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Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Kotschoubey am So 31 Jan 2016, 15:43

Meines Erachtens ist das ein Problem von zu viel Wasser. Erst wenn die Körperchen leicht schrumpeln, dann bekommen meine Conos etwas Wasser. In der Regel warte ich dafür eine längere Schönwetterperiode ab. Auch sollten beim Gießen die alten, vertrockneten Blätter möglichst nicht nass werden. Möglicherweise ist auch die Zimmerkultur bei 18-22 Grad ein Problem. Meine stehen momentan in einem unbeheizten Raum direkt am Fenster, bei Frost kann es durchaus nachts nur 5 Grad werden. Ab Frühjahr geht es dann raus ins Frühbeet. Die hohen Temperaturschwankungen bekommen den Conos bestens.
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Wüstenwolli am So 31 Jan 2016, 15:47

hallo,
das sieht klar nach Fäulnis aus -
wenn mal bei Conos etwas vertrocknet , sieht das so aus wie bei diesen Steckis aus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Bei Dir sieht das eher matschig aus - den würde ich aus dem Substrat nehmen und den gesunden untersuchen, ob der unten rum noch fest ist.
Ob da ein Zusammenhang mit den Conos´ eines Spenders besteht - eher wenig wahrscheinlich - es sei denn, die des einen Spenders stehen in anderem Substrat und Behälter als die Conos aus anderer Quelle.

LG Wolli
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Litho am So 31 Jan 2016, 15:55

Wüstenwolli schrieb:hallo,
das sieht klar nach Fäulnis aus -
wenn mal bei Conos etwas vertrocknet , sieht das so aus wie bei diesen Steckis aus:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Bei Dir sieht das eher matschig aus - den würde ich aus dem Substrat nehmen und den gesunden untersuchen, ob der unten rum noch fest ist.
Ob da  ein Zusammenhang mit den Conos´ eines Spenders besteht - eher wenig wahrscheinlich - es sei denn, die des einen Spenders stehen in anderem Substrat und Behälter als die Conos aus anderer Quelle.

LG Wolli

Nein, die stehen teilweise zusammen mit den gekauften.
Danke für das "Vertrocknet-Foto" ! Sehr nett und hilfreich, Wolli.
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Litho am So 31 Jan 2016, 15:58

Vielen Dank euch beiden!

Ich begreife aber immer noch nicht, warum die Conos so kalt gehalten werden sollen / können - wo sie doch ihre Wachstumszeit in unserem Winter haben.
Henning sagte ja auch, dass er seine Conos im Winter kalt hält aber dennoch mit wenig Wasser aufs Substrat sprüht.
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Cono115 am So 31 Jan 2016, 16:59

Was hieroben schon geschrieben ist, Conos und Wasser im Winter geht nicht.
Mein Conos haben in November zum letzten mal Wasser bekommen.
Sie stehen jetzt kühl (10 grad) hell und trocken. Sie bekommen noch 1mal Wasser ende Februar, und das ist er
bis ende Juli. Wasser geben von unten ist das beste.
Ja, es ist Wachstumszeit in unserem Winter. Aber es ist nicht hell genug hier. In Sud Afrika ist es Frühling mit viel mehr Licht.
Die echte Wachstumszeit bei uns Europa ist ende Juli bis ende November.

Entschuldigung für mein Deutsch.

Viele Grüssen,
JHtm
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Kotschoubey am So 31 Jan 2016, 17:14

So halte ich es auch. Im warmen Spätsommer bekommen die Conos bei mir das erste Mal Wasser, dann blasen sie sich in wenigen Wochen voll auf und legen etwa 80 Prozent des Jahreswachstums hin. So lange es warm ist, werden sie alle paar Wochen gewässert. Im Winter halte ich sie dann sehr kühl (5-15 Grad), nur wenn es lange sehr sonnig ist und sie arg verschrumpelt sind, bekommen sie nochmal ein paar Tropfen Wasser. Im Frühjahr und Sommer bekommen sie dann überhaupt nichts, stehen dann aber im Halbschatten draußen.
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Litho am So 31 Jan 2016, 17:16

Alles klar. Gut erklärt!
danke
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Wüstenwolli am So 31 Jan 2016, 17:42

Einige meiner Conos stehen kalt im Bodenbeet des Anlehn-Gwh´es.
Dort sind an kalten Tagen / Nächten die Werte gegen 2-5°C., an sonnigen Wintertagen mittags bis zu 20°.( dort kommt im Winter keine Sonne hin)
Wasser nur ab und an in kleinen Mengen an den warmen Tagen - vielleicht 3 oder 4x in den 4 Wintermonaten.
Die Conos auf dem Hochregal , wo das Gwh. an der Hauswand anlehnt und Wintersonne hinkommt und es mitttags dann um die 30° wird, gibt es schon mal ordentlich Wasser, wenn ein längeres Hoch ansteht.
Dort hat es aber auch nachts oder bei kaltem wolkigen Wetter nie einstellige Temperaturen.
Es werden immer wieder lange Trockenphasen von mehreren Wochen eingehalten; die Töpfe sind dann sehr leicht.
Das Gewicht von nassem Bims und trockenen ist schon sehr unterschiedlich und man hat nach einiger Zeit am Gewicht raus, ob die lebenden Steinchen trockene Füße haben oder nicht.

LG Wolli



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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Litho am So 31 Jan 2016, 17:49

Wüstenwolli schrieb:Einige meiner Conos stehen kalt im Bodenbeet des Anlehn-Gwh´es.
Dort sind an kalten Tagen / Nächten die Werte gegen 2-5°C., an sonnigen Wintertagen mittags bis zu 20°.( dort kommt im Winter keine Sonne hin)
Wasser nur ab und an in kleinen Mengen an den warmen Tagen - vielleicht 3 oder 4x in den 4 Wintermonaten.
Die Conos auf dem Hochregal , wo das Gwh. an der Hauswand anlehnt und  Wintersonne hinkommt und es mitttags dann um die  30° wird, gibt es schon mal ordentlich Wasser, wenn ein längeres Hoch ansteht.
Dort hat es aber auch nachts oder bei kaltem wolkigen Wetter  nie einstellige Temperaturen.
Es werden  immer wieder lange Trockenphasen von mehreren Wochen eingehalten; die Töpfe sind dann sehr leicht.
Das Gewicht von nassem Bims und trockenen ist schon sehr unterschiedlich und man hat nach einiger Zeit  am Gewicht raus, ob die lebenden Steinchen trockene Füße haben oder nicht.

LG Wolli

Auch diesen Beitrag speichere ich in meinen Pflegeanweisungen. Herzlichen Dank!

Ich habe allerdings irgendwie seit vielen Tagen das Gefühl, dass ich mit meinen Lithos und besonders Sulcos stressfreier umgehen könnte.
Schaun mer mal...

In meinem höheren Alter kann und will ich mich irgendwie nicht mehr in diverse, unterschiedliche Arten "einarbeiten".
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Re: Conophytum / vertrocknen trotz gießen?

Beitrag  Henning am So 31 Jan 2016, 22:19

Hallo Litho,
was Du da von Deinen Conos schreibst, hört sich nicht schön an, aber ich fürchte trotzdem, dass Du eventuell zu viel gießt. Die folgenden Zeilen habe ich Dir schon mal geschickt und dabei bleibe ich auch. Außer dass ich mit zunehmender Winterdauer immer weniger gieße und dann langsam aber sicher ganz aufhöre, damit die Conos dann auch wirklich ihre Ruhephase bekommen können.
Henning So 10 Jan 2016, 22:01
Moin Litho,
ich kann es ja auch nicht ändern, aber in meinem Wintergarten ist es nun mal recht frisch - da kann es an kalten Tagen bzw. Nächten auch mal deutlich unter 8°C werden. Den Lithöpsen gebe ich jetzt den Rest des Winters und im Vorfrühling keinen Tropfen Wasser - da müssen die durch. Und den Conophyten gebe ich "so nach Gefühl" ein bis zwei Mal die Woche ganz wenig Wasser rings um die Pflanze (wie schon öfter beschrieben), weil die ja (angeblich) jetzt ihre Wachstumszeit haben. Noch ist es ja auch nicht ganz fürchterlich kalt. Sobald es aber richtig kalt ist, kriegen die Conos auch nichts mehr - wozu sind es denn Sukkulenten? Aber das halten die auch durch.
Achte mal drauf, dass Deine vielleicht nicht zu sonnig bzw. warm stehen in dieser Jahreszeit - sie mögen doch wohl ganz gerne kurze und kühle Tage.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
Auf dem Bild sieht man eigentlich ganz gut die Zwischenräume zwischen den einzelnen Pflanzen - und da hinein wässere ich.

Beim Wässern kannst Du auch gerade jetzt im Winter sehr schön warten, bis die Körperchen so die ersten leichten Falten zeigen - wenn Du dann ein wenig Wasser gibst, sind die Falten nach ein paar Stunden wieder weg und Du hast erst mal wieder ein paar Tage Ruhe. Wie gesagt, ich nehme so eine Sprühflasche, stelle diese auf "Pipistrahl" und dröppele damit zwischen den Conos herum - wenn Du sehr sehr vorsichtig bist, kannst Du die Tropfen mitzählen. Und wenn Du Dich verzählst, ist es auch nicht schlimm.
Ich drücke die Daumen.
Gruß
Henning

Zu dem einen noch nicht vergammelten Körperchen auf Deinem Bild: ich würde die Pflanze sofort ausbuddeln, nachgucken, ob die Fäulnis eventuell schon unten am "Hals" des Körperchens angekommen ist; wenn ja - die Pflanze komplett entsorgen.
Wenn noch kein Gammel, dieses Körperchen mit einer spitzen Pinzette vom gammeligen Rest der Pflanze trennen und bis auf das gesunde alles gammelige abpulen. Das vermeintlich gesunde Körperchen dann trocken legen und in sehr sandiges Substrat stecken (manche schwören auf reinen Vogelsand) und die nächsten Wochen nicht gießen, aber auch nicht bei 25 °C unmittelbar unter Dein Dachfenster stellen... Wenn Du Glück hast und der Gammel nicht doch noch irgendwo in einer Ritze überdauert hat, dann schrumpelt dieses Körperchen "ganz normal" im Laufe des Frühlings zusammen und bildet im Substrat (dem Du wirklich nur ab und an sehr sehr wenige Tropfen Wasser gibst) kleine Wurzeln. Und dann geht im Spätsommer das normale Wchstum wieder los. So handhabe ich das mit Stecklingen, die ich von eigenen Pflanzen genommen oder von anderen Conofreunden bekommen habe.

Die übrigen Conos, die Du hast, können ruhig kühler stehen und brauchen es auch nicht so gewaltig sonnig; die kommen mit einem halbschattigen Plätzchen bei wirklich sehr wenig bis gar keinem Wasser ab jetzt normaler weise gut über den Winter.

Denk dran, dass es durchaus hochsukkulente Pflänzchen sind, die Conphyten, die brauchen nicht so häufig und regelmäßig Wasser wie ein Primelpöttchen.

Ich drücke Dir mal wieder die Daumen.
Bis bald.
Gruß
Henning
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