Kenn ich nicht! Hab noch nie in meinem Leben einen Schmäh gemacht. Höchstens mal ganz heimlich im Keller eingeschlossen, wo mich maximal Würmer beobachten konnten. Ihr Österreicher wisst doch ganz genau, dass wir Piefkes keinen Schmäh haben!

Möchte (der Vollständigkeit halber) nur nochmals kurz betonen, dass es durchaus wurmähnliche Wesen gibt, welche Euphorbien anknabbern und dies auch gut vertragen. Diese hinterhältigen Halunken machen sich so nämlich giftig für potentielle Fressfeinde - allerdings ist es sehr unwahrscheinlich, jemanden von diesen Schlawinern an exotischen Euphorbien in heimischen Wohnzimmern anzutreffen.
So sieht die einzige Raupe aus die Euphorbia frisst
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wolfsmilchschwärmer#/media/Datei%3ACH_Caterpillar.jpg
aber die wirst du nie an einer Zimmerpflanze finden.
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