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Weiße Fliege? und noch was?

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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  Sabine1109 am Sa 02 Jan 2016, 22:18

tephrofan schrieb: ich finde den Humor herrlich und entstaubt so manchens Kastendenken... Razz
Ich habe das absolut nicht negativ gemeint, ich hoffe nicht, dass das so rüberkam! Wink
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Sabine1109
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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  tephrofan am Sa 02 Jan 2016, 22:41

...ne, aber wenn man teilweise vergleicht wie ein Mensch manchmal schriftlich was mitteilt, was er so direkt so nie sagen würde, ist das schon oft blöd dass man von dem virtuellen Gegenüber leider ein falsches Bild bekommt. Darum ist es mir generell lieber ich habe Augenkontakt mit meinem Gegenüber und mache mir mein eigenes Bild- darum würde ich z.B. zu Tim hier niemals was schlechtes sagen, weil das nicht fair wäre- und überleg jetzt auch mal, warum Du im Chat auch keine Gärtner oder jemanden triffst, wie mich, der davon leben muss....weil das wirklich richtig in die Hose gehen kann, wenn falsche Hetze aufkommt oder man einfach fehlinterpretiert wird, aber dafür bin ich einfach zu sehr Liebhaber und habe auch das Recht mich mit "Normalos" auszutauschen- sollte vielleicht auch mal erwähnt werden......Im großen und ganzen halte ich mich eh soweit zurück wie es geht, aber bei Themen wie Feros, Gymnos oder alles was superstachlig ist, muss ich auch reinklicken weil ich da eben schwach werde.... Embarassed
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tephrofan
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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  Pieks am So 03 Jan 2016, 12:56

Wenn man sich nicht kennt, kann diese reduzierte Kommunikationsform eigentlich oft nur zu Missverständnissen führen. Siehe hier. Ab und zu ein bisschen hölzern vielleicht in der Vortragsweise, aber erfreulich aufschlussreich.

GANZ wichtig bei aufkommenden Missverständnissen ist das Nachfragen. Ist nicht immer einfach, vor allem wenn man sich längst angepupt und verletzt fühlt, aber es bietet trotzdem noch kurzfristig die Möglichkeit der Deeskalation. Bis dahin gilt: man ist immer nur für das verantwortlich, was man sagt. Und nicht für das, was ein Gegenüber verstanden hat. Mag sein, das in Äußerungen Feindseligkeiten hineininterpretiert werden. Aber es kann nicht sein, dass der Äußernde deswegen automatisch in einer Bringschuld steht.

Michi, ich geh da völlig mit, wenn Du das zu entstaubende Kastendenken ansprichst. Vieles, auch in unserem Hobby, ist einfach einer Weiterentwicklung unterworfen. Sicher muss man nicht jedem neuen Kram hinterherrennen und auch nicht jeden Trend und jede Mode mitmachen. Aber ebensowenig muss man das Neue automatisch als "Teufelswerk" verdammen. Man kann trotzdem gleichzeitig Altes bewahren: Conservare. Zwei, drei Stichworte: Substratmischungen/-bestandteile, Dünger und Mess- und Regeltechnik. Ich bin ziemlich happy, im Chiemgau sternhagelmüde im Schlafsack stecken zu können und doch zu wissen, dass ich bei einem nicht öffnenden Dachfenster im heimatlichen Gewächshaus angepiept werde. Trotzdem käme ich nicht auf die Idee, z.B. Schachtelhalm-Brühe wegzulassen und stattdessen ein synthetisches Kieselsäure-Präparat zu verwenden. Aber: ich stehe total auf Zeolithe, vermutlich synthetisch, würde aber nie auf natürlichen Lehm verzichten wollen. Mal so, mal so, hoffentlich irgendwo in der Mitte. Wie jeder Einzelne diese Gratwanderung bewerkstelligen möchte, mag jedem selbst überlassen bleiben. Aber es ist einfach auch mal an der Zeit, jahrzehnte - bis jahrhundertealte Vorurteile und Ammenmärchen zu enttarnen, weil sie einfach überholt sind oder noch nie etwas anderes waren als Märchen. Insofern finde ich es GERADE wichtig, dass Gärtner ihre Erfahrungen schildern, die unsereins 1. gar nicht machen kann oder 2. gar nicht machen muss. Zu Erstens: ein Gärtner hat zum Beispiel bedingt die Möglichkeit, platztechnisch eine deutlich größere Streuweite bei Aussaaten zu beobachten. Oder etwas signifikantere Aussagen treffen zu können, was den Einsatz von bestimmten Pflanzenhilfsstoffen betrifft. Vielleicht 50 Sämlinge mit und 50 Sämlinge ohne "Supersuppe" gegossen. Zu Zweitens: ich kann an verschiedene Aufzuchtmethoden viel entspannter herangehen, weil ich kein Geld damit verdienen muss. Aber dadurch besteht natürlich die Möglichkeit, dass ich ziemlich überflüssige Faxen mache, die bei Weglassen zum fast gleichen oder gar besseren Ergebnis führen könnte, z.B. unterbleiben von Schattierungen. Oder nimm Andreas, der auch einen riesen Erfahrungsschatz hat, z.B. beim Einsatz von Nützlingen, verknüpftes Fundortwissen und, und, und. Insofern wünsch' ich jedem, der sein Wissen teilt, egal, ob Profi oder Hobby-Fuzzy, ein dickes Fell und mir einen regen Erfahrungsaustausch, auf welchem Weg auch immer.

Beste Grüße!
Tim
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Pieks
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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  feldwiesel am So 03 Jan 2016, 15:59

Pieks schrieb: Sprichst du wieder für die gesamte Menschheit? Oder doch bloß für dich?
Im Unterschied zu vielen Zeitgenossen vertrete ich stets ausschließlich meine eigene Meinung.

Pieks schrieb: Sich nur auf Polemik und nicht auf deren Inhalt zu beziehen, aber letztendlich doch auf sie zu reagieren, trifft eine ausreichende Aussage über ihre Ankunft beim Empfänger.
In eine sachliche Diskussion steige ich gerne und jederzeit wieder ein, wenn es nicht nur um so profane Dinge wie Schadstoff- und Feinstaubbelastungen, ...  

Gemäß der 5 Axiome von Paul Watzlawick muss(!) etwas von Deiner Botschaft bei mir ankommen - und ich könnte mich auch für die sonstigen von Dir angerissenen Themen interessieren, die noch spannender werden, wenn man sich ein Raumschiff vorstellt, das über eine Energiequelle verfügt die es ihm ermöglich, den es umgebenden Raum zu krümmen!
Aber "profan" als beschreibendes Adjektiv für das allumfassende Problem der Einträge künstlicher Substanzen in den Naturhaushalt einzusetzen, halte ich(!) für unverantwortlich, nicht aus irgendwelcher Lektüre oder Internetweisheiten heraus, sondern aufgrund meiner regelmäßigen beruflichen Konfrontation mit diesem Thema.

Ich würde diese Diskussion zweifelsfrei gerne fortsetzen und intensivieren - aber dafür ist dieses Forum der falsche Ort.
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feldwiesel
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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  Escobar am So 03 Jan 2016, 17:18

Och Leute, kriegt Euch doch alle mal wieder ein. Schaut mal was aus dem Ausgangsthema geworden ist.
Muss man sich deshalb in die Wolle kriegen ?

Friedliche Abendgrüße

Christian

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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  Pieks am So 03 Jan 2016, 18:26

feldwiesel schrieb:Im Unterschied zu vielen Zeitgenossen vertrete ich stets ausschließlich meine eigene Meinung.
Habsch nie nich in Frage gestellt. Aber im Text
Der unkontrollierte Eintrag von Insektiziden ist sicher ein Problem, aber ohne könnten wir 7 Mrd. Menschen gewiss nicht ernähren. Außerdem  ist "Bio" arbeitsintensiver und damit teurer - man muss es sich leisten können! Hiermit sind wir sofort im sozialen Dilemma: Viele Menschen sind aufgrund schwacher finanzieller Basis...
verwendete Personalpronomina machten für mich einen anderen Eindruck als die erste Person singular, eine Meinungsäußerung konnte ich in diesem Zusammenhang wohl deshalb nicht erkennen.  Wink

feldwiesel schrieb:Gemäß der 5 Axiome von Paul Watzlawick muss(!) etwas von Deiner Botschaft bei mir ankommen

Oha. Kannst Du jetzt natürlich nicht wissen, aber gerade Watzlawick ist echt ein dunkelrotes Tuch aus dem letzten Jahrtausend für mich. Auch wenn er in seiner Zeit seine Verdienste haben mag, hat er sich in meiner Weltwahrnehmung vor allem mit elitären Aneinanderreihungen häufig unpassender oder unbildhafter Zitate/Beispiele längst vergangener Epochen hervorgetan, welche überwiegend dafür geeignet waren, sich selbst zu produzieren, aber nicht aufklärerisch oder allgemeinbildend (nicht populistisch!) wirken zu können. Und vieles ist einfach auch nicht auf seinem Mist gewachsen. BTW lässt sich das erste Axiom natürlich auch im Internet anwenden, könnte aber schwierig werden, weil keine Lesebestätigung in Foren abgesetzt wird...
lol!

Ohne es meinerseits noch groß ausführen zu müssen: die "Profanität" war natürlich genau gegenteilig gemeint, weil mir die Zusammenhänge dann doch, gemessen an den Fliegen, zu global anmuteten. Aber Du hast völlig recht. Eine Diskussion über eine "Warp-Blase-To-Go" wäre womöglich inspirierender und sicher auch lustiger. Handtuch nicht vergessen!
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Re: Weiße Fliege? und noch was?

Beitrag  feldwiesel am Do 07 Jan 2016, 09:21

Interessant ... wenn ich Deine Statements in toto und richtig interpretiere, könnten wir tatsächlich eine interessante, spannende und fruchtbare Diskussion führen. Anscheinend gerieten wir lediglich aufgrund der um visuelle Komponenten und die Phonetik beraubten Kommunikationsteile etwas aneinander.
Abschließend ein entspannter und freundlicher Gruß!

Escobar schrieb:Och Leute, kriegt Euch doch alle mal wieder ein. Schaut mal was aus dem Ausgangsthema geworden ist.
Muss man sich deshalb in die Wolle kriegen ?

Friedliche Abendgrüße

Christian

Locker sehen ... rein verbal ausgetragene Differenzen können sehr(!) fruchtbar sein, ich selbst mag angeregte( Wink ) Diskussionen, zumal wenn ich feststelle, dass das Gegenüber die Polemik (in ihrer ursächlichen Bedeutung im Griechischen: Streitkunst) erkennbar beherrscht, d.h. zuhört(!), pointiert(!) und mitunter auch provokativ entgegentritt.
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